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meister-g aktualisiert.
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2. Oktober 2010 um 0:24 Uhr #25098
AnonymInaktivAls ich letzten Februar in Marokko war, gab es, außer an den richtigen Pointbreaks, sehr oft Closeout-Tage. Swell war oft genau passend und der Wind war auch nicht schlecht, sogar die Wellen kamen in sauberen Abständen. Aber vor allem die Beachbreaks hatten oft ein Closeout nach dem anderen… Obwohl Februar angeblich die beste Zeit des Jahres ist.
Wie entsteht sowas genau?
Dass die Wellen ab einer bestimmten Wassertiefe anfangen zu brechen und die Form der Sandbank eine Rolle spielt, ist klar. Aber was ist zB mit der Swellrichtung? Kann man, wenn der Swell genau im 90° Winkel auf die Küste trifft, also quasi so: swell —-> lll Land mit hoher Closeout Wahrscheinlichkeit rechnen? Und mit vielen guten Rechten, wenn die wellen aus NordWest auf eine solche Küste kämen? Nach dem Motto: Swell \\\ lll Land2. Oktober 2010 um 0:57 Uhr #117416
chopesGastDa spielen sehr viele Faktoren eine Rolle, das Land (also der Verlauf der Küste) hat ja bei Beachbreaks wenig mit dem tatsächlichen Verlauf der Sandbänke zutun, die sich zudem noch ständig verlagern. Ich würde sagen das müsste man dann tatsächlich von spot zu spot unterscheiden. Wünschenswerte Swellrichtungen gibt es natürlich trotzdem.
Ich glaube eine Welle bricht, wenn die Wassertiefe das 1,3-fache der Wellenhöhe unterschreitet.
2. Oktober 2010 um 15:57 Uhr #117437
surfratGastMolto Caldo,schreib doch mal dazu wie gross die Wellen waren und wo Du warst,viele Beachbreaks machen bei etwas groesseren Wellen schnell zu(aka Closeout),weil die Channels(Graeben) in den Sandbaenken im Verhaeltniss zur wellenhoehe nicht tief genug sind.
Um das zu „berechnen“ kannst Du die angegebene Formel von Wellenbrechung = Wellenhoehe x 1,3 verwenden.Wenn also z.B.Deine Wellen 2 meter hoch sind,ist die kritische Tiefe
bei 2,6 wassertiefe erreicht,
wenn jetzt der Channel nur 0,5 meter tiefer ist wie die Sandbank(also3,1 meter) dann ist dieser Unterschied eben so gering das die Welle
mehr oder weniger Closeout brechen wird.(Differenz = 25 % der Wellenhoehe)
Bei 1 meter wellen (1,3 kritischer Punkt) hast Du dann im Channel immer noch 1,8 meter,im Verhaeltniss also 80 % der Wellenhoehe,da macht die Welle dann schon eher auf.Ansonsten spielt natuerlich auch die Breite und Laenge/Verlauf des Channels eine Rolle,genauso wie z.B. die Dichte & Gewicht des Sandes
da leichter & feiner Sand eben keine tiefen Channels zulaesst.Und natuerlich spielt die Swellrichtung auch eine wichtige Rolle,eben im
Verhaeltniss zur Sandbank/Channel.Und die Sandbaenke veraendern sich mit den Swells da die brechenden Wellen & Stroemung den Sand staendig „umpumpen“.
surfrat
2. Oktober 2010 um 22:33 Uhr #117449
meister-gGastcloseout ist ja jetzt nicht ein seltenes phänomen, sondern leider eher die regel, wenn man keine sauberen sandbänke oder riffe hat.
in der regel zeigt die erfahrung wann ein bestimmter spot (in erster linie tide und swellrichtung) closeout ist.
bei points ist es meist die swellrichtung. bei beachbreaks meist die tide. bzw meist lowtide, weil die bänke einfach fast trocken sind. da macht das profil inder bank kaum mehr was aus.
4. Oktober 2010 um 1:39 Uhr #25099
kopernikusGastKann man, wenn der Swell genau im 90° Winkel auf die Küste trifft, also quasi so: swell —-> lll Land mit hoher Closeout Wahrscheinlichkeit rechnen? Und mit vielen guten Rechten, wenn die wellen aus NordWest auf eine solche Küste kämen? Nach dem Motto: Swell \\\ lll Land
mir gefällt die visualisierung… 🙂
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