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Restube – Dein persönlicher Surf Lifeguard

16 Nov , 2016   Video

So ziemlich jeder Surfer macht schnell am Anfang seiner Surf-Karriere folgende Erfahrung. Du paddelst an einem Spot raus, unterschätzt die Strömung und merkst, dass Du auf einmal nicht mehr vom Pfleck kommst, oder sogar immer weiter auf’s Wasser raus gezogen wirst. Mit mangelnder Erfahrung gerät dabei der ein oder andere auch schnell in Panik.

Diese Erfahrung ist oft der Punkt, an dem man sich dann doch mal gedanken über die Sicherheit beim Surfen macht.

Restube ist ein von einem deutschen Kitesurfer entwickeltes Luftkissen System, was Dich in einer Notsituation vor dem Ertrinken retten soll. Vor dem ertrinken fragt Ihr Euch jetzt?! Wie soll ich ertrinken? Ich habe Doch mein Board… Aus diesem Grund haben wir uns mal mit Restube beschäftigt, um den Sinn dieses Systems für das Surfen zu ergründen.

Es gibt Restube in den Versionen basic, classic, swim, sports. Für diesen Artikel liegt uns ein Restube classic vor. Bis auf das Restube basic sind alle anderen Versionen für aktivitäten im Wasser geeignet. Die basic Version richtet sich an Angler oder als Schwimmhilfe für Bootspersonal.

Man befestigt den Restube mittels eines Gurtes an der Hüfte, die meisten Version können dabei senkrecht und wagerecht getragen werden. Der Tube ist in einer Tasche verpackt die einen Reissleine hat, an der im Not gezogen wird. Der Restube füllt sich dann unmittelbar und kann als Schwimmhilfe genutzt werden. Er hängt dabei an einem Nylon Seil welches ca 50 cm lang ist.

Restube kann mehrfach genutzt werden, wenn Ihr die Reissleine einmal gezogen habt, könnt Ihr das CO2 über ein Ventil wieder ablasse, den Tube zusammenfalten und eine neue CO2 Patrone anschliesen.

Eignung für Surfer / Wellenreiter

An Janni Hönscheids Hüfte sieht der Restube natürlich sehr gut aus, einige Surfer dürften es dagegen eher „uncool“ finden etwas über dem Neo oder der Boardshort zu tragen was aussieht als würde man sein 90er Jahre Handy am Gürtel tragen.  Und wieso soll ich das Ding überhaupt tragen?… ich habe ja mein Board auf dem ich überall hin paddeln kann.

Ein Szenario in dem das nicht hilft wäre der zugegeben relativ unwahrscheinlicher Fall, dass die Leash reisst. Wenn der Klettverschluss nicht völlig ausgelutscht ist, passiert das doch sehr selten.

Ein andere Möglichkeit ist, dass Euer Board bricht und das Teil was Euch bleibt recht klein ist. Einge andere Szenarios sind sicher denkbar. Dennoch ist es halt nur eine undekbare Situation die dann auf einmal reicht Dich in Probleme zu bringen. In einer Notsituation haben sicher die wenigsten deutschen landlockt Surfer dann einen kühlen Kopf und die Schwimm-Fitness sich aus allen möglichen Ströhmungen zu befreien.

Psychologischer Vorteil

Für alle die bei Ihrer Wassersportart ängstlich sind oder gewisse Bedenken haben, ist der Restube das beste „Therapiemittel“. Er gibt Dir Dein Selbstvertrauen zurück Deinen Sport auszuüben. Schaut Euch auch oben das Video von Sebastian Steudtner an, er bestätigt dies auch.

Sebastian Steudtner sagt über Restube …

„Restube ist das „Peace of mind“ für jeden: Für meine Mutter ist es das Restube, mit dem sie wieder über den See schwimmt. Für mich ist es die spezielle Restube Version mit der ich mich in sehr hohe Wellen begebe. Es kann Dir oder Deinen Freunden das Leben retten! – Sebastian Steudtner“

 

Fazit

Für Windsurfer, Kitesurfer, SUPer, Schwimmer und viele andere Wassersportler die keine Art von Schwimmhilfe haben, ist Restube sicherlich eine sehr sinnvolle Sache. Er gibt Dir selbstvertrauen und rettet im Notfall evtl. Dein Leben. Beim Surfen sehen wir auch sehr große, inbesondere psychologische Vorteile für alle die mal schlechte Erfahrungen mit Strömungen oder anderem gemacht haben. Hier kann Restube echt helfen den Sport wieder unbeschwerter auszuführen und im unwahrscheinlichen Fall von Leash Riss, o.ä kann Dich Restube auch noch echt retten.

Was haltet Ihr von Restube? schreibt uns doch einen Kommentar, ob Ihr es für sinnvoll haltet.

 

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1 Kommentar

  1. Profilbild von cedi51 cedi51 sagt:

    Grundsätzlich hört sich das ganze ja gar nicht so schlecht an, jedoch glaube ich persönlich das die Surfer die aus Psychologischer Sicht so ein Teil benutzen nicht in Situationen kommen wo häufig Bretter brechen oder starke Strömungen sind.

    Viel mehr könnte ich mir das Teil gut vorstellen, wenn man relativ lange Paddelwege zum Point hat und es am feuern ist.
    Denn wenn dort dann das Brett bricht und man noch 15 Minuten paddeln muss, mit nem halben Board, könnte das eine gute Hilfe sein!

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