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Start › Foren › Surfer Geschichten › Richtige Vorbereitung auf den nächsten Trip

  • Dieses Thema hat 10 Antworten sowie 9 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 11 Jahren, 3 Monaten von Nils Pils aktualisiert.
Ansicht von 11 Beiträgen – 1 bis 11 (von insgesamt 11)
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    Beiträge
  • 29. April 2015 um 10:23 Uhr #29890
    Frederik Werner
    Mitglied

    Hey Leute,
    Ich hab mich mal ein bisschen mit der körperlichen Vorbereitung auf den nächsten Surfurlaub befasst. Dabei bin ich öfter darauf gestossen, dass zum Paddeln vorallem der Latissimus und die Schultern belastet werden. Um dem vorzubeugen hatte ich mir gedacht, es wär doch sinnvoll nen Monat oder so vorher anzufangen, regelmässig an einem Rudergerät zu trainieren. Nicht so eins mit Gewicht, sondern so eins für die Ausdauer eben.
    Was haltet ihr davon?
    Habt ihr sonst noch gute Übungen parat?

    Cheers,
    Freddy

    29. April 2015 um 10:28 Uhr #145805
    search4waves
    Teilnehmer

    zur Vorbereitung fürs Paddeln ist es am Besten paddeln zu gehen 🙂 Ich mach dann gerne Intervall-Training, denn beim Surfen paddelst du ja auch nicht ständig rum, sondern du sitzt rum wartest auf eine Welle und dann musst du explosiv losstarten können.
    Ich geh mit einem Freund paddeln und wir ziehen uns abwechselnd gegenseitig an der Leash für 30sek oder 1min und dann direkt der Wechsel. Wenn man sich auf sein Board setzt kann man den Widerstand noch erhöhen und den Schwierigkeitsgrad variieren.

    29. April 2015 um 10:51 Uhr #145806
    amoc
    Teilnehmer

    Mein Favorit, wenn nicht so viel Zeit ist für nen kompletten Workout:
    https://www.youtube.com/watch?v=pimkIElrAI4

    29. April 2015 um 11:12 Uhr #145807
    Frederik Werner
    Mitglied

    Naja, wenn man nun aber kein gewässer in der nähe hat oder wie ich jetzt letztens im februar losfliegt, dann wirds schwer vorher irgendwo paddeln zu gehen wenn man nicht auf eis rumschliddern oder sich nen überlebensanzug anziehen will.
    Wir gehen jetzt mal davon aus dass es drinnen sein muss 😀

    29. April 2015 um 11:56 Uhr #145808
    paolopinkel
    Teilnehmer

    Ich habs nach meinem letzten trip gerade eben auch wieder gemerkt…Die Surfer, welche wirklich Paddelfitness haben, sitzen nicht nur an einem Punkt und warten, bis eine passende Welle zu ihnen kommt, sondern paddeln von jeder anrollenden Welle weg oder auf sie zu oder shiften viel aktiver mit den Wellen allgemein. Wenn sie einen ride hatten, paddeln sie gleich zurück, weil sie nicht erst mal ne schöne Pause brauchen. Desweiteren halten sie sich immer am peak auf, auch wenn zwischendurch ein freakset kommt, welches einem schön durchwäscht und man wieder kämpfen muss, um an den peak zurück zu kommen (der paddelunfitte Surfer ist meistens an der Seite und wenn er sich wieder ausgeruht hat an der Seite geht er zwischendurch wieder mal an den peak). All das führt natürlich beim paddelfitten Surfer zu einem viel höheren Wavecount, auch wenn er vielleicht weniger andere Skills als der paddelunfitte Surfer hat und macht dementsprechend schneller Fortschritte…

    All diese Erkenntnisse, die ich auf meinem letzten Trip auffrischen konnte, haben mich motiviert, die Sache jetzt auch viel ernster als in der Vergangenheit anzugehen. Wie genau, weiss ich noch nicht. Vielleicht mit einem aufblasbaren kleinen board im Hallenbad zu Stunden, wo es wenig Leute/Arbeitslose hat (im den kalten Jahreszeiten) oder vielleicht lerne ich bald jemanden kennen, der einen beheizten Pool hat….Ich warte auch noch auf einen richtig guten Einfall zum Paddeltraining in Zentraleuropa…Wenn am Ende wirklich nur der See mit 7mm Neo bleibt, dann solls so sein…

    @searchforwaves: Gehst Du das ganze Jahr paddeln oder nur ein paar Wochen vor den trips?

    29. April 2015 um 12:24 Uhr #145809
    Salli
    Teilnehmer

    Auch ich musste wieder mal feststellen das „Training“ egal wie, nie ans echte Paddeln rankommt, ich habe zwar Seen in Massen in und um Hannover, war jedoch nie mit dem Brett dort (was sich jetzt ändern wird). Besser noch ein Fluss in dem man gegen die Strömung, sprich auf der stelle paddelt oder in einem kleinen Teich (leash am Baum etc befestigen und dann auf der stelle Gas geben. Zu schade wie viele Wellen ich nachsehen musste weil die kraft nicht mehr da war, schlimmer noch die Wipe Outs die durch zu langsames anpaddeln passieren (habe dafür 2 mal 10 Punkte von einem Australier bekommen… nicht sehr rühmlich)

    29. April 2015 um 13:28 Uhr #145810
    Anonym
    Inaktiv

    Naja, wenn man nun aber kein gewässer in der nähe hat oder wie ich jetzt letztens im februar losfliegt, dann wirds schwer vorher irgendwo paddeln zu gehen wenn man nicht auf eis rumschliddern oder sich nen überlebensanzug anziehen will.
    Wir gehen jetzt mal davon aus dass es drinnen sein muss 😀

    Wenn´s drin sein soll und dazu noch zu hause ohne große Investition, dann finde ich das vom Arne ganz gelungen:

    http://www.aframe.de/surf-training-fitness/

    Steht und fällt wie so oft mit dem inneren Schweinehund, die Regelmäßigkeit machts…

    Viel Erfolg

    29. April 2015 um 14:45 Uhr #145811
    Anton Schwaiger
    Teilnehmer

    Die Surfer, welche wirklich Paddelfitness haben, sitzen nicht nur an einem Punkt und warten, bis eine passende Welle zu ihnen kommt, sondern paddeln von jeder anrollenden Welle weg oder auf sie zu oder shiften viel aktiver mit den Wellen allgemein. Wenn sie einen ride hatten, paddeln sie gleich zurück, weil sie nicht erst mal ne schöne Pause brauchen. Desweiteren halten sie sich immer am peak auf, auch wenn zwischendurch ein freakset kommt, welches einem schön durchwäscht und man wieder kämpfen muss, um an den peak zurück zu kommen (der paddelunfitte Surfer ist meistens an der Seite und wenn er sich wieder ausgeruht hat an der Seite geht er zwischendurch wieder mal an den peak). All das führt natürlich beim paddelfitten Surfer zu einem viel höheren Wavecount, auch wenn er vielleicht weniger andere Skills als der paddelunfitte Surfer hat und macht dementsprechend schneller Fortschritte…

    Genau so isses! 😆

    Meine Taktik ist ein Mix aus Warten und Wellen auf mich zukommen lassen und in den Setpausen zu versuchen mich gut zu positionieren. Manchmal wird man halt schier wahnsinnig wenn der Peak praktisch nur 10m neben einem ist, aber man genau weiß, dass man nach einem Paddelsprint dorthin den Take-off einfach nicht mehr schaffen wird #gummiarme

    Abgesehen davon, dass Paddeln das beste Training für Paddeln ist, wird in diesem Beitrag (unter „Sterbender Schwan“) das Rudergerät sehr positiv erwähnt. Scheint also was zu bringen:

    http://goodtimesmag.de/storys-landlocked-surfer-ihre-probleme/

    Maschinen sind halt nicht so mein Ding, in diesem Sinne super Link von Marty.

    29. April 2015 um 22:43 Uhr #145812
    Patrick-6
    Teilnehmer

    Ich geh immer schwimmen und glaub, dass es das beste ist, mal abgesehen vom Paddeln mit Board. Arnes plan hab ich so ähnlich auch schon versucht aber leider fehlt da einfach der Spaß dran und wenn mans allein macht, macht man es nicht oft. So wars zumindest bei mir…

    Das letzte mal hab ich es wie folgt gemacht:
    – Anfangs nur versuchen 2mal die Woche 1 Stunde durch zu kraulen
    – wenn das funktioniert, Sprints einlegen(wenn man zu zweit geht, wirds da richtig interesant 😆 )
    – wenn man das schafft und nach den Sprints noch luft hat, tauchen

    Meine Arme waren danach Ausdauertechnisch fit, nur beim Anpaddeln könnte es noch besser werden. Vll kann man das mit so schwimmhandschuhe noch besser trainieren. Auch hatte ich unglaublichen Muskelkater zwischen den Schultern, da man ja doch etwas anders liegt und paddelt auf dem Board.

    Dafür will ich mir das nächste mal so ein kleines blaues Schaumstoffteil ausleihen, die es in den Schwimmhallen gibt und mir auch was zwischen die Beine klemmen. Mal sehen ob das was bringt. Außerdem will ich die Woche davor jeden Tag schwimmen gehen(mit Pause vor dem Urlaub). Mal sehen ob das nochmal was bringt 🙂

    1. Mai 2015 um 1:08 Uhr #145817
    Nils Pils
    Mitglied

    Ich glaube auch, dass Paddeln tatsächlich das beste Training ist, um die Grundfitness aufzubauen. Alternativ dazu Kraulen im Schwimmbad.

    Für eine Steigerung der (Schnell-)Kraft probiere ich es dieses Jahr mal mit Freeletics. Neben den Standard-Workouts habe ich mir außerdem eine Klimmzugstange sowie Tubes angeschafft und mache damit Klimmzüge und diese Übung hier.

    Sobald es wärmer wird, habe ich mir ebenfalls vorgenommen mal mit dem Brett auf den See zu gehen. Meine Mission 2015: nie mehr sterbender Schwan 😀

    1. Mai 2015 um 16:01 Uhr #29891
    search4waves
    Teilnehmer

    Also ich wohne in Wien und ich bin auch nur von Mai bis September paddeln. Donau gegen die Strömung oder in einem stillen Seitenarm um längere Paddelstrecken zu simulieren, aber sonst eben Intervalltraining. Natürlich sitzt man nicht nur rum und wartet dass einem die Welle auf dem Präsentierteller serviert wird. Aber es ist doch eben meist kurz und schnell ein paar Meter in die Richtung, Welle anpaddeln, rauslassen, neu positionieren. Hab das Gefühl dass das Intervalltraining am besten hilft. Trotzdem brauche ich am Meer immer ein paar Tage um wieder richtig fit zu werden und vor allem bin ich jetzt älter und mehr als 2 Sessions pro Tag schaffe ich nicht mehr sonst regeneriere ich nicht bis zum nächsten Tag.

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