Start › Foren › Surf/Travel Länderinfos, Surfspots › Mittel und Südamerika › Brasilien, ein Reise und Surfbericht
- Dieses Thema hat 7 Antworten sowie 4 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 12 Jahren, 3 Monaten von
MEWD aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
26. März 2014 um 23:49 Uhr #37245
leonTeilnehmerHi Leute,
da ich das Glück hatte ein halbes Jahr in Brasilien verbringen zu dürfen und dieses Land es mir echt angetan hat B) , werde ich mal ein wenig von dort berichten.
Kurz zu den Eckdaten: ich war in Vila Velha ES (nördlich von Rio) von August bis Februar, natürlich direkt am meer :whistle:Warum eigentlich Brasilien?
Ganz einfach:
Man ist quasi nur umgeben von fröhlichen, lebensfrohen, offenen und äußerst netten Leuten, bei denen man sofort sozialen Anschluss findet und als Ausländer (vorallendingen mit blonden Haaren und blauen Augen 😛 ) einen ganz besonderen Status besitzt und sofort von allen geliebt wird.
Zudem scheint in Brasilien fast immer die Sonne und es gibt eigentlich nur eine Jahreszeit: Sommer!
Diesen kostet man am besten an den schönen Stränden Brasiliens, mit Blick auf die heißesten und auch knapp bekleidetsten Girls mit nem Caipi in der Hand unter Palmen liegend aus 😛 :silly:
Ok, Klischees mal beiseite, kommen wir nun mal zum eigentlichem, dem Surfen, der gefühlt,neben Fußball, meist verbreitete Sport dort:Also obwohl ich direkt am Meer gewohnt habe bin ich aufs Surfboard nur am Wochenende gekommen.
Ich bin immer mit meinen Locals zu den Spots, die eigentlich nur aus Beachbreaks bestanden, frühmorgens losgezogen.
Meist hatte ich das Gefühl halb Brasilien wäre im Wasser und ich hatte anfangs echt Probleme mich durchzusetzen, da das Niveau echt hoch ist und quasi jeder Brasilianer ein <6 Shortboard surft.
Zudem wurde ich mit meinem 7.3 mini mal Tanker belächelt und oft gefragt wurde warum ich denn kein Shortboard surfte.
Dennoch war es echt die richtige Entscheidung mit so einem Board zu starten (hatte nur 4 wochen surferfahrung vorher) und erst einmal den Take-off und die sichere Parallelfahrt in Bedingungen von Groß bis Klein zu perfektionieren.
Nach einiger Zeit drängten mich meine Localfreunde zu einem kleineren Board und hinzu kam noch, dass mein Board von nem Brasilianer gesnappt wurde, danke dafür 👿 also musste ich wohl oder übel auf was kleineres umsteigen.
Board zwei war dann ein 6.8 Shortboard, das ich für nen fuffi günstig ergattern konnte.
Kam dann erstmal gar nicht klar und hab viele Take-offs in den Sand gesetzt und wollte schon aufgeben und auf was größeres umsteigen, nach ein paar Sessions hatte ich dann aber den Dreh raus und es lief, bedingt durch das kleinere drehfreudigere! Brett, immer besser, bis zum Schluss sogar Turns und Duckdiven drin war.
Abschließend zum Surf ist noch zu sagen: fahrt nicht im Januar bzw. brasilianischen Sommer, bei mir war es den kompletten Januar über flat :angry:Für all die, die auf der Suche nach super netten und offenen Leuten, Lebensfreude, dem Endless Summer, den brasilianischen Meninas, Caiprinhas,Açai,und anderen exotischen Früchten, sowie pulsierenden Strandmetropolen (rio,salvador,...) und natürlich Boardshort-Surfen sind, kann ich Brasilien wirklich nur wärmstens empfehlen.
Mich hat dieses wundervolle Land wirklich komplett begeistert und in seinen Bann gezogen.
So, ich hoffe ich konnte mit diesem Bericht von meiner Zeit dort etwas brasilianisches Feeling erwecken und etwas Fernweh auslösen, Bilder folgen morgen 😉
Liebe Grüße
Johannes (fragt mich nicht wie ich auf leonsurfen gekommen bin :silly: 😛 )27. März 2014 um 13:11 Uhr #142004
leonTeilnehmer
27. März 2014 um 13:57 Uhr #142006
leonTeilnehmer









27. März 2014 um 14:39 Uhr #142007
soul-surfersTeilnehmerhallo leon,
solch ausführliche berichte kannst du gerne auch in die blogs setzen.
du findest deinen persönlichen surf blog in der user navigation, allerdings nicht in der tapatalk app.Anhänge:
27. März 2014 um 17:36 Uhr #142011
Julian-4TeilnehmerAbschließend zum Surf ist noch zu sagen: fahrt nicht im Januar bzw. brasilianischen Sommer, bei mir war es den kompletten Januar über flat :angry:
Schöner Bericht und schicke Fotos. Beleza! Brasilien ist aber ein verdammt großes Land und es gibt Küstenabschnitte, an denen man im Januar mit Abstand die beste Wellenausbeute hat. Praia da Pipa oder Fernando de Noronha wären da z.B. zu nennen. Hier wird selbst im brasilianischen Hochsommer jede Menge Swell abgegriffen und zwar vom Nordatlantik. Vor allem die vulkanische Insel Fernando de Noronha ist dann sehr zu empfehlen!! Top-Surf und kaum Crowds weil die Flüge vom Festland aus nicht ganz billig sind und man eine tägliche Gebühr zum Schutz des Nationalparks entrichten muss.
27. März 2014 um 19:10 Uhr #142012
leonTeilnehmerDa hast du wohl Recht, das sollte sich auch eig. nur auf meine Region beziehen 🙂
Fernando de Noronha muss Ne tolle Insel sein, jedenfalls haben meine Gasteltern immer von dieser Insel geschwärmt.27. März 2014 um 21:42 Uhr #142015
MEWDTeilnehmerHey Johannes,
Danke für deinen Bericht, klingt ja echt nach einem Reisetipp!
Wie warst du denn drüben bzw. was hast du gemacht? Austauschprogramm / Auslandssemester / Freiwilligendienst?Kannst du noch ein bisschen was zu den Lebenshaltungskosten sagen?
lg, MEWD
27. März 2014 um 23:05 Uhr #37246
leonTeilnehmerHi MEWD,
Brasilien hat schon was ganz spezielles und ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Ich hab dort einen Austausch gemacht, bin noch Schüler 🙂 Jetzt zur Wm gehen die Preise für alles natürlich nach oben.
Während meiner Zeit dort, war der Real noch relativ schwach.
Lebensmittel, besonders Obst, sind dort günstiger, ich erinnere mich noch, wie ich in Maceio (Bahia) für 2 Reais Pastel (blätterteig mit käse und Schinken) und frischen Maracujasaft von einem Strandhändler gekauft habe.
In Rio und anderen touristischen Hochburgen sind die Sachen natürlich teurer, notfalls kannst du dich aber immer noch low Budget von reis und Bohnen (sehr verbreitet) ernähren 😉 -
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
