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Start › Foren › Surfcamps › Bericht: Brown Sugar Bali

  • Dieses Thema hat 2 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 13 Jahren, 11 Monaten von benni aktualisiert.
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  • 17. Juni 2012 um 20:51 Uhr #31004
    Philigran
    Mitglied

    Ich war im Mai 2012 im Brown Sugar Camp, Medewi und wollte hier kurz meinen Bericht hinterlassen:

    Buchungsprozess / Organisatorisches:
    Hier gibt es gleich zu Anfang mal ein großes Lob an das Team vom Brown Sugar. Ich habe es den Jungs bei der Anreise wirklich nicht einfach gemacht. Ich habe sehr kurzfristig vor Ort in Bali gebucht. Das hat schon mal alles sehr schnell und unkompliziert geklappt.
    Dann habe ich mehrmals meine Anreise geändert (erst Fähre und dann Pick-Up in Kuta, dann Flug und Pick-Up am Airport und dann wieder die Fähr-Variante). Erst am letzten Tag konnte ich meine Anreise bestätigen und trotzdem haben die Jungs meinen Pick-Up super organisiert. Es wurde auch immer schnell auf meine Anfragen reagiert – per Mail und Telefon.

    Das Camp:
    Das Camp liegt im Norden von Bali bei Medewi. Hier ist es viel ruhiger als im Süden – weniger Verkehr, alles grün und eine entspannte Atmosphäre. Wer auf ausufernde Parties aus ist, könnte hier allerdings etwas deplatziert sein. Wer sich aber etwas Ruhe gönnen möchte und voll auf’s Surfen fokussieren möchte, ist hier goldrichtig.
    Das Camp an sich scheint relativ neu zu sein. Alles ist top in Schuss und man merkt, dass hier mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Zum Beispiel findet man überall das Motiv der herausgebissenen Schoko-Ecke wieder (sorry, schwer zu beschreiben). Nicht so wichtig, aber manchmal sind es halt solche Details. Die Bungalows sind sehr cool – traditionell balinesisch. Ich fand den oberen Raum richtig angenehm. Ich selbst war in den Basic-Bungalows untergebracht. Alles was man braucht und sehr ordentlich. Es gibt noch gehobene Varianten zu den ich aber nichts sagen kann. Es wird täglich sauber gemacht und der Sack für den Laundry-Service hängt im Zimmer. Gute Idee finde ich. Das Ganze Areal ist sehr grün und mit vielen Pflanzen und Bäumen wie ein Garten gestaltet. Das Meer ist in Sichtweite und beim Schlafen hört man den Break. Allein das motiviert am nächsten Tag früh aufzustehen und auf Dawn Patrol / Morning Session zu gehen.

    Personal:
    Alle Angestellten, von Daniel dem Campleiter und seinem Partner Angus bis zu den Köchen und natürlich den Surfguides waren alle super freundlich und hilfsbereit.
    Die Guides waren klasse und haben wirklich immer Spaß gehabt. Zudem hat man gemerkt, dass Sie selber Bock hatten einen zu unterstützen und zu helfen. Man konnte auch Abends, wenn Sie da waren, immer mit Fragen auf sie zukommen. Betreuung in diesem Sinne war sehr gut.

    Der Surf:
    Es gibt hier diverse Breaks, mit Medewi als Highlight. Bei passenden Bedingungen wird auch Balian angesteuert. Einer der besten Spots in Bali finde ich. Medewi dürfte bekannt sein – langer Lefthander, drückende Welle, nicht zu steil und nicht zu schnell. Perfekt um Turns zu üben und einfach sein Können zu verbessern. Leider manchmal etwas crowded.
    In der Umgebung gibt es diverse Breaks, die nicht so bekannt sind (Truck Stop, Brownies etc.). Die Anfänger starten direkt vor der Haustür am Beachbreak. Sicher genug Auswahl für jede Könnensstufe.

    Gesurft wird zwei Mal am Tag – relativ früh morgens und nachmittags. Natürlich je nach Bedingungen. Man kann sich für verschiedene Trips / Spots am Tag vorher eintragen und fährt dann mit den Guides im Minivan los.

    Sonstiges:
    Ich selbst musste leider etwas verfrüht abreisen, da ich mich verletzt hatte. Die Jungs waren diesbezüglich kulant, was hier auch nicht unerwähnt bleiben soll. Danke nochmal.

    Fazit:
    Wer es etwas ruhiger mag und sich in angenehmer Atmosphäre aufs Surfen konzentrieren möchte ist hier richtig. Pros sind definitiv das entspannte Umfeld, die familiäre Atmosphäre, das schöne Camp, das super Personal und der Spot Medewi bei dem man sein Surfen sicher schnell auf die nächste Stufe bringen kann.
    Nachteil für den einen oder anderen eventuell der Mangel an Clubs/Discos etc. und die Tatsache, dass die Location schon etwas weiter draußen ist.

    Von meiner Seite eine uneingeschränkte Empfehlung.

    Viele Grüße,
    Philipp

    17. Juni 2012 um 20:58 Uhr #131247
    benni
    Teilnehmer

    Danke für den Bericht. Kannst du noch etwas zu den Kosten sagen? Spots in Lauf-Reichweite?
    Die anderen Breaks sind Riffe/Strände?

    18. Juni 2012 um 0:52 Uhr #31005
    Philigran
    Mitglied

    Hi Benni,

    Kosten sind auf deren Homepage ganz gut dokumentiert. Ich hatte das Paket mit Surfguiding und Materialmiete. Ich glaube King of Tides nannte sich das. Hab gerade nochmal geschaut – kam zu 289 EUR. Ist meines Wissens etwas günstiger als Kima wobei auch Samstag guided Surfing statt findet.

    Medewi ist nen Reef-Break (evtl. Semi-Reef) mit ner schönen Point-Break Welle. Die anderen waren meines Wissen Beach-Breaks und ein paar Reef-Breaks sind auch dabei. Aber wenn du es genau wissen willst, frag nochmal bei Brown Sugar. Die können dir das ganz genau sagen.
    Zwei Beachbreaks sind in Laufweite, zu den anderen wirst du für die Sessions mit dem Van gefahren. Wenn du am freien Tag noch raus willst, kannste direkt im Camp auch nen Roller mit Boardrack mieten.

    Viele Grüße,

    Philipp

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