Start › Foren › Surf Anfänger › wie wichtig ist das schwimmen fürs surfen?
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10. Juni 2006 um 11:12 Uhr #7269
Remona FloranceTeilnehmerwie wichtig ist das schwimmen fürs surfen? ❓
10. Juni 2006 um 11:33 Uhr #64230
Mel2Gastwie wichtig ist atmen für menschen ❓
10. Juni 2006 um 11:34 Uhr #64231
shakin_rogaGastsolange das Brett schwimmt und die leash hält…
10. Juni 2006 um 11:40 Uhr #64232
Mel2Gastgrins, natürlich solltest du ein guter schwimmer sein, frank.
auf board und leash kann man sich nur bedingt verlassen – also schön fleissig üben 8) – es gibt genug tipps dazu im forum (Suchfunktion..)10. Juni 2006 um 13:48 Uhr #64234
sementeGastwenn ich mich recht erinnere ist im endless summer 2 ein junger bursche der j-bay surft und nicht schwimmen kann. keine ahnung ob der noch lebt oder jetzt schwimmen kann 😉
10. Juni 2006 um 15:38 Uhr #64236
frankGastok vielen dank ich habe es ja verstanden muss man den eine bestimmte anzahl von metern schwimmen können oder reicht es ein normaler schiwmmer zu sein?
10. Juni 2006 um 15:59 Uhr #64238
Sky-HBGastHi Frank !
Also einer meiner Surflehrer meinte letztens, 30 Min sollte man schon am Stück schwimmen können, falls man mal mit der Strömung abgetrieben wird und Tauchen bzw. Luftanhalten-Können kann auch nicht schaden, damit der Wipeout einen nicht so in Panik versetzt :-).
Gruß
Holger
10. Juni 2006 um 16:00 Uhr #64239
frankGastok vielen dank für deine antwort
10. Juni 2006 um 16:02 Uhr #64241
clemensGast1. Hilft es dir beim Paddeln.
Dafür solltest du Ausdauer für mehrere Kilometer haben, mit kurzen Pausen (Rauspaddeln).
Dazwischen aber auch einige Sprints (Anpaddeln).Dafür empfehle ich einfach normales Schwimmtraining, 2-4mal pro Woche.
Einschwimmen, 2-3x500m, 4-6x 100m Sprints, 2-3x 25m Tauchen, was auch immer, Aussschwimmen.
Haptsächlich kraulen, ausser beim Tauchen und Ein/Ausschwimmen.
Und für corky kannst du auch noch ein paar hundert Meter Wasserballkraulen dazunehmen (Kopf über Wasser).2. Hilft es dir beim Überleben, wenn du mal dein Board verlierst.
Dazu solltest du in miesen Bedingungen schwimmen können, Weite variiert je nach Strömung und Spottyp. Hier ist es egal ob Kraul oder Brust. Mit Brustschwimmen hängst du aber mehr in der Strömung, dafür bekommst du weniger Probleme in starkem Wellengang oder Chop.10. Juni 2006 um 16:07 Uhr #64242
frankGastaso ja vielen dank war echt nen super tipp aber meintest du das mit den 2-3×500 meter an einem tag oder variiert?
10. Juni 2006 um 16:55 Uhr #64243
clemensGastan einem tag natürlich.
11. Juni 2006 um 14:08 Uhr #64265
benediktdehaaseGasthalte ich für leicht übertrieben.
Innerhalb eines Urlaubs werden sich deine Fähigkeiten im Schwimmen und Tauchen schnell von selbst verbessern genauso wie sich deine Muskulatur zum Schwimmen schnell aufbaut.
Schwimmtraining ist natürlich sehr hilfreich aber wenn mans ruhig angehen lässt die ersten paar tage geht das meiner Meinung auch so.
Wichtiger als gut schwimmen zu können ist keine Panik zu bekommen wenn man mal lange unter Wasser ist oder ohne Board schwimmen muss.11. Juni 2006 um 15:49 Uhr #64267
frankGastja das hört sich doch auch schon besser an vielen dank für deine hilfreiche antwort ich denke das ich das bevorzuge ^^
11. Juni 2006 um 18:01 Uhr #64269
clemensGastDas ist auf keinen Fall übertrieben.
Vor allem wenn man, wie die meisten Deutschen, seine Trips nur für zwei Wochen machen kann, sollte man doch besonders in der Vorbereitung nicht sparen.
Natürlich wird man durchs surfen selbst auch schnell fit, aber durch die Notwendigkeit sich nicht nur technisch sondern auch konditionell „einsurfen“ zu müssen, gehen auf jeden Fall unnötige 2-3 Tage verloren.
Da geh ich doch lieber 2 Wochen vorher intensiv schwimmen und schaffe dann ab dem ersten Surftag 3 Stunden lange Sessions, wenn das Wasser nicht zu kalt ist.Ruhe beim gewaschen werden zu bewahren hat mit der Kondition rein garnichts zu tun.
11. Juni 2006 um 18:27 Uhr #64271
humbukGastIch halte es für utopisch denken zu können bei starker Strömung ohne Brett etwas reißen zu können. Du wirst es nicht schaffen können gegen die Strömung anzukommen.
Ich denke sich treiben lassen und seine Kraft sparen um über Wasser zu bleiben ist wichtiger. Und dann auf Hilfe warten.
12. Juni 2006 um 14:31 Uhr #64284
shakin_rogaGastIch halte es für utopisch denken zu können bei starker Strömung ohne Brett etwas reißen zu können. Du wirst es nicht schaffen können gegen die Strömung anzukommen.
Ich denke sich treiben lassen und seine Kraft sparen um über Wasser zu bleiben ist wichtiger. Und dann auf Hilfe warten.
Das kann recht unangenehm werden. Nicht überall sind Bademeister, die Dich retten.
Man sollte aber nicht versuchen, gegen die Strömung zu schwimmen, sondern parallel aus der Strömung rausschwimmen und dann an Land. Oder raustreiben lassen (dann wird die Strömung schwächer) und dort seitlich aus der Strömung rausschwimmen. Diese Technik gilt auch fürs paddeln, auch hier vergeudet man durchs paddeln gegen die Strömung nur unnötig Kraft.
12. Juni 2006 um 15:20 Uhr #64289
humbukGastIch halte es für utopisch denken zu können bei starker Strömung ohne Brett etwas reißen zu können. Du wirst es nicht schaffen können gegen die Strömung anzukommen.
Ich denke sich treiben lassen und seine Kraft sparen um über Wasser zu bleiben ist wichtiger. Und dann auf Hilfe warten.
Das kann recht unangenehm werden. Nicht überall sind Bademeister, die Dich retten.
Man sollte aber nicht versuchen, gegen die Strömung zu schwimmen, sondern parallel aus der Strömung rausschwimmen und dann an Land. Oder raustreiben lassen (dann wird die Strömung schwächer) und dort seitlich aus der Strömung rausschwimmen. Diese Technik gilt auch fürs paddeln, auch hier vergeudet man durchs paddeln gegen die Strömung nur unnötig Kraft.
Schon, ich meinte auch, dass man das nur machen sollte wenn Rettungsschwimmer etc. da sind.
Gegen die Strömung schwimmen hat wirklich absolut keinen Sinn, hab schon des öfteren Leute gesehen die reingeholt wurden. Die mussten dann mithilfe einer Leine und 30-40 Leuten reingezogen werden.
12. Juni 2006 um 18:06 Uhr #64295
clemensGastAuf Lifeguards würd ich mich nicht verlassen.
War letzten Sommer Anfang August mit zwei Anfängern in Cap de l’Homy draussen als es ziemlich durcheinander, 2m und ganz schön auf die Sandbänke weiter draussen geballert hat im Wasser. Neben uns ein Bodyboarder und wir sind nach ein paar Wellen 500m weiter unten gewesen.
Bodyboarder nach ner Welle irgendwann weg, das nächste was ich gesehen hab war ne halbe Stunde später der Heli der kam und den Jungen tot abtransportiert hat.
Natürlich Pech gehabt, denn er war wohl alleine und ohne Flossen mitm Bodyboard draussen, aber wenn du mitm Surfboard gut durchgewaschen wirst passiert dir an so nem Tag das gleiche.
Kein Lifeguard hat den gesehen, obwohl das ganze sich ziemlich genau vor deren Kabine abgespielt haben muss.12. Juni 2006 um 18:43 Uhr #64298
humbukGastNatürlich kann so etwas passieren, auch einem erfahrenem Surfer / Schwimmer…
Vorallem wenn man Panik bekommt kann es schnell passieren, dass was passiert.Also wo ich bis jetzt gewesen war, hatten es die Rettungsschwimmer – Jungs immer gut drauf. Direkt bei großen Wellen Leute rausgeholt denen was nicht stimmte.
Bei Surfern kann man das aber glaube ich schlechter einschätzen.
12. Juni 2006 um 19:45 Uhr #64302
livelifeGastnaja also treiben lassen würde ich mich nicht gerade.. am ende landet man noch auf irgentwelchen netten felsen oder ähnlichem (siehe ribeira d´ilhas). aber rogas technik ist 100% die richtige, nie gegen die strömung sondern immer schön parallel!
12. Juni 2006 um 21:30 Uhr #64308
corky deluxeGastin frankreich wirds einem doch recht einfach gemacht.da steht doch an fast jedem strand ne tafel auf der erklaert wird wie die stroemungen und sandbaenke verlaufen. oder wenn keine schilder aufgestellt sind bei ebbe schauen wie die sandbaenke und priele verlaufen dann bekommt man auch ne ganz gute idee wohin man paddeln muss falls man sich mal zu weit draussen wiederfinden sollte. oder man schaut einfach wies die einheimischen machen…oder wohin die abgetrieben werden
aber gut schwimmen und lange luft anhalten ist immer wichtig. wenn man was fuer die nerven tun moechte ist klettern wahrscheinlich ne gute alternative wenn man weit vom wasser entfernt lebt und so ne kletterwand steht ja fast in jeder deutschen stadt.
also cheers…und nich abtreiben diesen sommer!
13. Juni 2006 um 1:47 Uhr #64316
hase2Gastgrundsätzlich ist das wichtigste, wenn man irgendwie in ner stömung hängt, ruhe bewahren.
leider ist das auch nicht ganz einfach, weil man meist relativ spät merkt, dass man irgendwie in nem rip hängt.
erstmal schaut das alles super aus… schön auf höhe des lineups, n bischen abseits der crowd, alles easy.
irgendwann stellt man dann fest, dass an deiner stelle seltsamerweise nichts bricht – egal – erstmal abwarten. und dann ist man auch schon n stück weiter draussen und schick hinter allen anderen. doof das, wenns dann dämmert, dass man irgendwie in ner outside hängt.
zum glück ist in soner situation die strömung nicht soo stark, als dass man in ernste schwierigkeiten kommen (sonst hätte man vorhher schon was gemerkt). aber wichtig ist in so ner situation auf jedne fall, ruhe bewahren und erstmal genau die lage sondieren.
auf die 5 meter, die man weiter treibt kommts eh nicht an. also erstmal durchatmen und versuchen, rauszukriegen, in welche richtung man wirklich treibt.
gehts grade raus, einfach längs zum strand paddeln und schauen, wann man nichtmehr abgetrieben wird.
meist treibts dich aber ehr schräg raus. dann sucht man sich am besten nen punkt an land (ca. rechtwinklig zur strömung), auf den man zupaddelt.
dann kommt man eigentlich immer sehr gut raus oder in ne zone, in ders weniger oder garnicht strömt.
da kann man dann erstmal durchatmen und sich dann weiter richtung festland aufmachen.
wenns wieder bricht lässte dich am besten mit ner schaumwalze rausschiessen und schaust, dass du erstmal trockenen boden unter die füße bekommst.
auf garkeinen fall trennst du dich von deinem brett – niemals – nie – garnicht.ansonsten was vorbereitung betrifft – das beste training ist meiner meinung nach paddeln mit nem board. die bewegung ist grade bei malibus und longboard doch etwas anders als beim schwimmen und du benutzt auch andere muskeln. neben dem reinen muskelaufbau trainierst du dabei auch noch technik und lernst, vernünftig auf dem brett zu liegen.
13. Juni 2006 um 8:54 Uhr #64322
frankGastdas heißt aber du bruachts vor einem urlaub gar keine schwimmbesuche zu machen weil man eher mit seinem board schwimmen gehn soll und das geht ja schlecht im schwimmbag^^?
13. Juni 2006 um 9:09 Uhr #64323
shakin_rogaGastdas heißt aber du bruachts vor einem urlaub gar keine schwimmbesuche zu machen weil man eher mit seinem board schwimmen gehn soll und das geht ja schlecht im schwimmbag^^?
Kann es sein, dass Du jede Möglichkeit suchst, faul auf dem Sofa zu sitzen? Wenn Du nicht paddeln kannst weil es keinen See/Fluss etc gibt, dann solltest Du auf jeden Fall schwimmen gehen. Nur paddeln ist noch spezifischer und daher als gezielte Vorbereitung besser.
13. Juni 2006 um 9:10 Uhr #64324
frankGastok vielen dank dann bleibt mir wohl nix anders möglich…..;)
13. Juni 2006 um 12:34 Uhr #64334
hase2Gastsonst hilfts evtl. sich bei ebay n kleines bodyboard zu schiessen und mit (von auf kann man ja nicht sprechen) zu paddeln.
dann hast du auf jeden fall das gleichgewichtstraining mit dabei. sprich auf dem ‚board‘ bleiben, während du versuchst voranzukommen.ob mit oder ohne brett/schwimmhilfe, bringen tut das nur was, wenn du regelmäßig paddeln oder schwimmen gehst.
1mal im monat ne stunde ins schwimmbad bringt garnichts.
da kannstes auch direkt blieben lassen.14. Juni 2006 um 0:05 Uhr #64360
instead of celebratingGastoh ja, 1-2 mal im monat bringt gar nix, durfte ich sonntag am eigenen leib spüren, wurde in grund und boden gepaddelt 😳
14. Juni 2006 um 0:38 Uhr #64361
clemensGastsach ich doch.
die idee mit dem bodyboard is ganz gut.
mitm surfboard is natürlich am besten.
luftmatratze aufm see is auch ok.
und wer nen pool hat, ab aufs board und die leash am beckenrand festmachen 🙂14. Juni 2006 um 11:22 Uhr #64371
shakin_rogaGastoh ja, 1-2 mal im monat bringt gar nix, durfte ich sonntag am eigenen leib spüren, wurde in grund und boden gepaddelt 😳
Sorry. Jetzt halt Dich ran. Sonntag kommen wir zum Test 😀 (wenns wetter gut bleibt)
15. Juni 2006 um 2:25 Uhr #64408
BortGastAuf Lifeguards würd ich mich nicht verlassen.
War letzten Sommer Anfang August mit zwei Anfängern in Cap de l’Homy draussen als es ziemlich durcheinander, 2m und ganz schön auf die Sandbänke weiter draussen geballert hat im Wasser. Neben uns ein Bodyboarder und wir sind nach ein paar Wellen 500m weiter unten gewesen.
Bodyboarder nach ner Welle irgendwann weg, das nächste was ich gesehen hab war ne halbe Stunde später der Heli der kam und den Jungen tot abtransportiert hat.
Natürlich Pech gehabt, denn er war wohl alleine und ohne Flossen mitm Bodyboard draussen, aber wenn du mitm Surfboard gut durchgewaschen wirst passiert dir an so nem Tag das gleiche.
Kein Lifeguard hat den gesehen, obwohl das ganze sich ziemlich genau vor deren Kabine abgespielt haben muss.krass…ich war auch anfang august am cap de l´homy und hab auch mitbekommen das n paar mal der hubschrauber raus ist. aber das da einer ertrunken ist schockt mich jetzt ganzschön. Weisst du noch welcher tag das war? ich kann mich noch erinnern das ich auch an nem tag draussen war als es zimlich durcheinander und gross war…ganz draussen waren eigendlich nur close outs
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