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karl meer aktualisiert.
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28. August 2009 um 1:57 Uhr #20943
PhillippTeilnehmerHallo zusammen,
mich hat immer die Auswirkung des Bottomshapes aufs Fahrverhalten interessiert und ich habe da mit so einigen Shapern gesprochen und einiges ausprobiert.
Vielleicht könnt ihr ja mal folgende Thesen fundiert bewerten,ergänzen oder wiederlegen (bitte nicht nach dem Moto:“ mein buster ist single concave und sowieso geil…blabla“)das klassische V: Oft bei längeren Brettern, wendig bei schlechten und unsauberen bedingungen.Eher langsam. Kein noseride möglich(warum eigentlich?)
single to double concave: oft bei shortboards und fishen, schnell augfrund des ansaugens von luft unters board und anschliessendem um die finnen leitens (stimmt das?), wendig durch schwerpunkt auf der mitte,auch bei kleineren bedingungen.
bei longboards vorraussetzung zum noseriden (wieso?)reines single concave: meist shortboards, schwerer zu turnen aber stabil bei großen bedingungen, schnell durch luft unterm brett.
Schlecht als Allrounder.mal gespannt was kommt…
28. August 2009 um 11:35 Uhr #106798
partyturtleGasthehe… so langsam stoßen wir in interessante bereiche vor 😉
(ich weiß es aber auch net besser…)
fand das hier recht hilfreich http://www.naturalcurvesboards.com/html/design.html#2. September 2009 um 11:12 Uhr #106937
ShaunGastWir koennen ja unser gesammeltes Halbwissen zusammenschreiben.
das klassische V: Oft bei längeren Brettern,
richtig, wendig bei allen Bedingungen, aber eher langsam
Kein noseride möglich(warum eigentlich?)
???
single to double concave: oft bei shortboards und fishen, schnell augfrund des ansaugens von luft unters board
richtig.
und anschliessendem um die finnen leitens (stimmt das?)
kann sein. Aber ich denke double concaves haben gegenüber single concaves vorteile bei schnellen, steilen faces. Ein europaeischer summerrfish sollte Single concave haben, ein board für steilere reefs double. Single/double kann die Vorteile kombinieren.
reines single concave: meist shortboards, schwerer zu turnen
Besser: Meist Fish Boards, schwerer zu turnen, stimmt denke ich nicht bei allen Geschwindigkeiten.
aber stabil bei großen Bedingungen
nein, sehe ich nicht so.
Was ich sonst noch dazu beitragen kann: Ich hatte mal ein Board mit einem sehr interessanten bottom shape in der Hand. War ein Buster shortboard. Ich habe auf der webseite geschaut was darüber steht.
„Durch das aufwendige Bottomdesign mit Single, Double und V-concave gleitet es schnell an, hält den Speed und ist für die Länge sehr wendig.“
Daraus denke ich, dass single concave gut fürs angleiten ist, double concave gut wenn es schneller wird und vee concave ein guter Kompromiss zwischen Wendigkeit und Geschwindigkeit. Das Board hatte vorne/mitte single concave, hinter der mitte bis zu den fins double concave und dann in der tail/fin area vee concave.
da shaun
19. September 2009 um 13:18 Uhr #107328
kwaiznGastdas mit der luft stimmt meiner meinung nach nicht.
das prinzip der concave ist, den rocker flacher zu machen und dadurch wird das board schneller. da an den rails aber noch der ursprüngliche stärkere rocker vorhanden ist bleibt das board trotzdem wendig.
die doubleconcave ist ein v mit zwei concaven und dadurch wird das board einfacher zu fahren. bzw, einfacher zu kontollieren.
die noseconcave an longboards macht zum einen den rocker flacher und erzeugt etwas lift was beim noseriden hilft.
man kann nicht generellsagen das eine single concave nicht allroundtauglich ist das das von sehr viel mehr als vom unterwasserschiff abhängt!
durch einen kleineren finnensatz wird ein board looser!
26. September 2009 um 13:58 Uhr #107533
karl meerGastHallo,
mehr Halbwissen von meiner Seite. Eine grundsätzliche Bemerkung vorneweg, bottom Konturen alleine zu diskutieren ist etwas schwierig, Rocker, outline, rails und Volumenverteilung des Brettes haben viel mehr Auswirkungen auf die besprochenen Fahreigenschaften – ein shortboard mit concave fährt natürlich anders als ein longboard mit concave.
ich kenn mich bei longboards nicht aus, hab aber mittlerweile 12 Bretter geshaped die alle zwischen 5,9 und 6,2 waren, also kurz, flach und breit. Dabei einige Fische mit Keel Finnen, Quads und Thruster. Alle haben zumindest etwas V vom Beginn des Finnenclusters bis zum (breiten) fishtail, das hilft von einer Kante auf die andere zu kommen, ausserdem bekommt man mehr tail rocker, das Brett wird wendiger. zwischen den Füssen hab ich single to double concave (auch durchs V hindurch), single concave und flach ausprobiert. generell denke ich, dass bottom Konturen gar nicht so wichtig sind, sie gelten unter Garagenshapern teilweise als Marketinggag der Industrie. Vielleicht surfe ich auch zu schlecht um das genau feststellen zu können. Klingt unspannend, ist m.M. aber so: ein komplett flacher bottom ist sehr funktionabel und vielseitig.
hoffe ich konnte ein bischen was beitragen, beste grüße,
KM
26. September 2009 um 14:53 Uhr #107539
kwaiznGastrichtig man darf den bottom nicht als seperates shapedetail sehen.
er steht in kombination mit rails und rocker und das gesamtpacket entscheidet über die fahreigenschaften.concaven wirken oft schneller weil der rocker flacher wird und das board durch den release effekt an der kante etwas rektionsfreudiger ist.
aber ansich ist ein facher bottom der schnellste!
26. September 2009 um 14:58 Uhr #107540
karl meerGasthallo kwaizn,
sehe ich auch so, aber wie entsteht der release effekt durch das concave? ich dachte immer das passiert durch eine kannte an der unterseite der rail, (tucked under edge)?
gruß,
KM
26. September 2009 um 15:24 Uhr #20944
kwaiznGastda entsteht der effekt auch aber die concave versträrkt den effekt.
bildlich am einfachsten kann man es sich mit einem löffel vorstellen.
erst den löffel mit der gewölbten rundung nach aussen unter einen wasserstrahl halten.
dann andersherum.–> das wasser löst sich sher viel schneller vom löffel und der lift effekt ist auch etwas größer–> venturieffekt / kontinuitätsgleichungalso wie man sieht ist auch die railform sehr am lifteffekt beteiligt und deshalb kann man nicht nur am bottomdesign auf fahreigenschaften schliessen
klaus
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