Was für ein Europatag in der O2 SURFTOWN MUC! Bei strahlendem Sonnenschein und entspannten 21°C krönte sich Team Deutschland am 9. Mai zum Champion der zweiten Rip Curl Nations Trophy. Vor rund 5.500 Zuschauer:innen am Beckenrand setzten sich die Lokalmatadore in einem spannenden Finale gegen den Vorjahressieger Spanien durch.
Der Weg zum Titel
Nachdem Deutschland bereits im Halbfinale neben Spanien, Frankreich und dem International Team gesetzt war, kam es zum großen Showdown. In einem nervenaufreibenden Head-to-Head-Format, bei dem jede:r Athlet:in pro Welle nur einen Versuch hat, behielt das deutsche Team die Nerven.
- Das Ergebnis: Deutschland schlug Spanien im Finale mit 5:3.
- Der entscheidende Moment: Olympia-Surfer Leon Glatzer lieferte mit einem kontrollierten Straight Air in der Air-Right-Sektion den Punkt zum 5:2 und machte damit den Sack zu.
- Das Sieger-Team: Leon Glatzer, Janina Zeitler, Dylan Groen und Camilla Kemp.
Team-Spirit statt Einzelkampf
Während es im Surfsport meist um Einzelpunkte geht, stand hier das Kollektiv im Vordergrund. Insgesamt traten 32 Athlet:innen aus acht Nationen an. Janina Zeitler beschrieb den Druck am Heimspot in München als „nervenaufreibend wie wenig anderes“, zeigte sich nach dem Sieg aber sichtlich erleichtert.
Festival-Vibes an der Isar
Nicht nur im Wasser ging es heiß her. Die Zuschauer:innen feierten die bis zu 25 Sekunden langen Rides auf Europas längster künstlicher Welle zu DJ-Sets und Foodtruck-Snacks. Nach der Siegerehrung ließen die Judges und MCs den Abend bei einer entspannten Expression Session und der anschließenden Afterparty auf der Terrasse ausklingen.
Die Platzierungen im Überblick:
- Deutschland (Glatzer, Zeitler, Groen, Kemp)
- Spanien (Zubizarreta, Gunning, Machado, Aymat)
Wer den packenden Contest und die besten Wellen noch einmal in voller Länge erleben möchte, findet den gesamten Recap der Rip Curl Nations Trophy ab sofort auf YouTube.