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  • Dieses Thema hat 17 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 14 Jahren, 9 Monaten von svha aktualisiert.
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    Beiträge
  • 7. November 2011 um 12:03 Uhr #28993
    Anonym
    Inaktiv

    also ich habe so das Gefühl, dass ein Großteil des „Surfens“ darin besteht überhaupt den richtigen Beach zu finden – ist das so? Nervt es Euch? Oder ist das ganz einfach ein großer Bestandteil des Surfens?

    7. November 2011 um 12:36 Uhr #126975
    roots1976
    Gast

    Nerven tut’s nicht, sondern ist eher ein Teil von „the search“. Wobei man unterscheiden muss zwischen spots, die man nicht kennt, also auch nur wenig bis keine Info und Erfahrung hat, wie’s wann unter welchen Bedingungen laufen könnte, und den spots, die man aus Erfahrung gut kennt und bei denen man schon einschätzen kann, was es üblicherweise braucht, damit es läuft oder was nicht gut ist und wann man gar nicht erst checken gehen/fahren braucht. Die Infos aus dem Internet sind heutzutage natürlich eine Wahnsinns-Erleichterung zu früher. Als ich Mitte der 90er die ersten Male mit’m surfboard losgezogen bin, da hatte ich absolut keinen Plan, wo wann was laufen würde oder wo’s spots gibt und wie die heißen. Das war noch vor dem flächendeckenden Siegeszug des Internets. Außer ’nem ADAC Campingführer und ein, zwei abgegriffenen deutschen Surfers Mag Ausgaben mit solala-Infogehalt hatte ich damals keine Quellen um mich vor ’nem trip irgendwie vorzubereiten oder eine spot-Abklapperliste oder sowas aufzustellen. Ich wusste nur Frankreich, Nordspanien und Portugal, da soll’s Wellen geben. Der eine oder andere Name fiel hier und da mal in der Surfers. Und dann ist man da hin getigert, mit einem einen Monat gültigen Inter Rail-Ticket, fettem Rucksack, einem board und viel guter Laune und Abenteuerlust. Und abenteuerlich war’s dann hier und da auch, aber halt auch geil. Deutsche surfer hat man so gut wie keinen irgendwo getroffen, man selber war voll der Exot für die ganzen surfer aus den etablierten Surf-Nationen. Es herrschte viel Mund-zu-Mund-Propaganda zwischen den Surfern, so erfuhr man wieder irgendeinen spot-Namen oder ein paar gute Tips und so kam man dann gut herum. Unter anderem war ich schon 96 oder 97 in Peniche. Da war von vollgepackten surf camps noch keine Spur weit und breit. Es stank noch schön nach Fisch und der Stellplatz für’s Ein-Mann-Zelt kostete auf dem Campingplatz keine 5 D-Mark am Tag inklusive abendlichem Maikäfer-Paarungs-Spektakel und nächtlicher Besuche von streunenden Hunderudeln, die die Kekse rochen. Was ich eigentlich nur sagen will, damals war’s ein bißchen mehr Abenteuer, weil komplett ungeplant und alles spontan. Ob ’nen spot laufen würde oder nicht, wußte man vorher gar nicht. Einfach gucken gegangen und entweder es lief oder nicht. Dann saß man halt am Strand und wartete und hatte trotzdem Spaß mit den Einheimischen oder irgendwelchen travellers aus OZ, NZ, oder man ist halt mit seinem ganzen Gepäck weitergezogen, ohne Plan was da noch so auf einen wartet. So’n bißchen war der Weg das Ziel. Heute gibt’s natürlich über’s Internet alles auf’m Präsentierteller, was ja auch irgendwie bequem ist. Wenn man wissen will wie’s wann wie mit großer Wahrscheinlichkeit laufen wird, zack, forecast gecheckt, spot-Beschreibungen durchgelesen und die Wahrscheinlichkeit, nicht umsonst irgendwo hinzufahren, ist groß. Mit’m Auto ist man eh schnell unterwegs und kann verschiedene spots in kurzer Zeit checken. Die Wellenausbeute ist größer als, wenn man mit’m backpack und der Bahn rumreist, klar. Insofern haben wir es heute eigentlich ganz gut, kaum einer mehr muss wirklich an ’nen total flachen spot fahren.

    7. November 2011 um 13:48 Uhr #126979
    svha
    Gast

    also denke schon auch: etwas Abenteuer oder auch Ungewissheit oder Unwissenheit gehört dazu. Was ich persönlich nicht mag: so lange suchen bis man was supersurfbares gefunden hat – und von diversen Schilderungen und Reiseberichten bekomme ich den Eindruck, das das ganz normal ist, den halben Tag im Auto zu sitzen… und ne Menge Sprit zu verblasen. Manchmal hat man eben auch Pech was die Wellen angeht, aber dafür vielleicht einen anderen Gewinn. Und der Forecast ist ja auch keine Garantie – wie ich vor kurzem erleben musste und es wirklich total flach war. Aber dann hundert Kilometer fahren zum nächsten surfbaren Spot?

    7. November 2011 um 15:07 Uhr #126980
    Hodsen
    Gast

    Die Suche gehört einfach dazu. Egal ob es jetzt das Warten auf Swell und richtige Bedingungen ist oder das Abklappern der Spots vor Ort. Genauso wie die Enttäuschungen dabei sind. Deswegen sind die schönen, glassy tage ja auch so „rewarding“. Und deswegen können auch mittelmäßige tage richtig geil sein. Ich will die Suche auch gar nicht missen. Letztes Wochenende sind wir an der Algarve in 4 Tagen knapp 1000km gefahren, bis auf 4x die Strecke nach Faro Airport war das 600km reines Spotchecking in 4 Tagen. Letztlich sprang dabei eine einzige richtig geile Session bei raus. Klar ist das aus umweltbewusster Perspektive auch bedenklich aber ich bin auch einfach zu hooked auf Surfen um mir an der Stelle dann auch noch ein schlechtes Gewissen zu machen.
    Genauso gehört es als Deutscher landlocked Surfer (und ich mein vor allem die, für die es auch an Nord- und Ostsee zu weit ist) einfach unweigerlich dazu, dass du Traveller bist. Und so sehr sich die meisten auch wünschen dauerhaft an der Küste zu leben, so geil finde ich es auch das Privileg zu haben durch das Surfen immer wieder verschiedene Teile der Welt zu sehen, weil Traveln einfach Teil von dem ganzen ist.
    Also, no! Es nervt mich nicht. I love it!

    8. November 2011 um 13:03 Uhr #126999
    BillmitBong
    Gast

    I hate it 🙂 Like 10 min from bed to lineup…yeah!

    8. November 2011 um 15:24 Uhr #127003
    a.n.n.a
    Gast

    Wenn man ne Reise an einen Ort macht, den man noch nicht gesurft ist, macht es auf jeden Fall Spass, wenn der Weg das Ziel ist und einfach wild rumfaehrt.
    Wenn ich ne Ecke eh schon kenne und da immer surf, guck ich auf die Webcam und fahr auf dem kuerzesten Weg an den naechsten Strand.

    8. November 2011 um 16:16 Uhr #127010
    meister-g
    Gast

    @roots: lol..hast du das fortbewegungsmittel liane vergessen? schon bisl übertrieben hier gleich mit d-mark usw anzukommen wenns ums spotchecken geht. früher… also wirklich früher gab es wohl mal abenteuer. wenn du 97 in peniche warst und dachtest das ist abenteuer, dann hast dus wohl eher einfach vergessen vorher im buchhandel deines vertrauens was darüber zu ziehen oder in nem surfshop dir konkrete infos zu holen. denn surfshops gab es da genauso wie lektüre über surfspots in europa. und grade in peniche sind die spots ja mal wirklich – auch 97 schon – direkt an der straße. check also kein problem.
    in france war um 96 zb auch die asp-tour… teilweise sogar 3x! (lacanau, hossegor, biarritz); also auch infrastruktur und infos vorhanden.

    ich unterstütze die meinung, dass es früher anders war und mehr charme hatte… früher war eh alles besser :-D. aber dein posting hört sich an als wärst du mit in den 70ern uluwatu runtergeklettert und hättest ohne leash mit ner 30kg planke dort gesurft.

    @hodesn: waren eher 1200km 😀
    die spotsuche war echt nervig aber unterm strich eben eine hammer session und mehrere brauchbare. also worth it.

    8. November 2011 um 16:52 Uhr #127013
    roots1976
    Gast

    meisterg, sicherlich gab es auch damals schon vereinzelt surfshops in Deutschland und Lektüre sicher auch, aber erstens war Surfen Mitte der 90er noch lange keine Trendsportart wie heute, zweitens gab es dementsprechend eine im Vergleich zu heute sehr dürftige Surf-Infrastruktur, die paar Shops hatten mehr Windsurf-Kram und Snowbard-Equipment, und das Internet inklusive google Suchfunktion hatte noch kein Schwein, so daß man nicht mit ein paar schnellen Klicks aus einer riesigen Auswahl an Surf-Reiseführern bei Amazon auswählen konnte. Das war damals noch gar nicht spruchreif, entsprechend waren Infos nur spärlich gesät, das eine oder andere surf mag der einzige Anhaltspunkt. Ob da irgendwo ASP tour stops in Frankreich oder Pusemuckel waren tut auch nix zur Sache, denn darüber wurde damals in Deutschland null berichtet, hat also kein Schwein mitbekommen, es sei denn man war irgendwie in der Industrie/Wirtschaft mit dem Thema Surfen befasst. Entsprechend war Deutschland Entwicklungsland was Informationen betraf und entsprechend unvorbereitet und spontan war das Reisen auch bei mir. Und, ja, die D-Mark gab’s damals auch noch, genau. Und ? Biste zu Euro-Zeiten geboren, oder was? Mach dich mal locker…

    8. November 2011 um 17:08 Uhr #127016
    meister-g
    Gast

    hab nicht gesagt, dass es in deutschland infos gab. und sicher gab es damals weniger surfer. auch einen meister-g weniger. ging hier um spotchecks und net wer wie soulig ist.

    however…1997 in hossegor oder peniche konnte man locals fragen, shops besuchen und hatte spots direkt vor der haustür. abenteuer beim spotcheck (thema!) haste da heute in galicien mehr.

    8. November 2011 um 17:49 Uhr #127017
    peterlee
    Gast

    sag ich halt auch mal was

    … dass ein Großteil des „Surfens“ darin besteht überhaupt den richtigen Beach zu finden – ist das so?

    find, dass man das ein bisschen eingrenzen muss. richtiger beach für die spezielle art / charakter einer welle, die man surfen möchte oder fähig ist? richtiger beach, der einem optisch gefällt? richtiger beach, der obiges und ein großes swellfenster vereint? richtiger beach, der uncrowded oder crowded ist? (beispiel biarritz grand plage, anerkennungssüchtige rampenlichtsurfer 😆 😆 :lol:) usw. halt.

    forecast und spotcheck sind mich betreffend nur für das mittelmeer und der kurzfristig auftretenden dünung wichtig, auf längeren reisen eigentlich gar nicht. schau nur beim morgendlichen frühstück in die lokale tageszeitung und lass mich überraschen. dieses jahr in galicien waren wir von 6 wochen, fast einen monat in einem kleinen dorf und am gleichen spot (der beste spot der welt und unbekannt! 🙄 😉 ). sowie in täglich grüßt das murmeltier und es war unfassbar schön, genial und beruhigend. jeden tag wellen, mal klein, mal groß, mal wild, mal eintönig, aber wir haben uns einfach überraschen lassen. rastloses suchen nach wellen und stränden sind nichts für mich. meistens entdeckt man während des reisen an einer küste um land und leute kennenzulernen ohnehin gute oder weniger gute strände.

    hab erst sehr spät und über diese forum von wannasurf und stormrider guides erfahren und war anfangs eigentlich sehr positiv überrascht, bei näherer betrachtung haben aber die strände eh nie das gebracht, was man erwartet hat und weiters mag ich dieses vorgekaute zeug sowieso nicht, jetzt verstauben die guides halt.

    8. November 2011 um 20:34 Uhr #127021
    meister-g
    Gast

    hm, diese gelassenheit besitze ich nicht. erstens weil meine trips zwar zahlreich aber immer <4 wochen sind und zweitens vom geist her. bin immer unterwegs auf der suche nach der welle. manchmal fällt mir dann sogar auf, dass ich mich damit stresse. nur den sommer in france kann ich das jedesmal ablegen, wenn ich ohne erwartungen an wellen mit freunden chille. auf der anderen seite finde ich dafür öfters qualitätswellen wenn ich dauernd auf der jagd bin… und das ist was mich anzieht.
    gut, es ist auch die örtlichkeit. wenn man keine optionen hat ist man eben auch zwangsläufig gebunen. sei es südfrankreich weit weg von hossegor oder ne insel auf den malediven… im gegenteil zu orten wie kanaren, portugal. wo man teilweise sooo viele optionen hat. das auch zum ursprungsposting: wieviel man checkt und wieviel zeit draufgeht hat auf jeden fall sehr viel mit der örtlichkeit zu tun. algarve empfand ich da eben zb als sehr anstrengend, da von spot zu spot teilweise 10km dirtroad umweg.

    8. November 2011 um 21:26 Uhr #127024
    smellyskater
    Gast

    also wenn ich so auf die ganzen surftrips zurückblicke, waren die geilsten die ,wo es ins ungewisse ging, und genau das war eben nur damals möglich. so zum beispiel 1992 von san francisco bis zum ende der baja und wieder zurück,alleine in einem peugeot 504 von 1972. ingesamt ca. 8000 km. ich bin damals tagelang auf dirt-tracks durch die baja nach süden,ohne einen menschen zu sehen, zig spots alleine gesurft ,ohne jegliche info, die einzige begleitung waren coyoten und klapperschlangen und sehr, sehr grosse tiere im wasser ! das war ,im vergleich zu heute, extrem spannend. wenn hier im forum irgendwelche kids was von „roadtrip nach frankreich “ schreiben , amüsiert mich das immer sehr. heute müsste man sich ja eigentlich absichtlich nicht informieren , um etwas vergleichbares zu erleben, denn selbst über die abgelegensten spots, wird immer irgendein publicity-geiler surfer einen reisebericht ins netz stellen oder an ein surfer-mag verkaufen . aber egal, meine ganz persönliche suche wird weitergehen, und wenn ich dafür tage oder wochenlang mit auto oder sonstwie taravellen muss, hauptsache es kommt einem nicht alle naselang ein mit boards bepacktes auto entgegen !!!

    8. November 2011 um 21:53 Uhr #127025
    roots1976
    Gast

    hab nicht gesagt, dass es in deutschland infos gab. und sicher gab es damals weniger surfer. auch einen meister-g weniger. ging hier um spotchecks und net wer wie soulig ist.

    however…1997 in hossegor oder peniche konnte man locals fragen, shops besuchen und hatte spots direkt vor der haustür. abenteuer beim spotcheck (thema!) haste da heute in galicien mehr.

    Der einzige der hier von Soul redet bist du. Ich habe lediglich geschildert, wie sehr anders ich damals gereist bin im Vergleich zu heute, und wie wenig Plan ich damals im Vorfeld einer Reise davon hatte, wie ’n spot heißt oder wie der forecast für die nächsten 3 Jahre aussieht und wann ich deswegen wo die besten Bedingungen finden würde und so’n Kram. Sachen, die sich heute doch jeder mit ein, zwei Klicks im www raussucht um den wave count auf seinen trips so hoch wie möglich zu halten und um ja nix zu verpassen oder etwa irgendetwas dem Zufall zu überlassen. Wie gesagt, surfen wollte ich damals natürlich auch, das war selbstverständlich die Motivation auf Reisen zu gehen. Aber groß planen, außer ’ner groben Strecke war halt auf den ersten trips nicht drin, dafür fehlten Info-Quellen. Entsprechend bin ich damals nach Peniche gekommen, weil ’n Typ während meiner Durchreise in Lissabon meinte, da soll’s gut sein. Was oder wer oder wie das da sein würde und ob mich wirklich Wellen erwarten oder nicht, wußte ich nicht. Heute ist Peniche doch Teil von all-inclusive-Pauschalreisen und ’ner Perlenkette von surf camps, voll mit Deutschen. Keiner kommt mehr zufällig da vorbei. Heute wissen doch selbst die, die noch die da waren mehr von den spots und Bedingungen vor Ort, als ich damals wußte. Keiner reist mehr 36 Stunden mit’m Zug an. Würde ich jetzt auch nicht mehr tun, jetzt wo ich Kind und Kegel dabei hätte. Ist anstrengend, aber auch spannend, sind viele interessante Leute in so Zügen. Inter-Rail-Tickets, gibt’s die überhaupt noch? Fliegt ja jeder heute für €19 inkl. aller Spesen da runter. Schnell, schnell halt.
    So, und zur Frage, ob es uns hier auch so nervt den richtigen Strand = spot zu finden, meister, habe ich sehr wohl geantwortet. Für all die, die nicht in irgendwelchen camps absteigen und immer zum nächsten spot kutschiert werden, bleibt es immer noch ein wenig „the search“. Auch wenn sich die Suche in vielen Fällen auf Infos aus’m Internet beschränkt…

    8. November 2011 um 23:39 Uhr #127027
    T.R.
    Gast

    Nice, jeder so wie er mag, oder ?

    ich unterstütze die meinung, dass es früher anders war und mehr charme hatte… früher war eh alles besser

    Klar war frueher alles besser … da war man noch jung und hatte mal locker 1,2,3 … 12 Monate Zeit, um sich in der Welt rum zu treiben. Das geht heute bestimmt auch noch. Und wer Abenteuer sucht kann ja nach Breaks in Somalia, Yemen, Oman, Pakistan, Indien, PNG … suchen, who knows.

    Like 10 min from bed to lineup…yeah!

    I’m with you on this 1.

    9. November 2011 um 0:16 Uhr #127028
    a.n.n.a
    Gast

    Entsprechend bin ich damals nach Peniche gekommen, weil ’n Typ während meiner Durchreise in Lissabon meinte, da soll’s gut sein. Was oder wer oder wie das da sein würde und ob mich wirklich Wellen erwarten oder nicht, wußte ich nicht. Heute ist Peniche doch Teil von all-inclusive-Pauschalreisen und ’ner Perlenkette von surf camps, voll mit Deutschen. Keiner kommt mehr zufällig da vorbei..

    Das siehst du jetzt aber nur aus deiner „Surf-Insider“ Perspektive so. Fuer dich und alle andern Surfer ist Peniche halt ein bekannter Ort.
    Wenn du jetzt ein Neuling waerest, wuerdest du vielleicht auch denken, das sei etwas noch nicht Erschlossenes und keine 08/15 Destination.
    Nicht jeder schaut sich ja vorher auch saemtliche Surfforen an.

    Als ich das erste Mal einen Surfurlaub gemacht habe, vor 8 Jahren, ging es nach Moliets. Und weil das ein Miniort ist, der auf keinem Atlas zu finden ist, dachte ich wirklich das waere etwas absolut unbekanntes, seltenes, ein richtiges Abenteuer, da hinzufahren und Wellenreiten zu lernen. 😆
    Und heut sag ich selber „wie kann man nicht wissen, dass das der Surfer Ballermann ist?“

    Alles eine Frage der Perspektive. Ausser vielleicht Hawaii oder andere Orte, die jeder Mensch mit Surfen verbindet.

    9. November 2011 um 0:35 Uhr #127029
    surfer
    Gast

    hi

    wellensuche in form von xxx km autofahrt kann man sich eigentlich sparen .
    entweder man hält sich sehr lange in einer gegend auf und entwickelt für diese gegend ein gespür für die wellen , das wäre bei mir zb die thagazoutgegend, oder wenn man sich nur für kurze zeit in unbekannten neuen gefilden aufhält bezahlt man einen guten spotguide , der dieses gespür besitzt . oder spricht mit anderen surfen etc .

    man kann auch wie einige australische bekannte von mir die fähigkeit entwickeln auch in einem neuen unbekannten revier nur mit einer guten landkarte und dem blick für wind und wellen die spots mit den besten bedingungen zu erkennen . ich kann das leider nur sehr schlecht .

    das internet finde ich zb nur bedingt hilfreich . magic seaweed und seine automatisch erzeugten spotreports sind meiner erfahrung nach eher unzuverlassig. irgendwie hab ich zumindest für die thagazoutgegen immer das gefühl das die windrichtung und die wellenhöhe für die einzelnen spots zu wenig berücksichtigt wird . die eyeballreports sind abhängig vom autor allerdings brauchbar .
    wenn man sich vor ort etwas auskennt kann man aber aus der angegebenen wellenhöhe und windrichtung gut seine eigenen schlüsse ziehen .

    was das abenteuer angeht . ich war auch schon zu escudos zeiten in peniche . meine informationen zu der zeit : stromrider und ein surfcampbesitzter der mir gesagt hatte peniche wäre gut . aber ein wirkliches abenteur war das nicht .
    da würde ich ohne die gefährdung übermäßig erhöhen zu wollen touristisch wenig erschlossene länder in betracht ziehen zb mosambique oder madagaskar .

    surfer

    noch wenige tage bis marokko

    9. November 2011 um 20:36 Uhr #127050
    svha
    Gast

    …bezahlt man einen guten spotguide , …

    kurz und knapp: ich glaube diese Lösung halte ich auch für sinnvoll!

    9. November 2011 um 22:47 Uhr #28994
    matthias
    Gast

    Im Rahmen von Surschulen/camps oder komplett unerschlossenen Ländern stimme ich da zu.

    Aber surfen macht auch genau die „Suche“ aus.
    Die Frage, mmmmh bei der Swellgröße könnte x laufen……..
    aber y ist windgeschützer…….wobei die Bank in Z
    ist auch ne lange Anfahrt wert……..gehört für mich dazu.

    Wenn man lang an ein Ort ist und ein Gespür hat, ist das natürlich optimal

    Finde es auch nervig wenn man z.B, an der Algarve 2-3 Stunden
    rumeiert und am Ende doch wieder am ersten „Mittelmaß“ Spot reingeht weil der Rest noch schlechter/voller war, gerade auf kurzen Reisen aber es gibt ja auch nichts schöneres als nach einer langen umherfahrt DEN am besten laufenden und vor allem leeren Spot zu finden. Schwabbel kann ich auch hier haben.

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