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Start › Foren › Surfcamps › Nutzen, Vorteil, Nachteil v. Surfschule, Surfcamp, Surfkurs

  • Dieses Thema hat 29 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 19 Jahren, 9 Monaten von Sean Steinfeger aktualisiert.
Ansicht von 30 Beiträgen – 1 bis 30 (von insgesamt 30)
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    Beiträge
  • 14. August 2006 um 10:13 Uhr #8437
    Anonym
    Inaktiv

    Liebe Surfer Community,

    aus gegebenem Anlass möchte ich mit diesem thread eine Inforamtions- und Diskussionsplattform schaffen. Dies soll zusätzlich dazu beitragen, dass die Themen anderer informativer threads nicht ständig durch Ausführung zur Sinnhaftigkeit von Surfschulen und deren Kursen verwässert werden.

    Viele Grüße
    Michael

    14. August 2006 um 10:49 Uhr #67242
    Marc
    Gast

    meiner meinung nach machen camps und schulen für leute die in deutschland und nicht am meer aufgewachsen sind in jedemfall sinn!

    surfen ist nicht gerade ungefährlich.

    anfänger die sonst nur das mittelmeer kennen und nun das erstemal am antlantik sind, können dei gefahren gar nicht einschätzen.
    deshalb saufen auch jedes jahr so viele leute in deutschen gewässen ab, weil sie denken, wasser…. ah toll, …. das kenne ich aus meiner badewanne.

    schulen sollten also meiner meinung nach viel wert auf theorie legen, denn bei der praxis ist eh jeder auf sich allein gestellt.

    14. August 2006 um 11:39 Uhr #67244
    roots1976
    Gast

    keinen thread eröffnen, einfach unter http://www.wellenreiten-lernen.de jeden anfänger nachlesen lassen,warum und welches surfcamp. fertig!

    das im grunde jeder anfänger in eine surfschule gehört, ist wohl klar (auch wenn ich selber nie in einer war…). was soll hier also diskutiert werden ? sorgt für mehr verwirrung als gebündelte information – vor allem ist die information ja auch lediglich „geh in eine surfschule,weil du dort das surfen unter professioneller betreuung,schneller und fehlerfreier lernst,nette leute kennenlernen kannst,noch kein eigenes board,keinen eigenen neo besitzen brauchst und dich und andere surfer nicht unnötig durch unerfahrenheit in gefahr bringst.“

    habe ich was vergessen?

    50 sich zum teil wiederholende und widersprechende meinungen werden da nicht sonderlich überschaubar werden für einen blutigen anfänger,der mit einem surfkurs liebäugelt…

    gruß roots

    14. August 2006 um 11:53 Uhr #67246
    t0bi
    Gast

    Hey,

    da stimme generell ich bis auf das Wörtchen „jedemfall“ (wobei ich es getrennt schreiben würde ;)) zu.

    Man macht es sich doch zu einfach wenn man sagt: Du bist Deutscher und hast keine Küste vor der Türe, also erstmal ab in die Surfschule.

    Genauso falsch wäre es zu sagen, dass jeder, der am Meer wohnt automatisch der geborene Surfer ist und keine Lehrstunden braucht weil er das Meer und alles was dazu gehört von Kleinauf beschnuppern konnte.

    Leider habe ich den Eindruck, dass viele Leute es sich aber so einfach machen wollen und jedem raten zu Erst eine Surfschule zu besuchen. Darum auch immer wieder meine kleinen Sticheleien dagegen.

    Es ist halt typabhängig. Ich z.B. mag es nicht mich einfach nur berieseln zu lassen, gerade wenn es darum geht Neues zu erlernen. Ich klemme mich dann gerne selbst dahinter und versuche mich alleine durchzuschlagen.

    Wichtig: Das ist natürlich gerade beim Surfen NICHT gleichzusetzen mit: Einfach ins Wasser gehen und ausprobieren + Kopp zu und Tunnelblick ein.

    Es geht mir darum, dass es einfach heutzutage nicht zwingend sein muss eine Surfschule zu besuchen. Die Theorie KANN man wesentlich besser lernen, wenn man sich Monate vor seinem ersten Wassergang darauf vorbereitet, statt wenige Minuten/Stunden davor meist sogar in einer anderen Sprache, was die Sache für viele nicht einfacher macht. Ich sitze im Line-Up ganz klar lieber neben jemandem der von mir aus 4 Wochen lang jeden Tag ein wenig mit Sinn und Verstand gelesen hat oder auch in Internetforen wie diesem hier nachgefragt hat wenn er etwas nicht verstanden hat als neben einem Surfschüler, der sich vor 3 Stunden dazu entschlossen hat doch auch mal zu surfen und nach einer kurzen Einführung und lustigen aber wenig effektiven Trockenübungen nun das erste Mal im Wasser ist.

    Und nun erzählt mir bitte niemand, dass er die Surfregeln wirklich nach einer kurzen Einführung vom Lehrer komplett internalisiert (!= „nur“ verstanden) hat. Ebenso erzählt mir bitte niemand, dass z.B. in einem einwöchigem Surfkurs ausschliesslich Theorie gepaukt wird und nicht ins Wasser gegangen wird, wie es eigentlich von Nöten wäre.

    Ihr seht also hoffentlich, dass die theoretischen Grundlagen bei entsprechender Eigeninitiative wesentlich besser vorgearbeitet werden können. Das erfordert halt wie gesagt Eigeninitiative. Das ist das Gegenteil von Berieseln lassen…
    Internetseiten und Bücher dazu wurden an anderer Stelle ja schon zu Hauf genannt.

    Eine weitere Sache: Wozu einen Surflehrer bezahlen, wenn es dort draussen im Line-Up und am Strand soviele kostenlose Lehrer gibt?
    Klar, ich kann mich wiederum entweder berieseln lassen (und das entsprechend entlohnen) oder aber Eigeninitiative zeigen und die Leute am Strand und im Line-Up ansprechen. Das kostet kein Geld sondern höchtens Überwindung. Der Vorteil daran: Ich lerne wesentlich mehr als in einer Surfschule. Ich KANN Leute richtig kennen- und einschätzen lernen, kann eine fremde Sprache lernen und kann mir wertvolle Tipps über den Spot aber auch über Technik geben lassen. Eigene Erfahrung kann ich später dann natürlich genauso weitergeben, wenn mich jemand anspricht.

    gruss

    14. August 2006 um 12:21 Uhr #67248
    Soul Surfer
    Gast

    @roots1976

    keinen thread eröffnen, einfach unter http://www.wellenreiten-lernen.de jeden anfänger nachlesen lassen,warum und welches surfcamp. fertig! roots

    Vielen Dank für Deinen Link! Alleine deshalb hat sich das Anlegen des threads für die Community schon gelohnt! 🙂

    Viele Grüße
    Michael

    14. August 2006 um 13:57 Uhr #67257
    Kailanie
    Gast

    FW: Aus dem Thread Bewertung Surfcamps, da es hier thematisch besser passt

    Lieber Tobi,

    ich bin ein fortgeschrittener Surfer und ich glaube es sind genau Leute die denken wie Du, die an den perfekten Tagen wie Korken im Line-Up rumtreiben, genau im Weg aller kontrollierenden Surfer, die die Wellen geniessen wollen.

    Verantwortlich für Unfälle, weil sie alleine ohne Anleitung in Spots rauspaddeln, wo sie nichts zu suchen haben, nur weil da Leute im Wasser sind. Zum Beispiel sind sie immer im Weg, da sie weder die Vorfahrtsregeln noch die „Verkehrsregeln“ im Wasser kennen und mit der ersten Welle von einem 1/2 Meter lassen sie das Brett los, um ihr Leben zu retten. ‚Laughing‘

    Wegen Leuten wie Dir, sind die Locals so agressiv, wenn sie einen Deutschen im Wasser sehen. Und ich kann das bestens nachvollziehen, weil am einzigen perfekten Surftag in Wochen auf den wir Locals lange gewartet haben, treibst Du im Weg aller wirklichen Surfer rum oder gefährdest andere durch Drop-Ins, fällst mit Deinem Brett auf andere oder benutzt Deine Finnen als Schnittwaffen, weil Du einfach keine Ahnung hast und zu stolz warst, es Dir beibringen zu lassen.

    Das beste was Du machen kannst, ist Dich an einer guten Schule anzumelden und an den Spots anzufangen, die Deinem Niveau entsprechen und erstmal die Umgangsformen im Wasser zu lernen, sprich Vorfahrtsregeln, etc. Wenn Du denkst, das Du surfen alleine und an einem Tag lernen kannst, träumst Du gewaltig!!!!! Ich denke, das unser Kollege mit 12 Jahren Training durch ausgebildete Lehrer mehr drauf hat, als alle diese Coolies, die meinen, es alleine hinzukriegen und anderen Leuten, die es beherrschen, auf die Nerven zu gehen und sie zu gefährden.

    Denkst Du das Kelly Slater ohne Coach auskommt? Geh in eine Schule, lerne und dann kannst Du es geniessen und lässt auch die anderen geniessen. Das ist hier nicht wie beim Snowboarden, hier ist es egal, wie teuer Dein Board war oder Dein Neo, wenn Du nicht trainierst, lernst Du auch nicht und bekommst sicherlich keine Anerkennung, weil Du einfach nur ein Störfaktor bist.

    Ich habe damals meine Grundlagen in einer Surfschule gelernt und das hat mich vor vielen negativen und traumatischen Erlebnissen bewahrt. Und es war mir auch nicht schade um das Geld, das ich bezahlt habe, es war im Gegenteil sehr gut angelegt!

    Warum denkst Du das man in allen nationalen Verbänden die Ausbildung zum Wettkampfstrainer machen kann? Nur weil Du ein paarmal einen Take-Off hinbekommen hast, heisst das nicht, das Du nicht einen Lehrer brauchen könntest, der Dir ein bisschen Surf Spirit beibringt!’Wink‘

    14. August 2006 um 13:59 Uhr #67258
    t0bi
    Gast

    Wenn, dann solltest du aber schon so mutig sein und deinen geistigen Dünnschiss von drüben schon komplett uneditiert hierrüber zu ziehen.

    [EDIT]: Oder aber deine Edits in dieser Form kenntlich zu machen…

    14. August 2006 um 15:54 Uhr #67275
    in2deep
    Gast

    roots, stimme dir 100%ig zu.

    tobi, ich meine das nicht böse oder persönlich aber du babbelst echt dummes zeug. scheinst dich aber dazu berufen zu fühlen, zu jedem thema hier seitenlange abhandlungen zu verfassen. deinen letzten post hab ich sogar mal gelesen und man merkt, dass du noch nie in einer surfschule gewesen und bist und auch keine ahnung hast wie es in einer abläuft.
    wenn du mit deiner „anti-surfschule“ haltung zeigen willst wie „fucking real“ du bist, ist das mächtig in die hose gegangen.
    ich mein das wirklich nicht böse, aber denk doch nochmal über deine einstellung nach; vielleicht merkst du dann ja, dass du dich geirrt hast — ist doch keine schande. oder?? passiert auch den sicksten unter uns..

    14. August 2006 um 16:33 Uhr #67277
    orbi
    Gast

    Moin, also ich wohn in Deutschland am Meer war in nem Surfcamp. 😀 Und ich bin verdammt froh, dass ich das gemacht habe – hätte das alles niemals in der Zeit gelernt. (Grade im Vergleich mit Leuten, die das schon jahrelang auf eigene Faust versuchen) Natürlich sollte es ein „sportliches“ Camp und keine Sauf-Party-„Was bin ich fürn cooler Surfer“-Angelegenheit sein.

    Als zwingend nötig erachte ich nen Surfcamp dennoch nicht. Ich kenne genug Leute, die super surfen, die Regeln kennen und nie ne Surfschule besucht haben. Aber wie gesagt: Im eigenen Interesse ists schon sinnvoll.

    vg
    orbi

    14. August 2006 um 16:51 Uhr #67280
    t0bi
    Gast

    @in2deep: Wenn du dann neben lesen auch noch verstehen würdest, dann wären wir ja nochmal einen Schritt weiter. Was „fucking real“ ist weiss ich nicht, sorry. Aber ich habe Spaß am Surfen, weiss wie es geht (auch wenn ich selber im Gegensatz zu anderen Leuten nie sagen würde ob ich es besonders gut kann, das sollen andere beurteilen die mich kennen und haben surfen sehen), hatte nie Stress auf dem Wasser und habe halt KEINE Surfschule besucht. Leute wie du wollen das wohl einfach nicht verstehen, dass es auch ohne gehen kann und dass es falsch ist jedem Neuling einfach zu sagen: Komm geh in die Surfschule. Es geht schlichtweg auch ohne Surfschule und wie ich finde geht das richtig gut.

    Und über meine Einstellung zu diesem Thema habe ich genug nachgedacht 😉 Ich bleibe dabei: Es ist falsch jedem Einsteiger einen Surfkurs unterjubeln zu wollen. Es geht auch prima ohne. Wie das geht, habe ich ja nun schon zur Genüge beschrieben.

    gruss

    14. August 2006 um 16:58 Uhr #67281
    bullicamper77
    Gast

    also wie ich finde ist eine surfschulung ein gute sache.wobei es nicht unbedingt not tut surfcamps 2-3 mal zu besuchen ,obwohl die stimmung und das beisammen sein in so einer gemeinschaft echt positive vibrations vermittelt.haupt vorraussetungen für das wellenreitende gesindel wie wir,sind wie ich finde ,ein guter/sehr guter schwimmer zu sein und mit vorraussicht und nachsicht sich im wasser zu bewegen.

    ich habe mir damals mein 7´9 bic geschnappt und bin ab in die wellen der nordsee ,worauf ihr allerdings achten solltet sind andere surfer. als anfänger sollte man sich einen strand aussuchen wo die wellen etwas geschmeidiger laufen,um erstmal gefühl für das brett und das meer zu bekommen.gefährdet euch und andere nicht!

    einfach mal den kopf auch für was anderes als zum tragen eines coolen surfcaps benutzen!!! 💡

    14. August 2006 um 22:25 Uhr #67303
    roots1976
    Gast

    hey,

    genau das meinte ich mit meiner aussage oben – jetzt schreibt hier wieder jeder seine persönliche meinung darüber,ob ein besuch der surfschule für einen anfänger von nöten ist oder nicht, bringt damit aber keinen anfänger,der hier reinguckt,weiter…

    erstmal finde ich,daß eine erneute diskussion über real-sein und so’n scheiß hier eh nichts zu suchen hat und zweitens glaube ich,daß die „wahrheit“ sowieso in der mitte liegt:

    habe auch nie eine surfschule besucht und habe es dennoch zu einem anständigen surfer mit skills,leidenschaft (die muß wohl so oder so von anfang an da sein,um dabei zu bleiben,auch wenn’s nicht sofort super klappt – surfen ist nunmal eine sehr anspruchsvolle geschichte!) und verstand gebracht. nur sind die line-ups heutzutage deutlich voller als mitte der neunziger, sodaß ich dazu raten würde, als anfänger eine schule zu besuchen, um dort und in einem realistischen übungsbereich die ersten surferfahrungen zu machen und nicht ohne ahnung von gar nichts einfach mal zu den anderen,erfahreneren surfern,rauszupaddeln und sich und sie zu gefährden.

    und ja,man kann auch ohne surfschule das surfen erlernen – aber das setzt voraus,daß man sich aus allen möglichen quellen informationen über die richtige technik,line-up-regeln,gewässerbedingungen etc besorgt,diese versteht und umsetzt und sich einfach mal ein wenig abseits der anderen aufhält um in ruhe zu üben.

    mit dem nötigen spaß und einer portion talent kann das auch prima klappen.

    aber seien wir ehrlich, mit wie wenig vorwissen sind den die meisten anfänger schon ausgestattet – dann lieber in die surfschule…

    gruß roots

    15. August 2006 um 1:51 Uhr #67312
    Brijido
    Gast

    Hallo und Gruß an die Surfergemeinde,

    Das Wellenreiten ist eine Extremsportart. Das bedeutet, das bei Ausübung dieser Sportart ein Risiko besteht, das Risiko zu sterben.

    Aber wenn man bei der Ausübung die Sicherheitsregeln einhält, sollte nichts passieren. Zum Beispiel: Wenn Du Auto fahren lernen möchtest, gehst Du in eine Fahrschule. Auch wenn Du es selbst versuchen könntest. Aber was passiert, wenn Du am ersten Tag auf eine Autobahn fährst? Sehr wahrscheinlich wirst Du einen Unfall verursachen, wobei Du selbst und mindestens genauso schlimm auch andere Personen verletzt werden.
    Wenn Du beim Autofahren ein Stopschild überfährst, wirst Du höchstwahrscheinlich einen Unfall haben. Und mit einem „Tut mir leid“ oder „Ich wusste das nicht“ oder „niemand hat mir gesagt, dass man an diesem Schild anhalten muss“, kannst Du nicht wieder alles gut machen und gibst Du der Person, die bspw. sein Bein verloren hat, dieses nicht wieder zurück.

    Deswegen gibt es Fahrschulen, genauso wie es Bergsteigschulen gibt, Skischulen, Kletterschulen und auch Wellenreitschulen.

    Das Wellenreiten ist ein wunderbarer Sport und sollte keine Gefahren haben, wenn Du die Sicherheitsregeln respektierst. Daher, überfahr nicht das Stopschild, geh in eine Surfschule, auch wenn Du denkst, dass Du das nicht nötig hast, so werden Deine ersten Surferfahrungen für Dich und Deine Mitsurfer positiv sein.

    Gruß

    PS: Respektiert die Sicherheitsregeln und überfahrt nicht das Stopschild!

    15. August 2006 um 5:42 Uhr #67317
    Sean Steinfeger
    Gast

    Hallo und Gruß an die Surfergemeinde,

    Das Wellenreiten ist eine Extremsportart. Das bedeutet, das bei Ausübung dieser Sportart ein Risiko besteht, das Risiko zu sterben.

    Aber wenn man bei der Ausübung die Sicherheitsregeln einhält, sollte nichts passieren. Zum Beispiel: Wenn Du Auto fahren lernen möchtest, gehst Du in eine Fahrschule. Auch wenn Du es selbst versuchen könntest. Aber was passiert, wenn Du am ersten Tag auf eine Autobahn fährst? Sehr wahrscheinlich wirst Du einen Unfall verursachen, wobei Du selbst und mindestens genauso schlimm auch andere Personen verletzt werden.
    Wenn Du beim Autofahren ein Stopschild überfährst, wirst Du höchstwahrscheinlich einen Unfall haben. Und mit einem „Tut mir leid“ oder „Ich wusste das nicht“ oder „niemand hat mir gesagt, dass man an diesem Schild anhalten muss“, kannst Du nicht wieder alles gut machen und gibst Du der Person, die bspw. sein Bein verloren hat, dieses nicht wieder zurück.

    Deswegen gibt es Fahrschulen, genauso wie es Bergsteigschulen gibt, Skischulen, Kletterschulen und auch Wellenreitschulen.

    Das Wellenreiten ist ein wunderbarer Sport und sollte keine Gefahren haben, wenn Du die Sicherheitsregeln respektierst. Daher, überfahr nicht das Stopschild, geh in eine Surfschule, auch wenn Du denkst, dass Du das nicht nötig hast, so werden Deine ersten Surferfahrungen für Dich und Deine Mitsurfer positiv sein.

    Gruß

    PS: Respektiert die Sicherheitsregeln und überfahrt nicht das Stopschild!

    Schonmal was von Selbststudium gehört?!
    ich brauch nicht immer jemanden der mir was vorkaut!
    Ich stehe dazu,ich habe noch nie gesurft und plane,es nächsten Monat in Frankreich zu versuchen! Ich habe mich seit Monaten darüber informiert und ich kann tatsächlich schwimmen! 😯
    Ich Habe Trial fahren ohne Lehrer gelernt,ich habe Downhill fahren ohne Lehrer gelernt,ich habe Snowboarden ohne Lehrer gelernt und ich habe Auto fahren gekonnt bevor ich in die Fahrschule musste! Und ich wusste tatsächlich was ein Stopschild bedeutet! 😯
    Dieser militante Surfschulen-Feldzug ist schon etwas lächerlich! Jeder der nicht nach der zweiten Klasse aufehört hat zu denken,sollte in der Lage sein sich selber etwas beizubringen! Man muss ja nicht auf jegliche Tips verzichten,aber ein wenig Eigeninitiative bringt wesentlich schönere Erfolgserlebnisse!
    Und jeder dem dieser Beitrag stinkt,verschone mich bitte mit “ Du bist ja ein so cooler Typ“-Sprüchen! Das weiss ich selber! 😉

    15. August 2006 um 11:03 Uhr #67321
    orbi
    Gast

    Dieser militante Surfschulen-Feldzug ist schon etwas lächerlich! Jeder der nicht nach der zweiten Klasse aufehört hat zu denken,sollte in der Lage sein sich selber etwas beizubringen! Man muss ja nicht auf jegliche Tips verzichten,aber ein wenig Eigeninitiative bringt wesentlich schönere Erfolgserlebnisse!

    Militant? Wer?
    Mag ja sein, dass jeder in der Lage ist sich das selber beizupulen. Aber Leute brauchen halt unterschiedlich lange. Und das es selbstbeigebracht „wesentlich schönere Erfolgserlebnisse“ bringt … glaub ich nicht. Ich meine, surfen ist schwer genug und je schneller man es lernt, desto besser ist das Erfolgserlebnis oder was. 😀
    Wenn du dir alles selbst beigebracht hast, dann warste vielleicht noch nie in nem Snowboard- Surf- oder sonstwas-Kurs. Aber glaub mir: Eigeninitiative muss man da auch genug mitbringen (oder meinst du vom hinrennen und bespaßen lassen lernt man irgendwas?) …

    vg

    15. August 2006 um 11:57 Uhr #67329
    Dr. Surf
    Gast

    ❗ ❗ Könnten die, die sich hier benimmtechnisch schon wieder sehr weit aus dem Fenster lehnen bitte mal nen Gang zurückschalten ❗ ❗

    @ Sean Steinfeger
    so Leute kenn ich beim snowboarden. Das sind die, die zwar nach einiger Zeit durchaus sicher fahren können, nach 10 Jahren allerdings immer noch nicht über den Driftschwung rausgekommen sind, weil sie keine Ahnung von geschnitten und Hoch- / Tiefentlastung haben. Style sieht anders aus 🙄

    15. August 2006 um 12:06 Uhr #67331
    t0bi
    Gast

    @Sean: Danke, du bist mein lebendes Paradebeispiel! Ich wünsch dir eine Menge Spaß, dass du die Regeln wirklich „drin“ hast, davon gehe ich aus, wenn du über einen Monat vorher nicht nur liest, sondern dich auch aktiv in einem Forum wie diesem beteiligst… Damit hast du vielen vielen Surfschülern eine Menge voraus!

    Ansonsten habe ich auch ein wenig den Eindruck, dass hier ein kleiner Kreuzzug geführt wird. Komisch, dass sich so viele 0-Posting-Leute ganz plötzlich dazu melden und eine klar definierte Meinung pro Surfschule ohne wenn und aber haben (was nach wie vor einfach nur falsch ist 🙂 (das ohne wenn und aber meine ich, bevor hier wieder Leute nen roten Kopf kriegen!)) und dabei auch nicht vor vollkommen abstrusen Vergleichen mit Stopschildern, Autobahnen und lustigen kleinen grünen Männchen zurückschrecken. Wer könnte daran bloß ein gesteigertes Interesse haben? Ein Schelm wer dabei….

    In diesem Sinne: Überfahrt nicht das Stoppschild, es hat auch Gefühle!

    gruss

    15. August 2006 um 12:13 Uhr #67333
    roots1976
    Gast

    das kann man so aber auch nicht verallgemeinern,doc. oder hast du schonmal einen anfängerkurs gesehen,in dem geschnittene schwünge beigebracht wurden ?! ich nicht. und ich habe leute gesehen,die auch nach irgendwelchen fortgeschrittenen-kursen noch immer wie wild mit den armen in der luft ruderten um einen turn einzuleiten.

    talent hat man oder nicht ! style sowieso… roots

    15. August 2006 um 12:24 Uhr #67334
    t0bi
    Gast

    Hey,

    wäre das kein schönes Schlusswort:

    talent hat man oder nicht ! style sowieso…

    …und alle anderen gehen in die Surf-/Snowboardschule 🙂

    gruss

    15. August 2006 um 12:34 Uhr #67336
    Dr. Surf
    Gast

    @roots
    geschnittene Schwünge stehen eigentlich für den 3. Tag beim Anfängerkurs auf der Agenda. Bin Snowboardlehrer (so, *Hände reib* das hätte ich dann auch noch untergebracht) Aber wie du schon sagst: Talent hat man, oder eben nicht 😆

    15. August 2006 um 13:02 Uhr #67338
    in2deep
    Gast

    so, mein letzter beitrag zu dem thema.
    klar kann man sich das surfen selber beibringen, hat ja auch niemand das gegenteil behauptet. mir ist nur nicht klar, was das für vorteile haben soll.
    jedes jahr fangen tausende von menschen mit dem surfen an. wenn die alle auf eigene faust ins line-up stürmen…

    15. August 2006 um 13:38 Uhr #67341
    t0bi
    Gast

    @in2deep: Genau dieses Gegenteil wurde im Forum ja mehrfach steif und fest behauptet und genau darum ging und geht es mir. Ich kitzel dann natürlich ein bisschen indem ich ebenso doof pauschalisiere und sage Surfschulen sind scheisse, aber so funktioniert es eben am besten eine ausgewogene Diskussion zu starten wie man sieht ;). Ich finde es wichtig, dass ein Neuling nicht von allen Seiten gesagt bekommt: Mach auf jeden Fall nen Kurs, anders geht es nicht. Denn es geht anders, ganz einfach!

    EDIT: Was daran besser ist? (Es KÖNNTE so aussehen: (und bevor wieder jemand explodiert: das KANN natürlich auch in einer Surfschule so aussehen, muss es aber nicht…)) Das Erfolgserlebnis ist viel höher. Man hat doch etwas ganz alleine geschafft. Ohne dafür zu bezahlen (weiterer Vorteil: Man spart Cash und kann es für Umweltschutzzwecke spenden ;)). Man hat ganz alleine echte Freunde gefunden, selbst Leute angesprochen, ohne zusammengecasted zu werden ;). Man ist stolz auf sich, weil man zwei Monate vor dem ersten Wassergang die Regeln versucht hat auswendig zu lernen und sich über Boardlängen und Neoprendicken informiert hat. Man ist stolz, weil man sich selber den Stuff gekauft hat und das Brett genau richtig lang ist und der Neopren dick genug :). Und wenn man dann ganz ohne bezahlte Anschubbs-Hilfe seine erste Welle steht ist das Glück perfekt…

    @Doc: Ich kenne 14 jährige Holländer, die noch nie im Leben echten Schnee gesehen haben und sich das Fahren in Landgraaf in der Halle selbst beigebracht haben, die tausendmal mehr Style haben als so mancher Snowboardlehrer (du seist da mal ganz explizit ausgenommen ;)). Die Jungs fahren Freestyle wie nix Gutes und der Funpark in Landgraaf ist auch kein absoluter Kindergarten. Backflips, Mc Twists, Rodeos und auch sämtliche Slides ziehen die in einer solchen Lockerheit runter, wie ich es sonst nur aus Videos kenne.

    Ich selber brauchte übrigens beim Snowboarden auch nie einen Lehrer, geschweige denn eine Schule und ich finde ich fahre recht gut (aber auch hier sollen das andere bewerten, ich finde es total affig über sich selber zu sagen wie gut man etwas kann!). Mein Einstieg war, dass ich mit 18 Jahren einfach mit ein paar Ski-fahrenden Freunden und meines Bruders Brett in Urlaub gefahren bin und die mich ein paar leere Pisten runtergeschickt haben und mir gesagt haben, dass ich zur Not einfach auf der Backside runterrutschen soll. So hab ich mich auch da einfach hochgetastet und wurde von Tag zu Tag besser und fühle mich mittlerweile pudelwohl in Gottes Funparks… (und da gilt sowieso: Schmerz ist der Beste Lehrer…) Ich glaube eine Schule hätte mich einfach nur tierisch gelangweilt und genervt…

    gruss

    15. August 2006 um 16:00 Uhr #67348
    roots1976
    Gast

    @roots
    geschnittene Schwünge stehen eigentlich für den 3. Tag beim Anfängerkurs auf der Agenda. Bin Snowboardlehrer (so, *Hände reib* das hätte ich dann auch noch untergebracht) Aber wie du schon sagst: Talent hat man, oder eben nicht 😆

    ach,du bist auch snowboardlehrer ? habe meine lizenz mitte der neunziger erworben ( *langweil* wie unwichtig !) und da standen geschnittene schwünge bei einem anfängerkurs definitiv nicht auf dem lehrplan – die tauchten erst im fortgeschrittenen-kurs auf. sorry ! mag sich ja allgemein geändert haben oder der erwartungshorizont der snowboardschulen variiert… roots

    15. August 2006 um 16:11 Uhr #67349
    Sean Steinfeger
    Gast

    ❗ ❗ Könnten die, die sich hier benimmtechnisch schon wieder sehr weit aus dem Fenster lehnen bitte mal nen Gang zurückschalten ❗ ❗

    @ Sean Steinfeger
    so Leute kenn ich beim snowboarden. Das sind die, die zwar nach einiger Zeit durchaus sicher fahren können, nach 10 Jahren allerdings immer noch nicht über den Driftschwung rausgekommen sind, weil sie keine Ahnung von geschnitten und Hoch- / Tiefentlastung haben. Style sieht anders aus 🙄

    Fazit: Alle Snowboarder die in keiner Schule waren,fahren Scheisse?!
    Ich denke,daß ist sehr weit aus dem Fenster gelehnt…
    Aber selbst wenn es so wäre: Gehts beim Snowboarden nur um Style?
    Also für mich steht der Spass an erster Stelle!
    Und wie gesagt,ohne Schule surfen oder boarden heisst nicht,daß man den ganzen Tag alleine rumspackt! Man kann auch Leute ansprechen oder auf die Tips der Kumpels zählen! Nichts gegen dich als Lehrer,es gibt sicher Leute die eine Schule brauchen! Ich brauchte sie zum Glück nicht und hab viel Kohle gespart! Ein nicht ganz unwichtiger Aspekt,wenn man nicht gerade mit dem Beruf „Sohn/Tochter“ gesegnet ist! 😉

    15. August 2006 um 16:32 Uhr #67351
    orbi
    Gast

    Ich brauchte sie zum Glück nicht und hab viel Kohle gespart! Ein nicht ganz unwichtiger Aspekt,wenn man nicht gerade mit dem Beruf „Sohn/Tochter“ gesegnet ist! 😉

    Also wirklich Kohle sparen tun die meisten nicht wenn sie keinen Kurs nehmen, denke ich. Das lernen geht halt (wieder bei den meisten) langsamer auf eigene Faust. D.h. das Geld für den Kurs geht fürn längeren Urlaub etc. drauf bis man endlich gut davor ist … nur mal so ne Theorie 😉

    Aber im Endeffekt doch auch egal. Kann man sich nicht drauf einigen, dass sich alle (mit oder ohne Kurs) die Regeln reinziehen und Rücksicht auf andere nehmen sollten? Dann ists doch egal wie gut oder schlecht oder stylisch oder ugly jeder ist. Hauptsache, s macht Spaß … Und im Grunde genommen weiß doch jeder selber ob er/sie eher ein Autodidakt oder Schulungs-Typ ist.

    vg

    15. August 2006 um 16:43 Uhr #67352
    roots1976
    Gast

    jepp! WORD ! roots

    15. August 2006 um 17:15 Uhr #67354
    corky deluxe
    Gast

    surfschule hin oder her man brauch in jedem fall jemanden der einem so die grundlegenden sachen beibringt…da kann man noch so viel theorie aus irgendwelchen buechern oder foren verinnerlicht haben ich denke das muss einfach sein…

    ich hab surfen von meinem vater und seinen freunden gelernt und die erfahrung von den leuten hilft mir heute noch situationen richtig einzuschaetzen …

    15. August 2006 um 17:21 Uhr #67356
    barbara
    Gast

    Was regt ihr euch überhaupt so auf??!!!habt ihr nix zu tun 😉 ?!!!sollen doch diejenigen, die in ne schule wollen, in ne schule gehen und diejenigen, die nicht wollen, nicht!
    das snowboarden hab ich ohne kurs erlernt, sprich mit hilfe von freunden. soweit ganz o.k.!
    was das surfen anbelangt war ich in einem camp!ich denke, dass ich es auch ohne kurs fertig gebracht hätte auf einem board zu stehen (wichtig ist einfach, dass dir jemand vorher den korrekten take-off zeigt…kann auch n freund sein). gut an einem camp finde ich jedoch, dass man unter sich ist…d.h. viele gleichgesinnte kennenlernt! jedem das seine!!!!

    15. August 2006 um 18:21 Uhr #67359
    Sean Steinfeger
    Gast

    Ich brauchte sie zum Glück nicht und hab viel Kohle gespart! Ein nicht ganz unwichtiger Aspekt,wenn man nicht gerade mit dem Beruf „Sohn/Tochter“ gesegnet ist! 😉

    Also wirklich Kohle sparen tun die meisten nicht wenn sie keinen Kurs nehmen, denke ich. Das lernen geht halt (wieder bei den meisten) langsamer auf eigene Faust. D.h. das Geld für den Kurs geht fürn längeren Urlaub etc. drauf bis man endlich gut davor ist … nur mal so ne Theorie 😉

    Aber im Endeffekt doch auch egal. Kann man sich nicht drauf einigen, dass sich alle (mit oder ohne Kurs) die Regeln reinziehen und Rücksicht auf andere nehmen sollten? Dann ists doch egal wie gut oder schlecht oder stylisch oder ugly jeder ist. Hauptsache, s macht Spaß … Und im Grunde genommen weiß doch jeder selber ob er/sie eher ein Autodidakt oder Schulungs-Typ ist.

    vg

    Ja da könntne wir uns drauf einigen! Im Grunde genommen wollen wir doch alle das selbe! Spass haben! Und da soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden!
    Ein muss ich aber noch loswerden:Mein bester Kumpel ist grad in Perth und bringt sich das surfen selber bei! Er hat alllerdings auch 5 Monate Zeit! 😉

    15. August 2006 um 19:49 Uhr #8438
    Dr. Surf
    Gast

    Na prima. Dann haben wir ja ein Fazit, sind alle zufrieden und ich kann den Thread dichtmachen, eh das geflame wieder von vorne losgeht.

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