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- Dieses Thema hat 8 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 15 Jahren, 4 Monaten von
surfatti aktualisiert.
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14. März 2011 um 13:19 Uhr #26314
AnonymInaktivHallo,
habe vor, evtl. am Donnerstag abend mit nem freund runterzufahren richtung Bordeaux in die Pays-Basque gegend. Wollen Donnerstag abend los und dienstag nachmittag zurückfahren. also knappe 5 tage surfen…
Ich weiß dass sich im forecast viel tun kann, aber angenommen ich schaue donnerstag rauf und freitag bis montag sind 5 ft 12sekunden und NW-Wind mit 15-20km/h.
( http://magicseaweed.com/Biarritz-Grande-Plage-Surf-Report/62/ )Wenn der Forecast so sein sollte, lohnt es sich dann überhaupt runterzufahren? Oder gibt es geschützte spots die bei solch einem Forecast noch ordentlich laufen? Wie verhält sich die Qualität bei purem Nord-Wind?
Ich will hat kein wischi waschi wenn ich eh nur so kurz da bin…
Was würdet ihr machen?
Bitte keine verweise auf wannasurf o.ä. es geht mir konkret um das was Kenner dieser gegend tun würden 😉Danke für Antworten
14. März 2011 um 16:03 Uhr #121698
search4wavesGastAlso die Windvorhersage würde ich mir bei windguru holen. Ist zuverlässiger. Und da nicht auf die erste Tabelle schauen, wo Wind und Swell gemeinsam angegeben sind, sondern da gibt es wenn du weiter runter scrollst noch eine weitere Tabelle, wo nur der Wind beschrieben ist, und diese Tabelle ist meistens deutlich zuverlässiger und auch meistens komplett von der ersten Tabelle abweichend.
Kenn mich jetzt in der Bordeaux-Gegend nicht gut aus, aber so weit ich weiß ist von da oben bis runter nach Biaritz alles mehr oder weniger ein einzig langer Sandstrand westlich ausgerichtet. Also nix mit geschützten Buchten.Ich würd einfach kurzfristig entscheiden, am Tag der geplanten Abfahrt. Oft dreht der Wind ja erst im Laufe des Vormittages auf onshore.
4. April 2011 um 13:42 Uhr #122195
MoltoCaldoGastDanke…
Wie ist denn das mit dem Saisonalen Offshore morgens und abends?
Kann man damit im April schon rechnen?Findet „wahrscheinlich“ guter wind statt, wenn zB die Luft 13 grad und das Wasser 15 grad hat?
Und wie lange dauert es in etwa, wenn Nordöstlich von Portugal ein Sturm richtung Frankreich weht, dass der Swell die französische Küste erreicht?
Letzte Frage, wenn der Swell laut magicseaweed nur 2ft beträgt oder 3, kann man da noch irgendwo surfen? Habe von Hendaye gehört!?
4. April 2011 um 16:14 Uhr #122200
MolengespenstGastAlso die Windvorhersage würde ich mir bei windguru holen. Ist zuverlässiger. Und da nicht auf die erste Tabelle schauen, wo Wind und Swell gemeinsam angegeben sind, sondern da gibt es wenn du weiter runter scrollst noch eine weitere Tabelle, wo nur der Wind beschrieben ist, und diese Tabelle ist meistens deutlich zuverlässiger und auch meistens komplett von der ersten Tabelle abweichend.
Das macht natürlich nur Sinn, wenn Du Windguru PRO Abonnent bist, denn als Normalsterblicher bekommst Du bei den unteren Tabellen die Vorhersagen mit dem engmaschigeren Gitter und den kleineren Zeitschritten „… mit 12 Stunden Verzögerung. Aktuelle MM5/WRF-Vorhersagen sind nur für Windguru PRO Abonnenten erhältlich.“ Aktuell sind es beim WRF 5km sogar 18 Stunden Verzögerung. Dass die Vorhersage in dieser Form zuverlässiger sein soll, erschließt sich mir hier nicht. Ich persönlich bevorzuge die aktuellsten Vorhersageprodukte. Es muss ja nicht immer Windguru sein.
Wie ist denn das mit dem Saisonalen Offshore morgens und abends?
Kann man damit im April schon rechnen?Findet „wahrscheinlich“ guter wind statt, wenn zB die Luft 13 grad und das Wasser 15 grad hat?
Das geht jetzt verstärkt los. Solange bei schwachgradientigen Wetterlagen ein markanter Temperaturunterschied zwischen Land und See herrscht, ist mit einer Ausgleichsluftströmung zu rechnen. In diesem Fall ist es halt der einsetzende auflandige Seewind ab dem Vormittag, sobald sich die Luft über Land auf mehr als die Wassertemperatur erwärmt hat.
Und wie lange dauert es in etwa, wenn Nordöstlich von Portugal ein Sturm richtung Frankreich weht, dass der Swell die französische Küste erreicht?
Die Frage kann man mit einem eindeutigen „Kommt drauf an…“ beantworten. Dünung pflanzt sich im Mittel mit etwa 30 km/h fort. Größere Dünungen sind schneller, kleinere entsprechend langsamer.
Die letzte Frage wird Dir niemand genau beantworten können.
4. April 2011 um 16:43 Uhr #122201
endorfinGastHier gibts übrigens immer noch ganz gute tagesaktuelle Infos (leider kein Forecast):
http://surf-report.com/5. April 2011 um 13:29 Uhr #122225
Held27GastDie letzte Frage wird Dir niemand genau beantworten können.
Ganz genau vielleicht nicht, aber ich kann dir sagen, daß hendaye ein geschützter spot für große wellen und starken (südwest)wind ist. bei kleinem swell isses da flaaaat. kein geheimnis ist, daß in und um hossegor der swell am ungebremstesten reinkommt in der ganzen gegend, weil da so ein unterseegraben sein soll mit tiefem wasser. schau doch einfach mal bei 2 fuß vorhersagen öfter mal die surf-report-seite von endorfin oder den hossegor eyeball surf report auf msw an, dann kriegst du ein bißchen ein gefühl, wie groß es bei einer bestimmten angesagten wellenhöhe dann tatsächlich wird.
22. April 2011 um 18:57 Uhr #122623
MoltoCaldoGastDanke für die Antworten soweit.
Habe meinen Spontan-Trip jetzt leider sein lassen.. Die „guten“ monate sind jetzt ja leider auch vorbei.
Aber wie ist das denn jetzt richtig im sommer? Das oben erwähnte Phänomen um den offshore-wind morgens und abends, ist darauf Verlass?
Ich würde dann wohl einfach abwarten. Ab anfang Juni hab ich erstmal frei…. Dann einfach schauen wann ein schöner Swell ankommt und losfahren? Weil der offshore für 2 sessions ja sicher sein sollte….
Bitte sprecht aus erfahrung zu mir! 😉
23. April 2011 um 10:57 Uhr #122626
surfattiGastob der offshore nur im sommer so präsent ist kann ich nicht 100% sagen, bezweifle das.
Wie schon gesagt, offshore entsteht bei grossen temperatur unterschieden zwischen meer ond land. würde mal sagen im herbst ist eher mehr offshore vorhanden als im sommer, da das wasser trotzdem noch eine recht warme temperatur hat, das land aber schon relativ kühl.
generell hast du schon morgens und abends eher offshore, nur sind lokale Tiefs und Hochs wichtiger, als die Land-MeeresTemperatur. Wenn ein Tief- / Hochdruckgebiet direkt vor der Küste ist „entscheided“ dieses über den wind:). Das heisst es kann auch ca 35° lufttemperatur im sommer haben und ca 20 Wasser und trotzdem bläst es den ganzen Tag offshore.
Ist auch immer etwas glücksache;)23. April 2011 um 11:12 Uhr #26315
jack1GastAlso ganz allgemein genommen ist es ja schon so, dass ab etwa September Frankreich Portugal etc wieder richtig geil werden da teilweise den kompletten Tag offshore ist, weil das wasser noch 18 grad oder so hat und das land aber nachts und auch tagsüber arschkalt werden kann…
War jetz die letzten Jahre jeden Sommer in Frankreich und eigentlich kann man schon sagen, dass morgens meistens offshore ist, da es dort auch im Hochsommer nachts arschkalt werden kann, das dauert dann morgens meistens so bis 9 oder 10 und dann dreht der Wind plötzlich innerhalb von wenige minuten…MfG
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