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Start › Foren › Surfer Geschichten › Longboard: Singlefin oder Tri- Fin Setup?

  • Dieses Thema hat 23 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 14 Jahren, 10 Monaten von matthias aktualisiert.
Ansicht von 24 Beiträgen – 1 bis 24 (von insgesamt 24)
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    Beiträge
  • 22. Januar 2007 um 22:39 Uhr #10037
    Sven Flück
    Teilnehmer

    Hi alle,

    wollte schon ewig mal wissen, warum es für Anfänger angeblich besser ist, Singlefin zu surfen? Habe mal gehört, dass es zumindest „egal“ sein soll.
    Anders gefragt: Was kann es schaden, die zwei kleinen Sidebites noch mit rein zu schrauben? Ist doch praktisch kein Unterschied, oder?

    Danke für eure erleuchteten Gedanken,
    und Grüße aus dem total verblasenen Peniche 🙂
    Dave

    23. Januar 2007 um 0:45 Uhr #71423
    kilroy93
    Gast

    hi,
    ein grund fuer singlefin koennte die verletzungsgefahr sein .
    bei 3 finnen ist zb. schon wahrscheinlicher, dass doch mal eine davon auf dem hinterkopf landet 🙂 eh verwunderlich warum das bei anfaengern nicht oefters passiert 🙂
    eigentlich koennte man ja erwarten , dass surfschulen ihre bretter mit protec-finnen ausstatten….. aber die kosten … 🙁
    das ist vermutlcih ein weiterer grund fuer singlefin, bei weniger finnen geht auch weniger material kaputt…

    je nach brett koennen die beiden weiteren finnen natuerlich auch mehr stabilittaet beim fahren bringen, was dann ein vorteil fuer die meisten anfaenger waere.

    die beiden kleinen seitenfinnen werden jedenfalls die fahreigenschaften deines(?) brettes beeinflussen, also schon ein unterschied, je nach brett wird es etwas stabiler im wasser liegen oder auch etwas wendiger sein. evt wirst du dir schneller die fuesse an den ausstehenden finnen verletzen.
    ausserdem kommt es auf die groesse der mittelfinne an, wenn du zb merkst das bei nur einer finne das heck seitlcih ausdreht beim ersten versuch eines bottomturns, dann ist die mittelfinne viel zu klein und die beiden seitenfinnen sind noetig (oder groessere mittelfinne/oder die mittelfinne weiter nach hinten setzen wenn moeglcih.).
    wenn das aber nciht passiert, dann kannst du (falls anfaenger ?) die seitenfinnen ruhig rauslassen, es sei denn du findest dein brett extrem zu wacklig und nervoes beim fahren. dann solltest du mal mit 3 finnen probieren .

    gruss aus dem sonnigen taghazout hier ist offshore und tagsueber ueber 20 grad. 🙂
    d

    23. Januar 2007 um 14:36 Uhr #71447
    smend
    Gast

    Ich habe noch nie gehört, dass es für Anfänger leichter sein soll mit einer Finne zu surfen. Ich habe auch noch nie gehört, dass Anfänger mit einem Longboard anfangen sollen. Aber egal.
    Als Anfänger ist es eigentlich egal, ob mit drei oder einer Finne. Wenn Du ein Longboard mit kleinen Seitenfinnen hast, mach sie rein und surf damit.

    Theoretisch geben die kleinen Finnen mehr stabilität, wie schon erwähnt, ob Du das spürst hängt hingegen von Deinem können ab.
    Klassischerweise surft ein Longboard nur mit einer Finne und kann die selben Mannöver fahren wie mit drei Finnen, voraussgesetzt man kann richtig longboarden.

    23. Januar 2007 um 15:59 Uhr #71450
    shakin_roga
    Gast

    Also wie von Kilroy angesprochen:

    ein Tri Fin Setup besteht aus einer rellativ kleinen Mittelfinne und Sidefins, lässt man die Side fins weg, sollte die mittlere Finne größer sein.

    Stabliler dürfte das Fahrverhalten mit Tri-Fin setup sein.

    Ach ja, anfangen mit longboards ist absolut unmöglich, der einzige weg surfen zu lernen ist ein 6’0 Shortboard 😉 Richtig ist hingegen dass nicht jedes Longboard für Anfänger geeignet ist. Lange Noserider haben wenig Rocker und Anfänger versenken gerne die Nose. Wichtig ist ein moderater Rocker und Dicke.

    24. Januar 2007 um 17:05 Uhr #71485
    Dave
    Gast

    Naja, ist eher ein Performance Longboard, an der unteren Grenze mit 9″ und ziemlich viel Scoop/ Rocker, zumindest wenn man es mit einer der üblichen Planken vergleicht. Sieht eher aus wie ein Kartoffelchip.

    Ich weiss nicht, wo ich die Bemerkung gelesen habe, dass drei Finnen oder eine Finne für den Anfänger keinen Unterschied macht, aber ich werde es mal mit drei Finnen probieren, wenn es nicht so kabbelig ist, evtl merke ich ja einen Unterschied. Hab manchmal das Gefühl, dass beim schräg reinziehen nach dem Takeoff das Heck ganz schön schnell seitlich weggeht, habe das aber bisher meiner mangelnden Balance zugeschrieben.

    Danke für die Antworten, und please keep me posted… für morgen und übermorgen siehts schon wieder richtig Scheiße aus, da hab ich also viel Zeit zum Schreiben 😀 😆 😆 😆

    25. Januar 2007 um 11:43 Uhr #71522
    hase2
    Gast

    wenn dir das tail beim turn wegrutscht, hast du euf jeden fall ne zu kleine finne drin.

    performer sind meist eh ehr auf tri fin ausgelegt, sprich die mittelfinne ist etwas kleiner dimensioniert. bau die sidefins ma rein und schau, obs besser geht.
    von dem was du geschrieben hast, müsste es dann besser werden.

    alternativ mal ne größere mittelfinne ausprobieren, wenn du ne chance hast, an eine ranzukommen.

    wie gesagt, probier aus, was für dich besser ist.

    19. August 2007 um 12:14 Uhr #79086
    Dave
    Gast

    Nachtrag: Surfe jetzt mit Tri- Fin und das Board läuft deutlich besser und stabiler.

    12. Oktober 2011 um 8:51 Uhr #126561
    amoc
    Gast

    so, muss mal diesen Thread nach vorne holen…

    mal ne Frage zum 2+1 Setup:
    Wie wirkt sich die Positionierung der Center-Finne auf die Drehfreudigkeit aus?
    Folgendes habe ich mir zusammengreimt:
    vorne -> drehfreudiger
    hinten -> laufruhiger
    passt das so, oder bin ich auf dem Holzweg?

    12. Oktober 2011 um 9:59 Uhr #126562
    Soeren
    Gast

    genau so ist es…
    Der „Rotationsmittelpunkt“ muss für kleinere Kreise, also Kurven weiter nach vorn und umgekehrt.
    Viel Spaß!

    12. Oktober 2011 um 10:03 Uhr #126563
    roots1976
    Gast

    Passt. Wenn mit side bits gesurft, dann mittlere Finne nicht zu groß nehmen, sonst surft das board wie mit ausgeworfenem Anker. Also irgendeine cut-away Finne von 6.5″ bis 7.5″ wählen. Ohne side bites ist ’ne cut-away Finne nix, da zu langsam, zu wenig drive. Schöne große singlefin mit anständig base ohne side bites ist allerdings optimaler für noserides als das thruster setup, falls du in die Richtung solcher Manöver schielst…

    12. Oktober 2011 um 10:18 Uhr #126564
    amoc
    Gast

    das ging ja flott, super, vielen Dank!!

    12. Oktober 2011 um 15:49 Uhr #126581
    meister-g
    Gast

    wobei man noch anmerken muss, dass zwar das brett drehfreudiger ist, wenn die finne weiter vorne ist…. wenn man sie allerdings weiter hinter tut und genau drauf steht, dann hebt sich das brett vorne an, v.a. bei nem longboard und dreht noch besser.
    weit hinten zu stehen ist aber schwierig zu lernen… ich steh auch immer zu weit vorne aufm longie und trainiere genau das… ganz hinten auf der finne zu stehen.
    der effekt ist ohne sidebites natürlich mehr da -> klassisches longboarden ganz nach hinten, sogar mit beiden füßen.

    12. Oktober 2011 um 21:54 Uhr #126607
    Lizzie
    Gast

    longboards nur mit einer finne! (eiserne regel)

    12. Oktober 2011 um 22:18 Uhr #126608
    meister-g
    Gast

    ok dann giesse ich jetzt meine sidebite plugs mit harz zu…. NOT

    13. Oktober 2011 um 0:17 Uhr #126613
    Lizzie
    Gast

    haette hinzufuegen sollen ( eiserne regel). meine longboards haben noch nicht mal plugs fuer sidefins 🙂

    13. Oktober 2011 um 0:36 Uhr #126616
    meister-g
    Gast

    is echt ne witzige sache, dass sich langsam auch zwischen longboardern ein immer größerer spalt auftut. ich kann mit noserides nix anfangen und strebe nen snap mitm longie an. fahr fast nur noch thruster. böse zungen sagen evtl ich bin zu schlecht fürs shortboard… andererseits isses auch ne herausforderung mit nem großen brett enge moves zu schaffen. ich persönlich liebe einfach die power, die in einem engen turn mitm longie steckt und die paradoxie in großen wellen zwar leicht reinzukommen aber andererseits nicht leicht rauszukommen… also die hersausforderung damit.
    ich persönlich liebe longboards stehe aber nicht auf cruisen… also sidebites muss oder eben thruster.

    13. Oktober 2011 um 2:10 Uhr #126620
    Lizzie
    Gast

    haha, bei mir ist es genau umgekehrt. meine longboards, sind alle single fins, ohne nenneswerten rocker und dick geglast. finde performance longboarding ueberhaupt nicht erstrebenswert und auch nicht nett anzuschauen. aber klassische bretter bedeuted ja nicht gleichzeitig nur cruisen und stillstand. longboarding wie es leute wie cj nelson und alex knost betreiben ist auch super progressiv. alles eine frage des geschmacks halt :). surfe longboards aber auch nur bis nur einer gewissen wellengroesse, fuer richtig grosse tage dann halt shortboard oder fish. mit dem longie wird es dann etwas scary…

    13. Oktober 2011 um 18:48 Uhr #126638
    matthias
    Gast

    Und ich mag genau die Kombination aus beidem. 😉
    Beispiel:
    die Tage morgens ganz Früh richtig kleine aber sauber laufende Wellen gehabt = Also einfach nur den Glide genossen und schön vor und zurück gelaufen, dies und das probiert, mit nur einer Finne= Spaß gehabt

    Später wurde es wesentlich größer, saugender, steiler und es hatte „Platz= zum turnen= Seitenfinnen rein( hatte mit einer Finne echt keinen Halt mehr ) und weiter gings…Mega Wellenausbeute den Tag gehabt

    Welche Finne ( und vor allem welche Größe – Board ist 9´1 ) könnt Ihr mir denn empfehlen um das Longboard in erster Linie als Singelfin im klassischen Stil zu surfen, die aber dennoch mit Seitenfinnen funktioniert.Muß mir noch eine kaufen und schwanke zwischen
    der klassischen Dolphin oder Fatboy

    Oder anders gefragt: Kann ich davon ausgehen das eine 9 inch + Seitenfinnen wenig Sinn macht bzw nicht funktioniert ??

    13. Oktober 2011 um 19:35 Uhr #126640
    benni
    Gast

    tjoa und ich als vierte meinung mag mein 9.1 mit rocker aber nur singlefin 🙂
    meister: die macht echt spaß, danke dir 🙂 evtl mit mehr erfahrung änder ich dann noch was.

    13. Oktober 2011 um 21:54 Uhr #126644
    Lizzie
    Gast

    Welche Finne ( und vor allem welche Größe – Board ist 9´1 ) könnt Ihr mir denn empfehlen um das Longboard in erster Linie als Singelfin im klassischen Stil zu surfen, die aber dennoch mit Seitenfinnen funktioniert

    Gibt es meiner Ansicht nach nicht. Wenn du nen Longboard als 2+1 surfst, solltest du die Mittelfinne um einiges kleiner nehmen als im single fin setup.

    Z.b. wenn du eine mehr performance orientierte single-fin moechtest fuer ein nine footer, dann waer z.b. die grenough 4A in 9“ etwas, im 2+1 setup wuerde Ich aber glaube Ich nicht groesser als 7“ fuer die Mittelfinne gehen:

    http://trueames.com/shop/greenough-4-a

    Wenn du eine 9“ Finne mit Seitenfinnen kombinierst, hast du viel zu viel Drag und Turns zu fahren wird sehr schwierig werden.

    Und wenn du eine mehr stabilitaet zum noseriden willst, dann eher so etwas hier:

    http://captainfinco.bigcartel.com/product/t-moe-nowski-10

    Eine allround Loesung gibt es meiner Ansicht nach nicht wirklich. Also los Finnen kaufen, du wirst es nicht bereuen 🙂

    13. Oktober 2011 um 23:17 Uhr #126645
    matthias
    Gast

    Super, damit kann ich was anfangen, danke.

    Die TMoe ähnelt ja der Hatchet…….
    Interessiert mich ja, nur wieviel Sinn macht die in einem eher performanceorientierten Shape. Stabilität beim walk nach vorn und um dort zu bleiben 🙂 sollte doch unabhängig vom Shape funktionieren ?

    13. Oktober 2011 um 23:21 Uhr #126646
    Lizzie
    Gast

    Mmh gute Frage, habe bisher noch keine noserider finne in einem performance board gesurft. du duerftest auf jeden fall mehr stabilitaet kriegen, da du grosse finnenoberflaeche hast, aber radikale turns sind mit solchen finnen nicht wirklich drin. kann immer empfehlen mit finnen rumzuspielen und moeglichst viele kombinationen auszuprobieren wenn man die moeglichkeit hat, so findet man am ehesten was einem persoenlich am besten taugt. probieren geht ueber studieren 🙂

    13. Oktober 2011 um 23:50 Uhr #126647
    matthias
    Gast

    Werde ich auch.
    Aber einen Ansatz muss ich haben 🙂

    Glaube mit der Art 4A oder einer klassischen Dolphin in 9´kann nix schiefgehen

    14. Oktober 2011 um 0:55 Uhr #10038
    Lizzie
    Gast

    Glaube mit der Art 4A oder einer klassischen Dolphin in 9´kann nix schiefgehen

    Die 4A ist super, schoener flex in der spitze aber aber auch relativ stabil. gute allround finne

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