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- Dieses Thema hat 57 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 18 Jahren, 2 Monaten von
shakin_roga aktualisiert.
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1. April 2008 um 23:33 Uhr #14863
Kevin HeidTeilnehmerAlso, da ich vorgestern endlich nach 2 monaten das erste mal in panama surfen war, wollte ich mal etwas fragen:
auf grund meiner arbeit hier hab ich immer nur sonntag und manchmal auch samstag nachmittag frei. das heisst aber, dass ich vielleicht gerade mal alle 2 wochen durchschnittlich surfen kann, da die bedingungen hier in der naehe von panama-city (san carlos) nicht sehr konstant sind.
Ich frag mich jetzt nur ob da irgend etwas weiter gehen wird, bei den grossen abstaenden oder ob ich wohl eher immer auf der gleichen stufe herumduempeln werde.
bin uebrigens „fortgeschrittener“ (sag ich jetzt mal) und fahr ein 6’6er mischding, dass ich zwar schon in ein paar wellen gebracht habe aber das doch noch eine herausforderung fuer mich ist (find ich aber nicht negativ).mfg, niko
2. April 2008 um 0:10 Uhr #86295
t0biGastda geht schon was…
natürlich wäre es surftechnisch besser, wenn du die zeit am stück surfen könntest und dann ruhig längere pausen dazwischen hättest, aber daran änderst du ja eh nix, also sei froh dass du wenigstens alle 2 wochen für einen oder zwei tage surfen kannst. was ich dir wohl empfehlen würde, wäre das brett so zu wählen, dass deine wellenausbeute riesig ist und du dich auf’s surfen und nicht auf’s sitzen konzentrieren kannst. natürlich ist da ein gewisser zeilkonflikt weil ein voluminöseres brett auch weniger drehfreude bedeutet, aber bei so kurzer zeit am meer, würde ich lieber mehr volumen nehmen und dann mit schwereren turns leben, als weniger volumen und leichtere turns und dafür weniger wellen.
ich würde mir an deiner stelle auch immer etappenziele setzen. ich weiss jetzt nicht wie gut du bist, aber halt jeweils so ziele für 2 tage, z.b. mind. 10 wellen backside bis zur inside durchfahren an einem tag oder mind. 3 bottom- und top-turns auf einer welle schaffen oder sowas. dann wirst du auch fortschritte sehen, die dir sonst vielleicht gar nicht auffallen würden und so bist du wieder etwas mehr motiviert…
2. April 2008 um 17:01 Uhr #86308
omarGastdanke fuer die antwort.
da ich aber mit dem oeffentlichen bus hier unterwegs bin, ist was ein groesseres board ziemlich unrealistisch, aber meins ist eh ganz gut zum paddeln.
so viele wellen wie moeglich, um fortschritte in der technik zu erlangen.
aber wie schauts mit dem koerperlichen aus??
wird sich mein paddeln voraussichtlich verbessern, oder bleibt das vorraussichtlich immer auf gleichem level, da zu viel zeit zwischen den sessions??
danke2. April 2008 um 17:20 Uhr #86310
t0biGasthängt vom typ ab denk ich. bei mir merke ich keinen paddelkraftverlust wenn ich unter 4 wochen „an land“ bin. danach wirds umso muskelkatiger beim ersten surftag, je länger ich an land bin… kein schwimmbad oder see in der nähe?
2. April 2008 um 17:54 Uhr #86311
omarGasterstens kein schwimmbad oder see (nur ein kanal 😉 ) in der naehe und zweitens eigentlich auch keine zeit zu sowas zu fahren.
da ich aber fuer ein jahr hier bin, hab ich doch ab und zu mal zeit irgendwas krafttechnisches zu machen. gibts tips oder links zu threads die sich auf paddelpower-steigerung an land ohne fitnessstudio beziehen??
eine frage zur ausdauer. Wie wichtig ist die generelle „kondition“, damit mein ich jetzt nicht die ausdauer der paddelmuskeln sondern die generelle kondition, um wellen zu bekommen? bringt laufen gehen etwas??2. April 2008 um 18:07 Uhr #86312
t0biGastes gibt einen langen thread zum thema kraft und fitnessstudio da stehn auch tipps für kraft ohne studio drin…
eine gewisse grundausdauer ist nie verkehrt, hängt beim surfen aber auch vom spot ab. wer immer bei 5 bft sideshore in kabbel-scheve draussen sitzt wird mehr ausdauer brauchen als jemand, der nur pointbreaks in lauwarmem südseewasser surft.
3. April 2008 um 0:23 Uhr #86332
tweetyGastHab hier einen link, vielleicht hilft er Dir ja 🙂
http://www.expertvillage.com/video-series/3412_surfer-workout.htm
3. April 2008 um 14:19 Uhr #86345
flow-joGastWill ich doch auch mal was dazufügen. Ich bin zwar nicht wirklich ein erfahrener Surfer, kenne mich allerdings recht gut mit der Trainingslehre aus.
Also nur zwei Tage in der Woche Sport zu machen, wird dich langfristig gesehen zwar in der Technik besser machen, allerdings wirst du deine Kondition, welche am Anfang sicherlich noch ansteigt, nach ein oder zwei Monaten nicht mehr verbessern können, da das Training stagniert.
An deiner Stelle würde ich auf jeden Fall noch versuchen unter der Woche zwei Mal ins Fittnessstudio/Schwimmen zu gehen.
Dann hast du nicht mehr so eine lange Pause zwischen den Einheiten und du wirst Fitter. Die Pause darf nicht lang sein, denn nach dem Training hast du ein höheres Level als vor dem Training, allerdings musst du regenerieren, damit du nicht ins Übertraining kommst. Wenn du einen Tag regeneriert hast, kannst du am nächsten Tag wieder trainieren, dein Level wird nun höher sein, sodass du eine Progression bekommst.
Wenn du zu lange regenerierst wird dein Level wieder abfallen ( dies ist bei 2 mal in der Woche Sport der Normalfall)Das ganze kannst du dir auch hier anschauen:
http://www.sportunterricht.de/lksport/optneuebe.htmlJe nach Intensität und Dauer des Trainings legst du Pausen (Tage ein).
So das war ein kleiner Überblick, Trainingspläne findest du im Net. Dehnen nicht vergessen 😉
3. April 2008 um 22:52 Uhr #86362
omarGastalso es ist leider nicht 2 mal in der woche, sondern 1 mal in 2 wochen.
ich bin hier lehrer und hab sonst leider keine wirkliche zeit/gelegenheit fuer sport. nur eben in einigen freien stunden kann ich ein bisschen kraftuebungen machen und (wegen dehnen) ich hab mir so eine jogadvd gekauft, da ich immer probleme mit dem ruecken hab.
es is halt so, dass ich angst davor hab, dass mir die paddelpower in den paar malen die ich in den naechsten monaten (bin hier fuer 1 jahr) aufs wasser komme, fehlt.
darauf hat sich vor allem die frage bezogen. das trainingsmodell beantwortet das aber eh gut; Es bringts fuer meine paddel-kraft fast gar nichts und ich muss unbedingt noch irgendetwas dazu machen.
jetzt muss ich nur schauen, was.die links sind super.
danke
14. Mai 2008 um 19:07 Uhr #88149
omarGastso, mal wieder ein paar fragen.
bin jetzt doch recht regelmaessig am surfen und schon um einiges mehr „drinnen“ wie vor einem monat.
takeoff geht, wenn ich richtig sitz ganz gut und 2 – 3 stunden schaff ich schon (was is da euer durchschnitt so?)
aber da ich erst im jaenner angefangen hab, moecht ich jetzt anfangen, etwas gezielter das surfen (also abreiten der welle) zu trainierien;
was mich jetzt interessieren wuerde, ist die reihenfolge, nach der man vorgeht um „richtig“ surfen zu lernen (ich geh davon aus, dass ich nachdemjahr mir ein shortboard kaufen will um mit dem durch mittelamerika zu traveln – hab derzeit ein 6’6er hybrid-irgendwas)
wie habt ihr das gemacht?? zuerst lernen, speed aufzubaun oder bottomturn oder oder…lg, niko
Ps:
das foto von dem bauch, der durch einen lidl-neo entstanden is
– genau so gehts mir nach jedem wochenende und das obwohl ich nur ein lycra benuetz. hab 2 lycras und mit beiden wars das gleiche.
oberkoerperfrei war gar nix, aber ich brauch ein lycra, da die sonner hier sehr stark is.
was kann ich da machen?? gar nix??14. Mai 2008 um 19:40 Uhr #88150
t0biGastWas man trainiert bzw. viel mehr was man trainieren KANN hängt auch immer ganz stark vom Spot ab. Wer z.B. nur in Scheve surfen kann (aus welchem Grund auch immer) sollte sich vllt nicht so sehr aufs tuberiden konzentrieren, sondern eher auf eine gute Positionierung beim Take-Off wert legen.
D.h. auch für dich bei der Frage danach, wie du am besten weiterlernst hängt es ein bisschen von der Welle ab. Ein guter, sauberer Bottom-Turn ist wichtig für deine Geschwindigkeit, allerdings ist es in Wellen mit einer schnellen Take-Off Section am Anfang besser wenn du dich darauf konzentrierst die Welle schon seitlich anzupaddeln und nach dem schnellen (!) Take-Off direkt ins „Pumpen“ kommst und dadurch Speed aufbaust und richtige Top- und Bottom-Turns bzw. damit verbunden ein „richtiges“ Top to Bottom Surfen erstmal vernachlässigst.
Bietet dir deine Welle aber umgekehrt nur eine kleine Wand, würdest du der Welle fortfahren wenn du direkt Pumpen würdest. Dann ist es besser nach dem Take-Off die Konzentration auf eine saubere Bottom-Turn/Top-Turn Kombination zu legen.
So lange du nicht nur Pointbreaks surfst kannst du natürlich so oder so immer backside/frontside üben, da wird man nie dümmer von 😉
So, also erstmal wär gut zu wissen was für Bedingungen du denn immer so surfst…
Wg. Bauch: Ganz dick Melkfett/Vaseline draufschmieren. Wenn du allerdings eine Wunde hast dann hilft auch das nicht weil das immer wieder aufgeht solange es nicht richtig verheilt…
14. Mai 2008 um 19:58 Uhr #88152
omarGastalso ich surf bis jetzt halb/halb beach/point-breaks.
der point laeuft nur bei lowtide und is, was die schulter angeht von set zu set und swell zu swell verschieden.
„pumpen“ heisst in dem fall das vor und rueck-belasten des bretts oder das welle-entlang fahren im leichten zickzack?
wenn ich top-to-bottom trainieren will, wie fang ich an? wie lern ich am besten schoene turns, oder kommt das mit der zeit und nach vielen versuchen von selbst?14. Mai 2008 um 21:02 Uhr #88162
t0biGastHi,
fährst du den Point front oder backside?
Falls front würde ich einfach empfehlen wenns mal wieder was schneller ist versuchst du die schrägen Take-Offs und das Pumpen (schwer das schriftl. zu erklären, ich verschs mal: alles auf goofy und lefts bezogen! Ich meine in dem Zusammenhang das Zick-Zack fahren und nicht das hoch und runter drücken ;)), beim Pumpen stehst du im Prinzip parallel zur Welle und durch Be- und Entlastung des vorderen Fusses und gleichzeitiges Schwung-nehmen mit deinem rechten Arm rutscht dein Brett entlang der Wellenwand hoch und runter und wird dabei immer schneller. Aus dieser Parallelfahrt kannst du wenn du merkst, dass du eine schnelle Section überwunden hast in einen leichten Bottom-Turn drehen, indem du dich mit dem Oberkörper Richtung Wellental drehst und auf den hinteren Fuß leicht Druck gibst sodass dein Brett nach rechts fährt . Dann schwungvoll und mit Armunterstützung nach links drehen, also die Welle angucken und den linken Fuß nach hinten durchdrücken und den Arsch rausstrecken (keine Ahnung wie ich das genau beschreiben soll ;), guck dir ein Surfvideo an, da sieht man das ganz gut, muss aber natürlich am Anfang nicht so extrem sein wie bei Kelly und Co.) sodass dein Brett nach links dreht und die Wellenwand hochfährt. Das wäre dann der Bottom-Turn. Oben angekommen dann den linken Fuß nach vorne durchstrecken und mit Schwung den Oberkörper nach rechts drehen sodass es wieder runter geht…
Wenn die Welle eh eher lahm ist, dann aufs Pumpen verzichten und beim Take-Off erstmal gradeaus runterfahren und unten den Bottom-Turn ansetzen. Problem dabei kann sein dass du viel langsamer bist und wie beim Rad fahren ist es ja langsamer schwerer als schneller.
Zum Pumpen siehe auch: http://www.surfline.com/video/video_player/video_player.cfm?id=14307 (aber regular)
15. Mai 2008 um 1:25 Uhr #88176
Holsten EdelGastich wuerde empfehlen: hohl dir ein longboard. hehe. 8) dann brauchst du auch nicht wie so’n affe rumzupumpen.
15. Mai 2008 um 1:43 Uhr #88182
omarGastich wuerde empfehlen: hohl dir ein longboard. hehe. 8) dann brauchst du auch nicht wie so’n affe rumzupumpen.
hm, aber nicht wenn man als verkehrsmittel einen alten amerikanischen schulbus benutzt und vielleicht auch noch durch so manches land traveln will.
ernsthaft, mir gefaellt lonbordsurfing, aber es geht einfach noch nicht, da ich kein auto hab, bzw nicht an einem spot lebe.15. Mai 2008 um 10:39 Uhr #88195
shakin_rogaGastSpeed baust Du auf, wenn Du in kleinen Kurven die welle rauf und runterpendelst (sind wirklichkleine Bewegungen, da finde ich den Begriff passender als fahren). Das funktioniert über Kniebewegungen. Sehr gut ist das m.E. in denm Film „Morning of the Earth“ zu sehen. Das ist recht ähnlich mit der Beschleunigungsbewegung beim Halfpipe-fahren mit dem Skateboard und lässt sich auch dadurch üben. Ich denke mal, dass das Tobi auch mit pumpen meint. Ich verstehe pumpen aber eher wie Holsten als eine Auf-und Abbewegung des vorderen Fusses, wie es Shortboarder manchmal machen um verzweifelt die Welle nicht zu verlieren. Das würde ich mir gar nicht erst abgewöhnen. Wenn das nötig ist hast Du das falsche Brett für die bedingungen. Daher empfehle ich Dir auch dein Evolution-Dings da zu behalten, wenn Du Dir was kürzeres/spitzeres holst
15. Mai 2008 um 11:09 Uhr #88197
t0biGastjap, das meine ich mit pumpen.
16. Mai 2008 um 15:49 Uhr #88258
3 FinnenGastHi,
Speed machen ist schon sehr wichitg, deswegen würde ich es zuerst lernen!
Was das Bunny Hoppen ( Pumpen) angeht, so ist es extrem wichtig esGUT
zu können, denn es ist ein sehr wichtiges Element beim Surfen.
Mit Gut meine ich efektiv mit Körperspannung und wenig Armen durch die Gegend schmeissen.Viele Longboarder meinen Sie sind dafür zu cool und können es in Wirklichkeit auf dem Shortboard gar nicht und müssen dann weiterhin bei ihren fetten Planken bleiben.
Durch nach vorne gerichtete Hopsen mit dem Board verhindert man ein Abrutschen des Boards in die Verdrängungsfahrt, ein Shortboard bleibt dann stehen, ein Longboard ruscht dann noch träge weiter.
Man springt sozusagen wieder über die Bugwelle des Boards rüber, denn nur wenn das Board die eigene Bugwelle „überholt“ gleitet man richtig.Klar sieht das nicht immer hübsch aus, muss aber sein um z.B. auf einer flachen Wand über eine Sektion zu kommen.
Wer meint das ist für Ihn zu „Uncool“ oder „unstylish“, der wird seine Boardgösse immer nach dem flachsten, kraftlosesten Teil der Welle richten müssen und damit eine fette, unsensible Planke surfen müssen in den Bereichen wo die Welle wieder mehr Kraft hat.
Eben wie es viele Retro-Fish und Longboard-Surfer machen.
Ich würde es auf jeden Fall gut lernen und „unstylish“ Bunny Hoppen auf einem Board das mir dann aber viel beweglicher, sensibler ist.
Später, wenn man eine gute Wand hat, kann man dann auch lernen mit kleinen Carves den Face hoch und runter Speed zu machen, also richiges Pumpen.
Kannst du in jedem modernen Surfvideo sehen, würde mir nicht unbedingt die Fahrtechniken aus alten Filmen als Massstab nehmen. 😛16. Mai 2008 um 16:29 Uhr #88259
t0biGast3 Finnen: Dein sog. Bunny-Hoppen ist wichtig, wenn man 100% performance-orientiert surft, also auch im Freesurfen wie auf Wertung surft, d.h. in jedem Teil der Welle kritische Manöver fahren will und darum immer ganz knapp vor dem brechenden Teil der Welle positioniert sein möchte.
Ein sehr gutes Beispiel dafür war der erste ASP-Tour Stop in Snapper Rocks. Die Welle hatte gerade eine Höhe sodass sie die section nach dem Take-Off mit der Inside vorne am Strand verbinden konnte, allerdings waren zwischendurch Wellen dabei, die im Mittelstück sehr flach wurden und genau da hat man alle Top-Surfer pumpen (Bunny-Hoppen) gesehen. Warum? Weil sie die section davor Top-to-Bottom gesurft sind und darum die flache section noch komplett vor sich hatten.
Im Freesurfen (und das ist das, was wohl jeder von uns zu 99.99% seiner Surfzeit so tut) allerdings macht es mir persönlich viel mehr Spaß nicht mein Surfen an eine (nicht vorhandene) Wertung, sondern an die Welle anzupassen. Darum schalte ich mein Hirn ein, und wenn ich ein paar Mal hintereinander merke, dass da ein flaches Stück in der Welle ist, dann überbrücke ich es nicht durch Pumpen (also Bunny-Hop-Pumpen ;)), sondern durch vorausschauendes Speed machen, sodass man es bis in die Inside schafft. Damit „verschenke“ ich dann vllt einen Bottom- und einen Topturn, dafür hab ich aber viel mehr von der Inside als jemand der sich einen abwürgt um ein flaches Stück zu schaffen. Ein Roundhouse ist dabei auch oft sehr einfach drin!
Also verstehe ich deine Kritik (wohl an Rogas Beitrag) nicht so ganz. Natürlich kommt man in seinem Surferleben auch ohne das lustige Bunny-Hoppen (ich liebe diesen Begriff, auch wenn ich dabei immer ans Fahrradfahren denken muss) aus und das hat dann nicht im geringsten etwas damit zu tun dass man schlecht surft oder „es nicht kann“.
Alte Filme bzw. Filme wo mit retro shapes gesurft wird sind genial um ein wirkliches Gefühl für das richtige Pumpen zu kriegen weil das Pumpen auf dicken Fishen oder Singlefins viel smoother und langsamer abläuft als auf Zahnstochern, bei der gleichen Bewegungsabfolge.
17. Mai 2008 um 0:05 Uhr #88285
3 FinnenGastHi Tobi,
das Hopsen ist deshalb so wichtig, weil es eben das Board im GLEITEN hält!
Und dies ist einfach entscheidend wenn man seinen Wellenritt verlängern will. Ob nun Amateur oder Profi.
Du hast zwar ein ganz schönes Beispiel über die Pros gebracht und dann davon gesprochen sie Hopsen weil es am Top to Bottom Stil liegt.
Das trifft aber nicht ganz den Kern, weil Sie immer noch über die flache, drucklose Sektion rüber müssen, mit einem recht kleinem Board also dann fast aus dem Gleiten kommen würden.Ich weiss nicht was Du für Boards surfst, aber auf einem zum Gewicht passendem Board bringt ein früheres reinfahren in einen flachen Teil auch das Board ohne Hopsen nur wieder aus dem Gleiten. Mit dem Speed aus einem Floater oder Off the Lip kommt man da schon eher weiter, deswegen ist Top to Bottom surfen nicht nur für Profis oder den Wettkampf gut.
Es geht darum sein Board eben nicht nach dem KRAFTLOSESTEN Abschnitt der Welle zu richten, sondern kurzfristige nicht vorhandene Wellenpower durch Eigene auszugleichen.
Gutes Surfen heisst einfach nah am brechenden Teil bleiben um von dort aus die Power mit zu nehmen!
Auch ist ein vorausschauendes Surfen bei unseren chaotischen Wellen etwas was höchstens in der Theorie funktioniert, bei uns heisst es doch sich kurzfristig an die Situation anzupassen,bei unseren ach so perfekten Wellen.
Ein vorausschauendes Surfen scheint ja bei dir grundsätzlich für Shortboarder gar nicht möglich, schrumpft denn das Hirn mit der Boardgrösse?Warum sind alte Filme besser um Technik abzuschauen als Neue.
Weil Alles ruhiger, langsamer geht?Vielleicht solltest Du dir mal z.B. Young Guns 2 in Zeitlupe anschauen, oder hat dies dein 1978er Videorekorder nicht?
Oder halt, die neuen Filme gibts ja nur auf DVD, Du hast natürlich noch das perfekte Video 2000 von Grundig!
💡
17. Mai 2008 um 1:38 Uhr #88288
omarGastis auf jeden fall interessant, diese diskussion
also das mit dem hopsen hab ich mir eh schon angefangen und brauchs auch ab und zu wirklich, da der point den ich meistens fahre nicht ganz regelmaessig bricht. was ich jetzt so bisschen als quintessenz raushoere is, dass speed machen jetzt schon geuebt werden soll aber der speed dann auch zu meinen ersten turns verarbeitet werden soll.
werd mal schaun ob das mit dem carven was wird.jetzt noch ein paar zusaetzliche fragen:
ab wann (und ich weiss wie bloed das klingt, da das total relativ und spot bezogen is, aber ich probiers trotzdem) kann/soll man aufs shortboard umsteigen (@roga; das evolution wird sowieso nicht so bald verkauft). ab ende dezember gehts dann naemlich auf einen surftrip und da sollen dann auch recht schoene spots in mittelamerika abgegrast werden.noch ne bloede frage: bekommt ihr auch manchmal einen krampf im hinteren fuss (bin regular, also rechts) vom paddeln und dabei die beine zusammenhalten (is ja eigentlich die idealposition)?
und kommt muskelkater in den schienbeinen vom surfen? 😆lg, und danke
nikops: also ich find die diskussion uebers hopsen ja gut, aber die sache mit dvd/video oldschoo/newschool -beleidigung find ich ein bisschen uebers ziel geschossen. is ja wirklich kein thema weswegen sich man die koepfe einhaun soll (wenns sowas ueberhaupt gibt).
17. Mai 2008 um 2:07 Uhr #88290
t0biGast3 Finnen: Aggro-Hamburg, Alter!
Ist mir jetzt zu doof darauf weiter einzugehen. Wenn ich das nächste Mal auf meinem Shortboard eine flache section einfach übergleite, weil ich davor gut gepumpt habe, dann werde ich mich daran erinnern, dass das ja gar nicht möglich ist.
Niko: Der Umstieg passt genau dann, wenn du nicht mehr fragen musst ob der Umstieg passt 😉 Im Ernst: Wenn du dein Evo soweit ausgereizt hast, dass du keine Probleme mehr bei der Wellenausbeute hast bez. Anpaddeln, Gleichgewicht halten und Positionierung auf der Welle. Turns sollten auch in der Rohfassung schon klappen. Der Wechsel aufs Shortboard bedeutet dann ein direkteres steuern des Brettes, agilere, schnellere, direktere Turns, aber halt auch schwereres Paddeln, weniger Gleichgewicht und noch wichtiger dass die Positionierung stimmt.
17. Mai 2008 um 23:33 Uhr #88307
BuckelGasthm, der begriff „bunny hoppen“ löst bei mir keine fahrradfahr-assoziationen aus, sondern eher im bereich „ab 18“ 😛
19. Mai 2008 um 19:22 Uhr #88411
shakin_rogaGastInterressant die Sichtweise eines 100%-Shortboarders zum Häschen-Hüpf-Pumpen zu lesen.
Klar kann man das so machen, aber esist nicht zwingend notwendig um gut zu surfen (bedeutet immer noch am meisten Spass zu haben und was Spass macht ist individuell). Ich habe kein Interesse an dem Zerhacker-Shortboardstil. Und wenn man hüpft, sollte es klappen, nicht wie in Holland, wo die meisten hüpfen wie bekloppt und trotzdem aus der Welle rutschen.
Wer Down the line surft, genug Volumen hat der braucht kein hüpfen. Stattdessen laufe ich lieber auch auf kurzen Brettern (wie meinen 5’9er Retrofish) ein Stück nach vorne. Dafür braucht man aber das nötige Volumen v.a. im vorderen Bereich.
Das hat übrigens nichts aber auch rein gar nichts mit Coolness zu tun. Seit wann ist Longboarden eigentlich cool. Ich habe immer den Eindruck, dass viele Leute zu cool sind auch mal das für die Bedingungen geeignetere längere Board zu surfen.
Und was die filmische Beobachtung angeht, so sollte jeder sich an dem Stil orientieren, den er bevorzugt und dass ist für micht das cruisin in den 70ern oder von Leuten wie Donavon Frankenreiter, Malloy Brothers etc.
20. Mai 2008 um 10:04 Uhr #88455
sonnen.maedchenGastapropos longboard…
was wäre denn mit einem brett für’n asphalt, für die tage zwischen den sessions? ich hab ein longboard und benutze es i.d. regel als fortbewegungsmittel, aber „kräftig“ sport treiben kann man damit bestimmt auch. vor allem mal zwischendurch für ein stündchen, nach der arbeit etc20. Mai 2008 um 12:50 Uhr #88475
3 FinnenGastHi,
mir geht es vor Allem darum klarzustellen, dass das Hüpfen ein wirklich funktionaler Teil des Surfens ist und man es nicht nach
PERSÖNLICHEN VORLIEBEN
beurteilen sollte.
Wie schon gesagt verhindert das Hüpfen ein aus dem Gleiten kommen des Boards in flachen Wellenteilen.
Es verlängert damit also den Wellenritt und das bringt ja wohl auch einfach mehr SPASS, gerade wenn nach dem flachen Teil wieder eine schöne Wand kommt.
Klar kann man auch etwas nach Vorne gehen, aber dazu muss man dann auch wieder ein GRÖSSERES Board surfen und hier ist eben der Knackpunkt.
DIE BOARDWAHL SOLL EBEN NICHT AM SCHWÄCHSTEN TEIL DER WELLE FEST GEMACHT WERDEN, SONDERN WIE SICH DIE WELLE IM DURCHSCHNITT PRÄSENTIERT.
Deswegen würde ich das Hopsen gut lernen!!
Zu den Videos fällt mir nochmal ein:
Alte Videos zeigen Surfen auf schlechtem Niveau mit schlechten Boards, viele Bewegungen auf diesen Shapes dienen nur um deren Unzulänglichkeiten auszugleichen, weswegen der Bewegungsablauf nicht gleich zu einem modernen 3- oder 4-Finnen Board ist.
Dewegen lieber neue Videos schauen!!
Und es muss ja nicht unbedingt ein Teeny Punkrock-Video sein.
Meine Lieblingszenen sind z.B. in Shelter: Kelly Slater in Duranbah von der Mole gefilmt, man sieht super wie Kelly extrem dynamisch sein Board übers Rail pumpt.Dass ist dann der nächste Schritt nach dem Hopsen.
❗
20. Mai 2008 um 12:55 Uhr #88476
t0biGastAlte Videos zeigen Surfen auf schlechtem Niveau mit schlechten Boards, viele Bewegungen auf diesen Shapes dienen nur um deren Unzulänglichkeiten auszugleichen, weswegen der Bewegungsablauf nicht gleich zu einem modernen 3- oder 4-Finnen Board ist.
https://www.youtube.com/watch?v=X7cKvzA3DN0
Weisse Bescheid…
P.S. Ich glaub ich werd jetzt öfter einfach durch Videos antworten, das erleichtert die Arbeit ungemein 😉
20. Mai 2008 um 13:13 Uhr #88478
3 FinnenGastHi Tobi,
toll dass Du so schön sachlich reagierst!!
Freut mich persönlich, dass Du so ein hohes Niveau hast. Ich kann mich auch gar nicht mit Dir messen.Ist natürlich schlecht wenn man für seinen eigenen Standpunkt keine Argumente mehr findet.
💡
20. Mai 2008 um 13:42 Uhr #88480
t0biGastMeine Zeit ist mir einfach zu wertvoll um sie damit zu verschwenden auf deinen Unfug ernsthaft einzugehen.
20. Mai 2008 um 14:00 Uhr #88483
3 FinnenGastHi Tobi,
klar wer so wichtig wie Du ist, hat natürlich keine Zeit!
Aber warum hast Du überhaupt noch geantwortet ❓
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