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peterlee aktualisiert.
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10. Januar 2010 um 18:45 Uhr #22129
AnonymInaktivHallo,
ich habe eine Bitte bzw. eine Frage bzgl. der maximalen Breite eines Surfboards.
Bin gerade am Shapen und habe das Gefühl, dass die maximale Breite mit 29 Inch bzw. 74 cm um ein ordentliches Stück zu weit ist. Kommt mir so vor, wenn ich mich auf die Schablone stelle. (Mein 7’4 Single von Fatum ist jetzt 22 1/2 breit, keine Ahnung ob ich aber noch was dazu geben kann bei einem Selbstbau.)Die übrigen Maße des (baldigen) Boards wären
Länge: 6’9
Breite (derzeit): 29“
Dicke: 3 1/2
Nose: 17“
Tail: 23“Kann mir bitte dringend jemand sagen, wie sich die Breite(n) auf das Fahrverhalten auswirkt. Ich weiß, je steiler die Wellen sind, desto stabiler sind schmale Boards. Aber das war es auch schon. Hat jemand schon verschiedene Boards mit sehr verschiedenen Breiten gesurft. Was wäre denn eine maximale surfbare Breite?
1000 Dank, LGPL
🙂 😕
10. Januar 2010 um 19:18 Uhr #110144
Dr. SurfGastDu shapst, obwohl du überhaupt keine Ahnung von der Theorie hast ❓ ❓
29″ Breite bei 6’9″ Länge ist VIEL zu breit. Abgesehen davon, dass das Ding vermutlich ultralahm ist, weil es einen extrem bauchigen Shape hat, vermute ich mal, dass du Probleme mit dem Paddeln bekommen wirst: dein Board ist so dermaßen breit, dass du deine Arme beim Paddeln vermutlich (kenn ja nicht deine Spannweite) nur noch in sehr flachen Winkel und vor allem sehr weit weg vom Körper eintauchen kannst. Das wird anstrengend weil extrem ungünstiger Hebel…
10. Januar 2010 um 20:23 Uhr #110148
peterleeGastDu shapst, obwohl du überhaupt keine Ahnung von der Theorie hast ❓ ❓
😳 Sozusagen JA! Bastle aber sehr gern und teilweise recht gut …
Ich mein, ich kenn mich theoretisch mit Längen aus, mit Dicken, mit Rockerlinien, mit Railshapes und mit Finnen Set Ups. Praktische Erfahrung habe ich halt durch meine eigenen gekauften Boards im Laufe der Zeit mitbekommen. Aber ich habe null Ahnung was die Breite bei Surfboards betrifft und die diversen Outlines! 😳
Ich habe es auch etwas dicker gemacht, weil der Tiefgang mit Holz etwas größer ist.
Es wird auch nicht so wirklich geshaped, da es ein Hollow Wooden Surfboard wird. Die Konstruktion die ich mache orientiert sich ander üblichen Bauweise, aber es ist eine spezielles Eigenkonstruktion von mir, verbinde Styropor mit Holz, grundsätzlich ist es aber innen hohl.
Du meinst also, das Board wird lahm und schwerfällig? Sonst noch Nachteile? Hab sehr breite Schultern, was das Paddeln betrifft. Hmm …sonst noch Tipps?
DANKE mal! LGPL
10. Januar 2010 um 22:39 Uhr #110151
sebGastnaja, wie willst du so ein Ding jemals aufs Rail gestellt kriegen?
Orientier dich doch erstmal an den Standard Maßen für den Shape, den du machen willst.
Ich denke bei 7′ sind Bretter selten Breiter als ca. 22″. Und das hat schon seine Gründe…
(ich hab noch nie was gebaut, das ist jetzt nur standard-wissen. Also viel Erfolg noch!)10. Januar 2010 um 23:36 Uhr #110153
peterleeGastJa Danke sehr! Hab es jetzt so geschmälert, dass ich mit den Rails auf circa 23-24 Inch Weite komm. Mehr geht leider nicht, denn sonst wird die Noseweite wieder zu klein. Beim nächsten wirds sicher besser 😕
Naja mal schauen, werde das ganze dokumentieren und dann zeigen, wenn es fertig ist.
LGPL
11. Januar 2010 um 10:06 Uhr #110160
partyturtleGastposte ruhig schon während du daran arbeitest…
erstens denke ich, dass auf grund deine shapes ne ganz fruchtbare diskussion entstehen könnte (kannst mal ne zeichnung posten?)
und zweitens kann die community eingreifen und dich evtl auf grobe schnitzer hinweisen, die du dir zu leisten im begriff bist… kann dir also viel ärger ersparen…
auf jeden fall mal frohes schaffen!!!11. Januar 2010 um 13:21 Uhr #110166
peterleeGasterstens denke ich, dass auf grund deine shapes ne ganz fruchtbare diskussion entstehen könnte (kannst mal ne zeichnung posten?)
und zweitens kann die community eingreifen und dich evtl auf grobe schnitzer hinweisen, die du dir zu leisten im begriff bistBitte bedenkt bei Eurer Kritik, dass das ein Winterzeit-Spaßprojekt(!!!) ist und ich mir nicht erwarte ein Profiboard zu bauen noch kommerziell jemals tätig werden möchte. Wenn es im Wasser nicht untergeht, bin ich schon überglücklich. Das Holz habe ich geschenkt bekommen, die einzigen Kosten bisher waren Schleifpapier, Holzleim und Leichtmetallschrauben. Ich improvisiere halt auch sehr und arbeite nach Gefühl, also kann da ein ganz schöner Blödsinn dabei rauskommen … sowie bei den Surfboardexperimenten der 60iger und 70iger Jahre 😆 😆 😆
Viel Vergnügen beim Zuschauen!
11. Januar 2010 um 14:22 Uhr #110168
spongeGastIch habe es auch etwas dicker gemacht, weil der Tiefgang mit Holz etwas größer ist.
Dadurch das du im Inneren fast nur Luft hast, ist der Auftrieb bei einem Hollow Board höher. Ich habe mal vor einigen Monaten gegoogelt und fand in einer Anleitung (Link habe ich leider nicht mehr) den Hinweis das ein Hollow Board Shape, wenn man es von einem normalen Shape ableitet, 20% dünner sein muss.
11. Januar 2010 um 14:24 Uhr #110169
kilroy93Gastschoenes ding:)
lass dich nicht von den ganzen shortboardfetischisten entmutigen 🙂
grosse bretter machen viel spass !! und breite bretter auch.
zb SUPS oder tamdemboards sind oft zu breit um noch gut paddeln zu koennen und machen immer noch viel spass beim surfen :))
und mit etwas gewoehnung und uebung ! und ein paar crosssteps nach hinten lassen sich auch die breitesten bretter gut (!) turnen….
hau rein 🙂
wenn ich dich mal in frnakriech sehe, darf ich das monsterbrett dann mal ausprobieren ?
gruss d
11. Januar 2010 um 14:29 Uhr #110170
kilroy93Gastschoenes ding:)
lass dich nicht von den ganzen shortboardfetischisten entmutigen 🙂
grosse bretter machen viel spass !! und breite bretter auch.
zb SUPS oder tamdemboards sind oft zu breit um noch gut paddeln zu koennen und machen immer noch viel spass beim surfen :))
und mit etwas gewoehnung und uebung ! und ein paar crosssteps nach hinten lassen sich auch die breitesten bretter gut (!) turnen….
hau rein 🙂
wenn ich dich mal in frnakriech sehe, darf ich das monsterbrett dann mal ausprobieren ?
gruss d
11. Januar 2010 um 14:58 Uhr #110171
peterleeGastHinweis das ein Hollow Board Shape, wenn man es von einem normalen Shape ableitet, 20% dünner sein muss.
oha, naja, wenn das stimmt, war mein Gedanke wohl ein Denkfehler 🙂
@kilroy93: Das zieh ich jetzt sicher durch ❗Ja sicher! Das Board sollte sowieso vor Mai / Juni fertig werden, bin dann ein paar Wochen in Galizien. Komme mit dem Auto aber in Frankreich vorbei … also mal sehen 😉
11. Januar 2010 um 17:28 Uhr #110173
spongeGastHab den Link doch noch gefunden. Da steht was zur Dicke ziemlich am Ende der Seite http://www.hollowsurfboards.com/Q&A.htm
The feeling of the board out of the water is about the same as a foam board, but if you tap it, it sounds like a tuned drum…Foam feels dead…Also, I make my hollows thinner than I would for a foam board, they are more buoyant…I would typically ride a 2.875″ thick foam board, but this hollow is a 1/2″ thinner…So underarm the board is smaller…
google spuckt zu „hollow surfboards“ einiges an Infos aus
Das sind meine persönlichen Favoriten und hoffentlich schaff‘ ich es dieses Jahr mal mir so einen bausatz zu bestellen und zusammenzubauen.
http://www.grainsurfboards.com/boards/
http://wachtfogelcustomhollowsurfboards.com/boards_available11. Januar 2010 um 18:30 Uhr #110175
satchGastkurz zur Dicke:
Egal aus welchem Material du dein Brett baust, bei gleichem Volumen ist auch der Auftrieb gleich. Newtonsches Prinzip! Wie tief du dann im Wasser liegst hängt vom Gesamtgewicht ab, also Board und Körper zusammen. Der Unterschied zwischen Holz und konventionellem Board wird n paar Kilo sein, also auch nicht wesentlich mehr als du jetzt durch nen Winterneo und vielleicht Weihnachtsspeck drauf hast.
An deiner Stelle würd ich einfach nen Brett mit genug Volumen bauen und dann wirst du den Unterschied kaum noch merken.
Achja: Fotos und Dokumentation sind immer gut;-)
Viel Spaß!11. Januar 2010 um 19:22 Uhr #110178
spongeGastEgal aus welchem Material du dein Brett baust, bei gleichem Volumen ist auch der Auftrieb gleich.
Na dann würd ich‘ s aus massiven rostfreiem V2-A Stahl bauen 😀
Die paar Kilo zwischen Holz und Schaum dürften es allerdings wirklich nicht rausreisen.
11. Januar 2010 um 19:45 Uhr #110180
satchGastAuch wenn du es aus Stahl baust, hat es immer noch die gleiche Auftriebskraft, leider wirkt dem Auftrieb aber die Gewichtskraft entgegen, die dann schon erheblich wär.
11. Januar 2010 um 19:48 Uhr #110181
peterleeGastDanke für die Physik Auffrischung! 🙂 Hab anfangs nicht damit gerechnet, dass der Gewichtsunterschied so wenig sein wird. Dachte da schon an 10 Kilogramm mehr bei Holz!
@ sponge: Die Links, die du gepostet hast, kenn ich, tolle Boards! Ich habe mir ja die Anleitung (PDF) von Jack Young http://www.woodsurfboardplans.com/ besorgt, um 12 Dollar zum Runterladen. Orientier mich nach dieser Anleitung, aber Jack selbst sagt, dass viele Wege nach Rom führen …
Diese Kits kosten halt auch nicht so wenig und wenn man dann noch Laminat und Unter- und Oberboden dazurechnet und Finnen, naja. Die schönsten Woodboards sind von Timberline Surfboards, find ich.
Dokumentiere sowieso alles im Blog
LGPL
11. Januar 2010 um 22:49 Uhr #110182
spongeGastAuch wenn du es aus Stahl baust, hat es immer noch die gleiche Auftriebskraft, leider wirkt dem Auftrieb aber die Gewichtskraft entgegen, die dann schon erheblich wär.
Ja für so ein Physik-Laien ist Auftrieb halt wenn es weniger unter geht 😉
@Petelee Die Timberline sind auch Klasse aber keine Hollow-Boards wenn ich das richtig sehe.
Ja und die Kits sind wirklich nicht gerade billig. Ich werde mir wenn möglich nur das Gerippe bestellen und mit Holz aus dem Heimatwald beplanken.21. Januar 2010 um 14:13 Uhr #110528
peterleeGastLangsam, aber doch schreitet das Projekt voran, wobei das Surfboard immer mehr an ein Schiff, Kajak oder an ein großes Kneeboard erinnert … 😆 😆 😆
Egal, solang es schwimmt und rutscht passt das schon!
21. April 2010 um 12:02 Uhr #112816
peterleeGastSo, endlich nimmt mein Hollow Wooden Surfboard Gestalt an, es fehlen nur noch die Rails, bis es laminiert werden kann. Aus Zeitgründen, in vier Wochen wird es in Galizien gewassert :D, muss ich mich jetzt beeilen und würd mich über Tipps bzgl. Railskonstruktion sehr freuen.
Streifen über die ganze Länge kleben?
Welches Holz?
selbstklebende Kork Meterware?
Hohle Railkonstruktion?Danke PL
21. April 2010 um 14:03 Uhr #112822
spongeGastIch finde die Lösung von Tony Crimmins nicht schlecht. Er macht das so wie Jensen jedoch mit Paulownia anstatt Kork:
http://woodensurfboards.blogspot.com/search/label/Tony%20CrimminsDie Rails würde ich an deiner Stelle massiv in Streifen machen alles andere ist meiner Meinung nach Frickelei ohne Ende. Ob du Stückelst musst oder in einen Streifen kleben kannst hängt auch von den Radien die du biegen musst.
21. April 2010 um 15:29 Uhr #112823
peterleeGastnaja ich muss einmal stückeln, 2/3 + 1/3 Streifen, aber WIE.
Paulownia könnte etwas schwer werden ❓21. April 2010 um 18:08 Uhr #112825
spongeGastPaulownia ist mit einem Gewicht von ca. 300 kg/m3 relativ leicht.
Poste doch mal ein Foto vom Brett, vielleicht kann ich dir dann Tipps geben.
23. April 2010 um 10:05 Uhr #112896
peterleeGast@ sponge: ja sobald ich welche habe, also neue fotos, poste ich sie. war leider fotoseitig etwas nachlässig mit der dokumentation der arbeit.
paulownia hab ich für die verstrebungen verwendet und es ist natürlich leicht, dennoch summiert sich das gewicht vom vielen holz. sperrholz ist vom gefühl wesentlich leichter.
würde die rails mit 4 mm sperrholz streifen machen, 4 stück pro seite, stufenmäßig nach unten gehen und stufenecken zum schluss rund schleifen.
da das board vermutlich von der fahreigenschaft träge sein wird (breit und dick), dachte ich mir, ich mache hard Rails.einwände?
hast du schon ein hollow boaRD gemacht?grüße, pl
23. April 2010 um 13:53 Uhr #112902
spongeGastNee, gebaut hab ich ein Hollow Board leider noch nicht. Steht nächsten Winter an. Template hab ich mir schon gekauft 🙂
http://treetosea.org/pg/expages/read/TermsAls Schreiner habe ich früher oft Massivholzkanten um ovale Tische geleimt und kann mich noch gut an die Proleme mit dem Biegen, Pressen usw. erinnern.
Gegen Sperrholz an den Kanten spricht nichts, ist ja im Prinzip auch massives Holz in mehren querverleimten Schichten.
Sperrholz lässt sich auch besser biegen als Massivleisten weil der Faserverlauf des Holzes zum Teil (Schichten) mit der Biegung verläuft.24. April 2010 um 15:31 Uhr #112945
peterleeGasttreetosea ist eine tolle seite und der preis ist auch ok. toll wäre eine reine paulownia konstruktion. schwieriger sind halt beim shapen rocker und bottom
29. April 2010 um 1:51 Uhr #113168
peterleeGasthalloa alle miteinander!
kann mir jemand einen tipp geben bzgl laminierung von meinem hollow wooden board. soll ich polyesterharz oder epoxydharz verwenden?
zum board:
es besteht aus sperrholzplatten oben und unten und seitlich sind sperrholzrails. innen befinden sich stringer und querverstrebungen aus paulownia, die kammern bilden. in den hohlräumen befinden sich aus stabilitätsgründen xps blöcke. das board hat ca. 6 kg ohne laminat, also relativ leicht find ich.persönlich würde ich zu polyesterharz tendieren, aber gibt es da einwände wie zb. es zerstört das holz oder es delaminiert leichter usw.
wenn polyesterharz zum einsatz kommen würde, soll man das board vorher mit einem lack (farbig) einlassen? welcher lack, acryl? 😀
bitte um viele tipps!
danke, pl
29. April 2010 um 9:37 Uhr #113169
spongeGastAlso die Woodstrip-Epoxy Holzkanadier werden auch mit Epoxy laminiert, es soll sich besser mit den Holzfasern verbinden.
Epoxy ist wesentlich flexibler als Polyester und neigt dadurch sicherlich auch weniger zum Delaminieren. Was mit harten bzw. spröden Beschichtungen passiert sieht man ja wenn man sich in die Jahre gekommene Lackierungen auf Holz ansieht.
Etwas umweltfreundlicher ist Epoxy auch.
29. April 2010 um 21:50 Uhr #113185
peterleeGastdanke für die info, dann wird es wohl epoxy werden! hab heute die erste lage der rails aufgelegt, was anfangs kein problem war, schwieriger war die kurve im nosebereich, ging ohne stückeln gar nicht.
naja, werd die nose mit kork fertig machen, ist eine kleine zeitlich abkürzung und dann gehts endlich ans laminieren … bin gespannt wie sich der albatros fährt … vermutlich unfahrbar mit den maßen von 6’8″ x 24“ x 4“ 😆 😆 😆
29. April 2010 um 22:32 Uhr #113186
kwaiznGastvermutlich unfahrbar mit den maßen von 6’8″ x 24“ x 4“
quatsch
ich denke das das grade in sehr kleinen wellen durch das immense volumen sehr viel spass bringen kann, n guter rocker ne schöne ouline und rails mal vorrausgesetzt.
aber solange die welle unter nen meter ist und keinen druck hat wirst du die breite und die dicke gut fahren können.
viel spass weiterhin! aber wieso hast du die hohlräume mit styrodur ausgefüllt? das macht das board doch viel zu schwer, oder täusche ich mich da?
klaus
29. April 2010 um 23:45 Uhr #113189
n400Gastpeterlee, wenn Du da Brett mal zu Wasser lässt, sag mal Bescheid. Das ist wenigstens mal was anderes von den Maßen und Material!!! Meine Hochachtung.
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