Soul-Surfers
Banner
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt

Start › Foren › Surfer Geschichten › Wipeout-Was macht ihr unter Wasser?

  • Dieses Thema hat 34 Antworten sowie 18 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 13 Jahren, 3 Monaten von Anonym aktualisiert.
Ansicht von 30 Beiträgen – 1 bis 30 (von insgesamt 35)
1 2 →
  • Autor
    Beiträge
  • 1. Februar 2013 um 20:51 Uhr #33373
    paolopinkel
    Teilnehmer

    Wenn ich den Profis auf der Tour zusehe, nachdem sie einen Wipeout gehabt haben, fällt mir immer auf, dass sie selbst bei Wellengrössen von 4 oder 5m (Face) kaum oder gar nicht zurückgespühlt werden. Die tauchen immer wieder dort auf, wo sie auf der Welle hingefallen sind, mehr oder weniger.

    Schaut man mässigen Surfern zu,sieht man dass diese in Wellen von 2m und kleiner nach dem Wipeout weit in Richtung Strand gespühlt werden, was eher nachteilig ist.

    Wer weiss was die guten Surfer unter Wasser direkt nach dem Wipeout machen? Tauchen die so tief es geht und dann aktiv gegen die Strömung vom Weisswasser?

    Was macht ihr selbst in den grössten Wellen die ihr surft nach dem Wipeout, um möglichst wenig zurückgespühlt zu werden?

    Gruss Pp

    1. Februar 2013 um 21:56 Uhr #135346
    Horst-Günther
    Teilnehmer

    also die pros werden da auch ganz schön durch die gegend gespült. ich glaub, das kommt einem nur manchmal so vor. manchmal haben die auch keinen wipeout sondern machen quasi en direkten duckdive mitm brett durch die welle.

    ich persönlich nehm mir meistens ne zeitung mit und les die dann.

    1. Februar 2013 um 22:13 Uhr #135347
    search4waves
    Teilnehmer

    Ich feile gerade an der Serientüchtigkeit meiner Erfindung, einem pocket-Enterhaken quasi, den man im Falle eines Wipeouts unter Wasser an den Grund schießen kann, um so nicht reingewaschen zu werden. Optional kann der auch mit Giftpfeilen bestückt werden, wenn die Population der Bodyboarder wieder mal außer Kontrolle geraten ist und reduziert werden muss. Werde Meeres-Förster!

    Naja, mal im Ernst. Wenn ich einen blöden Wipeout habe, wo ich das Gefühl habe das Board ist sehr nahe an mir, dann rolle ich mich ein und versuche meinen Kopf zu schützen. Vom eigenen Board ausgeknockt zu werden und zu ersaufen ist kein glorreicher Tod…..
    Ansonsten, gerade bei größeren Wellen, entspannen und warten bis es vorbei ist. Unter Wasser gegen die Waschmaschine anzukämpfen macht glaub ich so viel Sinn, wie Don Quijote damals gegen die Windmühlen

    1. Februar 2013 um 22:24 Uhr #135348
    benni
    Teilnehmer

    ich schütze immer meinen kopf sobald ich gewaschen werde. bin schon oft direkt neben meinem brett aufgetaucht.
    dank murphy würde ich es auch sofort in die fresse bekommen wenn ich es mal lassen sollte 😀

    1. Februar 2013 um 23:29 Uhr #135350
    Salli
    Teilnehmer

    ich zähle die sekunden, fange dabei mit 20 an. nur allzu lang lasse ich mir keine zeit,denn die nächste folgt

    2. Februar 2013 um 12:51 Uhr #135361
    uep
    Teilnehmer

    So mach ichs auch. Ruhig bleiben, Kopf schützen, langsam zählen.

    2. Februar 2013 um 12:54 Uhr #135362
    elchsfell
    Teilnehmer

    Dito, Kopf schützen und zählen wie Salli und uep, hat mir ein Lokal auf Indo mal empfohlen, als ich nach einem Wipeout in der impact zone gesteckt habe und keinen Wohlfühlfaktor ausgestrahlt habe… Seit dem sind die Wipeouts immer nur halb so schlimm…

    2. Februar 2013 um 14:53 Uhr #135359
    Peter_Lee
    Teilnehmer

    Versuchen solange wie möglich unter Wasser zu bleiben, wenn ich mit dem Longboard unterwegs bin. Ich habe es einmal auf den Kopf bekommen, das war hart. Hab kurzzeitig Sterne gesehen. Kein Wunder bei einer 9 Fuß Planke, doppelt geglast. Sollte es dann in der Impact ungemütlich werden, kommt die linke Hand an den Auslöser für meine CO2 aufblasbare Schwimmweste und die rechte Hand ist bereit meine Spare Air Mini-Sauertstoffflasche herauszuholen.

    Profis sind auch nur Menschen und werden genauso durchgeschüttelt. Das sieht man ja oft bei Interviews, nur haben sie vermutlich mehr Erfahrung unter Wasser richtig zu reagieren.

    2. Februar 2013 um 16:08 Uhr #135369
    uep
    Teilnehmer

    Haha, stimmt – Kopf schützen bis man sieht wo sein Brett ist. Bin einmal einfach nach hinten aus der Welle gehüpft und der Offshore hat das Brett gepackt und rüber geworfen. Habs Rail direkt auf den Kopf bekommen, ist oben und unten ca. 8cm aufgerissen, und ich hatte ne schöne Beule ^^

    2. Februar 2013 um 16:16 Uhr #135370
    paolopinkel
    Teilnehmer

    […]Sollte es dann in der Impact ungemütlich werden, kommt die linke Hand an den Auslöser für meine CO2 aufblasbare Schwimmweste und die rechte Hand ist bereit meine Spare Air Mini-Sauertstoffflasche herauszuholen.

    Meinste das jetzt ernst? Fänd ich nämlich für gewisse Sessions ne gute Idee…. Stört die Veste nicht?

    Profis sind auch nur Menschen und werden genauso durchgeschüttelt. Das sieht man ja oft bei Interviews, nur haben sie vermutlich mehr Erfahrung unter Wasser richtig zu reagieren.

    Eben, das mit dem unter Wasser richtig reagieren meinte ich eigentlich. Wie ich schon sagte, bin ich gerade an den ASP- Contests immer wieder erstaunt, dass die Pros scheinbar kaum zurückgespühlt werden. Vielleicht kommt das im Fernsehn zu wenig rüber und täuscht.

    Gruss Pp

    2. Februar 2013 um 16:24 Uhr #135372
    Peter_Lee
    Teilnehmer

    Meinste das jetzt ernst? Fänd ich nämlich für gewisse Sessions ne gute Idee…. Stört die Veste nicht?

    Also dass mit der Schwimmweste meine ich ernst, Sauerstoffflasche war ein Witz.
    Auch wenn einige das jetzt lächerlich finden, uncool, usw. Ich habe unter dem Lycra
    mit oder ohne Neopren eine Schwimmweste. Die ist so dünn und unscheinbar wie diese
    typischen Warnwesten, die man im Auto hat. Eine CO2 Patrone hängt dran und binnen
    zwei Sekunden ist das Ding aufgeblasen. Ich verwende das Ding aber nur bei größerem
    Seegang und als Backup, sollte die Leash reissen.

    Genau dieses Ding, habe aber nur das Täschchen (wie ein Gürteltäschen vom Format)
    abgeschnitten. Wenn es dir nicht zu peinlich ist, kannst du das Täschchen auch
    umbinden. Bei einer Boardshort sieht es vielleicht noch cool aus, aber über Neo,
    naja :whistle: :blush:

    http://www.schiffszubehoer.eu/Rettungswesten-Plastimo-aufblasbar-Pilot-Pocket-150-Newton

    2. Februar 2013 um 16:24 Uhr #135373
    benni
    Teilnehmer

    glaube das täuscht häufig weil im livesream oft die Kamera wechselt und die pros einfach wahnsinnig schnell paddeln.

    3. Februar 2013 um 0:32 Uhr #135384
    search4waves
    Teilnehmer

    egal ob Pro oder nicht Pro. Selbst Michael Phelps könnte unter Wasser nicht aktiv aus der Waschmaschine rausschwimmen und wird genauso weit mitgespült wie jeder andere. Wenn man richtig tief runtergesaugt wird, so dass man richtig Zug auf der Leash zu dem Board an der Wasseroberfläche hat, dann zieh ich mich an der Leash gemütlich nach oben. Gerade wenn viel Luft im Wasser ist (wenn die Wellen sehr hohl brechen) hat man praktisch keinen Wasserwiderstand, wenn man Schwimmbewegungen macht und kommt nicht vom Fleck. Wenn man das nicht gewohnt ist kriegt man leicht Panik. Auch in dem Fall ist das hochziehen an der Leash eine sehr gute Idee.

    3. Februar 2013 um 10:02 Uhr #135388
    benni
    Teilnehmer

    mein surflehrer hatte mir das mal sehr beruhigend erklärt. ich sollte mir mal vorstellen wie lange ich normal z.b. beim streckentauchen die luft anhalten kann – dann sollte ich mir überlegen ob es nötig ist nach 2 sekunden waschgang panik zu kriegen 😉

    4. Februar 2013 um 10:35 Uhr #135399
    svha
    Teilnehmer

    … ja das stimmt, nur mit dem kleinen Unterschied, wenn Du das „theoretisch“ probierst Du immer vorher tief Luft holst – kannst Du das beim Wipeout??

    11. Februar 2013 um 23:35 Uhr #135606
    kaisen
    Teilnehmer

    Judorollen können ist auf flachen sandbänken sehr gut. ich hab mir vor 2 Wochen auf Teneriffa das Schlüsselbein gebrochen, weil ich mich nicht über den (noch von einem ellenbogenbruch heilenden) linken Arm abgerollt habe, sondern mit der eingerollten schulter direkt auf die sandbank geknallt bin.
    Zum wipeout-üben ist bodysurfen super. Ich finde, es es gibt schon verschiedene techniken bei verschiedenen wellen. wenn der untergrund nicht sofort sehr flach wird, lohnt es sich manchmal, früh (beim missglückten takeoff zb)vom brett zu springen und tief zu tauchen, um nicht noch mal von der welle angesaugt zu werden. bei riffen ist gut, sich so zu drehen, dass die füsse richtung ufer/riff zeigen, um den bodenkontakt abfedern zu können. für entspannung unter wasser sorgt auch, wenn man mal ein Apnoetauchkurs (gibts in vielen Großstädten und billig in Thailand und anderen tauchzielen) mitgemacht hat.
    ansonsten. entspannen und die Fahrt genießen. ernsthaft gefährlich wird es für halbwegs fitte menschen (wenn kein superflaches riff im weg ist) erst ab 4-6m wellenhöhe

    12. Februar 2013 um 16:29 Uhr #135624
    _R_U_Sirius
    Teilnehmer

    Mavericks lässt Grüßen.

    Ich finde, dass die beste Methode einfaches Abwarten ist. Möglichst nicht bewegen und klein machen. Kopf schützen und abwarten. Wer vier Meter Faces abreitet, die dazu noch ordentlich Energie haben, sollte aber schon fit genug sein, um lange unter Wasser bleiben zu können. Aber solche Wellen sind auch im Herbst selten. Meist bleibt man allerhöchstens eine halbe Minute unter Wasser. Alles halb so Wild. Das sollte jeder mit ’nem bronzenen Rettungsschwimmer Ausweis draufhaben. Alles was größer und gefährlicher ist, bleibt für mich Ottonormalsurfer unerreichbar, da ich nichtmal die Kraft und den Mut hätte, bei solchen Wellen rauszupaddeln. Doubleoverhead? Wer von uns kann von sich sagen, sowas schonmal richtig gesurft zu sein?

    Die meisten Horrorstories habe ich erlebt, weil ich mich überschätzt habe. Für mich gilt die Regel, dass ich bei Wellen, deren Lippe länger als eine Sekunde bis zum Bottom braucht, nicht mehr ins Wasser gehe.
    Ebenso halte ich die meisten Horrorstories über lange Zeiten unter Wasser für Seemannsgarn oder das Resultat von Panik. Da brennt dann irgendwann die Lunge, weil man strampelt wie ein Idiot und die Zeit sich dehnt wie zähes Kaugummi.

    Kaisen hat natürlich Recht. Das Gefährlichste am Wipeout sind das Board, der Untergrund und die Finnen. Etliche Platzwunden, Prellungen und Knochenbrüche sind das Resultat. Die Ärzte in den Polykliniken an der Biskaya können ein Lied davon singen.
    Also: Kopf schützen und abwarten. Das ist die Devise.
    Gruß
    Chris

    12. Februar 2013 um 21:28 Uhr #135640
    Horst-Günther
    Teilnehmer

    Meist bleibt man allerhöchstens eine halbe Minute unter Wasser.

    und schon sind wir wieder beim tow in surfen…

    12. Februar 2013 um 21:29 Uhr #135641
    Horst-Günther
    Teilnehmer

    Aber solche Wellen sind auch im Herbst selten.

    :unsure:

    12. Februar 2013 um 22:06 Uhr #135643
    Slim
    Teilnehmer

    […]Sollte es dann in der Impact ungemütlich werden, kommt die linke Hand an den Auslöser für meine CO2 aufblasbare Schwimmweste und die rechte Hand ist bereit meine Spare Air Mini-Sauertstoffflasche herauszuholen.

    Meinste das jetzt ernst? Fänd ich nämlich für gewisse Sessions ne gute Idee…. Stört die Veste nicht?

    Profis sind auch nur Menschen und werden genauso durchgeschüttelt. Das sieht man ja oft bei Interviews, nur haben sie vermutlich mehr Erfahrung unter Wasser richtig zu reagieren.

    Eben, das mit dem unter Wasser richtig reagieren meinte ich eigentlich. Wie ich schon sagte, bin ich gerade an den ASP- Contests immer wieder erstaunt, dass die Pros scheinbar kaum zurückgespühlt werden. Vielleicht kommt das im Fernsehn zu wenig rüber und täuscht.

    Gruss Pp

    Bei dem Kommentar musste ich direkt an einen Heat des Quicksilver Pro France 2012 denken, der gezeigt hat, dass die Pros auch nur Menschen sind. Julian Wilson hat nen Wipeout bei 02:51, versucht anschließend minutenlang zurück in den Line-up zu paddeln und wird bei 05:45 sogar zurück zum Strand gespült. War echt beeindruckend:

    http://quiksilverlive.com/profrance/2012/heat_review.en.html#quality=med&round=493&heat=507

    Zitat Julian Wilson: „I spent the first quarter of that heat getting smashed. I got smashed on my first wave and then probably got smashed by fifteen more trying to go back out.“

    13. Februar 2013 um 0:34 Uhr #135650
    search4waves
    Teilnehmer

    Horst-Günther: genau das hab ich auch gedacht 😉

    13. Februar 2013 um 13:42 Uhr #135658
    Peter_Lee
    Teilnehmer

    Meist bleibt man allerhöchstens eine halbe Minute unter Wasser.

    Naja, nicht ganz. Ich habe ein Video vom Eddie Aikau Big Wave Classic, ist zwar schon älter, aber aktuell. Da gibt es einen Mega-Wipeout bei einer 25ft. Welle, Hawaiianische Fuß und der Dude ist in einer der heftigsten Impact Zones der Welt nur maximal 13 Sekunden unter Wasser, taucht auf, nächste Bombe, nur 8 Sekunden unter Wasser, taucht auf, schwimmt wie ein Navy Seal zur 10 Fuß Big Wave Gun, haut sich drauf, rüber zum Channel und wieder raus zum Peak, ruht sich aus und surft dann nebenbei wieder ein 20 Fuß Monster. :whistle: 😉

    16. Februar 2013 um 0:26 Uhr #135714
    roots1976
    Teilnehmer

    Sobald ich merke, daß es mich schmeißen wird, versuche ich noch über die Welle zu gelangen. Gelingt dies auf Grund der Position in der Welle nicht resp. befinde ich mich in einer barrel, orientiere ich mich von meinem board weg nach hinten und/oder in die Wellenwand hinein und versuche dabei nicht in eine head first-Position zu geraten, also nicht mit dem Kopf voran Richtung Wellental resp. das was darunter liegt zu fallen. Sobald ich mich im Griff der Welle befinde mache ich mich ganz klein, schütze den Kopf mit den Armen resp. Händen und warte ab, bis der Waschgang vorbei. Vorallem in größeren Wellen, deren Waschgang heftiger ist, lasse ich mich, wenn möglich (nicht zu shallow, etc.), etwas in Richtung Grund absinken, um so dem Schleudergang zu entkommen und eben nicht unnötig weit in Richtung Strand gezogen zu werden. Ruhig bleiben ist die Devise. Wildes Rumgehampel bringt nichts, kostet nur unnötig Atemluft. Die Augen unter Wasser offen zu lassen kann helfen sich zu orientieren (oben/unten/board/Untergrund/etc.) und lässt einen ruhiger handeln.

    16. Februar 2013 um 12:08 Uhr #135717
    götzi
    Teilnehmer

    Meist bleibt man allerhöchstens eine halbe Minute unter Wasser.

    und schon sind wir wieder beim tow in surfen…

    schmarn, wenn du pech hast kannst du bei normalen wellen auch gehörig unten bleiben. ist zwar selten, kann aber trotzdem passiern. kann mich da an ein foto von andy irons erinnern, der in pipe ca. 1 1/2 minuten unten war. es braucht nur genug pech und power.

    ich hab vor kurzem was für mich entdeckt wie ich nicht immer hochgesaugt und over the falls gehe. is nicht ganz leicht zu erklären, aber ich versuche gleich nach dem eindringen ins wasser in die duckdive position (ohne brett natürlich) zu gehen. also quasi kopf richtung meer, füße richtung strand und dann kräftige armzüge nach schräg unten/hinter die welle.

    16. Februar 2013 um 13:28 Uhr #135718
    Horst-Günther
    Teilnehmer

    ach, jetzt surfen hier schon alle pipe.

    ihr seid so krass! :cheer:

    16. Februar 2013 um 14:12 Uhr #135719
    roots1976
    Teilnehmer

    Meist bleibt man allerhöchstens eine halbe Minute unter Wasser.

    und schon sind wir wieder beim tow in surfen…

    Es braucht nur genug […] power.

    Genau das. Es ist Unsinn zu glauben, daß die Heftigkeit eines wipeouts und/oder Dauer eines hold downs allein von der Höhe der Welle abhängt. Die power, mit der eine Welle bricht ist viel entscheidender. Das heißt, daß „nur“ eine beachbreak-Welle von niedrigerer Höhe ausreichen kann um einen gehörig auseinaderzunehmen und unter Wasser zu halten. Je nachdem wie schnell die nächste Welle hereinrollt und über einem bricht, kann sich so ein hold down schon verlängern. Wie lange man nun tatsächlich unter Wasser gewesen ist, kann wohl keiner sagen, es sei denn jemand hätte am Strand oder im Wasser gesessen und die Zeit gestoppt. Gefühlt sind es wahrscheinlich oftmals mehr als es tatsächlich gewesen ist.

    16. Februar 2013 um 14:14 Uhr #135720
    Snapper
    Teilnehmer

    😀

    Der beste Kommentar bislang war die Judorolle auf die Sandbank das würd ich gerne mal live sehen:D Wie kommt man auf die Idee?! Bei Stürzen an Land ne super sache aber im Wasser wo man abgebremst wird und bei nem Wipeout nicht immer kontrollieren kann wie man stürzt??? Viel Spaß wenn du mal net optimal fällst, da freut sich die HWS;)

    22. Februar 2013 um 2:47 Uhr #135859
    kaisen
    Teilnehmer

    war vllt etwas missverständlich, hier ging es mir um den shorebreak oder besonders kraftvolle beachbreaks (Hossegor, Capbreton, Supertubos), wo einen die welle/Lippe schon mal mit druck auf die sandbank haut. ein plattes aufknallen auf den grund kann da schon wie du schreibst die halswirbelsäule oder bei mir das schlüsselbein in mitleidenschaft ziehen und fühlt sich auch eher an wie ein sturz auf Beton oder Asphalt. ich versuch mich dann über einen angewinkelten Arm abzurollen, wenn ich mit dem kopf voran stürze

    22. Februar 2013 um 11:49 Uhr #135862
    Anonym
    Inaktiv

    Also irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir hier nur Bigwave Surfer haben oder ich habe eine andere Wahrnehmung von Wellenhöhen und Hold-downs. Ich selbst behaupte mal dass ich bisher noch nie länger als 8-10 Sekunden unter Wasser war und das auch nur in den heftigsten Bedingungen die ich mir persönlich zu traue. Vom Feeling her mit dem Stress und der Anstrengung vom Surfen kommt es einem sicher doppelt so lang vor.



    @Peter

    Du trägst wirklich diese Rettungsweste unter dem Neo? Hast Du die denn schonmal benützt? Wo surfst Du denn das Du sowas brauchst?
    Ich kann das kaum glauben, dass das an normalen Spots Sinn macht. Unterwasser findet man die CO2 Patrone im Waschgang sowieso nicht, an der Oberfläche kann man gemütlich schwimmen und hat eigentlich mit dem Neo schon einen positiven Auftrieb.
    Dazu stelle ich mir vor, dass die CO2 Patrone bei einem Wipeout auch sehr schmerzhaft sein kann wenn man drauf fällt oder? Außerdem kann man dann mit aufgeblasener Weste weiteren Schaumwalzen oder brechenden Wellen gar nicht mehr ausweichen bzw. untertauchen und ist denen dann vollkommen hilflos ausgeliefert.
    Ich persönlich war noch nie an einem Spot surfen an dem ich nicht irgendwie wieder schwimmend zurück an den Strand gekommen wäre, wenn mir Leash reist. Selbst an Spots bei denen ich von der Seite an die Peak paddeln muss und direkt vor den Klippen surfe.
    Ich kann mir nur vorstellen, dass es einem einen psychologischen Vorteil gibt, denn man könnte ja die Weste aufblasen…aber ansonsten sehe ich eher Nachteile.

    22. Februar 2013 um 12:09 Uhr #135863
    Peter_Lee
    Teilnehmer

    @ Marty: Die Weste merkt man nicht, weder sieht man sie, noch spüre ich sie, weil sie dünn ist. Die Patrone selbst ist auch klein und merkt man nicht, ich habe ja ein Lycra darüber.

    Wo surfst Du denn das Du sowas brauchst?

    Man kann auch im knietiefen Wasser ertrinken, leider.

    Ich persönlich war noch nie an einem Spot surfen an dem ich nicht irgendwie wieder schwimmend zurück an den Strand gekommen wäre, wenn mir Leash reist. Selbst an Spots bei denen ich von der Seite an die Peak paddeln muss und direkt vor den Klippen surfe.

    Dann wünsche ich dir ehrlich alles Gute für die Zukunft. Meiner Meinung nach, kann man an jedem leichten Beachbreak ertrinken, wenn 1. die Leash reisst und 2. beim zurückschwimmen einem die kraft ausgeht. Ich habe einmal einen sehr guten Surfer getroffen, der bei 2 Meter Wellen das Board verloren hat und es aufgrund der Umstände und Strömungen nicht so leicht zurück an den Strand geschafft hat. Ein anderer Surfer hat ihn dann auf seinem Board ausrasten lassen. Ein Adria Kumpel, war in letztes Jahr in Carcavelos surfen, bei 3 Meter Swell, (Fotos gibt es auf Ujusansa.si), Leash gerissen und eine Stunde zum Strand benötigt. Ich selbst habe in Mundaka ewig zurückgebraucht bei „nur“ 2 Meter Wellen.

    Du brauchst nur einen Krampf bekommen, angeschlagen sein, starke Strömungen usw. und schon wird der Weg an den Strand schon schwieriger. Big Wave Surfer verwenden so ein Ding und was für Big Wave Surfer Bedingungen sind, wo sie so etwas verwenden, sind für mich Bedingungen ab 2 Meter schon. Das Ding stört nicht im geringsten und ich würde es ja nur auslösen, wenn 1. Board weg ist und ich 2. aus irgendwelchen Gründen keine Kraft zum Schwimmen mehr habe. In erster Linie zählt für mich, dass ich aus eigener Kraft auch wieder zurückkomme und vermutlich werde ich das auch immer schaffen, weil die Spots grundsätzlich nicht lebensgefährlich sind, wo ich surfe. Aber, mit Familie möchte ich doch ein Backup haben.

  • Autor
    Beiträge
Ansicht von 30 Beiträgen – 1 bis 30 (von insgesamt 35)
1 2 →
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
Anmelden

Forum Tags

Agadir Airline Anfänger Anfängerboard April August Australien Bali BIC Surfboard Boardtransport campen Dezember Frankreich Fuerteventura Hawaii Indonesien Irland Italien Januar Kanaren Kapstadt Kind Longboard Mai Marokko Mietwagen März Neo Neuseeland NSP Surfboards Oktober Peniche Portugal September Shaper Spanien Sri Lanka Surfboard Surfbuddy surfen Surftechnik Sydney Süd Afrika Taghazout Work&Travel
Soul-Surfers
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt
Soul-Surfers
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt