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Start › Foren › Surfer Geschichten › Surf Science and Technology

  • Dieses Thema hat 26 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 15 Jahren, 4 Monaten von meister-g aktualisiert.
Ansicht von 27 Beiträgen – 1 bis 27 (von insgesamt 27)
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    Beiträge
  • 9. Oktober 2009 um 22:47 Uhr #21353
    Anonym
    Inaktiv

    Vor kurzem wurde auch in nem Surfmag (glaube es war Tide) drüber berichtet und ich habs mir auch mal im Internet angesehen…
    http://www.plymouth.ac.uk/courses/undergraduate/1645/BSc+%28Hons%29+Surf+Science+and+Technology
    Gibts auch noch an anderen Unis, glaube eine in Australien. Das ist jetzt der Link zur Uni in Plymouth.

    Was denkt ihr denn so darüber? Ich hab nicht vor das zu studieren, aber ganz interessant scheint es ja zu sein – jedoch kann ich mir kaum vorstellen damit gute Berufsschancen zu haben, das ist doch nichts halbes und nichts ganzes – wie seht ihr das denn so?

    Vielleicht hab ich ja mit dem Link jemandem bei der Studienwahl geholfen 😀

    10. Oktober 2009 um 0:31 Uhr #107841
    dark_dog
    Gast

    Für alle mit dem Plan ein promovierendes Surf-Camp anzubieten 🙄

    22. Oktober 2010 um 13:19 Uhr #118108
    SurfingSnoop
    Gast

    Hey,

    momentan mache ich noch eine Ausbildung zum Fachinformatiker und hatte überlegt das zu studieren, da ich definitiv nach meiner Ausbildung was neues probieren möchte.
    Ich mache die Ausbildung um ein festes Standbein in Deutschland oder algemein zu haben und bin im Janaur 2011 fertig.
    Da ich dann erst 21 bin und definitiv forhabe dann in der surfbranche fuß zu fassen, wollte ich mal fragen, ob jemand weiß, wie dieses studium bei den firmen oder co. angeshen ist. In England zu studieren ist nicht gerade billig aber ich würde dafür geld bekommen, wenn ich es wirklich in angriff nehmen möchte.

    bis dahin habe ich vor evtl. ein praktikum bei einem shaper zu machen, da mich boardbau recht interessiert und evtl. nen surflehrer/assistentenschein zu machen und damit im sommer in frankreich oder spanien zu jobben.

    Wäre cool, wenn ihr euer wissen oder eure vlt eigenen erfahrungen schreibt.

    Danke!

    €: ich weiß dass der Beitrag sehr alt ist, aber ich wollt kein neues Thema starten!

    22. Oktober 2010 um 14:32 Uhr #118109
    pigeonslocal
    Gast

    Ich habe einen Kumpel, der das studiert hat in Plymouth und ihm hat’s viel gebracht (sagt er mir jedenfalls).
    Er führt inzwischen einen erfolgreichen Surfshop in England und kann auch seine eigenen Bretter shapen.

    Ob man dafür unbedingt studieren muss, kann ich Dir nicht sagen, aber ich denke dieser Kurs hat eine Daseinsberechtigung wie andere auch.

    Sprüche à la Dark_dog finde ich deswegen überflüssig.

    Live and let live

    22. Oktober 2010 um 14:56 Uhr #118110
    surferguy99
    Gast

    Kann man deinen Kumpel irgendwie kontaktieren? Mich würde das nämlich auch mal interessieren, was man damit machen kann und was in dem Studium gemacht wird.

    hawksurf.blogspot.com

    22. Oktober 2010 um 15:24 Uhr #118111
    chopes
    Gast

    Was soll auch der Vorwurf sein? Dass das eine zu niedere Beschaeftigung ist um als Studium zugaenglich zu sein? Sehr viele Studiengaenge haben eine wesentliche niedrigere Qualifikation in Aussicht als die hot shots der angesehenen Berufsfelder, dennoch sollte es jedem moeglich sein die hoechstmoeglichste Bildungsstufe fuer sein spezifisches Interesse zu erlangen.

    22. Oktober 2010 um 17:18 Uhr #118114
    pigeonslocal
    Gast

    @surferguy: Habe Dir ne PM geschickt.

    22. Oktober 2010 um 17:48 Uhr #118116
    MoltoCaldo
    Gast

    hm ich versteh was ihr meint aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein seriöser studiengang mit namen „surf science“ entstehen kann. mit seriös meine ich, dass es einfach kein berufsorientierter studiengang sein kann. außer man macht nen surfshop auf, aber das kann man auch ohne diesem studium. und wenn ich wellenentstehung genau kennenlernen möchte kann ich auch meteologie studieren…

    22. Oktober 2010 um 18:38 Uhr #118120
    mts
    Gast

    mit seriös meine ich, dass es einfach kein berufsorientierter studiengang sein kann

    Also ich finde ein Studium ja wesentlich „seriöser“ wenn es sich NICHT direkt an einem bestimmten Beruf orientiert. Denke, alle Philosophie-, Germanistik-, Geschichts- und eigentlich alle Magisterstudenten werden mir da zustimmen…

    Aber ich geb Dir insofern Recht, als mir für so jeden einzelnen Punkt, der unter „Career Options“ aufgelistet steht, eine bessere Ausbildungsmöglichkeit einfällt.

    Trotzdem schau ich mir das ganze gerade nochmal genauer an 😀

    2. November 2010 um 10:09 Uhr #118354
    Thyrome
    Gast

    wer Fragen hat darf mir gern eine PM schreiben.

    Bin im zweiten Jahr des FdSc Surf Science & Technology.

    Würde es nur bedingt weiterempfehlen.
    Wer etwas lernen will, sollte in Deutschland studieren.
    Wem studieren in Deutschland zu stressig ist und nur einen Bachelor in irgendwas haben will, der hat hier in UK einen einfachen weg.

    Wenn du sagst du willst im surfbusiness arbeiten, also für eine große Firma,
    dann überleg die welche Rolle du in der Firman übernehmen wölltest.
    Einer mit Surfscience abschlus hat so bisschen Ahnung von allem, kann aber nix richtig und das auf einem ultra niedrigem level, weißt du allerdings du willst Grafiker für Billabong werden, dann studier Medien und Design oder Grafik. willst du ins Marketing studier Marketing etc. Der Surfscienceabschluss
    bringt in meinen Augen nix, weshalb ich nur 2 Jahre das Foundation Degree mache und dann mein drittes Jahr in Environmental Resource Management,
    dass ist dann ein Bachelor of Science und die allgemeintheit kann mit Umwelnt Management eher noch was anfangen als mit surf degree.

    Das Niveau in Plymouth soll ein bisschen besser sein als bei mir am College Newquay, dafür wohnt man nicht direkt am Strand und hat keine Vernünftige Wellen um sich.

    2. April 2011 um 14:49 Uhr #122165
    arnd
    Gast

    Fuer alle die sich fuer das Surf-Science Studium interessieren gibts hier ein Interview mit vielen Infos zum Surf-Science Studiengang in Newquay, England.

    5. April 2011 um 10:50 Uhr #122220
    holiday
    Gast

    die uni, an der ich in australien (goldcoast) studiert habe, bietet ebenfalls ein surf-studiengang an. war damals recht beliebt.

    http://www.scu.edu.au/coursesin2011/?action=matrix&command=matrix_temp_load&spk_no=301074

    6. April 2011 um 15:05 Uhr #122263
    Thyrome
    Gast

    BITTE GLAUBT MIR….. studiert nicht surf science…. das ist der größte scheiss + abzocke den ihr euch vorstellen könnt.
    ich bereue es zu tiefst und muss jetzt schauen wie ich meinen lebenslauf retten kann.

    finger weg finger weg finger weg.

    kosten für den bachelor 9000 euro,
    wissen das euch vermittelt wird…. etwa stoff den man an einer deutschen uni innerhalb 3 monaten lernt wird hier wie kaugummi auf 3 jahre verteilt.

    die lehrer haben keine proffessur geschweige denn doktortitel.
    das englische bildungssystem ist für den anus.

    6. April 2011 um 17:06 Uhr #122265
    pigeonslocal
    Gast

    Jedem seine Meinung, aber ich kenne genügend Leute die den Kurs gemacht haben und zufrieden waren und inzwischen in der Surf Industrie arbeiten.

    Vielleicht liegt es daran, dass Du „nur“ an einem College bist und nicht an einer Uni?

    das englische bildungssystem ist für den anus.

    Völliger Quatsch, als ob ein Bachelor in Deutschland besser wäre.

    6. April 2011 um 22:06 Uhr #122275
    Thyrome
    Gast

    mag sein, kdass andere unis besser sind.

    cornwall college gehört nicht dazu.

    an welcher uni bist du und welche studiengänge machst du ?

    haben deine freunde in plymouth surf science gemacht?

    heißt für dich in der surfindustrie arbeiten auch im quicksilver shop an der kasse stehn?

    7. April 2011 um 9:23 Uhr #122283
    pigeonslocal
    Gast

    Na ja ein College in UK ist nicht gleich Uni, da ist schon ein Unterschied!
    Ja, Kollegen haben in Plymouth Surf Science studiert.

    Nein, die meisten haben sich eigene Shops, bzw. Shaping Labels aufgebaut, andere arbeiten für namhafte Marken (und nein nicht an der Kasse)

    Ich selbst habe den Kurs nicht studiert, deswegen habe ich ja auch gesagt, dass jedem seine Meinung zusteht, aber grundsätzlich zu sagen, dass das englische Bildungssystem für den Anus ist, finde ich etwas arrogant.

    8. April 2011 um 17:50 Uhr #122340
    Thyrome
    Gast

    evtl ist der ausdruck arogant,
    aber das ist eben nicht nur meine meinung sonder auch die vieler engländer.

    bisschen logisches nachdenken läßt auch vieles erklären.

    ein college / uni ist ein business und ein business will geld verdienen.
    der dean von plymouth verdient im jahr 230 000 pfund !!!

    welche lehrkraft ist wohl billiger? die mit dr. proffesur oder die ohne.

    ja unterschied von college und uni darf schon da sein.

    im fall cornwall college newquay wird dieser surf science kurs hergenommen um ein cooles image zu bekommen, weil surfen ist ja bekanntlich cool.
    wenn ich allerdings in meinem studium weniger lerne als auf dem deutschen gymnasium, mein erdkunde lehrer weniger ahnung hat als meine erdkunder lehrerin aus der 10ten klasse, bei der statistik prüfung, wo man übrigens alle seine aufschriebe und bücher benutzen durfte, das thema geometry, sprich sinus cosinus tangens ausrechnen vom lehrer weggelassen wird, weil er das als zu schwierig findet, wenn meine klausuren ein target return date von januar haben und ich sie im april immer noch nicht korrigiert vor mir hab, wenn meine vorlesungen aus lächerlich zusammengestümperten wikipedia einträgen und youtube videos bestehen, wenn 95% der lehrkräfte auf aufkommende fragen google anwerfen, wenn ich 2130 pfund zahl und beim drucken von hausarbeiten auf ein kontingent von 10 pfund beschränkt werde, bei seitencosten von 20 cent, wenn ich CAD beigebracht bekomm anhand vom rhyno tutorial, das ich einfach so runterladen kann… das ganze auf privatrechnern, weil die lizenz für rhyno auf den uni rechnern nicht läuft, das aber schon in den letzten 3 jahren so war, scheisse das ich n mac hab und da kein rhino läuft, wenn mein productions methods und material lecturer noch nie im leben resin angemischt hat und nicht weiss was ein bonzer ist (60er 70er jahre entwickelt), wenn eben selbiger typ in jeder surf history lessom sein selber geschriebenes the surfing tribe zum kauf anbietet und seine hausarbeit komplett auf seinem buch basiert, dass es auch jeder kaufen muss, weils in der bücherei nicht genügend gibt. wenn wenn wenn… dann kann ich einfach immer und immer wieder jeden davon warnen diesen kurs zu machen.

    wenn es einem scheiss egal ist, dass man was lernt und schlau wird, dass man ahnung von der welt und den dingen bekommt und eh den ganzen tag surfen gehen will, dann kann er den kurs gerne machen. wird aber am ende wenn er wirklich in die arbeitswelt kommt und etwas leisten soll sein böses erwachen haben.

    und siehste deine kumpels, sie haben ihre eigenen labels gegründet sie haben sich nicht beworben und im grunde wäre es wurst ob sie studiert hätten oder nicht.

    ich bin auch dabei mich selbstständig zu machen, weil das für die ganze soße noch die beste lösung ist.

    aber der 0815 student macht an der uni die work experience und wird darauf getrimmt für andere zu arbeiten. in sachen business start up und so gibt einem die uni keine hilfe.

    ich bleib bei meiner meinung, dass der kurs nicht zu empfehlen ist und wer tiefer hineinhört der weiss auch das dieser kurs in dieser form nicht mehr all zu lange existieren wird.

    10. April 2011 um 18:44 Uhr #122368
    pigeonslocal
    Gast

    aber das ist eben nicht nur meine meinung sonder auch die vieler engländer.

    Und diese Aussage basiert auf was? Ich kenne genügend Leute die das genaue Gegenteil behaupten, weil es an englischen Unis einfacher ist sich auf eine sache zu spezialisieren. Ausserdem ist die Ausbildung an englischen Unis oft viel praxisorientierter. Bsp. Bournemouth Uni wo ich studiert habe, hat ein Track Record von 85% die innerhalb eines halben Jahres nach Abschluss einen Job gefunden haben (und nein damit meine ich nicht Cafe oder Kassiererin). Um mal ein ganz extremes Beispiel zu nehmen, wirst Du ja nicht im Ernst behaupten wollen, dass ein Kurs in Oxford, Cambridge, UCL, Royal Holloway etc. schlechter sein soll als ein vergleichbarer Kurs an einer deutschen Uni?

    Wie gesagt, DU hast einem College diesen Kurs gemacht. Das kann man überhaupt nicht vergleichen. Ist ja wohl eher Volkshochschulen Standard.
    Wegen Deiner negativen Erfahrung einen Rückschluss auf das gesamte britische Bildungssystem zu machen finde ich nach wie vor falsch.

    ein college / uni ist ein business und ein business will geld verdienen.
    der dean von plymouth verdient im jahr 230 000 pfund !!!

    welche lehrkraft ist wohl billiger? die mit dr. proffesur oder die ohne.

    ja unterschied von college und uni darf schon da sein.

    Etwas einfach gedacht, aber welche Uni funktioniert nicht so?
    Im übrigen ist das jährliche Ranking der Unis extrem wichtig, da sie dementsprechend Forschungsgelder bekommen, also haben die Unis schon ein eigenes Interesse den Standard zu heben und gut abzuschneiden.

    Sorry ich kenn Deinen Hintergrund nicht, aber hast Du im Ernst geglaubt, dass ein durchschnittliches College in Cornwall Dich zu akademischen Höchstleistungen antreiben würde? Nach Newquay geht man ja wohl eher wegen den Surfspots in der Umgebung hin. 😉

    und siehste deine kumpels, sie haben ihre eigenen labels gegründet sie haben sich nicht beworben und im grunde wäre es wurst ob sie studiert hätten oder nicht.

    falsch, denn einige arbeiten für Surffirmen und haben sich ganz normal bewerben müssen.

    aber der 0815 student macht an der uni die work experience und wird darauf getrimmt für andere zu arbeiten. in sachen business start up und so gibt einem die uni keine hilfe.

    Wie gesagt, kommt auf die Uni an. Meine Uni hat extrem viel Entrepeneurship gefördert und Workshops etc. angeboten.
    Einer unserer Alumnis ist z.B. der Gründer von Fitness First.

    11. April 2011 um 3:42 Uhr #122379
    Thyrome
    Gast

    ok, ich räume ein, ob englands bildung schlechter oder besser ist, kann ich nicht beurteilen. ich kann nur beurteilen, was die leute mit ihren a leveles können, dass ist nicht viel. und ich kann sagen, dass college kindergarten niveau hat.

    ich will nur deutlich machen, dass der surf science kurs einen im leben nicht weiter bringt, geschweige denn bildet.

    wer dumm bleiben will, soll ihn wegen mir aus gerne studieren.

    ist eigentlich ziemlich schade, denn diese kurs wäre mit der richtigen rangehensweise gar nicht mal so schlecht.
    aber dann müsste man halt erstmal mathe und physik in ernster form betreiben, dass man sich an dinge wie strömungslehre und konsorten wagen könnte.

    11. April 2011 um 4:19 Uhr #122381
    chopes
    Gast

    Sieht man denn nicht auf den ersten Blick, dass das kein Studiengang ist, der einem danach die Welt eroeffnet?

    Uebrigens sind wir aus dem „schlechten“ deutschen Bildungssystem sehr verwoehnt hervorgegangen, hier fallen 40% durch meinen economics Kurs und ich arbeite an ner high distinction.

    Der UN HDI enthaelt den Education Index mit z.B. Australien auf #1 (UK auf #30, Deutschland #32) und ich wuerde die vermittelte Bildung eines deutschen Gymnasiums wesentlich hoeher einschaetzen als den einer australischen high school (klar ist auch, dass der index diese Beziehung nicht beschreibt, aber den Eindruck vermittelt).

    Letztendlich haengt das einfach von der uni ab, wie kannst du das englische Bildungsystem anhand von surf science an einem college bewerten, studier was generalistischeres in Oxford und du siehst es anders.

    die Vorlesung in der ich gerade sitze ist uebrigens sehr langweilig 😯 dafuer geh ich gleich surfen, ohne science.

    11. April 2011 um 5:52 Uhr #122382
    arnd
    Gast

    Ausserdem ist die Ausbildung an englischen Unis oft viel praxisorientierter.

    Ein Uni Studium hat nicht den Anspruch einer Ausbildung und fuer praxisorientiertes Studium sind in Deutschland die Fachhochschulen da.

    11. April 2011 um 5:57 Uhr #122383
    arnd
    Gast

    Sieht man denn nicht auf den ersten Blick, dass das kein Studiengang ist, der einem danach die Welt eroeffnet?

    In dem von mir verlinkten Interview wird ganz deutlich gesagt das ein Surf-Science Studiengang alleine sicher nicht reicht um einen Job zu kriegen und das Niveau eher gering ist.

    Letztendlich haengt das einfach von der uni ab,

    Und vom Studiengang. Ist halt ein Unterschied ob du Soziologie/Medienwissenschaften/Sport oder Physik/Mathe/Informatik/Volkswirtschaftslehre studierst.

    11. April 2011 um 7:07 Uhr #122384
    chopes
    Gast

    Ausserdem ist die Ausbildung an englischen Unis oft viel praxisorientierter.

    Ein Uni Studium hat nicht den Anspruch einer Ausbildung und fuer praxisorientiertes Studium sind in Deutschland die Fachhochschulen da.

    Was ist das fuer ein Argument?
    In Deutschland pfeifen sie dir hardcore die Theorien rein und fragen dich am ende mit einer 100% friss oder stirb Klausur alles ab und am Ende hast du einen Wisch der bescheinigt, dass du ein gutes Kurzzeitgedaechtnis hast und weisst, wer 1979 was gesagt hat.
    Da sind mir staendige essays und case studies in Kombination mit final exams lieber und erscheinen wesentlich sinnvoller. Anwendung heisst das Zauberwort.

    Ich vergleiche oft unsere Themen und Pruefungen mit Freunden die in Deutschland aehnliches studieren (Marketing/Management) und bin absolt kein fan vom deutschen Studiensystem aus den Zeiten des historischen Florenz.

    11. April 2011 um 9:58 Uhr #122386
    pigeonslocal
    Gast

    Da muss ich Chopes absolut Recht geben. Vielleicht ist es auch nur eine Typ Frage, aber ich persönlich mag praxisorientiertes Lernen mehr als stundenlanges Theorie pauken.
    Eine gesunde Theoriebasis ist sicherlich wichtig, aber was bringt es später ein Heer von Theorie-und Fachidioten in die Realität zu entlassen?

    Sandwich-Kurse (also mit 1 Jahr Pflichtpraktikum in der Industrie) sieht man an englischen Unis viel mehr.

    Ich glaube in Deutschland wird halt sehr breit gefächert Wissen vermittelt. Das fängt ja schon in der Schule an. A-Level Schüler spezialisieren sich sehr früh auf gewisse Bereiche und sind immer wieder überrascht, dass Schüler an deutschen Schulen so viele verschiedene Fächer gleichzeitig belegen (müssen).

    Fürs Allgemeinwissen sicherlich super, schliesslich habe ich auch davon profitiert, aber für Schüler die sich früh auf ihre Begabung in gewissen Bereichen spezialisieren wollen eher schwierig.
    Was bringt es einem Schüler, der sprachlich und künstlerisch begabt ist, sich Jahre durch Pflichtfächer in den Naturwissenschaften zu quälen und den gesamten Notenschnitt zu versauen?

    Eben, wie schon gesagt, eine Typ Frage wem welches System mehr liegt. Ein Urteil zu fällen ob das eine oder andere Bildungssystem besser ist steht mir gar nicht zu, da beide ihre Vor- und Nachteile haben.

    11. April 2011 um 16:49 Uhr #122394
    arnd
    Gast

    Kurze Antwort: Ich bin selber eher Praxis orientiert bzw. mag eine gesunde Mischung aus Praxis und theoretischen Grundlagen. Nun ist es aber nunmal so das eine Uni nicht dazu da ist einen fuer praktische Arbeit (Anwendung) sondern eben fuer die Forschung und Entwicklung auszubilden. Fuer praxisorientiertes Studium ist die Fachhochschule da.

    In Deutschland aber leider so das Firmen lieber Uni Studenten nehmen da das Uni-Renomee einfach deutlich besser ist, obwohl denen oft der Praxisbezug fehlt. Ausser sie haben sich die Praxis selber beigebracht. Das ist aber ein Problem der Firmen und Studenten aber nicht der Uni oder FH’s. Wenn du Praxisbezug haben willst, in Deutschland MUSST du auf die FH gehen.

    Davon abgesehen ist die Bandbreite der Unis auch recht gross. Was du auf Uni A in Fach X bis zum Vordiplom an Theorie eingefuellt bekommst wird von Uni B nur angeboten wenn du dort die Theorie im Hauptstudium als Schwerpunkt nimmst. Das Dumme ist das die Studenten dies vor Studienbeginn meist nicht wissen oder sich die Uni nicht aussuchen koennen.

    Das deutsche Studiensystem, so wie es gedacht ist, also alles was in Forschung und Entwicklung will geht an die Uni, Leute die Anwenden wollen gehen an die FH ist schon ganz ok. Nur wollen eben alle an die Uni und beschweren sich dann ueber mangelnden Praxisbezug fuer die die Uni eben nicht vorgesehen ist.

    Ach ja, und bei denen Scheinen die ich gemacht habe, habe ich auch alles oder zumindest 90% verstanden. Auswendiglernen mag ich nicht und kann ich nicht.

    Ok, das war jetzt nicht ganz so kurz….

    11. April 2011 um 22:05 Uhr #122407
    meister-g
    Gast

    Ausserdem ist die Ausbildung an englischen Unis oft viel praxisorientierter.

    Ein Uni Studium hat nicht den Anspruch einer Ausbildung und fuer praxisorientiertes Studium sind in Deutschland die Fachhochschulen da.

    Was ist das fuer ein Argument?

    keines. das ist eine richtige feststellung.
    auf jeden fall aber keine, auf die man antworten muss, dass theorie scheisse ist 😉

    je nach beruf, fach, angestrebte position, vorlieben etc wählt man halt zwischen uni oder fachhochschule. beides hat seine daseinsberechtigung. dass pure theorie aber nicht 1a ist haben aber auch schon viele studiengänge/unis schon gecheckt.
    aber eben sehr studiengang und uniabhängig der praxisbezug wie arnd schon sagt. am besten vorher genau informieren.
    schade aber auch, dass das durch den bachelor alles so schwammig geworden ist.

    ich selbst habe früher theorie auch nicht gemocht. nach meiner ba habe ich mich dann nochmal für ne uni entschieden. wobei heftige studiengänge (monatelanges lernen für eine klausur) auch nix für mch gewesen wären.

    generell meine ich die allgemeine tendenz für die qualität eines studiengangs darin zu sehen wie tiefgründig und zeitintensiv die abschlussarbeit ist. je nach studiengang liegen zwischen ba’s und unis welten. die einen rotzen in 2 monaten nen fragebogen zusammen, die anderen verlängern ihre 6 monate um weitere 3 weil das forschnungsthema sonst nicht zu schaffen ist.

    16. April 2011 um 1:18 Uhr #21354
    Katzenfilet
    Gast

    bin in thyrome’s jahrgang und kann mich dem nur anschließen. finger weg, zeit und geldverschwendung, absoluter witz.

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