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peterlee aktualisiert.
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26. Oktober 2009 um 3:25 Uhr #21497
Buzewack MamiTeilnehmerHi,
wie ich schon in meinem Blog gepostet habe, habe ich mir unlaengst zwei Shortsboards zugelegt. Ich möchte in diesem Thread Surfboard-Design jenseits des „6.0 x 18 x 2″ mit Tri-Fin System Setup besprechen und welche vor bzw. Nachteile die einzelnen Boards gegenueber den standard Tri-Fin Boards haben.
Gefragt sind also Leute die Erfahrung mit Single-Fin (unter 8“), Bonzer-Boards, Quads oder sogar „Finless“ Boards haben. Interessant ist alles was nicht dem aktuellem Tri-Fin Paradigma entspricht!
Ich fang mal mit meinem 6.5 x 19 x 2 3/5 Single-Fin/Channel Board von Paul Barron aus Neuseeland an:
Das Board wurde fuer hohle, schnelle Wellen geshaped und faehrt sich am besten wenn es „Glassy“ ist. Trotz Single-Fin gefuehl beim Fahren geben einem die Channels eine erhoehte Stabilitaet die man gerade bei groesseren Wellen (>= 2m) braucht. Fuer Weisswasserwuesten und Schwabbelkrams definitiv nicht geeigneit. Die Channels fangen an zu funktionieren wenn man Druck auf Tail macht, das Board beschleunigt dann merklich!
Mich wuerde interessieren ob jemand Finnen-Empfehlungen fuer das Board hat. Im Moment fahre ich es mit der 7″er Finne meines 9″er Hobie Longboards. Paul meinte die Finne waere gut fuer das Board aber ich bin an Alternativen interressiert. Dummerweise sind Single-Fins ja schweine Teuer….
Gruss,
Arnd
26. Oktober 2009 um 19:47 Uhr #108195
AnacondaGastAlso ich würd mal nach der Harbour hp fin Ausschau halten in 7″, die ist zwar für longboards aber ich konnte mir vorstellen, dass die auch auf deinem Board geht.
Ansonsten die Greenough 4A mal anschauen, ist soweit ich weiß ziemlich gerne genommen für singlefin shortboards, habe mir auch eine für mein singlefin geholt bin die Finne nur noch nicht Probe gefahren. Ansonsten hat true ames noch ziemlich viele flex fins im Angebot
grüße
26. Oktober 2009 um 19:53 Uhr #108196
n400GastSinglefin für kleinere, softere Wellen: 7′ lang, 22,5 “ breit und 3″ dick, Nose 19,75″, Tail ~16,2″, ganz flache Rockerline.
Das Brett fährt sich fast so wie nen Longie (war als Reiselongieersatz gedacht).
Kleinere Singlefin, relativ weit vorn geht am „wendigsten“.

31. Oktober 2009 um 16:46 Uhr #108285
kwaiznGastmoin,
damit das hier mal weitergeht möchte ich mal mein letztes shortboard vorstellen.
5.11 * 19 3/4 * 2 1/2
finsetup quad/ thruster
rocker mediumbin das board bisher schon ein paar mal gefahren und bin von dem quad finsetup begeistert. es ist schneller wie ein thruster und gleichzeitig wendiger. und es ist dennoch leicht zu fahren.
2. November 2009 um 3:58 Uhr #108297
arndGast@Hast du mal Foto von dem Board. So was in der Richtung wollte ich mir auch zulegen sobald ich wieder fluessig bin.
Gruss,
Arnd
2. November 2009 um 9:01 Uhr #108302
kwaiznGasthttp://kwaizn.blogspot.com/2009/10/allround-shortboard.html
meld dich einfach mal bei mir………….
3. November 2009 um 15:10 Uhr #108328
Horst-GüntherGastTrotz Single-Fin gefuehl beim Fahren geben einem die Channels eine erhoehte Stabilitaet die man gerade bei groesseren Wellen (>= 2m) braucht.
interessant. channels machen ein brett ja eigentlich um ein vielfaches looser!
Die Channels fangen an zu funktionieren wenn man Druck auf Tail macht, das Board beschleunigt dann merklich!
auch sehr interessant, dass das brett speed macht, wenn man druck aufs tail gibt! 😯
meine erafhrungen:
fatum quad longboard mit squash und quasi 2 7er(weiss jeda, was gemeint is, hoffe ich!) finnen vorn und 5er hinten (9,0, 21,5, 2,75). finnenkästen relativ weit vorne
in wellen mit druck super. wellen ohne druck gefiehls mir nich so, wahrscheinlich waren die hinteren finnen zu groß.
fatum singlefin 6,4, 19irgendwas, 2,5. rounded pin. 6,5er finne
supa smooth und einfach zu surfen. perfekt zum carven im pointbreak. gleitet früh an, turnt fast von alleine. in kleinen schlechten wellen super für tailslides und so. man kanns weitaus radikaler surfen als ich vermutet hatte.
finne ganz nach hinten und man hatte echt guten halt auch in ner steileren wall.fatum retro giant fish mit tiefem breitem fishtail 6,0 21,5 2,5 mit 2 finnen wars mir en bissl zu skaty, mit der kleinen(sehr kleinen) mittelfinne ist es eins der besten bretta, die ich je gesurft bin. das schnellst brett, das ich je gesurft bin. supa kontrolliertes carven in kleinen scheisswellen bis kopfhoch mit druck. supabrett.
fatum quad shortboard mit moontail und relativ großem finsetup(keine ahnung mehr, wie groß. auch so 5er vorne und hinten) 6,0 19 2,5 schmale shortboard nose
aus irgendeinem grund war das brett ultralangsam zu paddeln(war nich der einziger, der das meinte. jagger meinte das gleiche). in die welle kam man echt erst spät und mit dem tail hatte man irgendwie relativ wenig halt beim drop. wenn man in der welle war, wars eigentlich en supabrett. wie man sich en quad wünscht. imma speed und kontrolle. jegliche art von turn möglich, aber das brett war mir einfach zu anstrengend.
bin noch irgendein singlefin letztens gesurft, fällt mir aber gerade nich ein, was das für eins war. muss ma kurz nachdenken.
hau die tage mal ne us box in mein longboard eigenbau. als thruster hats mir garnich gefallen. ma schaun.
gruß und spädda, rainer(surfguidingpeniche.com)
3. November 2009 um 16:23 Uhr #108329
arndGastHi,
Trotz Single-Fin gefuehl beim Fahren geben einem die Channels eine erhoehte Stabilitaet die man gerade bei groesseren Wellen (>= 2m) braucht.
interessant. channels machen ein brett ja eigentlich um ein vielfaches looser!
Ich hatte bis vor kurzem ein aehnliches Brett (6.6 x 19 1/4), auch Single Fin mit zwei klitzekleinen, handgemachten Trustern ohne Channels. In groesseren, schnellen wellen hatte ich mit dem Single-Fin ohne Channels definitiv Probleme da es bei Speed schnell sehr wackelig wurde. Mit dem Board mit Channels definitiv nicht. Das fuehlt sich erst bei Speed richtig gut an. Auch rutschte ich mit dem Board ohne Channels schneller bei Bottom-Turns weg. Mit dem Board mit Channels nie.
Die Channels fangen an zu funktionieren wenn man Druck auf Tail macht, das Board beschleunigt dann merklich!
auch sehr interessant, dass das brett speed macht, wenn man druck aufs tail gibt! 😯
Nun ja, der Shaper des Boards und ein weiterer Shaper haben mir das genau so Erzaehlt und es entspricht auch meiner Erfahrung.
fatum singlefin 6,4, 19irgendwas, 2,5. rounded pin. 6,5er finne
supa smooth und einfach zu surfen. perfekt zum carven im pointbreak. gleitet früh an, turnt fast von alleine. in kleinen schlechten wellen super für tailslides und so. man kanns weitaus radikaler surfen als ich vermutet hatte.
finne ganz nach hinten und man hatte echt guten halt auch in ner steileren wall.Sowas will ich mir auch noch zulegen.
fatum retro giant fish mit tiefem breitem fishtail 6,0 21,5 2,5 mit 2 finnen wars mir en bissl zu skaty, mit der kleinen(sehr kleinen) mittelfinne ist es eins der besten bretta, die ich je gesurft bin. das schnellst brett, das ich je gesurft bin. supa kontrolliertes carven in kleinen scheisswellen bis kopfhoch mit druck. supabrett.
Ich bin einige male einen Fatum Retro Fish 6.0 (restliche Masse weiss ich nich mehr) gefahren und es war das am einfachsten zu fahrende Brett auf dem ich jeh Stand. Die dritte Finne habe ich nur reingemacht bei schnellen, groesseren ( >= 2m) Wellen. Und das Teil war auch Super-Schnell.
Gruss,
Arnd
3. November 2009 um 16:56 Uhr #108333
Horst-GüntherGastdann haben sich die shaper wohl unklar ausgedrückt. wenn man die aussage so nimmt, stimmt sie einfach nicht. hinten bremse, vorne gaspedal, ist wirklich bei jedem surfbrett so, ausser man fährt falschrum…ähhh, ne, danns ists auch so…ähhh
channels machen ein brett looser. die rails/finne(nposition) sind da meiner meinung nach entscheidender als der bottomshape, denn greift dieser nicht in die welle und generiert halt nicht den halt, sondern gleitet eher einfach nur übers wasser(jaja…). wenn du jetzt channels reinbaust, entsteht zwischen wasseroberfläche und brett plötzlich ein hohlraum, der wasserverwirbelungen produziert, weil das wasser ja in die channels aufgrund vom entstehendne unterdruck reingezogen wird. diese verwirbelungen machen das brett looser und nehmen entsprechend halt.
ich finds auch lustig, dass sie ein brett für steile hohle wellen bauen und dann dem ding drei winger geben anstatt einfach en pintail zu setzen. mmmhhhh. entspricht einfach nicht all meinem shapewissen und denken. frag gleich gero mal, ob ers anders sieht.
wenn du den retrofish magst, probier mal en moby. kannst dir theoretisch auch als singlefin machen lassen(noch sidebites rein, wennde wills). is der wahnsinn wie schnell das ding in kleinen scheisswellen ist. aber machs dir nich zu kurz. unter 6,6 is dir die breite nase bei nem vernünftigen turn im weg. definitiv der megafungenerator! ich kann man schaun, ob ich noch das video von ner session finde. da macht sebbo inner unter kniehohen welle fast en roundhouse mit dem 6,8er moby.
gruß aus peniche, rainer(surfguidingpeniche.com)
3. November 2009 um 16:59 Uhr #108334
Horst-GüntherGastund ich will mr barron hier nich absprechen en guter shaper zu sein, ich versteh nur gerade das system nich, das das brett zu nem brett für steile hohle wellen machen soll…
3. November 2009 um 17:08 Uhr #108336
arndGastund ich will mr barron hier nich absprechen en guter shaper zu sein, ich versteh nur gerade das system nich, das das brett zu nem brett für steile hohle wellen machen soll…
Er hat nie gesagt es waere fuer Steile, hohle Wellen geshaped worden. Er sagte es funktioniert nur gut unter „glassy“ bedingungen und die Channels geben Speed wenn man Druck hinten macht. ICH habe gesagt das es in steileren, groesseren Wellen besser funktioniert wie ein „aehnliches“ Single Fin (mit rounded Pin) ohne Channels.
Und zum Thema Channels und Stabilitaet: Ich bin frueher ne Zeitlang Wakeboard gefahren. Es gibt Wakeboards mit Channels die man ohne Finnen fahren kann (und ich meine jetzt nicht die, die Finnenlos designed sind). Nimmt man bei denen die Finnen raus hat man auf jedenfall mehr halt beim fahren als bei einem Board das komplett „glatt“ ist.
Disclaimer: Alle Angaben ohne Gewaehr, ich habe nicht wirklich Ahnung von der Materie. Es handelt sich lediglich um meinen persoenlichen Eindruck.
Gruss,
Arnd
3. November 2009 um 17:50 Uhr #108339
Horst-GüntherGastbin nie wakeboard gefahren, aber ich glaube da hat man generell mehr druck auf dem tail, da man sich wohl die ganze zeit nach hinten lehnt. entsprechend dürften da weniger wasserverwirbelungen entstehen, da das wasser ja stärker in die channels gedrückt wird, da..da,da…mmmhhh ich stells mir so vor, dass wenn man die channels weit genug setzt, dass das wasser da einfacher reinkommt und wenn die channelkannten dann noch scharf sind, könnten sie mehr halt bieten. aba dann müssten die channels schon sehr breit sein…mmmhhh…egal, der channeltrend ist ja anscheinend eh vorbei.
gruß, rainer(surfguidingpeniche.com)
3. November 2009 um 18:23 Uhr #108340
arndGastHi,
weisst, ob „der Channel Trend“ vorbei iss odda nicht geht mir massiv am Allerwertesten Vorbei. In diesem Thread geht es mir ja gerade darum Alternativen zu den zur Zeit dominanten Board-Designs aufzuzeigen.
Zum Thema Channels lese ich auf den Seiten der Shaper oft vom „Venturi Effelt“.Die Shaper moechten also eine BESCHLEUNIGUNG bewirken.
Falls es dich interessiert google mal nach „Campbell brothers bonzer venturi effect“
Gruss,
Arnd
3. November 2009 um 21:19 Uhr #108348
partyturtleGastDie Shaper moechten also eine BESCHLEUNIGUNG bewirken.
Das möchten sie mit Sicherheit… ob das gelingt, steht auf nem anderen Blatt.
Auch der Venturi-Effekt existiert unbestreitbar… in wie weit der beim Surfbrett zum tragen kommt is meiner Meinung nach aber sehr fraglich… da es sich erstens um eine freie Umströmung des bottoms handelt (im ggs. zur Rohrströmung) und davon abgesehen die Änderung des Strömungsquerschnitts durch channels oder concaves doch sehr gering ausfällt…
Die Ursache liegt wo anders… prinzipiell verhält es sich ja mal so, dass ein board (oder auch jedes andere umströmte Objekt) um so schneller ist, desto weniger Widerstand es der Strömung entgegensetzt. Im konkreten Fall entsteht der in erster Linie durch Reibung an der Oberfläche (Bottom und Rails) des Boards und durch die Strömungsumlenkung durch die rockerline. Somit wäre ein flaches Brett prinzipiell am besten geeignet.
Das sich das nur bedingt surfen lässt, weiss jeder. Also wird dem guten Ding der Rocker verpasst, was Turns erheblich vereinfacht, aber schlicht und ergreifend auch bremst. Shaped man jetzt aber ein concave in den Bottom, wird die rockerline entlang der Boardmittelachse wieder abgeflacht. Somit der Widerstand zwar durch eine größere Fläche, sinkt aber durch die geringere Strömungsumlenkung. Im Endeffekt scheint letzteres zu überwiegen.
Was channels an dieser Stelle bringen sollen, ist mir ein absolutes Rätsel… denen würd ich nämlich nur die höhere Reibung bescheinigen…(wahrscheinlich ist auch das der Grund dafür, dass dieser Trend wieder vorrüber ist… den irgendwann fliegt jeder Marketinggag auf, wenn nix dahinter steckt…)
So, sollte vlt anmerken, dass ich die ganze Zeit von einer geraden Anströmung des Bretts ausgegangen bin… also quasi gerade die Welle runter, ohne turns.
Dann bringen wir jetzt mal die ins Spiel. Hier tritt dann ein weiterer Nutzen des concaves in Kraft. Durch die stärkere Umlenkung der Strömung steigt der Wiederstand (im Vergleich zum ebenen bottom) und somit „rutscht“ das Brett weniger die Welle runter. Die Aussage gilt auch für die channels. mehr noch sogar als fürs concave. Deswegen konnte Arnd sein Wakeboard mit channels auch ohne Finnen fahrn.
Der Vollständigkeit halber noch ne Anmerkung zu den Finnen. Die haben den gleichen Effekt. Sie setzen der Queranströmung einen Widerstand entgegen. Deswegen: je größer die Finnenfläche, umso mehr Halt. Sidefins erzeugen zusätzlich durch ihre Formgebung noch eine Kraft in Richtung des Wellenkamms, was den Effekt noch verstärkt. Gleiches Prinzip wie beim Flieger.
Aber bremsen eben auch in Längsrichtung…(alle Finnen)
(von daher: finger weg von den singlefins mit so ner komischne Röhre, die angeblich beschleunigen soll…)
peace, pt3. November 2009 um 21:46 Uhr #108350
Horst-GüntherGastventuri effekt lese ich morgen nach.
gero meint, ja, channels machen ein board grundsätzlich quasi looser, weil sie einfach die fläche vom tail vergrößern und dass das wasser, im gegensatz zu dem, was ich vorher schrieb, problemlos dareinkommt, ohne irgendwelche verwirbelungen zu erzeugen. mit mehr gleitfläche im tail wirds looser, weils mehr lift bietet. schalala. ach, ja, er meinte auch, dass es eigentlich nur in glassy conditions funktioniert(oder am besten). späddaa
3. November 2009 um 21:52 Uhr #108351
Horst-GüntherGastDas Board wurde fuer hohle, schnelle Wellen geshaped…
Er hat nie gesagt es waere fuer Steile, hohle Wellen geshaped worden.
mmmhhhhhh…
3. November 2009 um 22:21 Uhr #108352
partyturtleGastis ja auch prinzipiell alles halb so wild… find die idee des threads auf jeden fall gut, da es die eierlegendewollmilchsau zum glück net gibt und es in erster linie ja um spass und weniger um performace gehen sollte…
hin und wieder kamen wir ja auch schon auf alaias zu sprechen… hat da mitlerweile mal jemand erfahrungen mit gemacht?
4. November 2009 um 3:42 Uhr #108354
arndGastMoin,
Was channels an dieser Stelle bringen sollen, ist mir ein absolutes Rätsel… denen würd ich nämlich nur die höhere Reibung bescheinigen…
Das war auch mein erster Gedanke zu Channels. Meiner Meinung nach bremsen diese Channels _zumindest_ beim anpaddeln.
(wahrscheinlich ist auch das der Grund dafür, dass dieser Trend wieder vorrüber ist… den irgendwann fliegt jeder Marketinggag auf, wenn nix dahinter steckt…)
Nunja, der Paul hat das Board fuer sich geshaped und ist es selber gefahren bevor er es an mich verkauft hat als er nach Neuseeland zurueckging. Die Motivation zum Shapen dieses Boards lag also sicher nicht im Marketing begruendet.
(von daher: finger weg von den singlefins mit so ner komischne Röhre, die angeblich beschleunigen soll…)
Noe. Das Board verhaelt sich ja wie von mir gewuenscht da ich die Channels nicht wg. einem Beschleunigungseffekt wollte sondern fuer mehr Fuehrung um Abrutschen/Spinouts zu minimieren. Und stabilisieren bzw. mehr „Fuehrung geben“ tun die Channels definitiv, das merkt man sofort. Mit Channels ist es kein reines „Single-Fin“ fahrgefuehl mehr.
Da wir hier gerade deine Aufmerksamkeit haben: Hast du ne Ahnung wo man ueber Finnenformen und Finnenpositionierung nachlesen kann? Gibts da Lektuere drueber?
Und was haelst du von diesen Boards hier, das steht zusammen mit deinem 5.8er Retro-Fish aber meiner „Will haben“ Liste:
5’11“ Stubbie 2+1 :: 20.25″ x 2-3/8″ :: wet-sanded bottom :: bamboo side-bites and 7″ Bonzer center fin by 101 Fin Company.


Gruss,
Arnd
4. November 2009 um 3:50 Uhr #108355
arndGastDas Board wurde fuer hohle, schnelle Wellen geshaped…
Er hat nie gesagt es waere fuer Steile, hohle Wellen geshaped worden.
mmmhhhhhh…
ok, alsooo:
Paul, der es entworfen und gebaut hat, sagte: Funktioniert nur gut bei glassy Bedingungen.
Besitzer der „Board Factory“ in der Paul arbeitete sagte: Beschleunigt bei Druck aufs Tail und „Die Channels fangen an zu funktionieren wenn man Druck aufs Tail macht“. Das wars an sich schon.
Ich sagte/sage: Es funktioniert gut in staerkeren, schnellen, hohlen Wellen. Wenn es ueber 2m ist faehrt es sich defintiv „sicherer“ wie ein etwas breiteres (19 1/4 im Gegensatz zu 19″) Single-Fin mit klitzkleinen Trustern. Selbst wenn ich die Finne voll zuruecksetze, was ich nicht gerne mache.
Das Board braucht definitiv Speed um „Lebendig“ zu werden. Die Channels stabilisieren das Board, geben mehr Fuehrung.
Gruss,
Arnd
4. November 2009 um 4:12 Uhr #108356
arndGasthin und wieder kamen wir ja auch schon auf alaias zu sprechen… hat da mitlerweile mal jemand erfahrungen mit gemacht?
Nein. Ich habe vor 1.5 Jahren in Frankreich, waehrend des Oxbow Longboard Contests bei Biarritz, mal jemanden mit einem „Mini-Mini Holz-Finless“ Board (6.0 bis max 7) unglaublich abgehen sehen. Haette nicht gedacht das man so ein Board in dieser Form fahren kann.
4. November 2009 um 5:38 Uhr #108357
arndGastIch habe mal nach „surfboard design channels single fin -„channel island“ „gegoogelt“ und generell scheint folgender Konsens zum Effekt von Channels zu bestehen:
# Channels: lift and directional drive bite and hold. (4) or (6)
* Tail channels: directional bite off tail in turns
o control and speed in bigger wavesChannel bottom design can have up to 8 channels running along the bottom of a surfboard and there are a number of variations. Their basic purpose is similar to a concave bottom i.e. To direct the water from nose to tail giving increased lift and speed. If they are deep, long and have hard edges they may do this too well and make the surfboard prone to tracking.
Das Channels das Board „Loser“ und mehr Drehfreudiger machen sollen konnte ich hingegen erstmal nicht finden. Fuer ein „loses“ Fahrgefuehl wuerde ich was Fisch, oder Fischaenliches mit 2 Finnen-Setup waehlen.
Gruss,
Arnd
4. November 2009 um 14:58 Uhr #108365
Horst-GüntherGastalso, increased lift und speed is ziemlich ähnlich zu loose. und wenn du nen increased lift und speed bekommst, musst du eigentlich einen kontrollverlust haben. in ner „schnellen, hohlen“ welle wills du eigentlich keinen increased lift und speed, du willst einfach nur griff haben um deine linie in der wall halten zu können, weil den speed bekommst sowieso. gruß, rainer
4. November 2009 um 19:16 Uhr #108373
partyturtleGastalso, increased lift und speed is ziemlich ähnlich zu loose
naja… soweit ich das verstehe, hat lift und speed mit ner bewegung in längsrichtung zu tun, loose aber eher in querrichtung…
davon abgesehen zweifel ich das ganze konzept nochmal bisschen an… increased lift is ja verstärkter autrieb, in dem fall unterm tail.
ich vermute mal stark, dass sich die ganzen shaper mal kurz die bernoulli- und kontigleichung angesehen haben, die da besagen, dass bei einer querschnittsvergrösserung das fluid verzögert wird und der druck steigt. in dem fall unterm tail. daraus kann man folgern, dass das increased lift und mehr speed gibt…
die sache hat nur einen haken. durch den channel steigt nicht etwa der druck unterm tail, sondern es singt der druck unter der mitte des boards, da am ende des tails umgebungsdruck herrscht. und auf den muss man am ende kommen.
is genau das gleiche prinzip wie bei den unter rennwagen verbauten diffusoren.davon abgesehen, kann ich mir ohnehin nicht vorstellen, dass das einen merklichen einfluss auf die druckverteilung unterm board hat, da da ganz andere faktoren überwiegen…
@arnd: schönes board, gefällt mir auch ganz gut (rein optisch), eine beurteilung der fahreigenschaften meinerseits wär aber reine spekulation…
und zu den finnen… ich hatte da glaub ich mal was… nur find ichs leider nimmer… der untertitel des berichts war irgendwas mit a shapers point of view… aber auch google hat mir bis jetzt nicht weiter geholfen… vlt hast du mehr glück… (oder ich den link aufm ausdruck davon… an den ich aber grad nicht ran komm… ist aber in arbeit)4. November 2009 um 22:19 Uhr #108381
Horst-GüntherGastdie sache ist, dass man bei nem surfbrett nich das eine ohne das andere bekommt, da das brett quasi immer en turn fährt, sprich das brett wird looser in querbewegung, so wird es auch looser beim wahrgenommenen geradeausfahrn(ergo mehr speed bei dieser art von geradeausfahrt, die ja eigentlich en konstanter turn gegen die wellenwand ist). ich hoffe, verständlich ausgedrückt.
im übrigen sobald man mehr lift hat, muss das brett auch looser werden, weil mehr tail ausm wassa gleich weniga halt.
hab übrigens geradeben aus langeweile ne 1″ xps platte zu so nem art alaia geshaped. hab dann aber dochn fishtail reingehauen. werds ersma ohne finnen glassn und ma ausprobiern. ist lustig. quasi null rocker und super dünn. 6,4×21,25×1,25
gruß, rainer(surfguidingpeniche.com)
4. November 2009 um 22:28 Uhr #108382
SurfmannGastalso meiner meinung nach muss man die shaperaussage dahin deuten, dass die channels für eine oberflächenvergrösserung sorgen, kombiniert mit einem minimalen finneneffekt.
es braucht dazu aber glassy conditions, weil da die wasseroberfläche am homogensten und glattesten unter dem brett durchfegt und diesen increased lift erzeugt, es entsteht ein wenig mehr druck unter dem tail. durch diese kanalisierung der strömung unter dem tail bekommt es ein wenig mehr laufruhe und somit ein bessere spur.könnte im geradeausfahren ein wenig mehr speed bringen.könnte mir vorstellen, dass wenn man das tail dann ruckartig mit druck belastet, es schneller anspricht durch gegendruck und man in schnellen glassy wellen eine ganz gute perfromance hat.
und die channels dann auch noch mit nem singlefin zu kombinieren, weisst meiner meinung nach darauf hin, dass der shaper schon ein wenig vorstellung hatte von dem was er da macht.aber mal was anderes, was haltet ihr davon?
http://www.glenwinton.com/jordy-smith-on-6-fin-surfboard.php
cheerz der sörfmann
5. November 2009 um 5:21 Uhr #108393
arndGastalso meiner meinung nach muss man die shaperaussage dahin deuten, dass die channels für eine oberflächenvergrösserung sorgen
Channels bedeuten auf jedenfall mehr Flaeche, mehr Flaeche bedeutet normalerweise auch mehr Speed.
kombiniert mit einem minimalen finneneffekt.
Die Channels verstaerken auf jedenfall die Stabilitaet des Boards. „Loser“ wird es auf keinen Fall. Das kann man auch einach festellen indem man ein aehnliches Board einmal mit und einmal ohne Channels testet. Am besten mit einem Singlefin weil der Effekt da deutlicher spuerbar ist als beim klassichen Tri-Fin-Setup.
es braucht dazu aber glassy conditions, weil da die wasseroberfläche am homogensten und glattesten unter dem brett durchfegt und diesen increased lift erzeugt, es entsteht ein wenig mehr druck unter dem tail. durch diese kanalisierung der strömung unter dem tail bekommt es ein wenig mehr laufruhe und somit ein bessere spur.
Sehe ich auch so und entspricht auch dem was man an Infos ueber Channel auf den Shaping-Seiten finden kann.
aber mal was anderes, was haltet ihr davon?
http://www.glenwinton.com/jordy-smith-on-6-fin-surfboard.php
Ich weiss nicht was das bringen soll. Ein Quad-Setup sollte eigentlich fuer alles reichen. Man koennte zwar deutlich kleiner Finnen nehmen wenn man 3 pro Seite benutzt aber ich _glaube_ nicht das „es“ was bringt. Letztendlich muss man es ausprobieren.
Ein Bekannter der im Fruehjahr bei mir auf Bali zu besuch war brachte von Australien dieses Board hier mit:


Mein Bekannter war von dem Board sehr ueberzeugt und ich habe „Richi“ auch in den unterschiedlichsten Bedingungen mit dem Board sehr gut fahren sehen. Leider habe ich es nicht ausprobiert.
Der Shaper ist auf jedenfall sehr Experimentierfreudig. Die meisten Modelle sind mit und ohne Channels zu haben. Wuerde die gerne mal testen aber das duerfte sich schwierig gestalten.


Das hier ist schon Extrem:


Gruss,
Arnd
5. November 2009 um 16:45 Uhr #108410
Horst-GüntherGastalso, wenn channels mehr speed und gleichzeitig mehr stabilität bringen, dann verstehe ich nicht, warum nich alle welt mit channels surft. auch wenns nur in glassy conditions funktioniert. das tolle an glassy conditions is ja, dass da alles funktioniert. der wahnsinn. mehr speed und stabilität gleichzeitig. das is doch wovon wir alle träumen.
ich bin ein absolut identischen skatefish(thruster) mit und ohne channels gesurft. in ähnlichen bedingungen und welch wunder, der mit channels war definitiv looser(bei dem was ich unter loose verstehe). bedingungen waren, wenn ich mich recht erinner, nicht absolut glassy, aber nah dran. vielleich hüfthoch.
ich versteh einfach nich, wie man mit nem increased lift mehr kontrolle bekommen kann!
gruß, rainer(surfguidingpeniche.com)
5. November 2009 um 16:54 Uhr #108413
Horst-GüntherGastZitat:
aber mal was anderes, was haltet ihr davon?
http://www.glenwinton.com/jordy-smith-on-6-fin-surfboard.php
wenn mans zu jordy sonst vergleicht, sieht man ja schon direkt en merklichen unterschied. das brett ist fast nicht zu überdrehen, verliert fast keinen speed, aber sieht auch alles entsprechend weniger radikal(dafür kontrollierter) aus. hat definitiv seine daseinsberechtigung.
gruß, rainer(surfguidingpeniche.com)
5. November 2009 um 17:08 Uhr #108414
arndGastalso, wenn channels mehr speed und gleichzeitig mehr stabilität bringen, dann verstehe ich nicht, warum nich alle welt mit channels surft.
Die gaengige konfiguration mit den drei, gleichgrossen Finnen bietet genug stabilitaet fuer alles. Channels machen meiner Meinung nach dann Sinn wenn du eine Single- oder Zwei-Finnen Konfiguration hast.
auch wenns nur in glassy conditions funktioniert. das tolle an glassy conditions is ja, dass da alles funktioniert. der wahnsinn. mehr speed und stabilität gleichzeitig. das is doch wovon wir alle träumen.
Noe: Mehr Speed ja, aber nicht mehr stabilitaet = weniger Drehfreudig,
ich bin ein absolut identischen skatefish(thruster) mit und ohne channels gesurft. in ähnlichen bedingungen und welch wunder, der mit channels war definitiv looser(bei dem was ich unter loose verstehe).
Ich verstehe unter „looser“ => Drehfreudiger. Du kannst mir ja mal erklaeren wie man mit Channels „looser“ werden soll. Mir will das nicht so wirklich in den Kopf. Wenn man „Rillen“/Channels in Fahtreichtung hat gibt das mehr Fuehrung bzw. „Spurtreue“ Egal ob auf Wasser oder Schnee.
Gruss,
Arnd
6. November 2009 um 0:53 Uhr #108429
Horst-GüntherGastdas 5.11er stubbie ist übrigens dem fatum moby sehr ähnlich, nur dass es ne minimals schmalere nase hat. und da mir gestern abend langweilig war, hab ich aus dem video von ner kurssession letztens en paar wellen vom sebbo auf dem 6.8er moby zusammengeschnitten. wens interessiert:
http://www.youtube.com/watch?v=rOaoBpKoV-c
gruß, rainer(surfguidingpeniche.com)
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