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Start › Foren › Surfer Geschichten › Surfen bei Buhnen (Jetties)

  • Dieses Thema hat 5 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 19 Jahren von Gomorrha aktualisiert.
Ansicht von 6 Beiträgen – 1 bis 6 (von insgesamt 6)
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  • 11. August 2007 um 21:28 Uhr #12517
    Anonym
    Inaktiv

    Plane gerade meinen nächsten Surftrip nach Portugal und hab im Stormrider gelesen, dass es in meiner Zielgegend relativ oft Strände mit Buhnen/Jetties gibt.

    Mal abgesehen von dem Luxus, trockenen Fusses in den Swell zu kommen, gibt es Besonderheiten beim Surfen in der Nähe von Buhnen ?
    Diese dürften W Ausrichtung bei überwiegend NW Swell haben.

    Von der Buhnen in eine ablaufende Welle reinspringen wo grad wenig Seeigel sind und die nächsten 10 m paddeln was geht ?

    11. August 2007 um 23:06 Uhr #78836
    surfingdudeibk
    Gast

    es geht hier eher darum, dass sich wegen der jetties gute sandbänke anlagern können und gute wellen brechen. meistens ist es nicht so ideal vom jetty reinzuspringen aber manchmal gehts.

    12. August 2007 um 1:15 Uhr #78839
    flip
    Gast

    …vom jettie aus rein…da solltest du schon über die strömungen vor ort bescheid wissen…
    ich persönlich mag es an jetties sehr gerne…aber dann zumeist über den sseweg,denn wenn sordentlich läuft kanns brezlich werden,wenn du nicht im richtigen den absprung vom jettiue schaffst

    12. August 2007 um 10:21 Uhr #78840
    zeabea
    Gast

    ich bin mal als anfänger – es war mein vierter tag – gegen so ein jettie gespült worden. weil ich blöderweise versucht habe gegen die strömung anzupaddeln, die ziemlich heftig war. board kaputt, füße und hnder aufgeschniten…mein kumpel war schlauer und ist mit der strömung um den jettie rum, und dahinter wieder raus. aber solche fehler machst du bestimmt eh nicht…

    grüße

    12. August 2007 um 11:40 Uhr #78844
    Gomorrha
    Gast

    danke schön – aber das ist genau meine Frage:

    Gibt es eine Grundregel, wo Channels sind und wie sich Strömungen entwicklen wenn NW Swell auf W Jetties trifft ?

    Letztlich ists immer bissl anders, je nach Tide, aber wo Sandbänke sich dann ablagern könnte doch mas menos relativ ähnlich sein …

    12. August 2007 um 13:40 Uhr #12518
    roots1976
    Gast

    danke schön – aber das ist genau meine Frage:

    Gibt es eine Grundregel, wo Channels sind und wie sich Strömungen entwicklen wenn NW Swell auf W Jetties trifft ?

    zu den channels: die sind so leicht nicht optisch auszumachen, denn auch wenn man grundsätzlich sagt, daß daß wasser seitlich der letzten brandungszone abläuft, so können auch im channel selber bei höherer brandung noch wellen brechen, was das erkennen vom strand aus schwierig machen kann. zunächst solltest du es meiden, gegen die brechenden wellen wieder in richtung line-up zu paddeln, um unnötig kraftreserven zu verschwenden. ich würde dir raten, erstmal vom strand aus zu beobachten, wo erfahrenere surfer nach ihrem ritt wieder in richtung line-up paddeln um einen anhaltspunkt zu haben, wo sich der/die channel befinden könnte. erkennen läßt sich ein channel manchmal am schaum auf dem wasser, der sich vom strand weg bewegt. ansonsten kannst du das abfließende wasser auch spüren, entweder wenn du, auf dem board liegend, merklich hinausgesogen wirst oder wenn du, das board neben dir treibend, in tieferes wasser läufst und einen leichten sog weg vom strand verspürst, der durch das abfließende wasser erzeugt wird. als local hast du irgendwann dann sicher einen genauen plan davon, wo an deinem homespot bei welchen bedingungen der/die channel verlaufen.

    zu deiner frage mit den strömungen kann ich dir nur sagen, daß swell aus einer bestimmten richtung nicht zwangsläufig immer die gleichen strömungsbedingungen mit sich bringt, da man zwischen ground- und windswell unterscheiden muss, die geographischen küsten- und meeresbodenverhältnisse berücksichtigen muss und windstärke und -richtung ebenfalls strömungsverhältnisse beinflussen. jetties selber erzeugen durch ihre individuelle struktur in ihrer unmittelbaren nähe ebenfalls sogartige verhältnisse. wer schon mal bis auf ein,zwei meter an poller oder jetties herangetrieben wurde, weiß, mit welch immenser kraft das wasser einen in eben diese hineinzieht.

    spätestens auf dem weg in den line-up oder schon dort angekommen und auf deine welle wartend wirst du merken, in welche richtung dich das wasser treibt. das kann mal stärker, mal schwächer sein. darum immer ein wenig an fixpunkten an land orientieren und zwischendurch mal den sehnsüchtigen blick vom horizont abwenden und checken, wo man sich zur zeit im wasser befindet und ob man pollern/jetties gefährlich nahe kommt, um seine position zu korrigieren.

    roots

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