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Hauke aktualisiert.
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4. Juni 2006 um 15:28 Uhr #7193
LuisaTeilnehmerIch bin im fahren entlang der Welle mitlerweile gut geübt, turns sind auch nicht mehr das problem. Aber wie ist das mit dem Tube riding. In 7 Monatan Australien hatten wir nie welche. Deshalb wollte ich mal wissen,worauf man achten muss,wenn man das erste mal versucht in ne tube reinzukommen…bzw. vielmehr wieder heraus.
4. Juni 2006 um 16:18 Uhr #64021
clemensGastAlso so richtig geübt bin ich darin natürlich nicht, vielleicht solltest du mal Kelly Videos anschauen, der findet ja überall eine. Bei mir passiert das eher einfach so.
Entweder du hast ne Section vor dir die runterkommt (am besten natürlich wenn du sie vor dem Takeoff siehst und dann in die Richtung droppst), oder du hast ne normal laufende Welle (ohne runterkommende Section) und bremst („stallst“) rein.
Im ersten Fall, also mit der Section vor dir, gibst du einfach kräftig Gas mit der üblichen hoch-runter-zieh-Bewegung oder ziehst deinen Take-Off direkt unter die Lippe ohne großen Bottom-turn und nimmst den Schwung da raus.
Je nach Länge der Section kannst du dann noch bremsen (vordere Hand ans Rail, hintere Hand in die Welle) oder du musst schauen dass du auch in der Tube geduckt weiter Gas gibst damit du überhaupt raus kommst.
Je nach Können und Übung wirst du bei so einer Section zu 50% gewaschen 😉Im zweiten Fall fährst du eine ganz normale Welle, hast also die kritische Section hinter dir. Eingebung, Wellenkenntnis (Untergrund) oder ein Blick nach hinten sagen dir, dass die Welle gleich „aufmacht“ und eine Tube bildet. Dann kannst du Gewicht vom vorderen Teil des Boards nehmen und das Tail belasten, dabei geht die Nose ein bisschen aus dem Wasser. Dadurch bremst du ab, den Move kennt man aus den Videos.
Problem ist, dass du genau das richtige Maß erwischt und nicht zu langsam wirst, da du sonst umkippst oder einfach nicht mehr aus der Tube kommst.
Das ist die Taktik für kleine Wellen.
Wenn dir hierbei die Tube auf den Kopf kracht stehst du einfach auf reisst die Arme hoch und tust so, als hättest du was tolles gebracht, umhauen wird dich die Welle mangels Kraft meistens nicht 😉Bei größeren Wellen die mit Tempo brechen, hörst du kurz auf Gas zu geben, nimmst den hinteren Arm in die Welle und je nach Steilheit den vorderen ans Rail. Die Tube kommt dann automatisch und dürfte dann auch groß genug sein, damit du wieder Gas geben kannst und vorne raus fährst.
Auch hier wirst du wieder zu 50% gewaschen, weil du zu langsam warst oder zusätzlich noch weiter vorne ne Section runterkommt.Tubes fahren ist die eine Sache, Tubes finden die andere.
Du brauchst nicht unbedingt Offshore sondern einfach eine Welle die an einer bestimmten Stelle hohl wird. Wind kan ein Grund dafür sein, schnell flach werdender Untergrund ein anderer.
So wird z.B. bei Beachbreaks die Welle in Strandnähe oft nochmal schön hohl. Auf Riffen hast du bestimmte Stellen an denen die Welle hohl wird (je nach Tide und natürlich Riffform). Und manchmal bestimmt auch einfach die Form der ankommenden Welle wann und wo eine Section runterbricht.Keine Angst vor dem Waschgang kann dir natürlich helfen mehr Ausbeute zu bekommen. In Closeouts (sofern nicht zu groß) reinziehen macht nämlich auch Spaß.
So, das war erstmal alles was mir zu dem Thema einfällt. Bin grade extrem auf Entzug, weil ich gestern den Wellen von Peniche entflogen bin und jetzt im besser werdenden deutschen Wetter sitze.
4. Juni 2006 um 16:35 Uhr #64022
TaylorGastHab auch nech eine Frgae dazu: dass mit dem stallen leuchtet mir schon ein, aber das funktioniert doch nur wenn man mit dem Koerper zur Welle, also frontside in der Welle steht, oder? Wie stallt man den wenn man backside in der Welle drin ist??
4. Juni 2006 um 17:11 Uhr #64028
Verzweifelter Zivi aus HHGastGeht auch backside…du hälst einfach deinen Allerwertesten ins Face – sollte man aber schon „ein wenig“ Übung und Erfahrungen mit Tubes haben.
Backside kannst du auch den vorderen Arm ins Face halten…nur dann darfst du nicht parallel zur Welle sein (also der Körper), sondern musst dich mit der Brust in richtung der „Öffnung“ ausrichten……
Kannst mit der hinteren Hand die Rail nahe der Spitze deines Bretts anfassen – so bekomsmt du auf jeden Fall die richtige Körperhaltung hin…..Aber trotz allem muss gesagt werden, dass Tubes backside um einiges schwieriger sind als frontside (auch wenn meine erste eine backside war 😉 ). Das Brett zu kontrollieren – falls das in ner Tube überhaupt möglich ist – ist um einiges schwerer.
4. Juni 2006 um 19:28 Uhr #64032
clemensGastKlar, in dem Fall vordere Hand nehmen, die biegt sich dann durch den Wasserwiderstand schon automatisch zurück.
Den hinteren Arm bei ner backside Tube hab ich noch nie gesehen, wäre auch eine komische Verrenkung zumal du dann die Welle noch weniger siehst.
Po im Wasser hast du nur bei kleinen Wellen, da musst du dich dann extrem zurücklehnen.
Das stallen ansich ist ja nur der Bremsvorgang mit Gewicht aufs Tail / Gewicht von der Brettmitte. Das geht genauso gut backside.Wie geschrieben stallt man eigentlich nur bei kleinen Wellen, bei großen Wellen hält man den Arm rein, ohne zu stallen. Also nicht beides gleichzeitig.
Mit dem Arm kann man meiner Meinung nach besser kontrollieren wieviel Schwung man verliert, ist wie die Handbremse beim Fahrrad im Vergleich zum stallen als Rücktritt 😉5. Juni 2006 um 0:52 Uhr #64052
T.R.Gast*** bye ***
12. Juni 2006 um 18:40 Uhr #64297
maddeGastaugen offen lassen find ich das schwehrste.
ich mach die oft aus reflex zu.15. Juni 2006 um 14:22 Uhr #64418
HaukeGastextrem schwierig ist es übrigens auch das brett dabei heile zu lassen, wenn man riff-tube surft, oder es versucht…
17. Juni 2006 um 21:14 Uhr #7194
hannesGastwas ich noch ergänzen würde sobald du drin bist:
das licht am ende des tunnels fokusieren um nicht weggewischt zu werden…..
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