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Schlagwörter: training wellenreiten
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andreas aktualisiert.
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18. Mai 2015 um 11:32 Uhr #39925
SnapperTeilnehmerHey,
Hat sich hier schon jemand ein bisschen intensiver mit versch. Paddeltechniken auseinander gesetzt? Also hoher Ellbogen vs. bissl niedriger Ellbogen, Kopfbewegung, Rotation um die Längsachse, Arm S-förmig durchs Wasser oder gerade etc.
Wie trainiert ihr das beim Schwimmen im Pool, geht ja leider nur ohne Board, wenn man nicht die Möglichkeit hat in der näheren Umgebung schwimmen zu gehen.
Vllt. kennt der ein oder andere schon den Youtube-Channel von Rob Casehttps://www.youtube.com/channel/UClbAgx7HTW0OcYUI2D_RnNw
Wie seht ihr das mit Schwimmtraining im Pool um die Paddeltechnik möglichst optimal zu trainieren?
18. Mai 2015 um 12:25 Uhr #145931
Johannes NissenTeilnehmerIch gehe nach einer Knieverletzung seit 2 Wochen regelmässig in den nächstgelegenen Badesee mit Brett.
Fortschritte kommen schnell…man spürt richtig, wie man sich verbessert.
Arbeite gerade an sauberen S-Zügen mit leichtem Kippeln um die Längsachse, kann man im ruhigen Gewässer sehr gut üben.
Rein vom Gefühl her denke ich, dass mir das Training sehr helfen wird im Meer 🙂Deshalb würde ich sagen: Schwimmen ohne Brett bringt sicherlich was (vor allem Kondition und Sicherheit im Wasser), allerdings ist mit Brett wahrscheinlich optimaler, da sich die Haltung etwas unterscheidet und man die Technik direkt „am Gerät“ üben kann.
Vielleicht schaffst dus ja ab und zu an ein richtiges Gewässer?8. Juni 2015 um 12:59 Uhr #146095
uepTeilnehmerWasserball-Kraul schwimmen finde ich sehr hilfreich, kommt näher an die Bewegung mit Brett heran und beansprucht den Rücken deutlich stärker:
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Wird aber recht anstrengend, da nicht so effizient wie normales Kraulschwimmen (da höherer Widerstand).
Sonst einfach ein Schwimmbrett nehmen und unter den Oberkörper legen.
S-Zug wenn überhaupt nur leicht – entscheidend ist, dass die Zug-Bewegung nach hinten wirkt und nicht zur Seite.
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Ansonsten bringen Übungen für’s Wassergefühl _enorm_ viel. Dabei gibt’s jede Menge Übungen aus dem Kraulschwimmen für unterschiedliche Phasen des Armzugs, bspw. hier (insb. Ente, Scheibenwischer):
http://swim.de/training/schwimmtechnik/die-15-besten-technikuebungen-195?page=0,5
http://swim.de/training/schwimmtechnik/tipps-fuer-eine-effektive-unterwasserphase?page=0,0Schön auch einfach in der kompletten Streckung (auch Arme) nur aus den Händen zu arbeiten (ggf. Poolboy für bessere Wasserlage verwenden).
Solche Übungen können einen richtig nach vorne bringen 🙂
8. Juni 2015 um 18:19 Uhr #146098
finnTeilnehmerdie Meisten paddeln ohne spezielle Techniken, dafür die wenigen Meter auffällig schnell 🙂 , so dass die Leistungssportler Kraulen die Wellenreiter im Becken rasch erkennen.
Aber zur Kräftigung insb. im Winter hier noch ein Tipp, s.u.
http://www.educatium.de/wellenreiten/wellenreiten-ostsee-tipps.htm
😉
8. Juni 2015 um 22:21 Uhr #146100
uepTeilnehmerMir ist gerade nochmal eingefallen, wir hatten hier vor Ewigkeiten schon mal eine Paddeltechnik-Diskussion:
Gibt vlt. auch noch was her 😉
1. Juli 2015 um 16:56 Uhr #146257
Marco ManuelTeilnehmerHabe noch mal eine Frage zum Thema paddeln. Mir geht es in erster Linie darum Kraft auf zu bauen
und weniger um die Paddeltechnik. Da ich noch kein eigenes Surfbrett habe, um zum Beispiel
auf einem See zu trainieren, frage ich mich, ob ich alternativ schwimmen gehe oder mit einem
Bodyboard/Schwimmbrett schwimmen bzw. dann paddeln gehe?!
Was ist von den beiden Dingen effektiver?3. Juli 2015 um 1:47 Uhr #146271
search4wavesTeilnehmerWas nützt die Kraft wenn du nicht die Technik hast, um die Kraft effektiv einzusetzen?
Ich war mal mit einem Typen surfen, der so ein Fitness Freak war. Hatte viel Muskelmasse und sicher auch Kraft, war aber so unkoordiniert, dass man das Gefühl hatte da kommt ein Wasserrad-Schiff angefahren so spritze dass wenn der paddelte. In kürzester Zeit war er immer k.o.
Das Wasser zu spüren ist extrem wichtig beim Paddeln. Meiner Meinung nach auch die mind-muscle connection, also ganz bewusst die Muskulatur anzusteuern, die man braucht. Zum Beispiel finde ich es verblüffend, was es für einen Unterschied macht, wenn man ganz gezielt darauf achtet, dass man die Zugbewegung aus dem Lattisimus macht, und die Armmuskulatur nur für die Stabilisation im Wasser einsetzt, damit die „Strömung“ nicht abreißt.
3. Juli 2015 um 11:45 Uhr #146273
Marco ManuelTeilnehmerKlar bedingt das Eine das Andere. Ich habe mich jetzt für einen Schwimm- bzw. Kraulkurs angemeldet.
Nach der Kurstunde werde ich mir dann ein kleines Schwimmbrett unter die Brust klemmen und damit weiter üben. Ich denke das sind schon Mal ganz gute Maßnahmen, um besser vorbereitet zu sein als letztes Mal 😉3. Juli 2015 um 12:28 Uhr #146274
SalliTeilnehmerhab mein „powerman 1“ von koelbel wiedergefunden. wieso das trainingsgerät nicht bekannter ist, wundert mich. mein alterer bruder hat sich das teil anfang oder mitte der 80er gekauft und ich habs immer genutzt. das teil selbst wiegt wenige gramm (ideal zum traveln aber man kann bis zu 70kg einstellen. man kann zwar jeden muskel trainieren aber ich werde ihn jetzt nur noch für die surfmuskeln verwenden. am türrahmen hängen und dann wie bei den paddelzügen auf und ab. die geschwindigkeit und das gewicht kann man selbst nach belieben wählen. sobald man anfängt ist der muskel unter dauerbelastung…HÖLLE! schwerkraft wird dafür nicht benötigt, man könnte quasie unter wasser oder im weltall unter gleicher anstrengung trainieren (kann man irgendwie schwer beschreiben). mit wenig gewicht lässt sich ideal die paddelausdauer trainieren, erhöht man das gewicht kann man sein „sprint“ verbessern. paddeln im see sollte aber allein wegen der haltung und den speziellen bewegungsabläufen immer ein teil der vorbereitung sein.
3. Juli 2015 um 13:29 Uhr #146276
plxpTeilnehmerSowohl Schwimmbrett als auch Bodyboard verhalten sich unter dem Körper beim Paddeln eher unruhig, weshalb man sie eigentlich auch immer mit mindestens einer Hand festhalten muss und folglich nur mit einem Arm paddeln kann. Kraulen ist hier sehr wahrscheinlich das effektivere Training. Ansonsten probier’s mal mit ner Luftmatratze.
3. Juli 2015 um 17:13 Uhr #146277
Marco ManuelTeilnehmerHm…Luftmatratze ist natürlich auch ne Idee…. Wie dem auch sei, hauptsache ich komme so schnell
wie möglich wieder aufs Board;-)15. Juli 2015 um 21:37 Uhr #146393
marvelTeilnehmerbin auch gerade wieder mit meinem alten Brett auf dem weiher.
wieviel paddelt ihr so? insgesamte strecke? anzahl der pausen?
ich paddel immer so insgesamt 3 km. die ersten 100m meter zum einpaddeln und nass werden. dann 1400 m gemütlich ohne pause, und die 2. 1500 m schneller dafür mit pausen. im schnellen part mache ich auch so Simulationen. z.b. 8 züge, duckdive und das 10 mal. oder kurze Sprints mit abschließendem takeoff (auf brett und Unterwasser ausbalancieren),…
hab keine Ahnung ob das jetzt sonderlich effektiv ist? ist alles auf meinem mist gewachsen.
zwi
3. Dezember 2015 um 13:22 Uhr #146974
TimäMitgliedHat jemand von euch schon Erfahrungen hiermit gemacht?
http://xswimfit.com/Scheint ein „wissenschaftlich“ entworfenes Trainingsprogramm zu sein…
Finde jedoch 40$ ganz schön viel :blink:3. Dezember 2015 um 16:33 Uhr #146976
Marco ManuelTeilnehmerAlso die Übungen die man in dem Video sieht, sind nicht verkehrt. Ganz im
Gegenteil…Burpees, Ausfallschritte, Balancetraining…. Das sieht alles sehr
gut aus, sind aber auch viele bekannte Übungen dabei. Solltest du in kein
Fitnesstudio gehen (und dort schon dein Geld lassen) und die
Wasserübungen auch wirklich umsetzten können, wäre es eine Überlegung wert!26. Dezember 2015 um 21:40 Uhr #147048
paolopinkelTeilnehmerDie sehen noch vielversprechend aus…Nicht unbedingt für die Paddeltechnik, aber für die Ausdauer….
27. Dezember 2015 um 12:24 Uhr #147049
svhaTeilnehmer… naja preislich nicht wirklich interessant. Ich hatte mir in meiner Jugend (Trizepstraining Skilanglauf) mal ein Gerät selbst gebaut, das einen ähnlichen Effekt haben dürfte: dabei wurde nicht ein Gewicht gehoben oder ein Widerstand vom Gerät aufgebaut, sondern Du ziehst Dein eigenes Gewicht auf einem Brett auf Rollen nach oben. Je nach Steilheit wirds eben schwerer oder leichter. Verständlich??
VG
27. Dezember 2015 um 20:46 Uhr #147050
paolopinkelTeilnehmer… naja preislich nicht wirklich interessant. Ich hatte mir in meiner Jugend (Trizepstraining Skilanglauf) mal ein Gerät selbst gebaut, das einen ähnlichen Effekt haben dürfte: dabei wurde nicht ein Gewicht gehoben oder ein Widerstand vom Gerät aufgebaut, sondern Du ziehst Dein eigenes Gewicht auf einem Brett auf Rollen nach oben. Je nach Steilheit wirds eben schwerer oder leichter. Verständlich??
VG
Aber das von Dir beschriebene kannst Du ja auf diesem Gerät genau machen…Schau mal @ 34s. Der Preis scheint wirklich etwas hoch…
28. Dezember 2015 um 11:38 Uhr #39926
svhaTeilnehmer… der Preis hat mich schon abgeschreckt, das Video anzuschaun. Das von mir gebaute „Gerät“ kostet halt geschätzt 50€ im Baumarkt 🙂 – ist aber sicherlich nicht so komfortabel und etwas „klobiger“…
VGSvHa
11. März 2017 um 19:07 Uhr #309391
andreasTeilnehmeralso mit etwas Gummibandübungen vor VHS-Videos 🙂 , radfahren und Aufspringübung komme ich jetzt nach dem Winter immer gut rein. Es ist auch recht kostenlos bis auf die VHS-Videoanschaffung vor etlichen Jahren.
Wahrsch. müssen die Meisten alles mögliche trainieren, da sie nur Auto fahren und sitzen
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