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Start › Foren › Surfboards und Zubehör › Surfboards und mehr … › Taildesigns

  • Dieses Thema hat 30 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 16 Jahren von Horst-Günther aktualisiert.
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    Beiträge
  • 21. Juni 2010 um 13:04 Uhr #23777
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo zusammen würd hier mal gerne nen thread für Fachgesimpel was die Taildesigns anbelangt eröffen. Grundsätzlich kenne ich theoretischen Unterschiede zwischen diversen Tails, doch wie siehts mit den persönlichen erfahrungen aus?
    Also ich hab jetzt nen praktischen vergleich zwischen nem 5’9 boogiefish (breites retro swallow) und dem Travellers Complex 6’3 (Round Tail)
    Was mir aufgefallen ist, ist das das Swallowtail erheblich direkter reagiert als das Roundtail welches scheinbar nur weicher gedreht werden kann.
    Ich weiss das da sicher auch noch andere dinge wie die railline oder brettlänge ne rolle spielen.
    Ich mag dieses agressivere skatige und über den hinteren fuß zu surfen errrinert mich ans miniramp/pool skaten. Was würdet Ihr für nen tailschape für ein klassisches shortboard empfehlen um selbige response auf einem klassischen shortboard zu haben wenns was dicker wird?

    sollte halt ne gute allroundlösung sein.

    21. Juni 2010 um 15:32 Uhr #114616
    kopernikus
    Gast

    das kommt drauf welche wellen du damit surfen willst, wie schwer du bist, wie groß deine füße sind.

    21. Juni 2010 um 22:36 Uhr #114632
    dschiggiSiggi
    Gast

    Ist für den einsatz in 1,5 bis 3m Welle gedacht.
    Ich bin ca 1,85 groß und wiege zwischen 80 kg +/- 4-5 kg.#
    zur Zeit so 78kg

    22. Juni 2010 um 2:02 Uhr #114637
    Horst-Günther
    Gast

    na, klare antwort: en squashtail, deswegen surfens ja auch fast alle in allem und dei meisten standardshortboardshapes haben so eins, aber nicht zu verachten sind auch: swallowtail, round, round pin, moontail, battail, diamond, usw.

    vielen dank, ich

    22. Juni 2010 um 7:54 Uhr #114639
    dschiggiSiggi
    Gast

    Danke für diese konkret unkonkrete Antwort Hort Günter.
    1,5m bis 3m ist auch nicht gerade ne konkrete Angabe. 🙂
    Aber ich glaube du hast recht. 😉
    Squash ist sicher das was die meisten boards haben bzw was sich halt aus der Surfgeschichte heraus als am vielseitigsten bewährt hat.
    Ist letztendlich wahrscheinlich wirklich ne frage des experimentierens, der persönlichen Erfahrung, des persönlichen Geschmacks und des präferierten Fahrstils.

    22. Juni 2010 um 10:43 Uhr #114643
    kwaizn
    Gast

    moin,

    das skatige feeling das du bemerkt hast kommt weniger vom tail, sondern vielmehr von der kanten/bottom/tail/rocker/finsetup– kombination.
    generell kann man sagen: rundes tail–> drehfreudiger/einfacher zu drehen
    gerades tail(swallow): schnell, da guter strömungsabriss.

    aber das als einziges element zu betrachten ist quatsch. es kommt immer auf die gesamtkomposition aller design-merkmale an! wie bei einem bild von picasso oder einem geilen kuchen von oma….

    darfst ja auch nicht vergessen, dass wenn es mal richtig dick kommt du sehr froh bist wenn das board nicht super direkt fährt da dann auch schnell unkontrollierbar….

    aber wenn du ein skatiges feeling auch bei deinem shortboard haben willst liegt das zum großen teil an dem railtuck

    http://www.kwaizn.blogspot.com

    23. Juni 2010 um 1:08 Uhr #114693
    Horst-Günther
    Gast

    generell kann man sagen: rundes tail–> drehfreudiger/einfacher zu drehen
    gerades tail(swallow): schnell, da guter strömungsabriss.

    😯 1. mitm geraden tail meinst wohl squash und nich swallow, oder?

    2. wenn du aus nem roundtail en squash machst in dem du die outline da einfach abschneidest, wird das squashtail „drehfreudiger“ sein als das round

    3. drehfreudigkeit(eh en begriff, den ich nich mag, weils zu viele verschiedene arten von turns gibt), wenn man nur vom tail ausgeht, ist quasi das gleiche wie „schnell“ sein (sollte es zumindest sein, sonst hat man was am taildesign falsch gemacht).

    gruß, rainer(surfguiding.com)

    23. Juni 2010 um 9:33 Uhr #114703
    kwaizn
    Gast

    nein ich meine ein swallow tail. und das gerade ist halt nicht nur auf das wirkliche ende des boards bezogen sondern auch auf die outline des tails..

    bei einem breiten swallowtail ist die outline im tail sehr gerade und das board dadurch weniger drehfreudig wie mit einem roundtail, welches die outline bis zur mitte hin sehr viel runder macht. siehe bufo fiberjet.

    also meine erfahrung ist auf jeden fall, das „rundere“ tails sich besser drehen lassen. das liegt aber auch wie oben schon beschrieben an ganz vielen anderen sachen!

    ich will jetzt auch nicht hier um das rundeste tail diskutieren darum gehts ja auch gar nicht. mir war nur wichtig, das der threadöffner weiss das das feeling des boogiefish nicht nur an dem tailsdesign liegt. und wenn man jetzt von nem rountail n stück abschneidet wird das board nicht aufgrund des taildesigns ansich wendiger sondern aufgrund der verkürzten railline. (prinzip daimontail).

    naja is ja auch alles egal wie man sieht ist das thema boarddesign komplex und man kann keine einzelnen elemente getrennt von anderen betrachten.

    grüße nach portugal. (bin leicht neidisch)

    klaus

    klaus

    23. Juni 2010 um 20:01 Uhr #114749
    Horst-Günther
    Gast

    nein ich meine ein swallow tail. und das gerade ist halt nicht nur auf das wirkliche ende des boards bezogen sondern auch auf die outline des tails..

    dann sollte man das auch so schreiben. gerade isn squash. en swallow is nich gerade. sorry.

    also meine erfahrung ist auf jeden fall, das „rundere“ tails sich besser drehen lassen. das liegt aber auch wie oben schon beschrieben an ganz vielen anderen sachen!

    ja, aber es geht hier nur ums tail und nich um den rest vom brett. un wie sich verschiedene tails am sons geichen brett verhalten.

    und wenn man jetzt von nem rountail n stück abschneidet wird das board nicht aufgrund des taildesigns ansich wendiger sondern aufgrund der verkürzten railline.

    sorry, aba was istn ne verkuerzte railline anderes alsn anderes taildesign. 😯

    nichts fuer ungut, rainer

    23. Juni 2010 um 20:18 Uhr #114752
    kwaizn
    Gast

    du nimmst es aber sehr genau….

    also ich wollt einfach nur sagen, dass man nicht nur aufs tail, sondern auch auf die anderen dinge achten soll. ist vielleicht nicht genau das was im threattittel steht, ist aber dennoch sehr sinnvoll!

    vorallem da es nicht das extrem breite swallowtail des boogiefish allein ist das das board so extrem skaty fahren lässt, sondern hauptsächlich die stark nach unten gezogenen rails mit sehr wenig tuck und der recht tiefe singleconcave bottom!

    🙂

    24. Juni 2010 um 8:43 Uhr #114758
    Schwalbster
    Gast

    nein ich meine ein swallow tail. und das gerade ist halt nicht nur auf das wirkliche ende des boards bezogen sondern auch auf die outline des tails..

    dann sollte man das auch so schreiben. gerade isn squash. en swallow is nich gerade. sorry.

    Ne, ne Horst-Guenther, da hat kwaizn schon recht. Er spricht von der Outline, (also seitliche Aussenseite des Brettes ;)) und die is bei nem Retroswallow in der Tat gerader als wie bei nem Shortboard (egal ob Squash, Round, Fishtail or whatever!)
    Und auch sonst kann ich ihm nur zustimmen, das die gesamt Komposition entscheidend ist! Die beiden Boards sind komplett unterschiedliche Styles und deren unterschiedliches Fahrvehrhalten, laesst sich unmoeglich nur am Tailshape fest machen.
    Fuer dschiggiSiggi was zum lesen: http://www.surfline.com/blog/entry.cfm?id=30118

    24. Juni 2010 um 10:43 Uhr #114761
    dschiggiSiggi
    Gast

    Danke fürs feedback.

    Ich denke auch das nicht das Tailende allein sondern diverse andere componenten des Shapes mit zum tragen kommen wie klaus es auch erwähnte.
    Und mir auch klar das zwischen dem TC und dem Boogiefish erhebliche unterschieden im fahrverhalten sind.
    Genau wie zwischen nem klassischem Retrofish und dem Boogiefish.
    Das teil sieht halt anfangs gewöhnungsbedürftig aus aber es hat halt ein geiles fahrverhalten. Ich denke wenn das teil den widepoint so weit vorne hätte wie die klassischen Retroboards die man so kennt würde es sich sicher auch nicht mehr so eng und vertikal fahren lassen. Und bei nem thruster fin set up verändert sich ja auch nochmal der drehpunkt im vergleich zum twinfin.
    Was mich halt interessieren würde ist halt ob es halt irgendwelche empfehlenswerten Shortboardshapes gibt die dem Fahrverhalten des Boogiefishs gleichkommen? für dickere und saubere Wellentage halt.
    Oder ist das grundsätzlich differenziert zu betrachten? Und muss man dann beim SB dann grundsetzlich den abstrich machen das es sich halt nicht so Skaten lässt?

    24. Juni 2010 um 10:52 Uhr #114762
    dschiggiSiggi
    Gast

    Ach, übrigens danke für den link!
    Scheint so als ob das Roundtail des TC eher ein Thumbtail ist. 🙂

    24. Juni 2010 um 11:13 Uhr #114763
    kwaizn
    Gast

    bei einem standart sb wirst du nur durch den tailshape nicht die gewünschten fahreigenschaften erreichen…

    ein standart 6* 18.5 *2.25 wird einfach auch aufgrund der viel kleineren gleitfläche nie so skaty fahren wie so ein boogiefish.

    in die richtung geht aber z.b ein lost rocket… aber kein reines sb für dicke wellen…

    klaus

    25. Juni 2010 um 5:20 Uhr #114790
    Horst-Günther
    Gast

    Ne, ne Horst-Guenther, da hat kwaizn schon recht. Er spricht von der Outline, (also seitliche Aussenseite des Brettes Wink) und die is bei nem Retroswallow in der Tat gerader als wie bei nem Shortboard (egal ob Squash, Round, Fishtail or whatever!)
    Und auch sonst kann ich ihm nur zustimmen, das die gesamt Komposition entscheidend ist! Die beiden Boards sind komplett unterschiedliche Styles und deren unterschiedliches Fahrvehrhalten, laesst sich unmoeglich nur am Tailshape fest machen.

    bitte erst lesen was ich schreibe, dann antworten. wenn nicht verstehen was ich schreibe, nicht antworten.

    danke, ich

    25. Juni 2010 um 5:25 Uhr #114791
    Horst-Günther
    Gast

    Ne, ne Horst-Guenther, da hat kwaizn schon recht. Er spricht von der Outline, (also seitliche Aussenseite des Brettes Wink)

    geil. und outline sind jetzt nur die seiten, oda wie??? wennsn squash ist, gehoert die tailform nich mehr zur outline, oda wie??? mannomann. manchma weiss ich hier echt nich weita.

    nichts fuer ungut, rainer

    25. Juni 2010 um 9:00 Uhr #114793
    Schwalbster
    Gast

    Ach komm Alter, nu reg dich doch nicht gleich so auf! Ich denk ich versteh schon ganz gut. Gut kwaizn hatte sich da vielleicht etwas ungluecklich ausgedrueckt. Aber musst ihn ja nicht gleich so anmachen. Und mich auch nicht wenn wir schon dabei sind! Natuerlich gehoert das Tail mit zur Outline, aber die meisten meinen wenn sie von der Outline eines Boards sprechen, die Kurve von Spitze zu Boardende, manche sagen auch Railline dazu. Und ein Tail ist immer noch das hintere viertel des ganzen Boards und nicht nur die letzten 2inch und dessen „vor Kopf“ Shape. Du schreibst „gerade isn squash. en swallow is nich gerade. sorry.“ Aber wenn man von der Railine und dem ganzen Tail spricht, dann ist das halt exakt anders rum! Kapisch?
    Spricht man nur vom Shape zwischen den beiden Eckpunkten am Tail, haste natuerlich recht.
    Ausserdem driftet das hier zu weit ab.

    27. Juni 2010 um 23:07 Uhr #114850
    Schwalbster
    Gast

    Hey DischiggiSiggi,
    hab nochmal deine Posts gelesen, mir die Muehe gemacht die Boards unter die Lupe zu nehmen und obwohl ich die Boards (leider) nie gesurft hab, noch ein paar Gedanken dazu und auch die ein oder andere Frage. Deine Frage ist ja eigentlich wie du ein aehnliches Feeling wie vom Boogiefish, von einem Shortboard bei groesseren Wellen bekommst oder!? Und das dies nicht am Tailshape fest zu machen ist hat sich ja rausgestellt.

    Das sich dein Boogiefish so skatig anfuehlt liegt meiner Meinung nach erstmal am hoeheren Volumen (immerhin fast 7,5L mehr) bei kuerzerer Laenge UND GANZ WICHTIG am Finnenset up! Denn egal ob du das als Twin Fin oder als Quad faehrst (welches Set-up nutzt du?), wird es sich mehr „loose“ anfuehlen als ein Thruster. Und loose ist hier in Cali der allgemeine Ausdruck fuer das was du unter skatig verstehst, denke ich. Dir koennte evtl ein Licht aufgehen wenn Du bei deinem TC mal die mittlere Finne rausnimmst fuer ein paar Wellen. Das Board wird zwar nicht wirklich funktionieren, weils nicht dafuer gemacht ist, aber du wirst den drastischen Unterschied spueren. (machs bitte nicht bei grossen Wellen, ich uebernehm keine Haftunf fuer evtl. Wipeouts, haha!)

    So, ich will Dir nicht unterstellen das dein Fahrkoennen fuer das TC einfach noch nicht gut genug ist, aber ich verstehe nicht so ganz wenn du sagst das es sich anscheinend nur weicher drehen laesst. Du aber mit dem Boogiefish „vertikal“ surfen kannst. Versuch doch nochmal das mehr zu erklaeren!? Denn es klingt fuer mich ein wenig so als haettest du Probleme mit dem TC Speed zu generieren, ein muss fuer radikalere Turns und vertikales Surfen und fuer beides sollte das TC bestens in der Lage sein, vorausgesetzt das Koennen ist vorhanden dies mit dem Board zu praktizieren. Besonders bei grossen und sauberen Wellen. (Wie gesagt, fuel dich nicht gekraenkt oder so, ich versuch nur Dir zu helfen, aber mit 28L, da bist du meiner Meinung nach schon fast in Pro Surfer Gefilden, auch wenn Bufo’s Skill Chart das anders sieht!?!) In wie weit man grosse Wellen noch skatig surfen kann ist wieder ne ganz andere Frage, das haengt extrem stark von den Conditions ab, dem Spot, wie viel Power die Wellen haben etc. etc. Denn in powervollen Wellen brauchst du irgendwann mehr „hold“, dem Gegenteil von „Loose“, was das Thruster bietet.
    Ausserdem waere noch interessant zu erfahren ob die Boards schon bei gleichen Bedingungen gesurft hast?? So saubere 5ft-7ft zB. da wo das Boogiefish so langsam an seine Grenzen kommt, aber das TC sw. leichter zu surfen ist. Denn ein Standard Shortboard mit wenig Volumen in kleinen Wellen zu surfen ist verdammt schwer.
    Aber deine Frage das man dann beim SB grundsetzlich den abstrich machen muss das es sich halt nicht so Skaten lässt, moechte ich ganz klar mit nein beantworten. Ich glaube den Abstrich muss man nicht machen, wenn man das passende Shortboard gefunden hat.

    Mein Tip waere folgender: Probier Standard Shortboards die einfach noch ein bisschen groesser sind zB. ein 6,4 Firewire Alternator:

    http://www.firewiresurfboards.com/quiver_boards.php?boardid=alternator

    27. Juni 2010 um 23:09 Uhr #114851
    Schwalbster
    Gast

    Mein Gott, was werden meine Posts immer lang, du kannst froh sein das Deutschland heute morgen so geil gespielt hat und ich deswegen auf den evening Glass off warte, denn wir haben heute 4-7ft. Swell! Yiipieee!

    28. Juni 2010 um 0:16 Uhr #114858
    Sebaschtian
    Gast

    Kleiner Offtopic weils mir gerade einfällt:

    Wie wärs denn mal mit einem Karma/Reputation-Button?
    Sprich bei Antworten wo mensch denkt „Yeah, so sollte das laufen!“ einmal draufgeklickt und der-/diejenige bekommt „Reputation Power“ oder Ähnliches?
    Finde das funktioniert bei anderen Foren sehr gut und ist einfach hilfreich beim Einordnen von Antworten und gibt auch ein bisschen Motivation, wenn man so viel reinsteckt wie über mir.

    Grüße,
    Seb

    28. Juni 2010 um 11:22 Uhr #114863
    kwaizn
    Gast

    hier mal ne meinung von mat biolos (lost shaper) zu tail shapes:

    Tail shapes don’t matter as much as you think. If the width going into the tail is the same, a square, a squash, a diamond or a swallow is going to behave in a similar way. Round tails and pintails decrease the rail line, so they’re going to hold a little better and shorten a turn radius.

    fazit:

    runde tails drehen etwas besser, und entscheidend ist die tailbreite und die kurve zum tail.
    alles andere ist gimmick und es fährt das besser was besser gefällt, bzw unterschiedliche fahreigenschaften liegen dann an anderen sachen.

    greets

    klaus

    28. Juni 2010 um 18:36 Uhr #114873
    Schwalbster
    Gast

    Thanx Seb! I like good Karma!

    29. Juni 2010 um 14:30 Uhr #114905
    dschiggiSiggi
    Gast

    Erstmal rechtherzlichen Dank für deine Bemühungen und dein ausführliches Feedback.

    Ja richtig das bezog sich darauf wie man in grösseren Wellen das skatige feeling bekommt. Das mit den weichen turns beim TC und dem vertikaleren Surfen beim boogiefish war wohl was unglücklich formuliert.
    Was mir nach den ersten Sessions mit dem Boogiefish aufgefallen ist ist das es auch Körpergewichtsverlagerungen sehr direkt reagiert und sich dabei auch noch extrem eng drehen lässt ua auch exrem eng richtung lip topturn.
    Was aber nicht heissen soll das sich das TC sich nicht in enge turns fahren lässt.

    Bin halt direkt nach den ersten wellen mit dem Fish bestens klargekommen und bin von diesem direkten Fahrverhalten begeistert.

    Denke auch aus reiner Logik das gerade das finsetup, wie du bereits erwähntest, die wahrscheinlich maßgeblichste rolle beim manövrieren in turns ist.
    Was das volumen anbelangt hat ich mit meinen knapp 80kg auch meine bedenken. Gerade beim rauspaddeln war es anfangs etwas ungewohnt so tief zu liegen.:)
    Hab es aber ohne große Mühen in 2m- 2,5 Nordseewellen in die welle gebracht und auch genug drive gehabt, jeoch hat ich bei den paar wellen die ich an diesem Tag damit gesurft hab halt nicht dieses gefühl der direkten rückmeldung des SB im vergleich zum Fish gehabt.
    Was ich mit den weicheren turns eigendlich meinte war, das es einen ewas größeren drehradius hat (wahrscheinlich Finsetup bedingt ). Ich enke das ich damit einfach noch was rumprobieren muss. Denke das ich es einfach beim nächsten mal aufprobiere mich einfach noch mehr mit dem Körperin kurven zu arbeiten. und einfach mal schauen wie es in richtig cleanem swell läuft.
    Was das alternator anbelangt hatte ich mich auch schon mit auseinander gesetzt. Meinst du nicht das das 6’4 vielleicht nicht ein wenig zu viel volumen für mich hat ? Gerade wenns größer wird könnte das dann doch ein wenig too much sein oder? Hast du denn mit dem ding praktische erfahrungen?

    29. Juni 2010 um 15:56 Uhr #114910
    Horst-Günther
    Gast

    eigentlich wollt ich ja nix mehr schreiben, aber aus reiner geltungssucht und einer liebe fuer schlechtes karma tue ichs dann doch.

    Und ein Tail ist immer noch das hintere viertel des ganzen Boards und nicht nur die letzten 2inch und dessen „vor Kopf“ Shape. Du schreibst „gerade isn squash. en swallow is nich gerade. sorry.“ Aber wenn man von der Railine und dem ganzen Tail spricht, dann ist das halt exakt anders rum! Kapisch?

    noe, nich kapisch. wie gesagt, es geht hier um tailformen und nicht um den rest vom brett. tailformen gibt es in verschiedenen breiten und da jetzt einfach zu sagen, dass ein swallow tail automatisch geradere rails alsn squash hat, ist ganz einfach falsch.

    und wenn kwaizn dem threaderoeffner erklaeren will, dass nicht alles einfach nur aufs tail ankommt(was ich natuerlich im grunde voll und ganz unterstuetze), dann finde ich so eine aussage halt wirklich nicht hilfreich in diesem belang.

    sorry, dass soll nicht asi klingen oder so, sondern einfach meine meinung repraesentieren, die in diesem fall der von kwaizn komplett widerspricht.

    und die is bei nem Retroswallow in der Tat gerader als wie bei nem Shortboard (egal ob Squash, Round, Fishtail or whatever!)

    da fehlt mir dann leider das geheime wissen, was du mit nem retroswallow meinst. abgesehen davon, dass kwaizn nur swallow geschrieben hatte.

    hier mal ne meinung von mat biolos (lost shaper) zu tail shapes:

    Tail shapes don’t matter as much as you think. If the width going into the tail is the same, a square, a squash, a diamond or a swallow is going to behave in a similar way. Round tails and pintails decrease the rail line, so they’re going to hold a little better and shorten a turn radius.

    fazit:

    runde tails drehen etwas besser, und entscheidend ist die tailbreite und die kurve zum tail.
    alles andere ist gimmick und es fährt das besser was besser gefällt, bzw unterschiedliche fahreigenschaften liegen dann an anderen sachen.

    1. problem: mir scheints als ob mr biolos da decrease und increase verwechselt hat, weil bei nem round/pintail die railline ja laenger und nicht kuerzer wird und aufgrund dessen eine laengere schiene im wasser ist und den besseren halt verursacht. aufgrund des besseren haltes kann man dann natuerlich auch engere turns fahren, weil das brett im turn besser die spur haelt.

    2. problem: kwaizns uebersetzung von „shorten the turn radius“ mit „runde tails drehen etwas besser“. das ist mal wieder meiner meinung nach genau andersrum. man kann zwar mitm pintail en engeren turn fahren als mitm squash allerdings ist der widerstand des tails gegen den turn groesser, weil es ja mehr widerstand durch das laengere tail hat. sprich weniger widerstand im tail, weil kuerzer(squash), umso einfacher ist es einen turn zu fahren, aber desto mehr slided das brett auch aus und der turn radius wird groesser.

    so, dann noch das wort zum sonntag: ich finds klasse, dass ihr beide euch fuer surfbrettbau begeistert oder begeistert habt und das sollte uns ja auch eigentlich verbinden und zu besten freunden machen. ich bewundere kwaizn auch sicherlich, dass er da in seiner kleiner werkstatt brett nach brett baut und das in deutschland, wo es wenige gibt, die einem da beim lernprozess behilflich sein koennen. das meine ich ernst. grossen respekt dafuer, dass kwaizn sich so viel wissen autodidaktisch beigebracht hat. da das aber viele hier im forum wissen und entsprechend auf seine ratschlaege hoeren, muss er meiner ansicht nach auch genau formulieren.

    und wenn ich dann etwas lese, was meiner meinung nach von den meisten menschen falsch verstanden werden kann, gebe ich meinen senf dazu, um den leuten klarzumachen, dass was da steht und vor allem so wie es da steht, unter umstaenden nicht korrekt ist. wenn schwalbster dann auf biegen und brechen versucht, dass anfangs „vielleicht ungluecklich formulierte“ doch noch irgendwie ins rechte licht zu ruecken, dann vergreif ich mich auch ma im ton und entschuldige mich nachtraeglich dafuer.

    also, frieden, ich bin raus, rainer

    bekomme ich hierfuer jetzt karmapunkte oder wieder nich???

    29. Juni 2010 um 17:13 Uhr #114915
    Sebaschtian
    Gast

    Doch auf jeden 😉

    29. Juni 2010 um 18:15 Uhr #114917
    satch
    Gast

    Hier einfach mal das, was der gute Herr Preisendorfer zum Thema zu sagen hat:
    http://www.surfline.com/blog/entry.cfm?id=30118
    http://www.surfline.com/blog/entry.cfm?id=30849

    Gebe eventuelle Karma-Punkte auch gern an ihn ab 😉

    29. Juni 2010 um 20:20 Uhr #114920
    kwaizn
    Gast

    moin

    wollt eigentlich auch nix mehr schreiben aber zwei drei sachen will ich dennoch los werden.

    also zu allererst mal was zu meinem „geraden swallowtail“ bzw geraden „tails“:

    ich geb dir natürlich völlig recht das das scheisse ausgedrückt war!
    ich habe das gesagt weil ich zum einem natürlich an die sehr gerade outline im tailbereich gedacht habe und zum einem das swallowtail durch die geraden kanten zu einer tailkategorie gehört die einen sehr guten strömungsabriss hat.–> im gegensatz zu rundentails.

    der unterschied im strömungsabriss ist meiner meinung erst mal der größte unterschied bei den tails rund und gerade..( aber auch das ist noch von vielen anderen fakroren abhängig)

    wenn man jetzt an nem board bei gleicher breite one foot of ein tail anstatt sqash als roundtail designed verändert sich die kurve im letzten drittel des boards. natürlich könnte man auch einfach das board rund shapen am ende aber das wäre dann eher ein roundpintail.

    also die kruve wird ingesamt runder. und dadurch wird meiner meinung nach das board etwas leichter zu drehen.

    aber das sind nur meine erfahrungen zu tails:

    man kann ein roundtail auch ganz anders shapen. also es ist halt auch wirklich sehr schwierig hier einen „richtigen“ kommentar abzulassen,
    denn wie von allen ja schon gesagt: es spielen viel zu viele designmerkmale mit.

    gerade aus diesem grund hatte ich mich auch in meinem kommentar am anfang auch ziemlich wage ausgedrückt. (hoffe es ist so angekommen)

    zum pintail:

    da bin ganz deiner meinung. ich denke auch das ein pintail nicht geshaped wird um dein board gut zu drehen sondern als reines kontrollfeature dient.

    so ich denke das wir sofern wir überhaupt ne meinungsverschiedenheit hatten uns nu alle wieder lieb haben…

    aber bei meiner meinung das sich rundere tails leichter drehen lassen.

    komme im herbst warscheinlich nach penich, da könnte man ja nochmal die für und wieder bei ner leckeren flasche wein beschnacken. ist ja nicht so als ob ich alles wüsste, und man lernt dauernd dazu…..

    so hab keine zeit mehr muss noch n board shapen:

    mit swallowtail–> und trotzdem wendig 🙂
    und n hotcoat steht auch noch an

    schönen abend noch

    29. Juni 2010 um 20:45 Uhr #114926
    kwaizn
    Gast

    hab mir oben deinen post nochma durchgelesen und mir is noch was eingefallen:

    „tailformen gibt es in verschiedenen breiten und da jetzt einfach zu sagen, dass ein swallow tail automatisch geradere rails alsn squash hat, ist ganz einfach falsch. “

    richtig-> und das muss man eigenlich auch nur mit meiner aussage verbinden.

    wenn ich jetzt zum beispiel zwei swallowtails hab, und bei dem einem ist die railline etwas runder, dann würde das board im gegensatz zum anderen board warscheinlich etwas besser drehen.

    und es hat niemand behauptet das ein squash automatisch geradere kanten als ein swallow hat. das wäre ja totaler blödsinn, und wenn man das irgendwie aus meinem post interpretieren kann–> sorry

    30. Juni 2010 um 2:12 Uhr #114937
    Schwalbster
    Gast

    So ich finds schomma aeusserst positiv, das wa wir jetzt wieder human zu einander sind!
    Peace out!

    Und ich moechte jetzt auch nicht weiter auf die ganze gerade oder rund, outline oder Tailform, Swallow, Retroswallow und die ganzen Missverstaendnisse eingehen, sondern lieber dem Siggi helfen. Also nix fuer ungut, karmapunkte erteilt und weiter gehts!
    Also dschiggiSiggi, nach deinem neusten Post, klingt das ganze noch etwas klarer und ich glaub ich liegt mit den Vermutungen aus meiner langen Antwort schon ganz gut. Allerdings hoert es sich doch so an, als waerst Du durchaus in der Lage das TC zu surfen, aber es kostet halt noch mehr Anstrengung (und 28L sind halt wirklich schon verdammt wenig fuer dein Gewicht). Vielleicht musst Du einfach noch ein wenig warten, bis du die richtigen Bedingungen, (more Size, a little more Power) fuer das Board hast.

    Bin halt direkt nach den ersten wellen mit dem Fish bestens klargekommen und bin von diesem direkten Fahrverhalten begeistert.

    Ich denk 100 pro, das es am Volumen, der kurzen Laenge und dem Quadsetup liegt. Und ich kann dich gut verstehen. Ich hab naemlich auch den gleichen Fehler gemacht, wie so ziemlich jeder und so einige Boards zu lange ausprobiert die einfach noch zu krass fuer mich oder falsch fuer die gegebenen Wellen waren (und das aergerliche war ja damals, das als Deutschland Surfer, damit mal schnell ein paar Jahre ins Land ziehen koennen), sie funktionieren zwar irgendwie, aber halt nicht so richtig und in der Phase ist es dann garnicht so leicht zu checken, ob es das Board oder das eigene Koennen ist!
    Und dann ein Board zu haben, was auf Anhieb saugeil laeuft ist eine geile Sache.

    Ich enke das ich damit einfach noch was rumprobieren muss. Denke das ich es einfach beim nächsten mal aufprobiere mich einfach noch mehr mit dem Körperin kurven zu arbeiten. und einfach mal schauen wie es in richtig cleanem swell läuft.

    Haargenau!

    Was das alternator anbelangt hatte ich mich auch schon mit auseinander gesetzt. Meinst du nicht das das 6’4 vielleicht nicht ein wenig zu viel volumen für mich hat ? Gerade wenns größer wird könnte das dann doch ein wenig too much sein oder? Hast du denn mit dem ding praktische erfahrungen?

    Nein leider nicht, ich dachte nur das dies ein schoenes Board fuer dich waere, weils ein Standard Shortboard ist, was du ja gerne haettest, nur 1 inch laenger als dein TC aber vom Volumen nur knapp unter deinem Boogiefish. Ich habe ein 6,4 Lost Stealth Firewire, surfe es fast nur als Quad bei meinen knapp 81kg und bin damit megahappy. Und mir gefaellt das grosse Volumen (38,5L) verdammt gut! Skates like a motherf…er 😉

    Tja und die Frage, ab wann zu viel Volumen kontraproduktiv ist, kann ich leider nicht beantworten. Ich hab mein Stealth bisher in (oh mann jetzt gehts los, wie man Wellenhoehen korrekt misst und ohne 2 extra protzfuss zu beschreiben!! Mir gefaellt die Koerperskala, also anklehigh knee, waist, chest, headhigh, overhead usw.) max 2 ft. overhead, also 8 fuss Wellen gesurft, (aber ich bin mir fast sicher das die meisten von uns 3,5 bis 4m dazu sagen wuerden 😉 😆 ). Mein Spot Upper Trestles ist aber auch nur so semipowerful, hatte nur ein paar mal das Gefuehl, das jetzt so langsam Thruster Set up angesagt waer. Fuer Pipeline waers mit Sicherheit das falsche Brett!

    But then again, in the end it’s all skill, Kelly Slater surft viel Roundtails und dem will ja wohl keiner unterstellen, das seine Turns nicht eng sind, sowie 5,9s at Pipeline und am anderen Ende der extreme, Laird Hamilton Teahupoo auf nem Stand up Paddleboard!

    4. Juli 2010 um 18:50 Uhr #115036
    Horst-Günther
    Gast

    komme im herbst warscheinlich nach penich, da könnte man ja nochmal die für und wieder bei ner leckeren flasche wein beschnacken. ist ja nicht so als ob ich alles wüsste, und man lernt dauernd dazu..

    da simma dabeiiiii. das is priiimmaaaa. vivaaaa….

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