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Anonym aktualisiert.
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27. September 2010 um 12:20 Uhr #25044
AnonymInaktivHallo zusammen,
nachdem ich hier schon viel gelesen und mir einige Tipps abgeholt habe, will ich der Community auch mal was zurückgeben, und zwar in Form eines kleinen Surfcampvergleiches. Ich habe in meinem knapp einjährigen Surferdasein bisher drei Camps besucht, einmal mit Anfänger-Kurs, zweimal mit Intermediate-Kurs.
– Lage: Liegt zentral in Corralejo im Norden Fuertes, dementsprechend touristisch überlaufen
– Unterbringung: Kann ich nix zu sagen, da ich im Hotel war. Leute, die dort gewohnt haben, haben es allerdings als sauber beschrieben
– Essen: s.o.
– Unterricht: Durchschnittlich. Da viele Leute an verschiedenen Tagen anreisen, gibt es auch unter den Anfängern kein einheitliches Niveau. Teilweise wechseln auch die Lehrer täglich und mit ihnen die Motivation. Theorieunterricht gab es in der ganzen Woche nicht. Die Gruppen waren ca. 7-8 Mann stark, also in Ordnung. Jeden Tag wurde ein für uns passender Spot angefahren. Die Betreuung im Wasser war gut.
– Atmosphäre: Grundsätzlich gut. Dadurch, dass jeden Tag Leute an- bzw. abgereist sind, kam aber kein so großer Zusammenhalt auf.
– Fazit: In Ordnung, wenn man den touristisch sehr gefüllten Norden Fuertes mag und sich nicht an den ständig wechselnden Lehrern stört.
– Lage: In Jandia im Süden Fuertes, wo weniger los ist, dafür alle deutsch sprechen (was positiv oder negativ sein kann)
– Unterbringung: Ich war in den Bungalows an der Costa Calma untergebrachtet. Nette, geräumige Zimmer mit eigener Küchenzeile, alles sauber. Allerdings sagt der Name „Costa Calma“ schon, dass dort wirklich nix los ist, außer vielen asozialen Engländern am Pool.
– Essen: Zum Glück hatte ich das Essen nicht mitgebucht denn es war sehr „englisch“, um es nett auszudrücken. Ich bin übrigens normalerweise nicht pingelig, wenn es ums Essen geht.
– Unterricht: Grottig. Da unser eigentlicher Surflehrer eine Blinddarm-OP hatte, hatten wir eine „Aushilfe“. Diese hatte offensichtlich wenig Ahnung vom Surfen und auch offen gesagt, dass das normalerweise „nicht sein Job“ sei. Teilweise wurden blutige Anfänger nach 2 Minuten Einweisung ins Wasser geschickt. Eine Unterteilung der Kurse in Anfänger und Intermediates gab es, trotz vorheriger Ankündigung, nicht. Theorieunterricht fand die ganze Woche über nicht statt. Des Weiteren (aber dafür kann die Surfschule nix) ist die Spotauswahl im Süden eingeschränkt. Entweder man fährt nach La Pared, wo es schonmal zu groß für Anfänger ist, oder nach Jandia an den Stadtstrand, der nur bei sehr viel Swell läuft.
– Atmosphäre: Durchwachsen. Viele Leute waren mit dem Kurs nicht zufrieden, haben sich aber nicht getraut, etwas zu sagen. Durch die nicht gemeinschaftliche Unterbringung kann man auch nicht eben mal was zusammen unternehmen.
– Fazit: Für mich ein einmaliges Erlebnis…nie wieder!
– Lage: Liegt in Kantabrien in Nordspanien. Wunderschöne Landschaft, sehr grün, vielleicht 15 Gehminuten zum Spot, aber man muss auch sagen, dass drumherum nix, also wirklich gar nix los ist
– Unterbringung: kleine Zimmer, aber sauber. Einen Minuspunkt gibt es für nicht immer warme Duschen (eher lau als warm).
– Essen: Sensationell. Der campeigene Koch zaubert mit einfachen Zutaten wirklich super-leckere Essen zu einem günstigen Preis. Auch das Frühstück konnte sich sehen lassen.
– Unterricht: Sehr gut. Es gab (endlich einmal) jeden Tag eine Stunde Theorie in lockerer Atmosphäre. Beim Kurs im Wasser waren die Lehrer mal zusammen mit der Gruppe draußen, mal am Strand. Es gab jeden Menge sinnvolle Tipps, Videocoaching etc. Nach meinen vergangenen Erfahrungen wirklich ein Erlebnis. Der Spot liegt direkt vor der Haustür, ist wunderschön und sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Einen Minuspunkt gibt es nur dafür, dass es – soweit ich mitbekommen habe- der einzige Spot ist, der angefahren wird innerhalb des Kurses.
– Atmosphäre: Super. Dadurch, dass alle zusammen wohnen und zusammen anreisen (Samstags ist Anreisetag) fühlt man sich bald wie in einer Familie. Dazu kommt die wirklich gesellige Truppe um Boris, die sich wirklich viel Mühe gibt.
– Fazit: Daumen hoch! -
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