Start › Foren › Surf Anfänger › wie surfe ich die welle richtig??
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William Blake aktualisiert.
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2. Dezember 2005 um 2:43 Uhr #5249
FischTeilnehmerservus!
ich hab ein problem, und zwar wenn ich die welle nehm und mich aufs brett stelle geh ich immer nur ein stueck mit der welle und dann laesst mich dumm dastehen! ich denke es liegt daran weil ich immer nur gerade aus surfe, aber die welle eigentlich ja schraeg abfahren muesste, stimmt das? also gleich nach dem aufrichten einlenken oder kann es andere ursachen haben? mit dem 7.6er das ich davor hatte war es ziemlich einfach;)
mfg2. Dezember 2005 um 9:28 Uhr #57839
ChristophGastich würde sagen du hast dein problem schon selber richtig erkannt. Was hast du denn jetzt für ein board, wenn du vorher ein 7’6“ hattest?
2. Dezember 2005 um 10:53 Uhr #57843
JSurfGastHört sich nach, zu früh auf ein kleines Brett umgestiegen an.
Hol Dir dein 7’6″ er wieder. Wenn Du damit noch nicht schräg fahren konntest macht ein kleineres Brett überhaupt keinen Sinn.
Fährst Du vor die Welle und bleibst dann stehen oder läuft die Welle unter Dir durch ?
2. Dezember 2005 um 11:09 Uhr #57844
hase2Gastn typischer anfängerfehler ist, dass du viel zu spät aufstehst.
paddelst also an, wartest, bis die welle richtig schiebt und stehst dann erst auf.
dann passiert folgendes – du hast zuviel speed drauf und fährst der welle weg und verbrätst die energie beim aufstehen – die welle rollt dannach unter dir durch.das ist der fall, den JSurf mit vor die welle fahren meinte.
wenn die welle unter dir durchläuft, hast du das gewicht zu weit hinten und stallst (bremst) einfach aus der welle raus.
ansonsten schliesse ich mich da meinen vorrednern an. nimm wieder das 7’6″er. damit ist die wellenausbeute höher.
der trend geht eh im moment wieder zu längern funshapes und wir sind alle keine slaters.
2. Dezember 2005 um 13:55 Uhr #57854
ThyromeGastkönnte auch sein, dass du falsch aufstehst d.h. du übers knie aufstehst.
wrikt sich wie hase2 gesagt hat aus.
viele anfänger glauben nicht, dass es sich lohnt zu lernen wie man richtig aufsteht.
richtig mein ich: etwa liegestütz und dann impulsartig aufspringen in die stehposition.
wenn man dabei jedoch sich mit dem knie abstütz, also liegestützhaltung, dann knie
anwinkelt/vorzieht und sich dann so hochdrück, hat man zuviel gewicht auf dem hinteren Teil des Bretts.
Der hintere Teil deines Bretts ist die Bremse, wenn du dein Gewicht darauf verlagerst,bremst du.
Du würdest also eine welle anpaddeln, sie nimmt dich mit ( du und welle haben ca gleiche Geschwindigkeit), dann stehst du falsch auf und bremst dabei, die Welle geht unter dir durch.ich glaube fast, dass es bei dir auch am Knie liegt.
2. Dezember 2005 um 19:18 Uhr #57866
corky deluxeGastwas fuer ein brett hast du gerade?
mit nem shortboard musst du bei flachen wellen waehrend des take offs gleich versuchen moeglichst in der mitte der welle zu bleiben (bei ner parrallelfahrt) um dann nicht die geschwindigkeit zu verlieren musst du erst ein paar mal die welle auf- und abfahren jedoch nicht zu hoch und nicht zu tief, weil du sonst wieder langsamer wirst.
bei steilen und auch groesseren wellen kann man erst mal das face runter fahren und die geschwindigkeit nutzen um einen bottom turn zu machen und dann anschliessend wieder das face hoch fahren…
mit nem shortboard ist es auch besonders wichtig an der richtigen stelle im lineup zu sitzen. meistens reichen ein zwei paddelzuege um die welle zu bekommen wenn man genau dort sitzt wo sich die welle bricht und dann ist die schnelligkeit beim take off extrem wichtig wie thyrome schon geschrieben hat.7. Dezember 2005 um 22:56 Uhr #57960
DeftonGasthab ein 6,8er …. danke fuer die tips, werds versuchen!!
ach und ja ich fahr vor die welle…
das 7,6er bekomm ich nicht mehr so einfach her, war nur ausgeliehen und das 6,8er hab ich bereits gekauft…
ich glaub mit dem aufstehen hab ich kein problem, ist mir auch nie aufgefallen, dass ich mich mit dem knie irgendwie abstuetz…
mfg13. Dezember 2005 um 0:08 Uhr #58121
FranzlGasthmm ich weiss nicht, hört sich aber an als wäre es wirklich besser für dich auf einem größerem Board ein Gefühl für die Welle zu bekommen. Normalerweise kannst du nämlich auch korrigieren indem du auf dem Board das Gewicht ein bisschen nach hinten verlagerst, dann wirst du langsamer und bist wieder in der Welle, wenn du sie nicht verlieren willst, sie also schneller ist, dann verlagerst du das Gewicht mehr nach vorne, jedenfalls auf einem Longboard geht das super.
Mit dem Take off hat das meiner Meinung nach nix zu tun, habe schon soviele Locals auf den Knien aufstehen sehen, die dabei total flink sind … wer aufsteht und fährt hat recht … egal wie es ausschaut ..17. Dezember 2005 um 21:11 Uhr #58257
BoomerGastMoin!
Also ich hatte ein 7’2 funboard und das schreg fahren hab ich dan unglaubliegerweise erst auf meinem 6’2 Fish gelehrnt, allerdings ist der
unterschied von einem Fish zu einem Shortboard ja relativ groß. Ein Fish
gleitet viel schneller an und kommt besser über flache sessions. Wäherend ein Shortboard wirglich nur was für Fortgeschrittene ist.
Deswegen, kauf dir, wenn’s im Geldsack drin ist, ein Fish oder auf nummer sicher gehen und wieder ein Funboard kaufen.31. Dezember 2005 um 14:04 Uhr #58593
William BlakeGastMeiner Meinung nach hilft da nur üben, üben, üben. Irgendwann kriegst das Gefühl für den richtigen Zeitpunkt des Take-Offs und auch für die richtige Positionierung in der Welle. Das wird klappen auch mit dem 6’8er. Da sparst de wenigstens Energie beim rauspaddeln. Aber eigentlich haben die Anderen schon Recht, denn man sollte erst umsteigen, wenn man die Welle ohne Probleme parallel abfahren kann und man bei den ersten Manövern bemerkt, wie scheiß sperrig so’n Minimal eingentlich ist.
3. Januar 2006 um 21:59 Uhr #58706
shakin_rogaGastDas wird klappen auch mit dem 6’8er. Da sparst de wenigstens Energie beim rauspaddeln.
Hä? Das paddeln ist einfacher und weniger anstrengend je länger das Board ist (bzw. eigentlich je mehr Volumen ein Brett hat, Breite und Dicke spielen also auch noch ne Rolle). Vielleicht wirkt das anders wenn man als untrainierter Anfänger auf ner langen Planke mit nem trainierten Shortboarder rauspaddelt, aber da liegt der Vorteil im Training und nicht im schwimmenden Untersatz.
4. Januar 2006 um 11:08 Uhr #58717
swell69GastWeniger rocker erleichtert das Paddeln auch sehr.
Viele Anfänger surfen viel zu früh auf Brettern mit zu viel rocker.
Late take offs auf steilen hohlen Wellen rechtfertigen mehr rocker.
Sollte aber beim Anfänger nicht der Fall sein.
5. Januar 2006 um 12:59 Uhr #58754
William BlakeGastDas wird klappen auch mit dem 6’8er. Da sparst de wenigstens Energie beim rauspaddeln.
Hä? Das paddeln ist einfacher und weniger anstrengend je länger das Board ist (bzw. eigentlich je mehr Volumen ein Brett hat, Breite und Dicke spielen also auch noch ne Rolle). Vielleicht wirkt das anders wenn man als untrainierter Anfänger auf ner langen Planke mit nem trainierten Shortboarder rauspaddelt, aber da liegt der Vorteil im Training und nicht im schwimmenden Untersatz.
das war eher aufs duck diven bezogen, als aufs paddeln. ich stimm dir zu, dass es schwerer wird je kleiner das Brett. Allerdings ist es auch scheiße überhaupt gar nicht hinter die Wellen zu kommen, weil man immer wieder auf die Fresse kiregt. Mal ehrlich, wenns an nem Beach Break richtig ballert, dann ist doch son minimal wirklich ätzend.
5. Januar 2006 um 13:52 Uhr #5250
shakin_rogaGastdas war eher aufs duck diven bezogen, als aufs paddeln. ich stimm dir zu, dass es schwerer wird je kleiner das Brett. Allerdings ist es auch scheiße überhaupt gar nicht hinter die Wellen zu kommen, weil man immer wieder auf die Fresse kiregt. Mal ehrlich, wenns an nem Beach Break richtig ballert, dann ist doch son minimal wirklich ätzend.
Aber da stellt sich die Frage, ob ein noch nicht fortgeschrittener Surfer bei solchen Bedingungen nicht besser im Weisswasser aufgehoben ist. Tendenziell wollen die meisten zu früh in grüne Wellen. Zudem kommt, dass auch duck diven gelernt sein will und das rauskommen in solchen Bedingungen auch mit nem kurzen und geübter Duck-Dve-Technik alles andere als energiesparend ist.
Will damit nur sagen, dass ein u.U. leichteres Rauskommen in bestimmten Wellenbedingungen kein Grund sein sollte, zu früh auf ein kurzes Brett zu wechseln.
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