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Start › Foren › Surf Anfänger › Longboard für Anfänger ?

  • Dieses Thema hat 14 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 19 Jahren von t0bi aktualisiert.
Ansicht von 15 Beiträgen – 1 bis 15 (von insgesamt 15)
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    Beiträge
  • 19. Mai 2007 um 18:26 Uhr #11291
    Anonym
    Inaktiv

    Servus !

    Ich wollte mir nen 10er oder 11er Longboard holen, da n Kollege sagte, dass es damit leichter ist zu lernen. Nun sagt mir aber n anderer Kumpel, dass Longboards für Fortgeschrittene wär. Ich habe n paar mal mit nem 9 er Bic gesurft von nem Kumpel, zähl mich aber noch zum Anfänger, da der Takeoff mir noch nicht gelingt.

    Wird es mit nem Longboard nu leichter oder doch eher schwerer ?

    Wolly

    19. Mai 2007 um 18:41 Uhr #75503
    t0bi
    Gast

    Longboard eher schwerer, es sei denn du surfst ausschliesslich um die 2 Fuss Wellen. Mit einem richtigen Longboard gefährdest du meiner Meinung nach am Anfang nicht nur dich (wäre mir egal…) sondern auch alle anderen im Wasser (mir nicht egal…) weil es am Anfang nicht nur um das wackelige Aufstehen geht (Longboard hier besser als alles andere) sondern auch um die Boardkontrolle beim Paddeln, Tauchen, Wipeout etc (Longboard hier definitiv schlechter).

    Darum würde ich ein Malibu je nach Körpergrösse + Gewicht deinerseits von ca. 7.2 bis 8.4 empfehlen.

    19. Mai 2007 um 18:50 Uhr #75504
    wollywood
    Gast

    Also ist das Longboard für den Takeoff wesenlich leichter und für den Wipeout wesentlich schlechter oder wie ? Ab wann kann man denn an den kauf eines Longboards nachdenken ?

    19. Mai 2007 um 18:57 Uhr #75505
    wollywood
    Gast

    Ein Longboard ist doch stabiler im Wasser … also ist doch auch das Paddeln nicht dadurch schwerer … gut, der Wipeout mit Longie bestimmt nicht angenehmer .. klar… aber was heisst Tauchtechnik … willst du mir sagen, dass man mit nem Longboard nen Duckdive macht. Eskimorolle habe ich drauf …

    19. Mai 2007 um 19:29 Uhr #75506
    shakin_roga
    Gast

    Richtig ist, dass mehr Volumen und eine größere Gleitfläche das anpaddeln leichter, das Brett insgesamt stabiler machen und so auch der Take Off leicher wird.

    Nur heißt langes Board nicht zwangsläufig viel Volumen und bei einem langen Board taucht die Brettnase beim Take Off leichter ein. Zudem habe ich oft beobachtet, dass sich Leute auf dem Longboard schwerer tun mit der richtigen Liegeposition.

    Daher sollten Anfänger auf großvolumigen, aber dennoch nicht allzu langen Boards beginnen (Malibu oder MiniMal). Ideal ist hier für leichte Mädels ein 7’3, für normale Mädels und leichte Jungs ein ca. 7’9 und für schwere Jungs ein ca 8’4) Willst Du später sowieso ein Longboard fahren kommt auch ein sog. Performance Longboard in Betracht. Diese haben eine größere Aufbiegung und spitzel daher nicht so leicht ein.

    Wenn Dir der Take Off auf dem 9er Bic nicht gelingt und Du nicht in der Gewichtsklasse von Wladimir Klitschko spielst, wird es mit nem längeren Board nicht unbedingt einfacher.

    Eine Noserider Longboard würde ich mir erst kaufen, wenn Du Take-Off und Turns beherschst. Und es sollte nicht das einzige Board sein. Für steilere Wellen braucht man noch eine Alternative (Performance Longboard, Shortboard, Fish etc.)

    Gruß
    Roga

    19. Mai 2007 um 19:33 Uhr #75507
    wollywood
    Gast

    Das mal ne Info.. Danke Roga.
    Also ich habe den Takeoff wohl schon hinbekommen, stehe nur leider zu kurz 😆 Das Problem ist denke ich auch mein Gewicht und Größe … mit 1,96 und 108 Kg ist es nicht so einfach das passende Board zu finden. Daher hatte ich an ein longboard gedacht … Mein Plan ist auf jeden Fall irgendwann ein Longboard ..

    19. Mai 2007 um 19:41 Uhr #75508
    shakin_roga
    Gast

    Bei Deinem Gewicht ist das wohl durchaus ne Option. Bist dann halt bei der Wellenauswahl etwas eingeschränkt. d.h. die Wellen dürfen nicht zu steil werden. Und Du solltest Wissen, das Dein Board ne Waffe ist (wenn sie nem anderen entgegenfliegt und daher nie und ich meine nie einfach fliegen lassen sondern immer festhalten. Sich von den Massen fernzuhalten ist sowiso immer ne gute Strategie, da man selbst mehr Wellen bekommt und so auch schneller lernt.

    Gruß
    Roga

    19. Mai 2007 um 19:45 Uhr #75509
    t0bi
    Gast

    EDIT: Roga war schneller 🙂

    Es geht nicht nur um den Wipeout an sich. Es geht um die gesamte Boardkontrolle. Sowohl beim fahren, als auch beim Paddeln. Wie gesagt: Reden wir von Wellen unter 2 Fuss lies ab hier nicht weiter und vergiss alles, was ich gesagt habe, willst du aber auch mal ausserhalb der Badewanne surfen, dann mute dir nicht zu viel zu!

    „Eskimorolle hab ich drauf“ – Schon von vielen gehört. Ob du die auch noch drauf hast, wenn eine grössere Setwelle von 2 Metern an einem eigentlich total flachen Tag auf dich zukommt? Oder schmeisst du dann wie 99.9% der Anfänger dein 10 Fuss Brett einfach weg und lässt es zu Waffe für alle hinter dir Paddelnden werden?

    Was das eigentliche Surfen angeht ist der Takeoff bei mehr Volumen zwar ceteris paribus leichter, aber das Drehvermögen nimmt ab, bzw. ist nur noch mit richtiger Technik möglich. Daraus ergibt sich, dass du bei einem Longboard am Anfang vllt mehr Spaß hast, wenn dann aber der Takeoff sitzt wird es schnell langweilig, weil du das Ding nicht gedreht bekommst, da wäre ein Malibu wesentlich besser!

    Zum Rocker hat Roga schon was gesagt… Stimme ihm da zu!

    Aufgrund deiner Maße würde ich zu einem 8.4er Malibu raten oder wenn du viel zum Surfen kommst ruhig direkt zu einem 7.9er (roundabout).

    Dass übrigens mit deinen Maßen auch locker Shortboarden drin ist sollte dir klar sein. Nur wegen deiner Grösse würde ich mich nicht aufs Longboarden fixieren, aber das ist ja Geschmackssache 🙂

    19. Mai 2007 um 19:46 Uhr #75510
    wollywood
    Gast

    Das mit dem Board fliegen lassen ist mir bewusst .. finde ich auch unverantwortlich .. gerade bei der Größe …
    Hast mir aber sehr geholfen, werd mal nen longie testen vorm kauf.. Danke !

    Hang loose

    wolly

    19. Mai 2007 um 19:53 Uhr #75511
    shakin_roga
    Gast

    t0bi, Du alter Shortboarder. Wir sollten mal zusammen shredden gehen, dann krieg ich Dich zumindest auf nen Fish 😉

    Und was die Sache mit den umherfliegenden Boards angeht, denke ich mal dass es fast Egal ist was einem da vor den Kopf knallt. OK, ein longboard ist etwas schwerer und hat ne längere Leash, aber ich möchte auch kein 7’3er abbekommen. Wichtig ist die Aufklärungsarbeit, dass es gar nicht erst dazu kommt.

    Also Wolly, bei größeren Wellen nen Cappuccino im Strandcafe trinken und ansonsten immer etwas abseits der anderen.

    19. Mai 2007 um 20:15 Uhr #75512
    t0bi
    Gast

    Hey,

    ein 7.3er fliegt aber z.B. aufgrund der Brett- und Leashlänge nicht soweit wie ein 10er und der Surfer selbst kann durch tauchen und entgegenschwimmen noch etwas reissen. Bei einem 10er und entsprechenden Wellen ist mein Eindruck, dass die Leute am einen Ende der Leash dann auch immer ziemlich weit Richtung Strand gezogen werden 😉

    Bin gar nicht aufs Shortboarden fixiert. Im Gegenteil habe mir für meine Verhältnisse ein suuuuuuper langes 7.8er Norden geholt. Das Ding kann ich definitiv im Knien paddeln…. wenn das nicht longboardig ist 😉

    Der Norden-Retro-Fish steht übrigens auf meiner Wunschliste im Moment relativ weit oben 😉

    19. Mai 2007 um 21:55 Uhr #75516
    shakin_roga
    Gast

    ein 7.3er fliegt aber z.B. aufgrund der Brett- und Leashlänge nicht soweit wie ein 10er

    Inklusive Leash ist das ein halber Meter
    und der Surfer selbst kann durch tauchen und entgegenschwimmen noch etwas reissen.

    Bei einem 10er und entsprechenden Wellen ist mein Eindruck, dass die Leute am einen Ende der Leash dann auch immer ziemlich weit Richtung Strand gezogen werden

    Eben deswegen der Tip bei entsprechenden wellen mit dem langen Board am Strand zu bleiben

    Bin gar nicht aufs Shortboarden fixiert. Im Gegenteil habe mir für meine Verhältnisse ein suuuuuuper langes 7.8er Norden geholt.

    Wenns für Deine Verhältnisse superlang ist, dann ist der Verweis auf einen sehr deutlichen Shortboardbezug doch nicht falsch. Aber Du bist ja auch klug und weisst dass man sein Equipment den Verhältnissen anpassen muss. Die einzige Frage die ich mir dabei stelle: „Warum nicht gleich longboard?“ Norden hat da doch ein so geiles 8’6er Longie 😉

    Jiust kidding, eigntlich passen unsere obigen Aussagen ja auch zu 95% zusammen.

    Gruß
    Roga

    20. Mai 2007 um 16:50 Uhr #75537
    GetWet
    Gast

    Schau an, noch jemand mit meinen Problemen 😆

    Nicht nur, dass ich ebenfalls mit nem hohen Gewicht kämpfe, sondern auch in Betracht ziehe mir ein größeres Board ( richtung Longboard) zu holen.
    Ich fahre momentan ein 8’4er Bic. Finde das auch ganz ok …
    Das Problem wird wirklich sein, dass du bei größeren Wellen die Arschkarte gezogen hast, wenn du ausser deinem Longie kein Board zum wechseln hast. Deshalb weiss ich auch noch nicht wie Groß mein nächstes Bord sein soll … Hatte erst so an 10er Longie gedacht aber wenn ich dann Aussagen höre wie „Weisswassergebunden“ , „kleine unter 2 Fuß-Wellen“ … hmmm da bin ich mir nicht mehr sooo Sicher.

    Ich tendiere auf jeden Fall zu Longbaord … finde ich einfach geiler … aber nu weiss ich nicht wie Lang es sein soll … 😕

    20. Mai 2007 um 20:51 Uhr #75543
    t0bi
    Gast

    würde nicht sagen, dass longboards generell nix im lineup verloren haben wenn es größer wird. im gegenteil. je nach welle geht es schon bei um die 2.5 meter wieder los, dass man mit seinem shortboard gar nix mehr reisst, weil man die dinger nicht angepaddelt bekommt. wer sein brett kontrolliert (siehe rogas vergleich zur waffe) kann mit ’nem longboard auch spaß haben in grösseren wellen.

    wenn dein 8.4er dein erstes board ist würd ich dir trotzdem raten vielleicht einfach mal in die shortboard-welt reinzuschnuppern auch wenn dein weg deiner meinung nach richtung longboard gehen soll. warum? nun ja, bei mir war es damals so, dass ich mein malibu erst so richtig zu schätzen gelernt habe, als ich mal was wesentlich kürzeres unterm bauch hatte und mittlerweile fahre ich auch gerne wieder mal längere boards. das 7.9er kam mir ganz am anfang so kurz und instabil vor und das anpaddeln der wellen fand ich auch sehr schwer, mittlerweile nutz ich wie gesgt ein 7.8er und fahr es wie ein longboard. shortboarden fordert und fördert aber auch meiner meinung nach ein bisschen mehr…

    21. Mai 2007 um 19:26 Uhr #11292
    GetWet
    Gast

    Hey Tobi !

    Habe wohl schon kürzere Boards getestet, aber wie gesagt …. mein Ding ist es nicht … Da ich wie schon erwähnt nicht zu den schlankesten Personen gehöre, ist der Geschmack nicht nur relevant.
    Mal schauen, ich werde mal meinen „Dealer“ anhauen und mal was längeres testen … villeicht muss ja mal mehrere Boards testen um was passendes zu finden und plötzlich ist es was kürzeres 😆

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