Wer “Santa Suzana”, Gerry Essers erstes Buch aus dem Jahr 2008 kennt, der wird sich freuen zu hören, dass der Kölner mit “Arrifana” einen neuen Roman geschrieben hat, in dem er seinen Anti-Helden Peter wieder auf die Reise nach Portugal schickt.

    Nick Palandrani von Source Surfboards aus Santa Cruz, wird im Juli in Ericeira shapen. Er ist zu Gast bei Magic Quiver. Alle Boards Werden zu 100% von Hand von Nick Palandrani geshapt und danach in der Wavegliders factory in Ericeira von Nico geglasst. Wenn Ihr Interesse an einem Board habt, meldet Euch bei shop@magicquiver.com oder schaut im Laden vorbei. Magic Quiver 24A Rua Mendes Leal, Ericeira, Lisboa, 2655-305, PORTUGAL

      Der Rip Curl Pro Portugal ist gerade in vollem Gange und das Rennen um den Titel des WSL Champions 2016 entwickelt sich weiterhin spannend. Vor allem der Kampf um Platz 1 zwischen dem Erstplatzierten John John Florence und seinem Verfolger Gabriel Medina ist das Duell der Stunde. Trotz dem regen Interesse am momentan wohl populärsten Surfer der Welt, hat sich der junge Hawaiianer Zeit genommen uns ein paar Fragen zu beantworten.

        Der portugiesische Herbst ist bekanntermaßen ein Garant für gute Wellen und spätestens seit den “Rip Curl – The Search” Events, ist Peniche auch ins Bewusstsein der weltweiten Surf Elite gerückt. Leider war die Location des Moche Rip Curl Pro in diesem Jahr nicht mit perfekten Voraussetzungen gesegnet. Die Brasilianer kamen mit den durchwachsenen Konditionen in Supertubes wieder einmal am besten zurech. Filipe Toledo siegte im rein brasilianischen Finale gegen Landsmann Italo Feirrera und zieht damit vorbei an Adriano de Souza auf Platz zwei nach Mick Fanning.

          So knapp wars noch nie. Als einer der letzten checke ich am gate ein. So langsam mutiere ich eben doch ganz bißchen zum surfer. Immer leicht verpeilt und mit diesem penetranten „paßt schon, bleib locker“-Ding. In Ericeira staun ich von den Klippen die sets am spot Ribeira d’Ilhas an. Was für Klopfer! Normale sets deutlich overhead, jedes fünfte set oder so double-overhead und gelegentlich räumt ein sneakerset mal bisschen auf. Die Felsplatte ist bei low-tide gut zu sehen und der Weg nach draußen ist verdammt lang. Nach dem shorebreak am kleinen Strand versetzt eine fette Seitenströmung die rauspaddelnden surfer gute 150 m nach Süden direkt vor die Felsen, von hier geht’s dann nach draußen. Immer neben den Wellenschultern wie an der Schnur aufgezogen paddeln sie raus.

            Jeder kennt das Drama: man hat nur 5 Tage frei und ein knappes Budget und muss trotzdem dringend ins Wasser. Dank der Billigflieger wie Ryan Air oder Easy Jet kann man relativ schnell und kurzfristig in die Nähe von beinahe jedem bekannten europäischen Surfspot kommen. Dank meines gerade gestarteten Studiums in Amsterdam muss ich mich plötzlich auch an diese Ferienzeiten halten, die gleich null gehen und ich habe wenig Erfahrungen mit begrenzten Kurztrips…wie auch immer, ich brauchte ganz dringend eine Dosis Wellen und so fand ich mich plötzlich in solch einem Urlaubs Bomber gen Lissabon. Mein Travel Buddy Jason sprang als Fotograf an Board, um ein paar Bilder für den 07er Faith21 Katalog zu schiessen. So konnten wir die Reise als Business Trip durchgehen lassen.