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Start › Foren › Surfer Geschichten › Rip Current, gefährliche Rückströmung oder

  • Dieses Thema hat 12 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 15 Jahren, 11 Monaten von MoltoCaldo aktualisiert.
Ansicht von 13 Beiträgen – 1 bis 13 (von insgesamt 13)
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  • 19. Mai 2010 um 20:17 Uhr #23411
    Anonym
    Inaktiv

    liebenswerter Wassersurflift hinaus. 🙄

    Es wird wieder Zeit für Schauergeschichten und Erfahrungen mit der rauen Kraft des Meeres. 😆

    Wie sind denn Eure Erfahrungen mit Strömungen. Nehmt Ihr, wann immer möglich, den Channel hinaus oder lieber den harten Weg durchs Weißwasser.

    Gab es einmal Situationen, wo Ihr länger zurück zum Strand gebraucht habt oder Ihr um Euer Leben gepaddelt habt, vielleicht sogar mal die Leash gerissen und alles zurückgeschwommen?

    Zur Info für alle Anfänger, die sich bisher noch nicht damit auseinandergesetzt haben und Surfer, die ab und zu mal im Meer schwimmen und von dieser Erscheinung nichts wissen.

    http://www.ripcurrents.noaa.gov/overview.shtml

    LG PL

    PS: Meine schlimmsten Erfahrungen mit Strömungen hatte ich nur an zwei Stränden, Mundaka und Kuta Beach. Beim ersteren musste ich fast eine Stunde paddeln, um Land zu erreichen. OK, der Tag war aber auch mit ca. 8 ft zu groß für meine Können und zusätzlich wusste ich damals noch nicht wie die Spielregeln in Mundaka funktionieren. Es war die Hölle …

    19. Mai 2010 um 20:34 Uhr #113815
    ElPato
    Gast

    Also mittlerweile versuche ich den Channel immer zu benützen um in den Lineup zu gelangen. An manchen Spots ist es auch ziemlich einfach, da er da immer an der gleichen Stelle ist. An anderen wiederum, gerade an den großen weitläufigen Stränden, finde ich es manchmal ziemlich schwierig ihn zu finden, da er immer wo anders ist.

    Ich muss zugeben, dass ich sehr sehr lange gebraucht habe um den Channel / RipCurrents zu erkennen. Am Anfang sass ich sogar oft mittendrin und habe mich gewundert warum nichts mehr reinläuft oder ich raustreibe. Falls man mal unbewusst und überraschend drinsteckt, neigt man aber dazu gegen die Strömung anzukämpfen auch wenn der parallele Weg aus der Strömung der Richtige ist. Da muss man sich wirklich zwingen.

    Böse oder lebensbedrohliche Situationen hatte ich mit Strömungen noch nicht, auch wenn ich schon wirklich alles geben musste um aus der Strömung herauszukommen und auch einmal in Los Locos sehr sehr nahe an die Felsen gedrückt wurde und mich schon mit den Füssen abstossen musste. Da fande ich meine Hold-Downs dort bisher um einiges (subjektiv) gefährlicher. Aber auch ich kann da nur sagen, mein Level, Wissen und vorallem mentale Stärke waren damals nicht den Bedingungen gewachsen. Aber damals hatte ich auch den Druck ins Wasser zu müssen, da ich im Urlaub dort war und ich nicht soviel Zeit hatte wie heute. Wenns mir nicht passt, komm ich halt nächste Woche wieder, den Luxus hatte damals nicht.

    19. Mai 2010 um 21:04 Uhr #113816
    peterlee
    Gast

    Also mittlerweile versuche ich den Channel immer zu benützen um in den Lineup zu gelangen. An manchen Spots ist es auch ziemlich einfach, da er da immer an der gleichen Stelle ist. An anderen wiederum, gerade an den großen weitläufigen Stränden, finde ich es manchmal ziemlich schwierig ihn zu finden, da er immer wo anders ist.

    Ich muss zugeben, dass ich sehr sehr lange gebraucht habe um den Channel / RipCurrents zu erkennen. Am Anfang sass ich sogar oft mittendrin und habe mich gewundert warum nichts mehr reinläuft oder ich raustreibe ….

    Geht mir auch manchmal an bestimmten Spots so, wenn der Channel oftmals wechselt und eben auch bei den von dir erwähnten, weitläufigen Beachbreaks an größeren Tagen. Ich kann den Spot auf einer Anhöhe beispielsweise lesen, aber im Wasser sieht das halt oft anders aus.
    Deswegen hab ich so gerne Pointbreaks 😀

    22. Mai 2010 um 10:50 Uhr #113862
    xways
    Gast

    Ich hatte ein ziemlich einschneidendes Erlebnis. Ist schon gute 5 Jahre her und ich war mit meinem Bruder am Strand zwischen Biarritz und Hossegor. Die Bedingungen waren wirklich monströs und es war wirklich nicht klug reinzugehen( Hätte ich bis dato solch ein Erlebnis gehabt, hätten wir anders entschieden). Mein Bruder paddelt raus und boom ist er in der Strömung gefangen, er trieb etwa 50 Meter vom Strand entfernt den Strand entlang und das war reiner Überlebenskampf. Ich war kurz davor reinzuspringen, aber bereits im Kniehohen Wasser hatte ich kaum Kontrolle über meinen Körper. Ich bin zurück über die Düne um nach Hilfe zu suchen, aber am Rettungschwimmershäuschen hing nur ein Schild, momentan sind wir nicht da „scheiße!!!“ Wärenddessen standen unten zwei andere Dudes und wollten rein um zu helfen und ich sagte nur, dass es unmöglich ist ihn rauszuziehen. Aber sie sind beide trotzdem rein und boom, beide haben die Sache unterschätz und paddeln auch um ihr Leben.
    Die Strömung war absolut komisch, da sie alle immer nur am Strand entlang trieben und das inmitten von einem heftigen Shorebreak. Ich konnte beobachten , dass sie an einer Stelle recht nah am Strand entlang trieben und habe zusammen mit einer weiteren Person und einer improvisierten Rettungsleine einen nach dem anderen rausgezogen.
    Alleine wenn man hört 50 Meter oder auch nur 20 Meter vom Strand entfernt, lacht man sich kaputt, wie lächerlich das ganze ist, aber man sollte nie die Bedingungen unterschätzen.

    22. Mai 2010 um 13:21 Uhr #113863
    peterlee
    Gast

    Das klingt wirklich sehr heftig, zum Glück ist nichts passiert! Aber was waren das für Bedingungen? Klingt nach starker Brandung mit Wechsel von Flut zu Ebbe und starker Seitenströmung kombiniert mit heftigem Shorebreak mit Backwash, oder täusch ich mich da?

    22. Mai 2010 um 13:34 Uhr #113864
    xways
    Gast

    Schön richtig was du da schreibst, es waren eigentlich Bedingungen, wo man mal aussetzt. Aber durch diesen Wachrüttler ist man halt etwas vorsichtiger.

    22. Mai 2010 um 14:04 Uhr #113865
    peterlee
    Gast

    … würd ich auch so sehen!

    26. Mai 2010 um 0:41 Uhr #113922
    Phil Valentine
    Gast

    Jo aber mal ehrlich: Wirklich schlimm ist es doch nicht, parallel zum Strand gezogen zu werden?!!

    Dann kommt man halt weiter unten an den Strand raus, und sonst?

    Schlimme rips haben mich mal direkt grade aufs meer rausgezogen und ich bin seitlich dazu gepaddelt aber leider in die falsche richtung und der rip wurde noch stärker, dazu war es noch dunkel und keiner mehr am Strand.

    Da war ich sowas von am arsch und hatte schiss als ich nach einem riesigen Bogen und mitunter ewig weit weg vom Ufer endlich wieder an den strand gekommen bin!

    26. Mai 2010 um 1:08 Uhr #113925
    Lizzie
    Gast

    Schlimme rips haben mich mal direkt grade aufs meer rausgezogen und ich bin seitlich dazu gepaddelt aber leider in die falsche richtung und der rip wurde noch stärker, dazu war es noch dunkel und keiner mehr am Strand.

    selbst die staerksten rips ziehen dich nur max. 100m auf das Meer raus. Danach ist schluss. 100m koennen schon viel wirken, aber schwimmtechnisch und vor allem mit board machbar sich komplett raustreiben zu lassen, zur seite schwimmen und dann wieder rein.

    26. Mai 2010 um 9:48 Uhr #113932
    ElPato
    Gast

    In der Regel führt aber die parallele Strömung zum Channel und die wird dich dann doch weg vom Strand ziehen. Ich denke die Kombination mit einem heftigen Shorebreak machte die Sache für xways so gefährlich.

    26. Mai 2010 um 15:11 Uhr #113941
    peterlee
    Gast

    In der Regel führt aber die parallele Strömung zum Channel und die wird dich dann doch weg vom Strand ziehen. Ich denke die Kombination mit einem heftigen Shorebreak machte die Sache für xways so gefährlich.

    Seh ich auch so!

    selbst die staerksten rips ziehen dich nur max. 100m auf das Meer raus. Danach ist schluss.

    Das würde ich so pauschal nicht sagen, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich viel weiter als 100 Meter abgetrieben worden bin (Mundaka). Hab´s nachgemessen auf Google Earth und das Lineal sagt 1,02 km. 🙄

    Und der North Shore an großen Tagen beweist auch Gegenteiliges. Seitenströmungen führen oft zu Rückströmungen und starke Rückströmungen in Verbindung mit Tidenströmungen / Flussdeltas (en)? / usw. führen wenn man Pech hat, zu weiteren Meereströmungen (außerhalb von geschützten Buchten und Fjorden z.B)

    In so einem Fall braucht man wohl starke Arme oder einen Außenbordmotor am Surfbrett 😆 😆 😆

    26. Mai 2010 um 16:18 Uhr #113942
    MoltoCaldo
    Gast

    bald wird jeder surfer ne armbanduhr mit gps und roten knop fürn hilferuf haben!

    26. Mai 2010 um 16:36 Uhr #23412
    peterlee
    Gast

    einfacher ist wohl ein Boot weiter draussen ankern zu lassen!
    Rausgetrieben wird man anscheinend immer 😆 😆 😆

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