Start › Foren › Surfer Geschichten › Was braucht ihr für ein gutes Surferevent?
- Dieses Thema hat 17 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 16 Jahren, 1 Monat von
Tatti aktualisiert.
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17. Juni 2010 um 13:48 Uhr #23743
AnonymInaktivHey,
ich studiere in Hamburg PR- und Kommunikationsmanagement und zur Zeit behandeln wir das Thema „Eventplanung“ . Wir haben nun die Aufgabe ein Event für ein Surferresort in Spanien zu planen, um dieses Resort in Deutschland bekannter zu machen.
Wir stehen noch ganz am Anfang unserer Recherchen und wollten einfach mal direkt nachfragen. Ihr würdet ja mitunter zu den Leuten gehören die wir bei dem Event dabei haben wollen würden.
Es wäre echt super, wenn ihr uns da helfen könntet.
Also: Was wären für euch Gründe auf ein Event zu gehen? Was würde euch überzeugen? Was würde gar nicht gut ankommen?Vielen Dank schon Mal!
Liebe Grüße aus Hamburg,
Tatti17. Juni 2010 um 13:56 Uhr #114504
ElPatoGastgelöscht
17. Juni 2010 um 13:59 Uhr #114505
TattiGastDoch doch, uns hilft echt jeder Gedanke weiter um irgendwie einen Anstoss zu kriegen. Es ist echt schwierig auf ne witzige Idee zu kommen ohne zu wissen worauf die „Surfer Szene “ überhaupt wert legt.
Es sollte in Deutschland stattfinden und wahrscheinlich auch eher Hamburg/Sylt.
Das mit dem Surffilm-festival ist auch ne coole Idee.
Danke!17. Juni 2010 um 14:03 Uhr #114507
ElPatoGastSoll das was reales werden oder bleibt es ein Planspiel?
Welche Gegend wollt ihr denn promoten?17. Juni 2010 um 14:04 Uhr #114509
TattiGastPlanspiel – das Resort befindet sich auf Fuerte.
17. Juni 2010 um 15:05 Uhr #114513
pigeonslocalGastFree Booze und ich bin dabei… 8)
17. Juni 2010 um 15:42 Uhr #114514
Horst-GüntherGastKoks und Nutten.
18. Juni 2010 um 3:01 Uhr #114543
MikeGastKoks und Nutten.
offtopic: http://www.youtube.com/watch?v=6bp23XcwVr4
Research fuer Surfevents:
Zielgruppe? Habt ihr hier im Forum
Best practice? Schaut mal nach bestehenden events und was da angeboten wird.18. Juni 2010 um 9:43 Uhr #114547
roots1976GastGlaubwürdigkeit/Credibility des Veranstalters und der Organisatoren- das Wichtigste überhaupt! Zumindest für die Generation 30+…
Soll heißen, von Surfern für Surfer! Das wesentliche wird nämlich leider bei den meisten offiziellen Events vergessen und taucht, wenn überhaupt, nur ganz weit hinter Verkaufen, Marketing, Publicity und Sehen und Gesehen werden in den Zielen eines solchen Events auf – DAS SURFEN SELBST UND DER STOKE, DER ALLE IRGENDWIE VERBINDET, UNABHÄNGIG VON ALTER, GESCHLECHT, STIL, KÖNNEN, SURFBOARDTYP- UND LÄNGE!Außerdem wichtig: Wenig Chi-Chi und unnötiger greller, bombastischer Schnickschnack. Bier, Barbecue, vielleicht noch ’ne Skateboard-Ramp o.ä., irgendwas mit Kunst, Photographie, irgendwas Kreatives halt, ’nen Strand, Meer und ein paar Wellen, – FERTIG !
Alleine die Absicht so etwas groß und detailiert im Voraus zu planen, verrät mir, daß da schon wieder das Wesentliche aus dem Blickfeld gerät und am Ende wieder ein von Labeln, Flaggen und Ständen zugebombter Event (auch so’ne neumodische Worthülse!) stattfindet, auf dem Mode-Surfer und ihre Roxy-Tussis von Schaubühne zu Schaubühne flanieren und man selber am Ende mit einer seltsamen Leere nach Hause geht und sich fragt, wie man nur grade soviel Zeit seines Lebens verplempern konnte für etwas mit solch geringem Nährwert und das ganze auch noch unter dem Deckmantel dessen, was man so liebt – das Surfen und seine Roots.
Aber viellciht sind auch gar nicht die Events Scheiße, sonder nur die Leute die da hingehen ?!? 😕
So oder so, will dir hier, Threaderstellerin, auch nicht alles schlecht reden, ist nur meine persönliche Meinung und Sichtweise der Dinge. Es mag halt nicht jeder Instant-Tütensuppen, über die man nur noch heißes Wasser gießen muss… Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden!
18. Juni 2010 um 18:59 Uhr #114560
orbiGastTja, hätte jetzt auch was dazu geschrieben, aber roots1976 hat alles gesagt. Ich sehs genau so …
19. Juni 2010 um 18:50 Uhr #114579
shakin_rogaGastJetzt habt Ihr vielleicht ein cooles Event, aber die Leute werden kaum in ein Ressort auf Fuerte (wahrscheinlich noch im Süden,wo die richtig guten Wellen im Norden sind) gehen.
Also doch lieber die Chi-Chi-Leute ansprechen und denen Surfen verkaufen. Zutaten: gut gebaute „Surfer“, ein paar Bikini-Chicks und Aloha-Accessoires
19. Juni 2010 um 19:11 Uhr #114580
VoltschockGastes stellt sich bei vielen neuen events, lass es verschiedene themen sein, eh nur das marketing in vordergrund. ich glaube persönlich, es ist schwer ein event zu veranstalten, wo es ums grundlegende geht.
selbst viele alte wurden mit werbung und zweckfremde dienste zugemüllt. trotzdem wird es wieder mal viele neue anziehen. die menschheit wächst und damit auch die zahl an interessierten, welche noch nie ein event besucht haben und es mal wollen… will damit sagen, das wichtigste ist, um auch „alte hasen“ anzulocken, es wirklich auf’s grundlegende zu beschränken. zu viel schnick-schnack und tütütü braucht kein mensch und will auch kein mensch … und so bleibt auch der stoke erhalten und nicht verfremdet …(!!!) und das ist in diesem feeling das wichtigste überhaupt.
19. Juni 2010 um 19:36 Uhr #114581
ElPatoGastJetzt habt Ihr vielleicht ein cooles Event, aber die Leute werden kaum in ein Ressort auf Fuerte (wahrscheinlich noch im Süden,wo die richtig guten Wellen im Norden sind) gehen.
Also doch lieber die Chi-Chi-Leute ansprechen und denen Surfen verkaufen. Zutaten: gut gebaute „Surfer“, ein paar Bikini-Chicks und Aloha-Accessoires
Richtig! Wo wir doch in diesem Thread (Link) uns selbst (die aktiven, mehr oder weniger authentischen Surfer) so beschrieben haben:
* Student (gerne Leeramt (sic!) oder Soziologie)
* chronisch pleite
* Bic Board
* Kommunikationsebene: erzählt von Umweltschutz, Toleranz und gibt sich sozial
* Handlungsebene: kauft nur da wo es absolut am billigsten ist (Lidl, Decathlon & Co) und fährt einen alten VW Bus der zwar einen Haufen Dreck ausm Auspuff bläst aber irgendwie halt so total voll Hang Loose ist
* „Roadtrip“ = im Sommer zum xten Mal die Atlantikküste hoch und runterzufahren
* Steigerung: wie oben, zusätzlich Blümchensticker auf Bulli + Jack Johnson im PlayerNicht die spendierfreudige Zielgruppe für ein Resort oder eine Gegend die mit Tourismus viel Geld verdienen möchte.
Da ist man mit den „Billabong-Boardshort-Träger aber noch nie die Füsse auf dem Brett“ Klientel besser dran.19. Juni 2010 um 19:44 Uhr #114582
ElPatoGastzu viel schnick-schnack und tütütü braucht kein mensch und will auch kein mensch … und so bleibt auch der stoke erhalten und nicht verfremdet …(!!!) und das ist in diesem feeling das wichtigste überhaupt.
Stimme ich Dir zu, leider sieht die Realität anders aus. Gerade mit dem Schnick-Schnack lässt sich das meiste Geld verdienen und vor allem auch den „nicht-Surfern“ das Surf-Feeling zu verkaufen. Auch wenn die niemals eine Welle reiten werden, ziehen sie die Klamotten an, machen den Pseudo-Lifestyle zu dem eigenen und kommen sich cool vor. Es braucht keiner, aber mir scheint es dass es aber viele wollen.
Je mehr ich mir darüber Gedanken mache, desto mehr fällt mir aus aktuellem Anlass aus der Werbung ein. Die Autowerbung für den Van….Ford?…keine Ahnung…wo aber auch der Surfer übers Autodach gleitet. Schlechte Werbung, weil ich konnte mir zwar die Werbung merken, aber nicht das Produkt 😉 oder bei der Online-Reiseagentur wo zum sie Schluss zu zweit auf dem Surfbrett auf dem Bett stehen…sowas zwingt mich zum wegschalten. Aber die Mehrheit fühlt sich von dem schnickschnack angesprochen…leider.21. Juni 2010 um 11:33 Uhr #114607
pigeonslocalGastIst ja alles schön und gut, aber sponsoring = Geld!
Und ohne Geld sind nunmal keine Surf Comps oder Events möglich.
Klar sind kleinere Local Events schöner, ohne Sponsoren, aber die werden auch nicht nur aus der Klubkasse des lokalen Surfclubs bezahlt…Traurig aber wahr…
21. Juni 2010 um 11:47 Uhr #114608
Dr. SurfGastsehe das ähnlich wie pidgeonslocal. Mag zwar auch keine mit Bannern und Flaggen zugekleisterten Events, aber völlig ohne Sponsoren kommt als Veranstaltung so etwas raus wie das Surfers Journal bei den Zeitschriften: authentisch, qualitativ extrem hochwertig aber leider extrem teuer.
24. Juni 2010 um 10:26 Uhr #114760
TattiGastNun schaffe ich es auch endlich nochmal zu antworten. Vielen Dank für eure Hilfe. Das hat bei uns einige Diskussionen ausgelöst und so geholfen ein Konzept zu erstellen, dass uns Zielgruppen gerecht erscheint.
Heute ist Präsentation, also drückt uns die Daumen!24. Juni 2010 um 12:52 Uhr #23744
TomGastauch wenn es für eure präsentation vielleicht zu spät ist:
wenn der event den zweck hat, leute in das surfcamp zu locken:
holt euch ein paar anfängerbretter und ein paar surflehrer, geht an einen strand der halbwegs sicher irgendwas zum rutschen hat, und bringt die leute auf´s wasser. dazu eine beach bar und etwas musik.
veranstaltung in den sommerferien machen und eine location auswählen, an der viele jugentliche / kinder sind.die gestandenen surfer gehen eh nicht in ein surfcamp und sind auch extrem schwer auf irgendwelche events zu locken. und wenn an dem tag zufällig irgendwo anders gute wellen laufen kommt von denen eh keiner.
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