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7. November 2009 um 19:34 Uhr #21595
AnonymInaktivGuten Abend zusammen.
Ich wollte euch mal zu einem Thema befragen, welches mich seit einiger Zeit beschäftigt.
Wir alle haben ja mehr oder weniger Geld auf unseren Sparbüchern. In den letzen 2 Jahren haben wir in den Medien recht nah verfolgen können was die Banken mit unserem Geld so alles anstellen. Ich gestern im Handelsblatt auf einen kleinen Artikel aufmerksam geworden, der mich neugierig gemacht hat.
Seit neuestem gibt es eine Bank auf dem Markt, die, ähnlich der GLS oder Ethik Bank, dem Anleger verspricht, dass er die Verantwortung dafür trägt, was mit seiner Einlage passiert. Die noa bank. Besonders die Möglichkeit der verschiedenen Themenkonten finde ich eine interessante Idee.
Ich würde gerne von euch wissen, wie ihr diesen alternativen „Approach“ findet. Ist der soziale Ansatz einer Bank für euch ein Grund die Bank zu wechseln (oder die Spareinlagen zu einer 2. Bank bringen)? Ist für euch Rendite wichtiger als soziale Nachhaltigkeit?
Wir reden oft von Verantwortung gegenüber unserem Planeten, wie sieht es mit der Verantwortung gegenüber uns selbst aus?Auf http://www.anderebank.de findet ihr einen Werbespot zu der Bank (KEIN SPAM! KEIN PHISING! KEINE SORGEN 😉 ), den Bankauftritt selber findet ihr unter http://www.noabank.de
Ich bin gespannt was ihr von der Bank denkt. Ich persönlich finde sie ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Besten Gruß und schönes Wochenende noch
Torsten7. November 2009 um 23:22 Uhr #108471
herthapauleGastMan sollte sich meiner Meinung nach erst intensiv mit einer Sache beschäftigen, bevor man sich dazu äußert. Darum kann ich über die Noa Bank keinerlei Urteil abgeben. Und das was Du dazu geschrieben hast, reicht mir für eine fundierte Meinungsbildung nicht aus.
Keine Antwort meinerseits.8. November 2009 um 21:14 Uhr #108481
leBeatGastwitzig auch das sparda-bank-banner da oben drüber. 🙂
solche banken find ich sehr interessant, habe aber kein geld zum mal eben anlegen.
das geht für windeln drauf.9. November 2009 um 10:16 Uhr #108497
pigeonslocalGastEthical Banking macht meines Wissens nach die Coop Bank schon länger.
10. November 2009 um 13:46 Uhr #108534
shakin_rogaGastHab gerade im Flufgeintertainment nen Werbespot der HSBC gesehen in dem ein Fischer kurzentschlossen dass Netz durchschneidet um einen mitgefangenen Delfin zu retten. Dazu ein Slogan wie verantwortlich die Bank handelt. Einfach lächerlich zu glauben, dass in einer grossen börsennotierten Gesellschaft das Grundprinzip der Gewinnmaximierung nicht gelten soll.
Bei einer kleinen und genossenschaftlichen Bank kann (muss aber nicht) die Gewinnmaximierung nachrangig sein.
Die macht des Verbrauchers kann natürlich auch dazuführen dass unethisches Verhalten bestraft würde, aber dafür sind Bankgeschäfte zu undurchsichtig und die Verlockung zu groß dass schnelle Geld zu machen.
Das Thema ist halt jetzt aktuell und bringt sowohl seriöse Angebote als auch viel Marketing und Etikkettenschwindel mit sich.
18. November 2009 um 21:30 Uhr #108759
Dr. SurfGastHab gerade im Flufgeintertainment nen Werbespot der HSBC gesehen in dem ein Fischer kurzentschlossen dass Netz durchschneidet um einen mitgefangenen Delfin zu retten
Super. Den hab ich gestern auch im Flieger gesehen. Allerdings in Singapur. HSBC scheint echt noch Geld fürs globale Marketing zu haben…
Grundsätzlich gebe ich roga ja recht, auch eine Ethikbank muß gewinnorientiert arbeiten. Was aber, wenn die Bank nicht 5% auf Spareinlagen, sondern nur 2,5% verspricht, sich dafür aber vertraglich verpflichtet, in ethisch-politisch korrekter dafür aber nicht ganz so lukrativer Art und Weise zu wirtschaften? Finde ich eigentlich fair und grundsätzlich unterstützenswert. Unterstützen würde ICH zumindest jedoch nur eine Bank, die dies als Unternehmensprinzip verfolgt und nicht als modischen Marketinggag sieht.
22. November 2009 um 2:13 Uhr #108868
killeGastalso ich finde das Prinzip sehr gut und waere auch bereit beim Anlegen auf ein paar % zu verzichten. von der noa bank selbst habe ich noch nchts gehoert, werds mir mal durchlesen.
Versteh es uebrigens auch nicht warum man sich deshalb anpissen muss. Ist ja schon das smalltalk forum, aber vielleicht machen wir noch ne Kategorie „off-topic“ und zur Sicherheit noch eine „Off-Off-Topic“ auf 😉
24. November 2009 um 13:26 Uhr #108956
SurfersDreamlandGastLeider fehlt dem Forum die eine oder andere Kategorie.
Und ich glaub da gibts noch bissl mehr im Leben als Surfen. Oder surft wer 24h? Schlafen, Essen, Trinken….und leider auch Banken.
Danke für die Info dosino.
have a nice day dudes,
aq
25. November 2009 um 5:08 Uhr #108985
2010GastSry nochmal an alle Surfer für dieses Offtopic Thema, aber es ist wichtiger als ihr glaubt.
Dosino hat hier soviele Links reingesetzt (eine URL hätte es ja auch getan) weil die Bank so agressiv im Web 2.0 geworben hat und
bewusst 2 verschiedene Seiten einsetzt.Vorher gab es angeblich keine Bank die getwittert hat usw.,
die haben sich so ins Zeug gelegt, dass es auch irgendwann hier landen musste…
allerdings gab es auch schon Greenbanken, zB die Fidor oder GLS Bank.bei der GLS wird der Kunde genau darüber in Kenntnis
gesetzt wo sein Geld hinfließt. (Nachrichten im Kontozugang oder so ähnlich)nur wurden diese Eco Banken ja kaum effektiv beworben.
folgenden Film anschauen:
„Der Film beginnt in der Ahafo Mine in Ghana, Westafrika. Riesige Areale werden gesprengt. In einem mühsamen Prozess wird dem Gestein Gold entnommen, eingeschmolzen und dann direkt in die Schweiz geflogen. Der Verteilungsschlüssel ist klar: 3% für Afrika, 97% für den Westen. Die Mine entstand mit Unterstützung der Weltbank.
In Singapur ist Dr. Mark Mobius unterwegs, der Präsident von Templeton Emerging Markets, die den derzeit größten EMFond der Welt mit ca. 50 Milliarden Dollar verwalten. In Finanzkreisen der Guru schlechthin, auch „Father of the Emerging Markets“ genannt, hält Mobius den Trend zur Globalisierung grundsätzlich für positiv. Durch die Investitionen in die Emerging Markets verdienten sie dort das Geld, das sie dann in den Westen transferieren:
„Und diejenigen, die es wissen, haben nur noch einen kurzen Karrierezeitraum im Blick – nach mir die Sintflut. Und dieses radikale Kurzzeitdenken, d.h. nicht mehr das Denken in längerfristigen Verantwortungskategorien, weil es dann von anderen abgearbeitet werden muss, was sie selbst hinterlassen, ist typisch für das gesamte Neoliberale Zeitalter. Im Neoliberalen Zeitalter ist alles verkürzt, alles, das gesamte Denken und Handeln verkürzt auf die aktuelle Erzielung einer höchstmöglichen Rendite, koste es was es wolle.“(sorry falls das nach Werbung für den Film aussah,
aber wer kein Bock hat zu lesen,
weiß warum gerade umwelt-interessierte Surfer
über die Deutsche Bank aufgeklärt werden müssen)gebt mal spontan z.B. „Citibank Umwelt“, „Commerzbank Umwelt“
oder eben „Deutsche Bank Umwelt“ bei Google ein….was fällt euch bei der Dt. Bank im Kontrast zu anderen Banken so auf?
Da kämpft jemand verbissen um sein Image:http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,foqfbqioa13evbn0~cm.asp :
Rendite für Mensch und Natur?
von Jochen Tassler
Die Konzernzentrale der Deutschen Bank in Frankfurt wird gerade umgebaut. Die markanten Doppeltürme werden zu einem der modernsten und umweltfreundlichsten Gebäude Europas. „Greentowers“ nennt die Deutsche Bank das Projekt. Es soll Maßstäbe setzen für die Zukunft, heißt es dazu auf der Internetseite banking-on-green.de. Diese Seite hat die Deutsche Bank eigens eingerichtet, um auf ihre Verantwortung im sozialen und ökologischen Bereich hinzuweisen. Nachhaltig handeln, Umwelt schonen, Zukunft sichern – das sind hier die entscheidenden Stichworte. Die Deutsche Bank präsentiert sich als grünes und soziales Vorzeigeunternehmen. Alle wichtigen internationalen Standards und Selbstverpflichtungen in Sachen Nachhaltigkeit hat die Deutsche Bank unterzeichnet. Ein Nachhaltigkeitsmanagement-System soll alle geschäftlichen Aktivitäten auf ökologische, soziale und ethische Aspekte hin überprüfen.
Deutsche Bank mit im Boot
Die Deutsche Bank macht trotzdem Geschäfte mit Vedanta. 2004 und 2005 verhalf sie dem Minengiganten über zwei Anleihen zu frischem Kapital in Höhe von insgesamt 600 Millionen Dollar. Ihr Anteil liegt allein bei 227,5 Millionen. Geld, mit dem Vedanta Projekte wie das am Fuß des Niyamgiri vorantreiben kann.
Und die Raffinerie ist erst der Anfang. Auf dem Gipfel des heiligen Niyamgiri entsteht eine riesige Mine. In Tagebau auf mehreren Quadratkilometern Fläche soll Bauxit gefördert werden, Grundstoff für die Aluminiumherstellung und eine noch größere Gefahr für die Umwelt. Denn die Mine bedroht nicht nur den Lebensraum der Dongria Kondh. Mehr als 30 lebenswichtige Wasserquellen haben ihren Ursprung im Berg. „Wird der Berg zerstört, ist die Wasserversorgung der ganzen Region in Gefahr“, sagt Monali Zeya Hazra vom Centre for Science and Environment in Delhi. Behördliche Berichte bestätigen die Gefahr.
Einige Investoren zogen aus den Kontroversen um Vedanta Konsequenzen. Der norwegische Pensionsfonds, einer der größten weltweit, beauftragte seinen Ethikrat mit einer Untersuchung. Die Studie kommt zu einem klaren Ergebnis: Vedanta verletzt Menschenrechte und ist für erhebliche Umweltverschmutzung verantwortlich – auch am Niyamgiri. Der Pensionsfonds zog deshalb 2007 sein Geld von Vedanta ab. Andere Fonds folgten, die Deutsche Bank nicht. Im Gegenteil: Nur ein paar Monate später verhalf sie Vedanta erneut zu einer Anleihe über 1,25 Milliarden Dollar. Außerdem empfahl sie die Vedanta-Aktie Anlegern ausdrücklich zum Kauf. Laut letztem Jahresbericht hält die Deutsche Bank über die Investment-Tochter DWS noch immer Vedanta-Aktien in Millionenhöhe.
Umstrittene Geschäftspartner
Und es geht nicht nur um Vedanta. Die belgische Nichtregierungsorganisation „Netwerk Vlaanderen“ untersucht Fälle von unethischen Investments verschiedener Banken. Auf Basis einer Untersuchung der niederländischen Rechercheagentur Profundo veröffentlichte sie einen Bericht mit dem Namen „Bank secrets“. Darin schneidet die Deutsche Bank von allen untersuchten Banken am schlechtesten ab. Das Risiko unethischer Investments wird als „extrem hoch“ eingeschätzt. Auch der deutsche Verein „Urgewald“ kritisiert die Investmentpolitik der Deutsche Bank massiv. Unter dem Titel „Deutsche Bank. Ein fragwürdiges Markenzeichen“ hat sie in einer Broschüre zusammengestellt, mit welchen umstrittenen Geschäftspartnern die Deutsche Bank weltweit zusammenarbeitet. „Bei der Wahl ihrer Geschäftspartner kenn sie keine Skrupel und stellt auch den schwärzesten Schafen Finanzierungen bereit“, sagt Barbara Happe, eine der Autorinnen.
Ein Interview zu all dem lehnt die Deutsche Bank ab. Auch Fragen von plusminus zur Geschäftsbeziehung zu Vedanta werden „aus rechtlichen Gründen“ nicht beantwortet. Stattdessen weist man auf die vielen internationalen Standards und Selbstverpflichtungen hin, die die Deutsche Bank unterzeichnet hat. Man schreibt allgemein: „Nachhaltigkeitskriterien sind von zentraler Bedeutung für unsere geschäftliche Tätigkeit und integraler Bestandteil der Identität der Bank.“ Außerdem führe man „bei bestimmten Entscheidungen […] eine umfassende Risikoanalyse in Bezug auf die Nachhaltigkeit durch“. Bei bestimmten Entscheidungen.
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Dachverband der kritischen Aktionäre: Die Deutsche Bank betreibt Tochterfirmen in sogenannten Steueroasen, nämlich genau 499. Und das, ganz ohne ein Geheimnis daraus zu machen. Ein Beispiel: Angebot einer maßgeschneiderten Lösung für ihre vermögenden Kunden. Dadurch werden jährlich bis zu 100 Milliarden Euro Steuern hinterzogen. Doch die Deutsche Bank steht hier nicht alleine: auch die Sparkassen sollen Tochterunternehmen in Steueroasen besitzen.
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Deutsche Bank: Schlusslicht im internationalen
VergleichIm Juni 2007 verbot Belgien als erstes Land
der Welt die Verwendung von Uranmunition.Dies schließt Verarbeitung, Nutzung, Lagerung,
Kauf und Verkauf sowie den Transit
sämtlicher Munition oder Waffenteile ein, die
abgereichertes oder anderweitig verarbeitetes
Uran enthalten.
Das Land kommt damit
dem wiederholten Aufruf des Europäischen
Parlaments nach, die Verwendung von uranhaltiger
Munition einzustellen.Ein Gesetzentwurf,
auch die Finanzierung von Uranwaffen
zu verbieten, liegt derzeit dem belgischen
Senat vor. Auch eine Reihe von Banken hat
die Gefahren erkannt und sämtliche Geschäfte
mit Unternehmen eingestellt, die in
der Waffenindustrie tätig sind.Dazu gehören
u.a. die Triodos Bank und die ASN Bank
(beide NL). Die Großbanken KBC (Belgien)
und Unicredit (Italien) schließen immerhin
jedwede Zusammenarbeit mit Produzenten
von kontroversen Waffensystemen aus. Dazu
gehört auch die Uranmunition.Keine Berührungsängste
Die Deutsche Bank hingegen hat keine
Berührungsängste, wenn es um strahlende
Munition geht. Sie verkaufte im August 2003
und im Januar 2004 Unternehmensanleihen
für GenCorp, einen zentralen Akteur der US –
Militärindustrie.Mehrere Unfälle in Werken
des Unternehmens in Tennessee und auf
einem Testfeld in Kalifornien setzten Uran,
Senfgas, Nervengas und explosive Chemikalien
in die Umwelt frei. Auch mit General Dynamics,
dem sechstgrößten Waffen-Lieferbetrieb
weltweit, hat die Deutsche Bank keine Scheu
Geschäfte zu machen. Sie beteiligte sich im
Rahmen eines von US -Banken geführten Konsortiums
mit Beträgen von insgesamt 249,75
Mio. US $ am Verkauf von Anleihen für das
Unternehmen, das vor allem die US -Armee
mit Uran-Munition ausstattet.(http://www.banktrack.org/download/deutsche_bank_ein_fragwurdiges_markenzeichen)
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Shareholdings (Wertpapierinvestitionen)
Deutsche Bank owns or manages shares in ten of the researched companies, for a
total value of US$ 2085,15 million.Dongfeng US$ 0,32 million
EADS US$ 12,65 million
Freeport McMoRan US$ 95,45 million
Lundin Petroleum US$ 0,01 million
Petrochina US$ 128,96 million
Suncor Energy US$ 61,98 million
Textron US$ 6,41 million
Total S.A. US$ 1.002,03 million
Vedanta Resources US$ 9,42 million
Wal-Mart Stores US$ 767,92 million(Quelle: http://www.banktrack.org/)
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Ethisch Handeln
Wie wirken ethische Geldanlagen?
Signalisieren von Standpunkten:_Ablehnung von bestimmten Formen der Gewinn-Erwirtschaftung
_ (z.B: Kinderarbeit, Verletzung von Arbeitsrechten)
_ Ablehnung von bestimmten Wirtschaftsformen aus moralischen Gründen
_(z.B: nicht-nachhaltiger Ressourcenverbrauch)Umdenken bewirken:
_ bei Staaten
_ in Unternehmen
_ bei Finanzdienstleistern und Banken
_ bei den InvestorInnen
_ bei den KonsumentInnen_ Mit einer Geldanlage in Form einer Sichteinlage (Sparkonto) bei einer Öko- bzw. Ethikbank kann der/die AnlegerIn entscheiden, für welche Projekte das Geld konkret verwendet wird (z.B. für nachhaltige Energie, soziale Einrichtungen etc.). Das Geld fließt also 1:1 direkt dorthin, wo es hin soll.
_ Das Instrument der Mikrokredite ermöglicht es, durch kleine Summen nicht „bankfähigen“ Menschen in ärmeren Ländern ein vergleichsweise günstiges Darlehen zur Verfügung zu stellen, um damit eine eigenständige wirtschaftliche Existenz zu begründen.
_ Unternehmen wie Staaten und internationale Organisationen sind darauf angewiesen, dass sie auf dem Kapitalmarkt – zu möglichst günstigen Konditionen – Zugang zu Finanzmitteln haben. Wenn weniger Investoren bereit sind, Geld für bestimmte Vorhaben und Unternehmungen zur Verfügung zu stellen, verteuern sich die Kapitalbeschaffungskosten.
Für Unternehmen und Institutionen, die sozial und ökologisch unverantwortlich agieren, steigen damit die Kosten, wenn AnlegerInnen Investitionen in durch sie begebene Wertpapiere verweigern. Umgekehrt können Unternehmen, die sozial und ökologisch verantwortlich agieren, günstiger am Kapitalmarkt die entsprechenden Mittel für ihre Tätigkeit aufnehmen, wenn ethisch orientierte InvestorInnen ihre Wertpapiere bevorzugen. InvestorInnen haben also die Möglichkeit, gerechte Wirtschaftsweisen zu fördern und ungerechte zu erschweren.
„Bezogen auf die ethisch-orientierte Geldanlage würde das bedeuten, dass wir uns über ökonomische Zusammenhänge genauso wie auch über einzelne Unternehmen und Institutionen ein breites Wissen aneignen müssten, um deren soziale und ökologische Verantwortlichkeit umfassend einschätzen zu können. Aus vielerlei Gründen ist das nicht möglich: Meist sind auch unsere zeitlichen und auch finanziellen Ressourcen beschränkt. Das heißt aber nicht, dass eine ethisch-orientierte Geldanlage nicht möglich ist. “
Quelle : http://www.geldundethik.at/
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gehen wir nur mal diese Vedanta Sache genauer an:

01.10.2009 11:42
Morgan Stanley hebt Vedanta auf ‚Overweight‘- Ziel 2.623 PenceMorgan Stanley hat die Aktien von Vedanta von „Equal-Weight“ auf „Overweight“ hochgestuft und das Kursziel von 2.312,00 auf 2.623,00 Pence angehoben. Der Kurs des Minenbetreibers könnte sich auch ohne steigende Rohstoffpreise in den kommenden Jahren mehr als verdoppeln, schrieb Analyst Ephrem Ravi in einer Studie am Donnerstag. Weder das starke Wachstum des Unternehmens noch das große Potenzial für Einsparungen seien bislang eingepreist.
!!!!! „Vedanta nach Kongresspartei-Sieg auf Rekordhoch“
http://de.reuters.com/article/deEuroRpt/idDELI38606520090518und ja noch ein Film!:
http://radicalnotes.com/journal/2009/03/13/mine-a-film-on-dongria-kondhs-fight-against-vedanta/23.11.2009 09:57
inside-analytics.com:6) Vedanta Resources
Insidername: Agarwal, Anil K Insiderposition: Aufsichtsratvorsitzender Handelsdatum: 18.November 2009 Kaufvolumen: 6,861 Mio. Euro Zusatz: London Anzahl der gekauften Aktien: 250.000 Durchschnittlicher Kaufpreis: 27,44 Euro Aktueller Kurs vs. Kaufkurs: -4.32%((Topliste der 10 größten Insider Transaktionen der letzten Woche))
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„Vedanta hat zwar bisher keine Genehmigung vom Obersten Gerichtshof zum Abbau erhalten. Aber das indische Tochterunternehmen Sterlite darf die Arbeit unter bestimmten Auflagen beginnen, darunter die Finanzierung von „Entwicklungshilfe“ für die ansässigen indigenen Gruppen. Die potentiellen Schäden, die der Bergbau anrichten würde, sind allerdings mit aufzuwiegen. Eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft wäre für immer verloren.“Wenn man jetzt mal überlegt warum gut gemeinte Geldspenden sich im Prinzip wieder aufheben,
sollte man nur mal bei der falschen Bank sein….25. November 2009 um 11:12 Uhr #108990
copyrightkillerGastJa wirklich interessante Zusammenfassung 2010,
ist jedoch generell nix Neues das Wirtschaftsunternehmen im kapitalistischen, freien Weltmarkt nach dem Prinzip der gnadenlosen, Gewinnmaximierung für die Shareholder vorgehen.
Moral und eth. Verantwortung haben im globalen Wettbewerb quasi keine Chance. Leider.
gruß
phil25. November 2009 um 13:06 Uhr #108998
Dr. SurfGast@2010
damit dürfte dir der Pokal für den längsten Post ever in diesem Forum sicher sein 😉
@copyrightkiller
phlichte dir ja grundsätzlich bei, dass Banken wie alle anderen Unternehmen in unserer globalisierten Welt natürlich gewinnorientiert arbeiten (müssen). Es ist allerdings eine Frage wert, wieweit dieses Gewinnstreben gehen muß. Und hier kommt der Verbraucher und somit jeder einzelne von uns ins Spiel. Solange man sich zurücklehnt und sich denkt dass man als einzelne Person sowieso nichts ausrichten kann, wird alles so weiterlaufen. Genauso, wenn man auf „die da oben“ schimpft und dabei nicht umreißt, dass man vielleicht selbst in einem Fond Geld liegen hat, in dem sich z.B. auch DB Aktien befinden. Letzten Endes muß man doch bei sich selbst anfangen, denn die „Shareholder“ sind deine Nachbarn, deine Eltern und vielleicht sogar du selbst. Solange diese den Hals nicht voll kriegen, wird sich nichts ändern. Dass Banken, die einen etwas ethisch geprägtem Ansatz verfolgen durch aus auch international bestehen können, zeigen doch die Beispiele der Ökobanken. Nur muß man sich eben bei denen mit ein klein wenig weniger Rendite zufrieden geben und da sind wir wieder beim Verbraucher…25. November 2009 um 13:38 Uhr #109000
AmareloGast…, denn die „Shareholder“ sind deine Nachbarn, deine Eltern und vielleicht sogar du selbst. …
geiler satz, doc! bist du werbetexter oder politiker? 😆
25. November 2009 um 13:53 Uhr #109001
copyrightkillerGastHier ein guter Artikel zum Thema Ökobanken
http://www.wiwo.de/finanzen/gruenes-geld-wird-immer-beliebter-393310/
@Dr.Surf
Klar liegt es an jedem Einzelnen was zu ändern. Richtig erkannt.
Nur is das momentan halt für die Massen nicht realisiserbar/akzeptabel da zu teuer.
Bezaht du die optionale CO2-Pauschale wenn du einen Billigbomber für den nächsten Surftrip buchst?
Kaufst du regionale Produkte wie bsp. Milch und Brot oder latscht du in den nächsten Wall-Mart und greifst zu der billigen Massenware?
Fair-Trade Kaffee ist auch ein gutes Beispiel.Ich hab bsp. einen Teil zur Nachhaltigkeit damals bei der Krombacher Regenwald Aktion beigetragen 😉
Es ist allerdings eine Frage wert, wieweit dieses Gewinnstreben gehen muß.
Japp das is die moralisch-ethische Grundsatzfrage.
Ich find diese Ökobankengeschichte gut.
Wenn ich mal Zeit hab schau ich mir das genauer an und informier mich ein bischen. Und eventuell kriegen die dann mein 2,56€, die momentan auf meinem Konto sind… oder auch nicht.Ich find auch regenerative Energien gut. Aber ohne AKW´s geht´s halt die nächsten 25 Jahre einfach nit, ausser der Grossteil der Massen nimmt einen signifikaten Verlust der Lebensqualität hin.
Ich brauch jedenfalls keine Erdbeeren im Winter aus Spanien oder ganzjährig Ananas. Wenn ich einkaufen geh, dann benutzt ich meine blaue IKEA-Tasche und zweckentfremde sie als Wetsuitbeutel.Generell denk ich aber, dass noch einige Zeit vergehen wird, bis die „breite Masse“ das akzeptieren wird. Das ist traurig, aber die Realität. Und desweiteren denke ich, dass es nur über den Geldbeutel gehen wird und das ist ja das Paradoxe daran.
Gutes Beispiel ist der Benzinpreis. Ich denke, dadurch wurde sinnloses Autofahren extrem reduziert. Ich überleg mir heutzutrage auf jeden Fall zweimal, ob ich 600km irgendwohin düse aus Spass an der Freude. Vor allem wenn ich mir den Billigbomber für 50€ quer durch Europa buchen kann. Warum fliegt den jeder heutzutage? Weils schneller und vor allem BILLIGER is!
Wer was tun will, braucht nicht sein Geld an ne Ökobank zu überweisen. Wenn jeder mal die Standby-Funktion seiner elektronischen Geräte ausmachen würde, bräuchten wir keine Ökobanken, die Geld in Aufforstungsprojekte o.ä. zu stecken.P.S. Hab dir ne gestern ne PM geschickt. Hast du sie nicht gelesen?
25. November 2009 um 19:41 Uhr #109022
Held27GastKlar liegt es an jedem Einzelnen was zu ändern. Richtig erkannt.
Nur is das momentan halt für die Massen nicht realisiserbar/akzeptabel da zu teuer.Nur mal so als Denkanstoss:
Bezaht du die optionale CO2-Pauschale wenn du einen Billigbomber für den nächsten Surftrip buchst?
Kaufst du regionale Produkte wie bsp. Milch und Brot oder latscht du in den nächsten Wall-Mart und greifst zu der billigen Massenware?Wenn ich mich richtig erinnere, hat Dr Surf schon mehrmals erwähnt, daß er egnau das tut (oder zu tun versucht).
Ich hab bsp. einen Teil zur Nachhaltigkeit damals bei der Krombacher Regenwald Aktion beigetragen 😉
Krombacher schmeckt scheiße.
Ich find auch regenerative Energien gut. Aber ohne AKW´s geht´s halt die nächsten 25 Jahre einfach nit, ausser der Grossteil der Massen nimmt einen signifikaten Verlust der Lebensqualität hin.
Das ist ganz einfach undifferenzierter Quatsch. Wenn, dann wenigstens „wenn man nicht gleichzeitig Kohle- und andere Grundlastkraftwerke ausbauen möchte“. Und selbst das ist im Zeitalter von aus vielen kleinen Anlagen enstehenden virtuellen Kraftwerken fraglich.
Wer was tun will, braucht nicht sein Geld an ne Ökobank zu überweisen. Wenn jeder mal die Standby-Funktion seiner elektronischen Geräte ausmachen würde, bräuchten wir keine Ökobanken, die Geld in Aufforstungsprojekte o.ä. zu stecken.
Und was spricht bitteschön dagegen, beides zu tun? Seine Standby-Geräte auszuschalten und trotzdem sein Geld mit Hirn und Gewissen zu investieren?
Wenn ich ein Argument bei Umnweltdebatten nicht leiden kann, dann dieses „… das und das und das läuft ja eh schief und ist viel schlimmer als alles was ich tue, deswegen brauch ich mich gar nicht erst zu bemühen was zu tun.“
Denn mit dieser Einstellung wird sich auch tatsächlich nie irgendwas ändern25. November 2009 um 20:30 Uhr #109023
copyrightkillerGastWenn ich mich richtig erinnere, hat Dr Surf schon mehrmals erwähnt, daß er egnau das tut (oder zu tun versucht).
Ja ich versuch das auch 😉
Krombacher schmeckt scheiße.
Ja, aber um den Regenwald zu retten kauf ich halt auch mal nen Kasten Krombacher 8)
Das ist ganz einfach undifferenzierter Quatsch. Wenn, dann wenigstens „wenn man nicht gleichzeitig Kohle- und andere Grundlastkraftwerke ausbauen möchte“. Und selbst das ist im Zeitalter von aus vielen kleinen Anlagen enstehenden virtuellen Kraftwerken fraglich.
Wach auf Traumtänzer 😯
http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/public/document/downloadImage.do;jsessionid=0F4632E4E821393B0966EFACF69CB978?ident=16161
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Primaerenergieverbrauch_Deutschland.png&filetimestamp=20080525235314
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Renewable_energy_sources_2005_ver2.png&filetimestamp=20070807123650
Ich hab kein Bock das jetzt lang und breit zu begründen, ich denke die Diagramme sprechen für sich.
Aber was denkst du wo der Strom aus der Steckdose herkommt wenn´s Öl mal knapp wird?Und was spricht bitteschön dagegen, beides zu tun? Seine Standby-Geräte auszuschalten und trotzdem sein Geld mit Hirn und Gewissen zu investieren?
Nix.
25. November 2009 um 22:19 Uhr #109031
Dr. SurfGast@copyrightkiller
hab keine pm von dir bekommen?!28. November 2009 um 0:10 Uhr #109133
SebaschtianGastDas ist ganz einfach undifferenzierter Quatsch. Wenn, dann wenigstens „wenn man nicht gleichzeitig Kohle- und andere Grundlastkraftwerke ausbauen möchte“. Und selbst das ist im Zeitalter von aus vielen kleinen Anlagen enstehenden virtuellen Kraftwerken fraglich.
Wach auf Traumtänzer 😯
http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/public/document/downloadImage.do;jsessionid=0F4632E4E821393B0966EFACF69CB978?ident=16161
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Primaerenergieverbrauch_Deutschland.png&filetimestamp=20080525235314
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Renewable_energy_sources_2005_ver2.png&filetimestamp=20070807123650
Ich hab kein Bock das jetzt lang und breit zu begründen, ich denke die Diagramme sprechen für sich.
Aber was denkst du wo der Strom aus der Steckdose herkommt wenn´s Öl mal knapp wird?Na dann musst du aber auch mal aufwachen 🙂
Natürlich können wir momentan unseren Energiebedarf nicht über regenerative Energien decken, das liegt aber vor allem daran, dass wir viel zu viel Energie verbrauchen und regenerative Energien nicht genügen gefördert werden.
Antwort aller Energieprobleme: Bio-Wasserstoff. Mehr dazu hier:
Ringvorlesung Krieg oder Wasserstoff an der HTWK LeipzigKannst du dir ja mal anschauen.
Sehr interessant aber auch kontrovers.
Meiner Meinung nach aber die einzige realistische Alternative.Finde es übrigens super das das Thema hier mal angeschnitten wird (die Banken jetzt) denn genau diese Mentalität, dass viele kleine Dinge nix bewegen, haben viiiel zu viele Leute und deswegen bewegt sich auch nichts.
Das seltsame ist, wenn man mal jemanden darauf anspricht würde der-/diejenige wahrscheinlich zustimmen, aber viele sind einfach viel zu träge und verblendet. Naja da könnte man jetzt noch stundenlang schwelgen 😉
Btw. Krombacher Weizen alkoholfrei ist super 😀
Schönen Abend noch,
Sebastian28. November 2009 um 9:36 Uhr #109139
dosinoGastschön das der Thread doch noch an Fahrt aufgenommen hat.
@2010: Hut ab. Ordentlich recherchiert. Habe noch nicht alle Filme und links durch, aber ich arbeite dran. 😉
Schönes WE noch
8. April 2010 um 13:32 Uhr #112390
platzpatroneGastNoa in der Kritik
„Grüne“ Bank mit dubiosen GründernDie Noa Bank will anders sein als andere
Banken – transparent, ökologisch und sozial
verantwortlich. 9000 Kunden konnte das
Institut binnen weniger Monate gewinnen.
Doch nun stellen sich Fragen: Sind die Anleger
auf Geschäftemacher hereingefallen?http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,687774,00.html
8. April 2010 um 18:26 Uhr #112398
2010Gasterstmal offizielle Statements:
http://www.anderebank.de/blog/artikel/verteidigt-guenter-heismann-das-establishment-vor-der-noa-bank-versucht-er-/
http://www.anderebank.de/blog/artikel/goliath-versucht-david-zu-toeten-teil-1/P0/dann:
Spiegel:
…..
Lediglich 225.000 Euro flossen bislang in den Umweltschutz. Noch magerer sieht die Bilanz für die Themenfelder Leben und Kultur aus. Deshalb gibt es für diese Bereiche keine Einschränkung in der Vergabe von Tagesgeldkonten.
“
http://www.anderebank.de/blog/artikel/das-tagesgeldkonto-planet-ist-ausverkauft/8. April 2010 um 20:04 Uhr #112404
platzpatroneGastachso! nicht, dass das jetzt falsch rüberkommt..
ich wollte hier nicht rumzetern! der dispo ist mein
bester freund und daher liegt wenig patte auf der
hohen kante.. ob grün, ob braun, ich liebe alle
frauen… eh banken… 😉bin zur zeit allerdings im infotainment fieber 💡
8. April 2010 um 20:17 Uhr #112406
2010Gastachso! nicht, dass das jetzt falsch rüberkommt..
ich wollte hier nicht rumzetern! der dispo ist mein
bester freund und daher liegt wenig patte auf der
hohen kante.. ob grün, ob braun, ich liebe alle
frauen… eh banken… 😉bin zur zeit allerdings im infotainment fieber 💡
no worries ich hab das nicht als zetern verstanden, schliesslich hab ich nichtmal selber ein Konto dort eröffnet ❗ ❗ is halt wie man in dem Forum dort sieht sehr lächerlich wenn man es um das Thema Transparenz geht, nennt mir einen Blog in dem so ausführlich Stellung genommen und gleichzeitig Zahlen genannt werden (siehe Deutsche Bank, aber selbst GLS und co.) ….. is ja wohl lächerlich jede Einrichtung mit mehr als 3 Menschen hat Leichen im Keller aber hier wird ja wieder dermassen Cherry Picking betrieben als würden die das Geld jeden Tag im Puff verballern !
ein Beispiel:
http://www.anderebank.de/blog/artikel/claudia-bekommt-ersten-kredit/
das war nicht mal ein Monat nach dem November ! was erwartet man, dass schnell ganze Windparks entstehen sollen??? is doch klar das son Boot schon fast unfreiwillig komisch wirkt, aber mein Gott damit fängts halt an !8. April 2010 um 20:25 Uhr #112407
platzpatroneGastachso! nicht, dass das jetzt falsch rüberkommt..
ich wollte hier nicht rumzetern! der dispo ist mein
bester freund und daher liegt wenig patte auf der
hohen kante.. ob grün, ob braun, ich liebe alle
frauen… eh banken… 😉bin zur zeit allerdings im infotainment fieber 💡
no worries ich hab das nicht als zetern verstanden, schliesslich hab ich nichtmal selber ein Konto dort eröffnet ❗ ❗ is halt wie man in dem Forum dort sieht sehr lächerlich wenn man es um das Thema Transparenz geht, nennt mir einen Blog in dem so ausführlich Stellung genommen und gleichzeitig Zahlen genannt werden (siehe Deutsche Bank, aber selbst GLS und co.) ….. is ja wohl lächerlich jede Einrichtung mit mehr als 3 Menschen hat Leichen im Keller aber hier wird ja wieder dermassen Cherry Picking betrieben als würden die das Geld jeden Tag im Puff verballern !
Ja locker, bin auch nich muksch… Der Spiegel schreibt in letzter
Zeit auch viel Grütze… Die wollten den Rauswurf von Guerrero
und Rost… ’n bisschen bemackt sind die schon?!8. April 2010 um 20:32 Uhr #112408
2010GastJa locker, bin auch nich muksch… Der Spiegel schreibt in letzter
Zeit auch viel Grütze… Die wollten den Rauswurf von Guerrero
und Rost… ’n bisschen bemackt sind die schon?!weil du auch schreibst Infotainmentgeil:
http://www.spiegelblog.net/http://www.bildblog.de/ scannt auch alle anderen zeitungen!
sehr interessant ist die Tatsache das es auch bildblog watchblogs
gibt 🙂 also wer kritisiert hier eigentlich wen zu erst??? 🙂———————–
hier mal ein Direktvergleich zum Noablog:http://www.utopia.de/company/5/tab/15
das ist der BLog einer 254 Mitarbeiter starken GLS Bank.
Die GLS Bank wurde 1974 als erste sozial-ökologische Bank in Deutschland gegründet.8. April 2010 um 20:49 Uhr #112412
2010Gasthttp://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,676982,00.html
Spiegel im Februar:
„Sie können sich zu den Krisengewinnern zählen: Die ökologisch orientierten Banken GLS und Umweltbank verzeichneten 2009 laut „taz“ einen regelrechten Wachstumssprung. Sie begründen ihren Erfolg mit dem ökologischen und sozialen Bewusstsein der Deutschen.
Hamburg – Es ist ein Triumph für die Ökobanken: Sie wachsen trotz der Finanzkrise. Die Bochumer GLS und die Nürnberger Umweltbank berichten laut „taz“, dass ihre Bilanzsummen im vergangenen Jahr um rund 30 Prozent gestiegen sind – bei der GLS erreichte sie 1,35 Milliarden Euro und bei der Umweltbank 1,5 Milliarden Euro.
Zudem gewannen die Institute 2009 eine große Anzahl an Neukunden. Die GLS konnte die Zahl ihrer Kunden um 11.000 auf 73.000 steigern. Für die Umweltbank entschieden sich 10.000 neue Anleger. Ihre Zahl stieg damit auf 80.000.
Den Grund für die positive Entwicklung sehen die Ökobanken laut „taz“ nicht nur in der Verunsicherung vieler Anleger durch die Schieflage vieler Großbanken. Vielmehr wollten die Kunden auch ökologische, soziale und ökonomische Kriterien miteinander verbunden sehen. Reines Renditestreben sei bei immer mehr Menschen nicht mehr die einzige Entscheidungsgrundlage für ihre Geldanlage, zitiert die „taz“ den GLS-Vorstandsvorsitzenden Thomas Jorberg.Auch in den kommenden Jahren wollen die beiden Banken überproportional wachsen. Laut „taz“ rechnet die GLS 2010 mit einer Steigerung der Bilanzsumme um 38 Prozent. Die Umweltbank will 100.000 Anleger im Jahr 2011 betreuen.“
der GLS Chef wird dort im Artikel auch gezeigt, man gewinnt natürlich den Eindruck als wenn er keine Youporn Cookies im Temp Ordner hätte, ist ein lupenreiner Mensch….. nur seh ich den oder einen seiner 254 Leute kaum regelmäßig in Aktion, jedenfalls kein Vergleich zu den Anstrengen von Herrn Jozic: http://www.youtube.com/user/anderebank
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„Denn der Bekanntheitsgrad der Noa Bank wird durch die Medienkampagne sicherlich noch steigen.Darauf verlassen sollte sich jedoch niemand. Letztlich kann es die neue Bank auch in ihren Fundamenten erschüttern, so dass am Ende ein kleiner oder großer Scherbenhaufen für alle Beteiligten übrig bleibt, dessen Wahrheitsgehalt nach wie vor heftig umstritten ist. Oder anders gesagt: Wo Informationen fehlen, sprießen die Gerüchte, wie durch das Echo in den Bergen verstärkt, noch lauter aus dem Boden.
Das Hauptaugenmerk liegt deshalb weiterhin auf den Medienmechanismen, die sich hinter der Auseinandersetzung um die Noa Bank verbergen. Wenn man den letzten kritischen Artikel auf Spiegel online über die angeblichen kriminellen Machenschaften der Noa Bank sich hier nochmals aufmerksam durchliest, dann fällt auf, dass es Spiegel online wohl mehr um die kalkulierte öffentliche Aufmerksamkeit gegangen sein dürfte – sprich die klickenden Zahlen der irritierten Leser, die natürlich von zwei Seiten polarisierend die virtuelle Printauflage in die Höhe treiben.
Das kann man so machen, obwohl es zeigt, dass die Medien fast nur noch rein opportunen Strickmustern folgen. Man muss kein Gutmensch sein, um professionellen Journalismus zu betreiben. Eine solide Recherche, und stichhaltige Fakten hätten genügt. Oftmals steht gerade bei Spiegel online im Text sogar noch was anderes drin, als in der Überschrift. Aber was soll’s – heute geht alles, im Internet kann man ja zur Not nochmal schnell nachbessern.
Fakt ist deshalb: Inhaltliche Argumente, so verdeutlicht auch die Diskussion auf dem Forum von Spiegel online, waren für den Gehalt des heutigen Beitrags zur Noa Bank wohl eher von untergeordneter Bedeutung. Die Mehrzahl der Leser bzw. der Einträge, wenngleich diese natürlich nicht repräsentativ sind, mochte deshalb bislang den doch etwas vage und betriebswirtschaftlich allzu simpel gestrickten Argumenten des Autors nicht Folge leisten.
…Was bleibt unter dem Strich nach dem Lesen des Artikels bei Spiegel online hängen – außer dem Vorwurf, es handle sich beim Gründer Francois Jozic und seinem Partner um “Geschäftemacher“, eine kleine verbale Einlassung des Spiegel-Autors, die jeder kreative Unternehmer übrigens auch als Kompliment seiner eigenen Geschäftstüchtigkeit auffassen könnte?
Ein weiterer Kommentar der Leser von Spiegel online ist noch interessant:
Einzig die Eingliederung der Quorum AG als Factoringgesellschaft in eine Öko-soziale Bank wirft ein sehr großes Fragezeichen auf.
Genau – diese Fragestellung war seinerseits auch für mein Weblog Social Banking 2.0 der Anlass, beim Gründer Francois Jozic mit einigen Fragestellungen in die Tiefe zu gehen. Denn hier sollten die Anleger natürlich informiert sein, welche Altlasten oder auch Guthaben in welcher Form in die neue Firmenstruktur übergegangen sind.
Da sind Rückfragen zur bilanzierungstechnischen Flurbereinigung ohne jeden Zweifel erlaubt – und sogar gewünscht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer aber von den anderen Konkurrenten, pardon Mitbewerbern, Banken und marmorierten Medienhäusern ohne jedwede Sünde ist, der hebe jetzt bitte die Hand und werfe den ersten Stein, und zwar zur Abwechslung mal auf sich selbst.“
8. April 2010 um 21:10 Uhr #112413
2010Gastnur noch mal um die besser zu verstehen:
alles ist relativ:
>>> Fördertopf 2009 ausgeschüttet
Insgeamt 24.010,63 Euro hat die EthikBank im vergangenen Jahr an ihre langjährigen Förderprojekte ausgeschüttet. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus dem Spendenanteil der Bank (15.000 Euro), aus Förderkonten (7.965,91 Euro) und aus Direktspenden (1.045 Euro).
Kunden, die sich für ein Förderkonto entscheiden, verzichten bewusst auf einen Teil ihrer Zinsen und spenden diese dem Projekt ihrer Wahl – entweder zugunsten der Ausbildungsprojekte in unseren drei bulgarischen Kinderheimen oder für die Frauenbildung in Afghanistan oder für die bedrohte Baikalrobbe.
Mit einer stattlichen Summe von insgesamt 185.660,63 Euro haben die EthikBank und ihre Kunden diese Projekte in der Vergangenheit unterstützt. Die Förderung beruht auf der Idee eines gemeinsamen Engagements von Bank und Kunden. Im Gegenzug verbürgt sich die EthikBank für die beispielhafte Qualität der Projekte und lässt ihre Kunden deren Entwicklung miterleben.
Spiegel Bashing:
Im Gegensatz zu den etablierten Öko-Banken ist bei Noa von den versprochenen Investitionen in Umwelttechnologien, erneuerbare Energien oder Bio-Landwirtschaft derzeit allerdings noch sehr wenig zu sehen: Lediglich 225.000 Euro flossen bislang in den Umweltschutz. Noch magerer sieht die Bilanz für die Themenfelder Leben und Kultur aus.19. August 2010 um 10:47 Uhr #116343
t0biGast…ohne auch nur im geringsten irgendetwas über mir gelesen zu haben:
Die Noa-Bank ist nun pleite 🙂 BaFin hat den Laden zu gemacht…
19. August 2010 um 22:44 Uhr #116367
surferGastlol und das lustige daran ist :
die einlagen bei dieser gutmenschenbank sind nur bis 50000€ abgesichert , und bis auf weiteres eingefrorensurfer
19. August 2010 um 22:52 Uhr #116368
NoahGasthiermit distanziere ich mich in aller Öffentlichkeit von den Geschehnissen!
Like Shaggy would say: It wasn’t me! 😉20. August 2010 um 0:00 Uhr #116370
Dr. SurfGastlol und das lustige daran ist :
die einlagen bei dieser gutmenschenbank sind nur bis 50000€ abgesichert , und bis auf weiteres eingefrorensurfer
1. Erst informieren, dann posten. Zitat von heute: „Noa gehört zwar der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken an, nicht aber der Einlagensicherung der privaten Institute. Bei einer Pleite sind nur Einlagen bis 50.000 Euro pro Kunde abgesichert. Allerdings gilt nach wie vor die Garantie der Bundesregierung für die Sicherheit der Spareinlagen.“ Die einzige Einschränkung ist also, dass man die nächsten Tage nicht mal schnell ne Viertelmillion vom Konto holen kann.
2. Was ist lustig daran, wenn Gutmenschen pleite gehen? -
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