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Start › Foren › Surfcamps › Wie viel lernt man in einer Woche surfcamp?

  • Dieses Thema hat 15 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 18 Jahren, 1 Monat von t0bi aktualisiert.
Ansicht von 16 Beiträgen – 1 bis 16 (von insgesamt 16)
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    Beiträge
  • 12. März 2008 um 20:00 Uhr #14683
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo!
    Ich hab eine generelle Frage zu surfcamps.
    Wie viel lernt man da in einer Woche als Anfänger, der noch nie gesurft ist?
    Ich kann Windsurfen, aber wir wollten in den Ferien evtl Wellenreiten ausprobieren.
    Die Beschreibung auf einer Surfcampseite hört sich für mich etwas unspektakulär an. Aber vielleicht ist in einer Woche auch nicht mehr drin oder es kommt mir im Internet alles blos etwas windig vor.

    Freu mich auf eure Antworten. Danke!!!

    Gruß Matthias

    12. März 2008 um 20:16 Uhr #85745
    t0bi
    Gast

    realistisch betrachtet lernt man wie man ein brett trägt, welche regeln auf dem wasser und am strand gelten, welches material (brett + sonstiges) es gibt und für welchen könnensstand das jeweils geeignet ist und lernt etwas über wellen und verschiedene spots. mit etwas glück wird man in der ersten woche weisswasserprofi und kann schon gebrochene wellen sicher stehend geradeausfahrend bis zum strand abreiten.

    von anbietern, die dir für eine woche mehr versprechen, solltest du die finger lassen! wenn du schreibst dass du einen anbieter gefunden hast, bei dem die fortschritte nach einer woche eher „unspektakulär“ aussehen, dann scheint das einer der besseren anbieter zu sein, weil er im gegensatz zu vielen anderen die wahrheit schreibt, die natürlich nicht gerade geschäftsfördernd ist. klingt natürlich schon geiler, wenn man den leuten erzählt dass sie nach einer woche halb-profis sind und das ganze mit a) perfekten overhead-wellen und b) surfern, die seit jahren surfen bewirbt…

    ob du übrigens seit 38 jahren windsurfst oder mit zweieinhalb das erste mal auf einem snowboard standst hilft dir beim surfen nicht wirklich weiter, weil es gerade am anfang rein zeitlich betrachtet zu mehr als 99% aus paddeln und sitzen besteht und nur zu 1% aus auf dem brett stehen und surfen…

    12. März 2008 um 21:38 Uhr #85747
    omar
    Gast

    ganz so extrem wuerd ichs auch nicht sehen.
    ich hab im jaenner auf fuerte surfen gelernt und war 2 wochen unterwegs. Aber meine erste gruene welle hab ich schon am dritten tag gehabt (und auch nicht meine letzte).
    Ich war bei CISA und ich denk ein grund fuer die schnellen erfolge war, dass wir am anfang nur zu zweit (zwei schueler) waren und somit alles auf uns abgestimmt war.
    ich konnte aber davor auch schon windsurfen. zwar hats von bewegungen her nichts damit zu tun aber eine gewisse vertrautheit und ein gefuehl mit dem wasser hat man schon.

    es gibt aber genug gegenbeispiele, die meistens mit den schulen zu tun haben. zb war einer in unserem hostel, der bei einer anderen schule war und nach einer woche den takeoff im weisswasser nicht wirklich hinbekommen hat.

    fazit: wenn du auf sicher gehen willst schau dass du mindestens 2 wochen wo hinkommst. andernfalls musst du dir halt die bestmoegliche surfschule suchen und mit voller motivation rangehen und hoffen dass es reicht.

    12. März 2008 um 21:42 Uhr #85748
    lisa
    Gast

    genauso ist es! wirklich surfen wirst du in einer woche nicht lernen aber du wirst sicher auf weißwasser rutschen können 😉

    12. März 2008 um 22:03 Uhr #85752
    rococo
    Gast

    ich schließ mich den anderen sozusagen an…..weisswasserrutschen ist in den ersten tage so oder so das beste, um ein feeling für das ganze zu bekommen..erst später wirst du in den genuss des grünen wassers kommen……aber für die grundlagen ist so ein surfcurs nicht schlecht!jedoch kostet das alles geld…..

    12. März 2008 um 22:36 Uhr #85754
    t0bi
    Gast

    …wobei, wir hatten doch auch mal so nen spaßvogel hier, der nach 2 tagen seine ersten cutbacks gefahren ist 😉

    nichts gegen dich omar, aber ne grüne welle fahren ist relativ. bei 99.9% der leute die behaupten, sowas nach 7 tagen zu „können“ sieht es so aus, dass sie ne ungebrochene welle an der falschen stelle anpaddeln und noch vor dem take off (meist so’n lustiges ding mit knieübergang) komplett im weisswasser stehen und ein bisschen geradeaus rutschen. oft auch verbunden mit einem viel zu kurzem/schmalen brett („ich hab ja schliesslich schon ne woche kurs gehabt…“) von dem man dann nach 2s runterfällt.

    eine gute positionierung sowohl beim takeoff als auch danach durch wohl überdacht eingesetzte turns oder geschwindigkeitsaufbau kriegt niemand nach so kurzer zeit hin. aus dem grund würde ich nicht unbedingt davon reden, dass das stadium „weisswasserrutscher“ da schon beendet ist. das ist das tückische an der lernkurve beim surfen. im weisswasser geht das ratz fatz und man steht seine erste welle, doch der gang ins richtige lineup ist dann lerntechnisch betrachtet nochmal ein riesiger rückschritt, was viele nicht wahrhaben wollen.

    12. März 2008 um 22:57 Uhr #85756
    omar
    Gast

    also ich dacht schon dass das falsch ankommt.
    natuerlich wars keine 1A welle die ich dann komplett zerhackt hab, hab ich ja auch nicht gesagt, aber gewollt wars allemal und in der 1. woche hats eben ein paar davon gegeben.
    damit sag ich nicht, dass ich danach super surfer war (oder jetzt bin) aber ich mein, dass man schon in der ersten woche solche erfahrungen haben kann, wenn man glueck hat. ob man dieses koennen dann auch noch bis zum naechsten surfurlaub in einem jahr konservieren kann ist natuerlich fraglich und daher ist meiner ansicht nach eine zweite woche noetig allein oder mit schule das ganze zu festigen!

    13. März 2008 um 0:36 Uhr #85758
    t0bi
    Gast

    omar, das war nicht falsch angekommen. meine ausführungen waren eher allgemeiner natur und nicht unbedingt auf dich bezogen. sorry wenn das so angekommen ist 😉

    13. März 2008 um 3:22 Uhr #85759
    omar
    Gast

    dann is ja gut 😉
    war zum glueck eh nicht allzu aufgebrachtr 8)

    13. März 2008 um 14:20 Uhr #85764
    search4waves
    Gast

    es hängt aber natürlich auch immer vom Campgast ab, wieviel er oder sie in einer Woche lernt. Wenn man zur weit verbreiteten Abteilung: ich lieg so gern in der Sonne und schau den Surfern zu…… oder ich geh so gerne Boardshort shoppen…. gehört und nach 10min paddeln raus geht weil man müde ist obwohl man im Wasser eh nur mit den Freunden gequatscht hat anstatt Wellen anzupaddeln, dann wird man nicht viel lernen…..

    Bei mir wars so, dass ich am dritten Tag mit einem Longboard eine hüfthohe grüne Welle gehabt habe und ein paar Turns gefahren bin. Allerdings hatte ich da mehr Glück als Verstand, und es dauerte noch eine Saison, bis ich regelmässig grüne Wellen hatte.
    Aber nach der ersten grünen Welle packts einen ja meistens eh so richtig, und man ist infiziert. Und dann geht man erst aus dem Wasser, wenn sich die Arme nicht mehr aus dem Wasser heben lassen. Am meisten lernt man am Anfang ohnehin durchs Beobachten. Wir verhalten sich Leute dies könnnen auf dem Wasser. Wie paddeln sie raus, wann paddeln sie welche Wellen an, wie positionieren sie sich , welche Fahrtechnik usw.

    Im Moment ist es bei mir nur so, dass nicht viel weitergeht. Das einzige was sich in den letzt 4 Jahren wirklich deutlich verbesser hat, ist dass ich wenns mal größer ist auch relaxed surfen gehen kann, ohne Panikattacken 😉

    13. März 2008 um 16:23 Uhr #85767
    M!coud
    Gast

    Man darf nicht vergessen, dass es wirklich super talentierte Leute gibt, die schnell sowas verinnerlichen, weil sie einfach ein Faible für gewisse Dinge haben.
    Schade, dass ich da nicht zugehöre… Ich bin eher der 99%-Paddler… 😆 8)

    13. März 2008 um 18:32 Uhr #85770
    lisa
    Gast

    ja ausnahmetalente soll`s geben leider reicht anfangs meißt auch nicht die kondition nicht aus deshalb immer schön trainieren vorm urlaub damit du dich ordentlich anstrengen kannst 🙂

    14. März 2008 um 10:58 Uhr #85784
    Gomorrha
    Gast

    Genau, aerials kommen meist erst in Woche 2 …

    Also was ich gelernt habe ist Strand-Beobachtung, Channels erkennen, Spots sehen, Vorfahrtsregeln und Materialkunde. Das war eigentlich das wichtigste …

    Im Wasser kommts total auf deine Kondition an. Im Weiswasser stehen macht in Portutgal im Frühjahr bei den fetten Walzen nach spätestens 30 min voll platt, also soviel kommste da nicht zum rutschen.
    Paddeln ist brutal anstrengend, vor allem weil sehr ungewöhnliche Rückenmuskulatur beansprucht wird.

    Also ich konnte nach 1 Woche ca jeden dritten Takeoff im Weisswasser und habs mal bis ins Lineup paddeln geschafft …

    14. März 2008 um 15:50 Uhr #85788
    this_summer
    Gast

    also das mit der kondition kann ich nur bestätigen, am anfang ist sie eine der grundvorraussetzung, um lernerfolge zu erzielen… die erste zeit hat man wirklich viel mit dem weißwasser zu kämpfen… ich hatte sogar muskelkater in den beinen, da man im weißwasser noch stehen kann…

    aber worauf ich eig. hinaus will: bekommt ihr auch so schrumpellippen, wenn ihr „zu viel“ im wasser seid? Man kennt das meist nur von den fingern, wenn man zu lange im wasser ist und sich die hornhaut mit wasser vollsaugt…

    ich hatte das auch an den lippen, man hat es zum glück nicht gesehen, aber es hat sich komisch angefüht und meine lippen waren durchgehend so, weil ich so oft im wasser war, dass sich das gar nicht mehr „abschrumpeln“ konnte…

    und noch ne frage @t0bi

    im weisswasser geht das ratz fatz und man steht seine erste welle, doch der gang ins richtige lineup ist dann lerntechnisch betrachtet nochmal ein riesiger rückschritt, was viele nicht wahrhaben wollen.

    wann wäre denn das stadium weißwasserrutschen deiner meinung beendet?
    ich würde sagen, wenn man die take-offs gut hinbekommt und softturns fahren kann, oder gibts noch was wichtiges?

    14. März 2008 um 17:12 Uhr #85791
    t0bi
    Gast

    das muss jeder für sich wissen, wann er denkt er wäre „fertig“ mit dem weisswasser. eine fest zeit wie „eine woche oder einen monat“ zu nennen macht keinen sinn. ein schneller, sicherer takeoff auf einer gebrochenen welle gehört da genauso dazu wie die fähigkeit nicht nach kurzer zeit vom brett zu fallen. wenn diese mindestvoraussetzungen erfüllt sind kann man sich ruhig mal hinter die wellen wagen. es hängt aber natürlich auch immer vom spot und von den bedingungen ab, d.h. steilheit der welle, anzahl der surfer am spot, wellenhöhe, etc. nen halben tag einfach mal draussen sitzen und einfach nur zugucken um den spot auch zu verschiedenen tidenständen kennenzulernen macht auf jeden fall auch nicht blöder ;). an einem spot ohne andere surfer, wenn man nur mit seinen kumpels (die vllt sogar schon surfen können) da ist und die wellen recht klein sind spricht ja auch nix dagegen direkt am ersten surftag direkt hinter die wellen zu paddeln.

    12. April 2008 um 18:15 Uhr #14684
    stillheit
    Gast

    sagt doch einfach was sache ist wenn du n gutes camp erwischt (was sich vorher immer nur aufgrund von erfahrungen anderer ableiten lässt), du gegen ende der woche schöne wellen hast (am anfang is egal weißwasser hast fast immer), du die nötige kondition und den willen hast und noch ein paar faktoren mitspielen kannst du nach ner woche ohne probleme eine grüne welle (meistens geradeaus richtung strand) fahren. wenn einer oder mehrere der faktoren abweichen verzögert sich das alles. dann kanns passieren das du nach 2 wochen immer noch weißwasserrutscher bist und das ganze vll doch nicht so toll findest, da solltest aber noch nicht aufgeben sondern ein anderes mal nochmal anstarten. die theorie bekommst du auf jeden fall überall vermittelt es kommt nur noch drauf an wie du sie umsetzt. < reicht natürlich nicht aus aber das macht die erfahrung dann wieder wett, solltest du mal n paar wochen (monate, jahre) allein oder mit freunden surfen.
    wünsch dir viel spass beim surfen, eine woche ist aber im normalfall schon etwas dürftig.

    mfg

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