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Start › Foren › Surfer Geschichten › Gefühl beim Surfen und wie lange um gut zu werden?

  • Dieses Thema hat 25 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 15 Jahren, 4 Monaten von MJBN77 aktualisiert.
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    Beiträge
  • 3. Januar 2011 um 11:28 Uhr #25718
    Anonym
    Inaktiv

    Hey leute..

    Da ich nächsten Sommer nach meinem Abi für ca ein dreiviertel Jahr die Ostküste in Australien unsicher machen werde, habe ich mir vorgenommen einen Surfkurs zu machen.

    Aufs surfen bin ich gekommen als ich bei meiner Snowboardlehrerausbildung jemand getroffen habe der mir gesagt hat, dass das gefühl des Surfens sogar das des Snowboardens im Powder(Tiefschnee) übersteige, und wenn man fast täglich surft nach einem Monat schon aufs Shortboard umsteigen könnte. Allerdings wäre es, den Sport zu perfektionieren schon ein wenig schwerer als Snowboarden.

    Jetzt habe ich mich informiert, weiß dass ich in Australien erst mal ne Woche Kurs mache, dann mir ein Gebrauchtes Minimalibu…………………..

    Ich wollte jetzt an diejenigen, die auch ganz gerne Powder Fahren ob Surfen sogar dieses absolut geniale Gefühl des Gleitens im Tiefschnee übertrifft.

    Weiterhin habe ich mir ein paar YoutubeVideos angeschaut und bin bisher eigentlich eher fasziniert von kleineren Wellen(so.2 meter).

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    Wollte fragen wie lange es dauert, wenn man ein wenig Talent für Boardsportarten hat um ähnlich zackig mit nem shortboard die kleine Welle auf und ab zu heizen ;-).

    lg nico

    8) 8)

    3. Januar 2011 um 12:19 Uhr #119371
    Surf_Ruhrgebiet
    Gast

    Zuerst einmal muss ich sagen, dass du eine sehr gute Einstellung hast!
    2 Meter Wellen als klein zu bezeichnen, das finde ich vorbildlich!
    2 Meter in Australien entsprechen ungefähr einer schwarzen, vereisten Piste für einen Anfänger beim Boarden. Aber runter kommen sie ja alle…

    Ich boarde seit 10 Jahren und gehe seit 8 Jahren Wellenreiten und kann dir sagen, dass Powdern geil ist. Surfen dagegen ist aber oberaffengeil!
    Das Gefühl lässt sich schwierig direkt vergleichen. Eher der Stoke den es auslöst. Und der ist bei mir einfach viel größer beim Surfen!

    3. Januar 2011 um 13:13 Uhr #119372
    surf5010
    Gast

    Hey Nico,

    ich würd nicht zu früh auf das shortboard umsteigen, sonst wird es um so schwerer Wellen zu bekommen. Man kann auch mit den Malibus das Hochgefühl und den Spaß haben.

    Ich bin erst nach 7 Wochen auf ein Funboard (6’4) umgestiegen.

    übrigens lernt man am Anfang eher auf den ganz kleinen, gebrochenen Wellen… nicht auf 2m.

    Grüße!

    3. Januar 2011 um 13:19 Uhr #119373
    Mö
    Gast

    Na, auf der 2 Meter Welle die er gesehen hat war wahrscheinlich ein Surfer der eine Welle entlang surft, die die so hoch war wie sein Kopf,als er mit dem Board unten an der Welle war.
    Wenn das so war passt das sehr gut als Ziel für ein dreiviertel Jahr Ostküste.

    @ Nico: Such mal ne Runde im Forum, du wirst sehen,das es unterschiedliche Messmethoden gibt (gerade beim Vergleich Europa zu Australien. schau dir mal dieses video aus Burleigh, Goldcoast an… Titel „6-8 foot“ 😆

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    Und zu deiner Frage : Habe nur 2 Skiurlaube gemacht bisher, und dort auch Skikurse gemacht. Ich hab immer auf den Kick/ Spaß gewartet, auf den ich mit besseren Fahrkünsten gehofft hab. Aber leider kam das nicht so richtig… Beim Surfen aber wohl 😆 Und ich freu mich jedes mal wenn ich eine größere,schnellere Welle bekomme.
    Nur solltest du vorher deine Erwartungen nicht zu hoch stecken was deine Fortschritte angeht…. die kommen beim Surfen später und langsamer als beim Ski/Snowboarden

    3. Januar 2011 um 14:16 Uhr #119376
    chopes
    Gast

    deine ersten Surfversuche werden deine Vorstellungen etwas in Perspektive ruecken, eine 2m Welle kannst und willst du als Anfaenger zu 100% nicht aus der Naehe sehen und WIRST sie dazu, v.a. in surfbarer Form, an der Ostkueste selten antreffen.

    Falls du hier im Forum aktiv bleibst, kannst du dich gerne mal bei mir melden, wenn du in Surfers Paradise bist – dann koennen wir zusammen rauspaddeln.

    um ähnlich zackig mit nem shortboard die kleine Welle auf und ab zu heizen

    Um aehnlich zackig wie Taj, einer der besten surfer der Welt, auf und ab zu heizen, wirst du „a lifetime“ benoetigen, wenn ueberhaupt. Talent und Fortschritt sind extrem unterschiedlich und bevor du dir Gedanken ueber das Fahren machst, musst du erstmal Wellen bekommen. Das bedeutet ein Auge dafuer zu entwickeln, wo du dich ueberhaupt positionieren musst.

    Ich find Ambitionen super, aber du musst dich von viel weiter unten herantasten als du jetzt noch vermutest. Zu all dem kommt, dass du dich gegen zig geuebte surfer durchsetzen musst um ueberhaupt an eine Welle zu kommen. Verinnerliche die Regeln.

    3. Januar 2011 um 14:33 Uhr #119377
    nico900
    Gast

    @ chopes Ich habe ja auch nicht gesagt dass ich direkt beim ersten Versuch mir eine 2 Meter Welle schnappen will.

    Es ist nur mein Ziel ist in fast einem Jahr regelmäßigem Surfen ein paar anständige Turns auf mittleren Wellen hinzubekommen.

    Ist dies nun realistisch oder nicht?

    Und ich habe auch die Erfahrung beim Snowboarden gemacht, dass ich in einer Saison in der ich regelmäßig Boarden war um einiges mehr gelernt habe als in 9 Jahren jeweils 2 Wochen.

    Und dies ist denke ich bei allen Sportarten so.

    lg

    3. Januar 2011 um 14:39 Uhr #119378
    surf5010
    Gast

    @nico900

    jo realistisch ist das schon nach 1 knappen Jahr ein paar turns zu fahren.
    Aber natürlich noch lange nicht so wie Taj 😉
    Trotzdem wird der Anfang hart, wenn man das Aufstehen auf dem Weißwasser übt. Man braucht halt ein bisschen durchhaltevermögen.

    3. Januar 2011 um 14:58 Uhr #119379
    chopes
    Gast

    Ist dies nun realistisch oder nicht?

    Wuerdest du es etwa bleiben lassen, wenn die Antwort nein waere? 😉

    Es gibt absolute Ueberfliegertalente und schreckliche Nichtskoenner, nur weil du auf einem Snowboard rumrutschen kannst, kann dir da niemand eine Ferndiagnose abgeben.

    Das einzige das Surfen und Snowboarden gemeinsam haben ist wohl das Verhaeltnis von tatsaechlichem Fahren zu paddeln/auf dem Arsch rumsitzen. Meiner Meinung nach solltest du Ski fahren.. wie ein Mann! Aber lassen wir das 🙄

    Ich kenne nen Typen der ist mit den groessten Surftraeumen inklusive extremem Surferlook (so wie ich nur noch surfiger!) mit Kettchen und Surfheftchen angereist und als er festgestellt hatte, dass er nichtmal ordentlich auf so einem Ding liegen kann, war die Geschichte sofort hindurch, einen zweiten Versuch gab es nie.

    3. Januar 2011 um 16:29 Uhr #119381
    McJules
    Gast

    Versuch dich mal an deine Anfänge als Snowboarder zu erinnern…hast Du ne Woche gebraucht um einigermaßen runter zu kommen, wirst Du dich höchstwahrscheinlich auch beim Surfen schwer tun…wenn nich sogar noch schwerer!
    Ich weiß, jetzt werden wieder alle kommen und sagen „Surfen kann man nich mit Snowboarden vergleichen!“ Mach ich auch nich…es geht allein um das Gefühl für ein Brett und die dazugehörige Balance.

    Das wichtigste für Brettsportarten ist meiner Meinung nach Balance!

    so long…

    3. Januar 2011 um 20:48 Uhr #119388
    matthias
    Gast

    Hey,
    es ist gut das du dich vorher damit beschäftigst aber lass es auf dich zukommen, probiers aus und wie mein Freund Bodhi sagte

    ……es verändert dein Leben Dude…..

    Halt dich vorher entsprechend fit, bereite dich in der Theorie ein wenig vor ( Vorfahrtsregeln, Boards, Wetter, Wellen, Untergründe, Strömungen usw. )
    und habe Spaß.

    Gruß

    3. Januar 2011 um 23:44 Uhr #119394
    Horst-Günther
    Gast

    jau, du bist aufm richtigen weg. malibu kaufen und surfen gehen. passt.

    ich will dich nicht entmutigen, aba surfen wie taj, naja, das wird dann in diesem leben nur noch schwerlich zu realisieren sein, da der junge an nem guten tag der weltbeste surfer ist.

    das lustige am surfen ist, dass man sich aber auch schon nach wenigen wochen wie taj fühlen kann. sprich ne welle parrallel fahren. sieht dann von aussen zwar nich so aus, aber für sich selber fühlts sich so an.

    wenn du dich reinhängst und halbwegs sportlich bist, kannst du einiges lernen, aber ich kann dir garantieren, dass es schwieriger wird als wie du es dir vorstellst.

    ne woche surfkurs am anfang ist super, haette ich auch machen sollen als ich angefangen hab, haette mir viel frust gespart. tu dir den gefallen und bleib en bissl länger beim malibu als du glaubst, dass es sinnvoll wäre, weil alles was zählt is erstma wellen surfen und du wirst immer(zumindest die ersten monate) mehr und länger surfen, wenn du en minimal unter den füßen hast alsn shorty. dein taj rät im übrigen auch angehenden prosurfern häufiger große bretter zu surfen, weils alles en bissl flüssiger macht.

    frohe ostern, rainer

    4. Januar 2011 um 2:24 Uhr #119405
    Phil Valentine
    Gast

    Hey Ho ich gebe auch mal meinen Senf dazu als ehemaliger Snowboarder (5 Jahre) der dann mit 16 aufs surfen umgestiegen ist und der ich jetzt eigentlich nicht mehr snowboarden gehen würde, es sei denn ich kriege den Trip geschenkt ^^, weil ich surfen einfach um einiges packender, ergreifender und als mein Leben verändernd wahrnehme.

    Die Gemeinsamkeit zwischen Surfen und Snowboarden ist das Fahren. d.h., wenn du denkst du wirst als Snowboarder schneller surfen lernen als andere ist erstmal falsch. Denn Paddeln, wellen lesen, wellen bekommen, darauf aufstehen, zur seite lenken, drauf bleiben, haben wenig bis nichts mit Snowboarden zu tun.

    Mir haben meine snowboardkenntnisse dann erst was gebracht, als ich das alles konnte, und es ums lenken und manövrieren ging und erste turns. Aber da bringen sie dann auch was, denn ich habe (so empfand ich das zumindest) da ziemlich schnell fortschritte gemacht, habe bei weitem kein Jahr gebraucht (und noch nicht mal direkt am meer gewohnt) um eine Welle mit ein paar Turns entlangzusurfen.

    Probleme wirst du mit der Crowd in Australien haben, aber da holst du dir die Ratschläge lieber von anderen da ich dort noch nie war.

    4. Januar 2011 um 2:46 Uhr #119408
    Slim
    Gast

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es auch sehr von den körperlichen Voraussetzungen abhängt. Ich habe z.b. mit 3 Kumpels angefangen. (Wir alle haben mit den „richtigen“ Boards angefangen.) 2 von denen sind knappe 1,70m groß, während ich und der andere über 1,90 groß sind. Die beiden Kleinen haben doppelt so schnell Fortschritte gemacht, obwohl der einer von ihnen generell recht unsportlich ist. Für uns Große war das ganze am Anfang recht frustrierend.
    Vielleicht ist das nur Zufall, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Größe ein ausschlagebender Faktor ist. (Niedrigerer Schwerpunkt)

    Zum Gefühl: Ich stand vor dem Surfen noch nie auf nem Snowboard. Erst danach habe ich mich zu meinem ersten und bis dato letzten Trip in die Berge überreden lassen. Ich finde, das Gefühl beim Surfen ist viel geiler als beim Boarden. Allerdings war ich auch noch nie im Tiefschnee.

    4. Januar 2011 um 3:03 Uhr #119410
    Dr. Surf
    Gast

    schein hier ja altersmäßig irgendwie so der Papa im Forum zu sein. Snowboarde seit 1990 (vorher viel Ski) und surfe seit 1995, da kommen ein paar Höhenmeter und Wellen zusammen.
    Ob jetzt surfen oder snowboarden besser ist? Keine Ahnung. Kommt auch drauf an, wo und wie man fährt/surft. Snowboarden über Sylvester in einem überfülltem Gebiet ohne Neuschnee bei mäßigem Wetter gegen surfen in sauberen kopfhohen Wellen an einem schönen Sommertag an einem leeren Break: snowboarden verliert. Eine Snowboardtour mit heavy combat Equipment mitn Jungs an einem herrlich sonnigen Tag mit 40cm Neuschnee wo als Belohnung für die Kraxelei am Ende 1000 Höhenmeter unverspurter Tiefschnee in abwechslungsreichem Gelände stehen gegen mushy Frankreich-August-Surf und 80 anderen im Line Up, die auch unbedingt eine der wenigen brauchbaren Wellen kriegen wollen: scheiß auf surfen!

    Kann man also nicht pauschal sagen.

    Fang an zu surfen, stapel tief damit der Frust nicht so groß ist und beiß dich durch. Du wirst Riesenspaß haben. Aber glaub nicht, dass dir snowboarden groß dabei hilft. Viel mehr als die Fußstellung wird dir nicht vertraut vorkommen.

    4. Januar 2011 um 14:36 Uhr #119426
    Freaky Fred
    Gast

    die Zeit reicht auf jeden Fall, um einigermaßen surfen zu lernen. liegt halt meiner Meinung daran so viel wie möglich im Wasser zu sein. Wenn es klein ist, genau so wie wenn es zu groß ist – also um die 2 meter – und du dann voll auf die fresse bekommst. Zwischendurch wirds auch super frustrierend werden, aber wenn du nzu mehreren rauspaddelst machts halt auch an solchen Tagen bock im Wasser zu sein. Boards würde ich so viel ausprobieren wie möglich, also von Freunden leihen, (gebraucht) kaufen, verkaufen, wieder was neues kaufen usw. War in einer ähnlichen Situation und hab mit dem Ansatz ganz gute Erfahrungen gemacht!

    Viel Spaß

    5. Januar 2011 um 19:20 Uhr #119465
    götzi
    Gast

    Es ist nur mein Ziel ist in fast einem Jahr regelmäßigem Surfen ein paar anständige Turns auf mittleren Wellen hinzubekommen.

    Ist dies nun realistisch oder nicht?

    lg

    wenn du oft genug im wasser bist und nach einem halben jahr noch genügend stoke hasst, ist das in meinen augen absolut realistisch.

    Powder vs. welle: beides total geil aber nur schwer vergleichbar. das zu erklären würde den rahmen sprengen.

    9. Januar 2011 um 13:15 Uhr #119587
    Juzi79
    Gast

    also ich denke in einem jahr wirst du viel lernen wenn du so viel wie möglich im wasser verbringst und jaaaaaaa 2m sind suuuuppperkrasssss, sieht von draussen nicht so schlimm aus wenn man dann erstmal drinne ist, kriegt man schön eine inne fresse hihihi…

    es ist auch verdammt harte arbeit, wirklich, dem körper wird jegliche kraft entzogen, wenn ich an meinen letzten surfurlaub denke…. 14 tage nur gesurft, ich war fertig, fix und fertig und mein körper schrie nach SPA 🙂 aber der schmerz drängt sich in den hintergrund wenn man so stoked ist!!!

    ich hab vorher null boardsport gemacht und nach einem jahr gurke ich jetzt auch auf grünen wellen, WAHNSINNNNN ich kann das auch nicht beschreiben adrenalin pur und man will immer mehr mehr mehr mehr!!!!

    wenn ich ein jahr mit surfen verbringen könnte, oh neid und heul….. wird schon hauptsache du hast spass im wasser, jeder fängt mal klein an 😉

    10. Januar 2011 um 21:21 Uhr #119677
    roots1976
    Gast

    schein hier ja altersmäßig irgendwie so der Papa im Forum zu sein. Snowboarde seit 1990 (vorher viel Ski) und surfe seit 1995.

    Ha, das liest sich so ohne Abweichungen haargenau wie aus meinem eigenen Lebenslauf. OK, Windsurfing von Ende der 80er bis Anfang der 90er Jahre und Skateboarding seit Mitte der 80er bis heute fehlen…

    Erfahrungen in anderen board sports bringen nicht zwangsläufig etwas, wenn man mit dem Surfing anfängt. Völlig anderer Bewegungsablauf, zusätzlich ein sich bewegender Untergrund, keine Bindungen/Straps, etc. Ein Hochseil-Artist hat sicher auch Balance-Gefühl, eine Prima-Ballerina ebenso – dennoch lernen sie deshalb nicht zwangsläufig schneller das Surfing als andere Menschen, da viele andere Fähigkeiten neben der bloßen Balance gegeben sein müssen, um tatsächlich eine Welle zu reiten. Bein-/Fuß-Arbeit, Einsatz von Schultern, Armen, Hüfte, usw. Ich weiß jedoch aus eigener Erfahrung, daß sich die unterschiedlichen board sports durchaus im riding style beeinflussen können. Ich skate zum Beispiel regelmäßig in Bowls und mir wurde schon des öfteren ein Surf-Style attestiert. Die concrete walls werden zu Wellen, Coping zur Lip. Das gleiche beim Snowboarden. So ’ne schöne Schnee-Wächte kann schon was feines sein und läd förmlich dazu ein, ein paar fette Turns hineinzulegen. Überhaupt beeinflusst mich das Surfing deutlich mehr als alles andere. Ich kenne aber auch Surfer, die sehr vom Skateboarding und/oder Snowboarding beinflußt sind, sprich mehr Airs, Floaters und 360er in einen Wellenritt packen, als andere Manöver, wie Turns und Carves…

    11. Januar 2011 um 17:31 Uhr #119705
    meister-g
    Gast

    snowboarden, surfen….

    also ich hab 15 jahre alles getan um im winter möglichst viel in den schnee zu kommen. ich war ziemlich gut und bin über ziemlich große kicker gefahren.

    seit 3 jahren scheisse ich aufs snowboarden und versuche nur noch ans meer zu kommen. keine woche wurde mehr ans snowboarden vergeben. nur noch ein wochenende ab und zu.
    dann powdern oder über die ganz großen kicker ist schon ziemlich geil (letzteres scheisse gefährlich wenn man nicht mehr so drinnen ist) und ich nehme vor dem ganzen wieder etwas mehr priorität zu geben.
    beim nexten mal welle schlitzen ist das dann wieder weg.

    11. Januar 2011 um 17:36 Uhr #119706
    meister-g
    Gast

    Ich kenne nen Typen der ist mit den groessten Surftraeumen inklusive extremem Surferlook (so wie ich nur noch surfiger!) mit Kettchen und Surfheftchen angereist …

    wir sollten mal nen fred mit den besten sprüchen aufmachen.

    der kommt zwar an den no steiff noch nicht ran, is aber auch gut.

    14. Januar 2011 um 15:52 Uhr #119770
    Slim
    Gast

    Ich kenne nen Typen der ist mit den groessten Surftraeumen inklusive extremem Surferlook (so wie ich nur noch surfiger!) mit Kettchen und Surfheftchen angereist …

    wir sollten mal nen fred mit den besten sprüchen aufmachen.

    der kommt zwar an den no steiff noch nicht ran, is aber auch gut.

    Hier schon mal zwei meiner Favoriten für den besten-Sprüche-Thread:

    erstma kack ich den unfassbar grössten haufen auf was irgendwelche gaylords und weisswasserpiraten über meine tats denken, die den grössten surfer im internet raushängen lassen, und nur 2 wochen im jahr mit ihren bic-boards surfen gehen und in hibiscusblumen-klamotten den ganzen tag shakas schmeissen…

    Du bist doch viel cooler wenn du mit nem anzug und Brille an dem Strand kommst, dich ausziehst und das alles in deinem Sand-schutz beutel verstaust, eine Speedo-badehose trägst und mit nem Quietschig pinkem leicht seltsam geshapten board richtung wasser gehst,
    dir schwimmflügel umschnallst, dann nicht mit kraul- sondern mit Brustschwimm bewegungen rauspaddelst, direkt zum peak, dir da die 3. welle des größten sets holst die fetteste tube des Tages abstaubst

    😆 😆 😆

    14. Januar 2011 um 23:00 Uhr #119789
    MJBN77
    Gast

    Ja, ich wuerde auch sagen, dass 2 Meter Wellen schon recht heftig sind. Man darf ja nicht vergessen, dass 2 Meter Wellen eine fette 4 Meter Face aufbringen! Das ist schon massig Wasser, dass auf einen runterkommt, wenn man den take off verseppelt, over the falls geht, oder in der inside „gefangen“ ist…..vor allem als Anfaenger! 🙂 Dennoch…ruhig mal rauspaddeln bei 2 Metern….selbst wenn man als Anfaenger keine Welle anstartet ist die Erfahrung doch mal ganz nett. Machs aber nicht alleine!

    19. Januar 2011 um 23:12 Uhr #119918
    nico900
    Gast

    Ich habe natürlich mit 2m die Face gemeint, wo man schön gechillt ein paar längere Turns ziehen kann und ein wenig die Hand durchs Wasser ziehen kann…..vollkommene Harmonie 8)

    Gehe mittlerweile fast jeden zweiten Tag schwimmen, um fürs paddeln fit zu werden und natürlich auch für den Notfall
    Ist gar nicht so langweilig wenn man so ein Teil im Ohr hat

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    19. Januar 2011 um 23:17 Uhr #119919
    KevinB
    Gast

    an ehrgeiz fehlt es dir schonmal nicht 😀

    19. Januar 2011 um 23:44 Uhr #119923
    MJBN77
    Gast

    Ja…der Ehrgeiz passt, den hatte ich zu Anfang auch. Ob man allerdings selbst auf 2m Faces „gechillt“ ein paar längere Turns zieht….naja. Chillen ist dann mehr fuer 1m faces auf eine Long Board an ’nem Pointbreak wie z.B. Surfrider in Malibu. Das würde ich als „chillen“ beim Surfen bezeichnen.

    20. Januar 2011 um 0:13 Uhr #25719
    search4waves
    Gast

    Also ich snowboarde seit 1990 und war im wahrsten Sinne verrückt danach. Für einen Stadtmenschen, der nicht unmittelbar in der Nähe von vernünftigen Bergen wohnt habe ich es in meiner besten Saison auf 70 Tage im Schnee gebracht (hach, schön war die Studentenzeit mit Freundin in Tirol)
    dann 1998 mit dem Surfen begonnen und mittlerweile hat sich das Verhältnis von Snowboarden zu Surfen auch total umgedreht. Surfen ca. 6-8 Wochen pro Jahr und Snowboarden einige wenige Tage.

    Snowboarden macht mir eigenlich nur noch Spaß wenn es richtig gedumped hat und ordentlich Powder liegt. Wenn die Wetter-/Schneevorhersage das nicht ankündigt bleib ich lieber zu Hause. Wer snowboardet und noch nie im Powder war, war noch nie snowboarden. Snowboarden wurde für den Tiefschnee erfunden, und nicht um auf irgendwelchen markierten Pisten mit dem Rest der Herde runter zu rutschen, oder sich das Board an Rails zu ruinieren.
    Der Stoke beim Powdern ist schon extrem genial. Aber nach so viel Jahren im Schnee bin ich sehr anspruchsvoll geworden. Wenns kein ordentlicher Hang und keine first track ist, dann ist die Freude schon gedämpft.

    Beim Surfen habe ich immer noch selbst bei kleinen, beschissenen Wellen oft ein Stokegefühl, obwohl ich mich natürlich in solchen Fällen auch mehr über glassy Faces mit einer ordentlichen Höhe freuen würde. Beim Snowboarden auf vereisten Pisten denke ich mir nur: was mach ich hier eigentlich und warum habe ich gerade 40 Euro für eine Liftkarte gezahlt…

    Ausserdem habe ich beim Surfen noch das Gefühl mich weiterentwickeln zu können, während ich beim Snowboarden meinen Zenit (aufgrund von weniger Schneetagen) schon längst überschritten habe…..was sehr deprimierend ist, wenn man mal ein gewisses Niveau hatte.

    Also entweder packt einen das Surfen bei der ersten Welle und man geht jeden Tag so lange rein, bis man die Arme nicht mehr aus dem Wasser kriegt (dann fährt man nach einem 3/4Jahr Surfen auch grüne Wellen mit ein paar easy Turns) oder man wird es schnell aufgeben oder so halbherzig betreiben, dass auch nach einem 3/4 Jahr kein Shortboard Sinn macht

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