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Start › Foren › Surfer Geschichten › An Inconvenient Truth – Eine Unbequeme Wahrheit

  • Dieses Thema hat 12 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 19 Jahren, 9 Monaten von Dave aktualisiert.
Ansicht von 13 Beiträgen – 1 bis 13 (von insgesamt 13)
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    Beiträge
  • 21. Oktober 2006 um 23:28 Uhr #9319
    Anonym
    Inaktiv

    Schon gesehen? Wenn nicht, wirds höchste Zeit. Mehr Infos in der News Section oder klick HIER

    22. Oktober 2006 um 0:52 Uhr #69228
    malle
    Gast

    Ging ja auch viel durch die Medien .. wenn Al das alles ernst meint und er diese wohl wirklich dramatischen Zustände nicht nur nutzt um mal ordentlich durch die Medien zu eiern, wäre es der Welt im Kontext von Amerikas Anteil am Energieverbrauch von mir gegönnt gewesen, ihn anstatt dem Äffchen Schorse an der „globalen Spitze“ zu sehen..

    Bin gespannt wies da weiter geht.. und ob es (vielleicht wieder ein Clinton?!) schafft, sich gegen diese hiesige Industrie durchzusetzen.. Ich brfürchte nur, dass da viel zu viel Geld und Einfluss von drumherum im Spiel ist, als dass die USA da Spielchen nicht bis zum Ende treiben. Ich finde in Deutschland läufts gar nicht so schlecht dagegen.. War erst fast 3 Monate in Spanien und selbst dagegen haben wir schon ein ganz anderes Bewusstsein. 🙂

    22. Oktober 2006 um 16:30 Uhr #69233
    Gomorrha
    Gast

    Kann nicht schlecht sein, die US Amerikaner mal aufzurütteln …
    obwohl die meisten wohl in ihren fetten 2,5 Tonnen SUV Autos ins Kino fahren, die 20 Liter auf 100km verbrauchen, aber der Nachbar hat ja auch so ne Kiste und den muss man ja beeindrucken …

    Ist auch ironisch, dass Al Gore 2002 Präsident der USA geworden wäre, wenn ihm nicht Rapl Nader und die US-Grünen (!) die entscheidenden Stimmen weggenommen hätten (Gore hatte in der Summe sogar mehr Stimmen als Bush, aber nicht im entscheidenden Länderproporz).

    Ansonsten ist es leider zwar spektakulär, aber inkorrekt Katarina als Beispiel für global warming zu instrumentalisieren.
    Katarina war ein Wirbelstum wie viele zuvor, nur dass er genau eine Grosstadt traf und Küstengebiete, die jetzt voll schicker Villen stehen, aber vor 50 Jahren noch unbewohnt waren (weil damals kein Mensch an der Hurricane-Küste bauen wollte).

    Im übrigen sind leider Klimaschwankungen auch nix so spektakulär neues, 15 Jahrhundert gab es sogar mal eine „Eiszeit“, da fielen die Temperaturen um 10 Grad (!) für mehrere Jahre (und sehr Viele verhungerten) …

    Trotzdem ist es gut, die Leute mal aufzurütteln und bewussten Umgang mit Energien und Ressourcen anzuregen. Bessere Wärmedämmung und leichtere Autos wären da mal ein Anfang, der am meisten brächte.

    Hab den Film nicht gesehen, hoffentlich macht er klar, das jeder was machen kann und nicht nur einen Schuldigen sucht und „die Industrie“ verdonnert …

    22. Oktober 2006 um 16:49 Uhr #69234
    Dr. Surf
    Gast

    Kann nicht schlecht sein, die US Amerikaner mal aufzurütteln …
    obwohl die meisten wohl in ihren fetten 2,5 Tonnen SUV Autos ins Kino fahren, die 20 Liter auf 100km verbrauchen, aber der Nachbar hat ja auch so ne Kiste und den muss man ja beeindrucken …

    Das geht auch uns was an. Hier geht’s nicht nur um Amis – auch wenn die die bei weitem größeren Schmutzbären sind

    Ansonsten ist es leider zwar spektakulär, aber inkorrekt Katarina als Beispiel für global warming zu instrumentalisieren.
    Katarina war ein Wirbelstum wie viele zuvor, nur dass er genau eine Grosstadt traf und Küstengebiete, die jetzt voll schicker Villen stehen, aber vor 50 Jahren noch unbewohnt waren (weil damals kein Mensch an der Hurricane-Küste bauen wollte).

    Im übrigen sind leider Klimaschwankungen auch nix so spektakulär neues, 15 Jahrhundert gab es sogar mal eine „Eiszeit“, da fielen die Temperaturen um 10 Grad (!) für mehrere Jahre (und sehr Viele verhungerten) …

    Dann solltest du dir den Film vielleicht doch noch zu Gemüte führen. Da wird nämlich auch für Laien recht klar nachvollziehbar erklärt, dass es da wohl doch einen Zusammenhang gibt. Zwar nicht mit Katharina direkt, aber mit der Häufung immer stärkerer Wirbelstürme, Dürreperioden, Überschwemmungen etc.

    @ malle
    Gore hat sich schon in den 70ern auf Umwelt- und Klimaschutz spezialisiert und das war auch ein ganz großes Thema seiner 8 jährigen Amtszeit. -> ist also durchaus glaubwürdig.

    Gruß Jan

    22. Oktober 2006 um 22:23 Uhr #69240
    Gomorrha
    Gast

    Wie ich schrieb, finde ich es gut einen Denkanstoss zu geben, schonender mit Ressourcen umzugehen, dazu gehört zB dem Modetrend zu größeren, schwerern Autos entgegenzutreten sowie bessere Wärmeffizienz zu erzielen. Das Potenzial zur Energieeinsparung ist noch sehr hoch.

    Natürlich betrifft das uns alle, nicht nur die Amis.

    Trotzdem muss halt einfach gesagt werden, dass
    – Empirisch kein Beweis dafür exisitiert, dass infolge global warmings Zahl und Intensität von Hurricans zunimmt. Auch wenn Katharina spektakulär war, war es nur normal dass einen Grosstadt in einem Hurrikan Gebiet nach 100 Jahren nochmal getroffen wird. Und wenn die dann halt keine ausreichenden Deiche bauen, ist das Flut-Szenario programmiert. Es war auch genauso in Studien vorhergesagt worden. http://www.naturgewalten.de/hurrikan/g3.html

    – Die spektakulären Bilder der Schiffe in der Wüste vom Aralsee stammen. Dieser geht seit Jahren nicht wegen global warming zurück, sondern weil seine Zuflüsse seit Jahrzehnten zur Bewässerung von auf Baumwoll-Feldern umgeleitet werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Aralsee

    Spektakuläre, emotionale, bedrohende Bilder zu zeigen und dahinter eine these aufzustellen, die nix damit zu tun hat bzw. nicht belegt nennt man gemein hin Propaganda. Dabei heiligt auch der gute Zweck nicht die Mittel einer populistischen Verbiegung der Wahrheit. Sorry.

    22. Oktober 2006 um 22:52 Uhr #69241
    Dr. Surf
    Gast

    Och Gomorrha, es hat auch niemand behauptet, dass der Aralsee trocken liegt, weil dir Amis gerne SUV fahren. Auch Al Gore nicht. Sein Film dient nur als Denkanstoß, eigenes Handeln einmal auf den Prüfstand zu stellen. Dass das etwas mehr umfasst, als kleinere Autos fahren und bessere Wärmedämmung, ist denke ich auch klar. Dazu gehört auch Raubbau an der Natur – womit wir letztlich doch beim Aralsee wären. Natürlich kann niemand mit Statistik beweisen, dass es diesen Sommer deshalb so warm war, weil wir alle im vorherigen Winter besonders viel FCKW-haltiges Haarspray benutzt haben. Man kann sich doch aber Statistiken ansehen und daraus naheliegende Vermutungen ableiten. Es gibt auch keine Statistik die mit 100%iger Sicherheit beweist, dass Darwin recht hatte. Trotzdem ist sich die Mehrheit einig, dass seine Thesen wohl stimmen, weil sie einfach & nachvollziehbar hergeleitet sind und bisher noch niemand ne bessere Erklärung hatte. Hoffe, du bist kein Kreationist, sonst wirds an dieser Stelle ausufern.

    Ansonsten: schau dir den Film an, er argumentiert weder mit erhobenem Zeigefinger, noch verdreht er empirische Erhebungen um ein bestimmtes Ergebnis zu erhalten. Er ist durchaus unterhaltsam und soll nur anregen, die eigene Murmel hin und wieder mal einzuschalten. Nicht mehr und nicht weniger. Hier weiter über einen Film zu diskutieren, den nur einer von uns gesehen hat, finde ich nicht sonderlich sinnvoll.

    Gruß Jan

    Eine Hausarbeit, in der du Wikipedia und private Homepages zitierst haut dir an der Uni übrigens jeder Professor um die Ohren. Sorry, sei mir nicht böse, aber das konnte ich mir nicht verkneifen 😉

    22. Oktober 2006 um 23:15 Uhr #69242
    shakin_roga
    Gast

    Das mit der Statisktik ist so eine Sache. Um statistisch signifikant die Zunahme von z.B. Hurricanes zu belegen ist eine große Zahl an Datenpunkten notwendig. Bei einer Vervielfachung der Zahl der Hurricanes neigt ein Laie dazu, dies als Fakt zu verstehen, obwohl es auch Zufall seien kann. Dennoch kann ich darin keine Propaghanda sehen, denn man muss auch Anzeichen zur Kenntnis nehmen und darf nicht einfach warten bis etwas bewiesen ist.

    31. Oktober 2006 um 21:50 Uhr #69452
    t0bi
    Gast

    Hi,

    habe mir den Film am WE auch angesehen. Habe studientechnisch viel mit der Materie zu tun (wobei ich von der energietechnischen/energiewirtschaftlichen Seite her sowie den regenerativen Energien und über die Umweltökonomie zum Thema gekommen bin) und muss sagen, dass der Film als Einstieg in die Thematik auf jeden Fall ok ist (auch wenn ich den Film rein filmtechnisch schwach fand, aber das sei bei dem Thema ja zu verzeihen :)). Klar wird hier und da nur ein wenig an den Oberfläche gekratzt aber es ist ja auch verständlich dass man dieses komplexe Thema nicht auf 90 Min. reduzieren kann und es trotzdem in seiner Gänze präsentiert. Schön, wenn die Thematik durch solche Filme (da wird sicher noch einiges folgen, auch an Büchern…) ins Bewusstsein der Menschen gerufen wird. Habe aber auch gleichzeitig ein wenig Bedenken, dass nun viel gefährliches Halbwissen gesammelt wird. Nach 90 Mio. Bundestrainern, Hobbykanzlern und nun ja auch Päpsten gibt es dann bald 90 Mio deutsche Experten zum Thema globale Erwärmung, die dann auf Schnapsideen bez. der Energieversorgung kommen, die mir als Energietechniker (und als Ökonom erst Recht) die Haare zu Berge stehen lassen.

    Also mein Fazit: Sehenswerter Film!!!

    1. November 2006 um 2:01 Uhr #69455
    T.R.
    Gast

    *** bye ***

    7. November 2006 um 22:26 Uhr #69616
    humbuk
    Gast

    Naja weiss nicht, ich pers. sehe die Klimaprobleme und das Artensterben schlimmer.

    Würde nun gerne mal wissen was von Aussagen wie:

    Er präsentiert Bilder jener zwei Prozent der Antarktis, die sich dramatisch erwärmen, und ignoriert zugleich jene 98 Prozent, die sich während der vergangenen 35 Jahre überwiegend abgekühlt haben. Die Klimakommission der Vereinten Nationen schätzt, dass die Schneemasse in der Antarktis im Verlaufe dieses Jahrhunderts tatsächlich zunehmen wird. Und während Gore auf das schrumpfende Meereis der Nordhalbkugel verweist, versäumt er es zu erwähnen, dass die Eismengen auf der Südhalbkugel zunehmen.

    zu halten ist?

    8. November 2006 um 15:21 Uhr #69637
    Dave
    Gast

    Das klingt für mich nach… Humbug 😆

    17. November 2006 um 15:22 Uhr #69830
    Dave
    Gast

    Nachtrag:

    +——————————————————————–+
    | Global Warming Debunker Debunked |
    | from the you’re-getting-warmer dept. |
    | posted by kdawson on Tuesday November 14, @15:17 (Education) |
    | http://science.slashdot.org/article.pl?sid=06/11/14/200217 |
    +——————————————————————–+

    Earlier this month we ran an article linking [0]Christopher Monckton’s
    attempt to discredit global warming. The submitter asked plaintively,
    „Can anyone out there go through this piece and tell me why it might be
    wrong?“ [1]George Monbiot has now done so. From the article: „This is a
    dazzling debunking of climate change science. It is also wildly wrong…
    In keeping with most of the articles about climate change in [the Sunday
    Telegraph], it is a mixture of cherry-picking, downright
    misrepresentation, and pseudo-scientific gibberish. But it has the virtue
    of being incomprehensible to anyone who is not an atmospheric
    physicist… As for James Hansen, he did not tell the US Congress that
    temperatures would rise by 0.3C by the end of the past century. He
    presented three possible scenarios to the US Senate — high, medium, and
    low. Both the high and low scenarios, he explained, were unlikely to
    materialise. The middle one was ‚the most plausible.‘ As it happens, the
    middle scenario was almost exactly right. He did not claim, under any
    scenario, that sea levels would rise by several feet by 2000.“ And on the
    political front, the only major ally for Pres. Bush’s stand on global
    warming, Australia’s Prime Minister John Howard, is [2]now willing to
    look at carbon trading.

    Discuss this story at:
    http://science.slashdot.org/comments.pl?sid=06/11/14/200217

    Links:
    0. http://science.slashdot.org/article.pl?sid=06/11/06/1942231&tid=146
    1. http://www.guardian.co.uk/commentisfree/story/0,,1947248,00.html
    2. http://www.msnbc.msn.com/id/15715199/

    18. November 2006 um 19:33 Uhr #9320
    humbuk
    Gast

    Die Weltklimakonferenz in Nairobi war ja wohl mehr als eine Entäuschung.

    Jetzt können wir den Klimawandel wohl live miterleben, ganz großes Kino.

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