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Start › Foren › Surfer Geschichten › Filmtip „Into the wild“

  • Dieses Thema hat 10 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 18 Jahren, 6 Monaten von Amarelo aktualisiert.
Ansicht von 11 Beiträgen – 1 bis 11 (von insgesamt 11)
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    Beiträge
  • 3. Februar 2008 um 9:17 Uhr #14333
    Anonym
    Inaktiv

    Moin,

    ok es hat rein gar nichts mit Surfen zu tun, na ja eine Scene spielt am Meer mit durchaus surfbaren Wellen aber nachdem ich schon Jon Krakauers Vorlage gelesen habe war ich gestern auch im Film und bin immernoch stoked. So hats vielleicht doch was mit Surfen zu tun denn der Stoff entführt dich in eine andere Welt, bestätigt viele von uns in ihren Meinungen und Ansichten der 0815 Gesellschaft zu entfliehen und was „anderes“ zu tun.
    Es ist kein klassischer Aussteiger Film, es ist die Biogarphie des jungen Chris Mc Kandeless der allen gesellschaftlichen Konventionen entflieht und nach einer langen Reise an seinem Ziel Alaska qualvoll verstirbt.
    Das mag alles sehr hochtrabend klingen und sein Weg ist für die meisten nicht nachvollziehbar aber gerade für mich als Surfer, der davon überzeugt ist dass die Welt aus mehr besteht als Geld, Ruhm und Karriere hat das Buch und auch der Film gepackt und begeistert.
    Erwartet keine leichte Unterhaltung aber geht ins Kino, lehnt euch zurück und lasst das was da passiert einfach auf euch wirken!

    Gruss Marc

    3. Februar 2008 um 18:05 Uhr #84490
    Dr. Surf
    Gast

    hey, vielen Dank für den Tip! War gerade auf der HP, mach einen ziemlich vielversprechenden Eindruck!
    KLICK HIER

    Ich liebe kleine, leise Filme, die etwas abseits des Mainstreams, dafür aber mit umso mehr Herzblut gemacht sind!

    3. Februar 2008 um 18:07 Uhr #84492
    Tom
    Gast

    hab´ da auch schon was drüber gelesen. sean penn scheint da ein hervoragender film gelungen zu sein. Werd mir den auch mal anschauen.

    3. Februar 2008 um 18:31 Uhr #84495
    Gomorrha
    Gast

    Ich hab auch vor Jahren schon Krakauers Buch gelesen – extrem gut und spannend geschrieben, besser als Into thin Air, gerade auch wie er neben Mccandles Geschichte seine eigene Extremkletterein und frühere Totalaussteiger-Stories einbringt und den Mann damit nicht als Verrückten, sondern als Abenteurer „wie andere auch“ darstellt …

    -edit ums Ende nicht zu verraten-

    4. Februar 2008 um 13:58 Uhr #84513
    flip
    Gast

    …….Danke Gom…

    ..jetzt werde ich die herrlichen Naturaufnahmen geniessen, das Ende des Plots kenn´ich ja nu..

    4. Februar 2008 um 18:27 Uhr #84517
    Josh
    Gast

    von „into the wild“ hab ich auch schon im radio gehört, der hauptdarsteller soll allerdings in den usa schon reht bekannt sein, also ob das jetzt eine „kleine“ produktion ist weiß ich nicht… ich will ihn mir aber auf jeden fall ansehn, auch weil die radioleute sehr begeistert waren!! nurn bissl doof dass ich jetzt schon weiß wies ausgeht 😉

    4. Februar 2008 um 19:35 Uhr #84521
    Marc T.
    Gast

    …na ja, es ist ja nun mal genauso passiert, nichts ist fiktiv, es wäre in etwa so als würde man sich bei einem Film über Prinzessin Diana fragen wie wohl das Ende sein wird 😉

    Gruss Marc

    P.S. Den Soundtrack des Films hat Eddie Vedder gemacht, seines Zeichens Sänger von Pearl Jam, alleine der lohnt den Film, nebenbei bemerkt.

    4. Februar 2008 um 20:31 Uhr #84525
    Amarelo
    Gast

    …na ja, es ist ja nun mal genauso passiert, nichts ist fiktiv, es wäre in etwa so als würde man sich bei einem Film über Prinzessin Diana fragen wie wohl das Ende sein wird

    lieber marc t.,

    wo ist dein punkt? nur weil es sich bei der geschichte nicht um fiktion handelt, heisst das nicht, dass man den leuten die spannung nehmen muss. es ist natürlich besser, wenn man das ende nicht kennt. 🙂

    gruß

    s

    4. Februar 2008 um 20:47 Uhr #84526
    Marc T.
    Gast

    …weil in eben jedem Bericht die Geschichte von Chris erwähnt wird, weil der Junge eben nun mal tot ist und weil es in dem Film nicht darum geht einen Spannungsbogen zu erzeugen, ganz und gar nicht…

    Gruss Marc

    4. Februar 2008 um 21:13 Uhr #84527
    Amarelo
    Gast

    na gut, wenn das so ist, muss ich mich bei dir entschuldigen.

    5. Februar 2008 um 18:49 Uhr #14334
    ensw
    Gast

    Hey,

    wollte mich auch für den Tipp bedanken – gestern bin ich kurzentschlossen direkt nach der Arbeit ein paar Stationen weiter mit der U-Bahn gefahren und in mein Lieblingskino, ins Rottmann, in München gegangen.

    Der Film startet ne halbe Stunde später, so dass ich erst gegen Mittagnacht (140 Min. Spieldauer) und um 3 Augustiner fröhlicher den Saal verlassen habe.

    Der Film hat mich wirklich bewegt, auch weil es mich ein wenig an meine Zeit (und Reisen) durch Kalifornien ’94 und mein Leben im Bus (im Outback von Minga) vor gut einem Jahr erinnert hat. Ich fand die Geschichte anschaulich und nicht langweilig erzählt, u.a. durch die Zeitsprünge. Die Bilder bzw. Landschaftsaufnahmen, v.a. aus Alaska, sind ebenfalls sehr eindrucksvoll. Surfboards bzw. geeignete Wellen habe ich leider keine entdecken können, obwohl schon ein paar Szenen am Pazifik spielen…

    Die Geschichte an sich (Junger Mann hat die Schnauze voll vom biederen Leben seiner Eltern, versagt sich einer Karriere und materiellen Dingen, zieht aus um zu sich selbst zu finden) ist ja nicht unbedingt aufregend, wird aber durch die lebhaften und teils lustigen (Schwedisches Pärchen, 12 Jahre Warteliste fürs Rafting) Einlagen aufgepeppt.

    Fazit: Passt gut zu dem Fred hier und hat mich auf jeden Fall wieder einmal dazu animiert, über meine Zukunft nachzudenken.

    Seb (der das im Film geschossene Wildhuhn fachmännischer vom Federkleid befreit hätte – aber mich hatte Chris, äh, Alex, ja nicht auf seiner Liste der Interviewpartner :-))

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