jay alders

Interview

Jay Alders Surf Art Interview

6 Okt , 2017   Gallery

Jay Alders hat einen sehr einzigartigen Stil, der geprägt von klassichen Malern wie Dali ist. Seine organischen Bilder spielen viel mit Licht und Schatten. Surfen, Wellen, Akt und Musik sind thematisch die Haupteinflüsse seiner Bilder. Jay ist einer unserer Lieblingskünstler der Surf-Art, deshalb war das nachfolgende Interview lange überfällig.

Wann hast Du mit dem Surfen angefangen

Ich habe mit 17 mit dem Surfen angefangen, als ich meinen Führerschein und mein erstes Auto hatte und immer zum Strand konnte wann ich wollte. Der Strand war ca. 30 Minuten von meinem Elternhaus entfernt.

Als Surfer – ist das Design eines Surfboards wichtig für Dich?

Ja, absolut! Surfboard Design ist eine sehr inspirierende Form der Kunst. Die Entwicklung von ästetheischem und funktionalem Board Design ist faszinierend und schön.

Ich habe gelesen „Beaming with Abundance“ ist dein Lieblingsbild von Dir selbst, warum?

Ich habe kein Lieblingsbild. Ich mag alle meine Bilder und zum Zeitpunkt wenn ich sie es male, ist es mein Lieblingsbild. jedes hat seine eigene Bedeutung und hat mir etwas beigebracht. Ja, aber ich mag „Beaming with Abundance“ sehr, es hängt in unserem Schlafzimmer über dem Bett deshalb ist es wohl eins meiner Favoriten.
jay alders
Ich begann es an einem Tag zu malen, an dem ich eingentlich ein anderes Bild weiter malen wollte (Sweet Aspirations), aber die Farbe auf der Leinwand war noch nicht trocken. Deshalb entschied ich etwas anderes zu malen. Ich nahm einfach einen Pinsel und habe auf einem Stück Holz los gemalt, ohne eine Skizze oder Idee.  Ich dachte, hmmm… lass mal gucken was am Ende raus kommt, wenn ich einfach anfange zu malen.

Dieses Gemälde, „Beaming with Fülle“ kam aus dem Nichts und zeigte sich mir, inspiriert von der Liebe meiner jetzigen Frau Chelsea, die damals meine Freundin war. Wir waren gerade dabei unsere erste Reise nach Australien zu machen und die Szene wurde von der Vision inspiriert, wie das sein würde.

Deine Bilder spielen viel mit Licht und Schatten, nutzt Du dies um spezielle Gefühle zu erzeugen?

Es gibt da ein Picasso Zitat…

„There are artists who transform the sun into a yellow spot, but there are others who, thanks to their art and intelligence, transform a yellow spot into the sun“.

Ich denke, ich bin der letztere, der Künstler, der Farbpflecken in die Sonne verwandelt. Ich lasse die Farbe leicht werden. Ich lasse es mich überzeugen, dass es real ist und ich beobachte es, wie ich als Medium zwischen der Vision und der Farbe fungiere.

Du machst viele „live-paintings“ mit Bands wie G-Love und hast auch ein cooles Bild von Donavon Frankenreiter gemacht. Bist Du ein Musikliebhaber?

Ja, ich liebe Musik. Ich habe sehr viel Musik mit meinem Vater gehört, der ein Musik-Liebhaber ist. Er hatte Vinyls von Latin bis Heavy, Klassik, Jazz und alles dazwischen. Ich wollte immer ein Rockstar sein, konnte aber niemals so gut Gitarre spielen wie ich malen konnte. Deshalb versuche ich jetzt ein Rockstar an der Leinwand zu sein, das ist das was ich am besten kann. Ich bin glücklich und dankbar Musiker als Freunde zu haben die meine Kunst mögen und gerne mit mir zusammenarbeiten.

Du bist vielo mit Musikern auf Tour gewesen, was war das inspirierenste Ereignis?

Das Inspirierendste war wahrscheinlich die Szene, auf der mein Gemälde „Rio Jam“ basiert. Ein großer Jam in den Hügeln von Rio in Brasilien mit G. Love, Donavon, Matt Costa, ALO und anderen. Die Szene ist teilweise auf YouTube dank meines Freundes Sean Davey, ein Fotograf, der es auf seinem Smartphone aufgenommen hat. Ich war neben den Musiker und hatte ein Skizzenbuch dabei und skizzierte als sie spielten. Es war magisch.

Teile des Rio Jams als Video

Das daraus entstandene Bild von Donavon Frankenreiter

Hast Du je Surfboards bemalt?

Ja, meistens für wohltätige Zwecke, da mache ich sobnst eher nicht, aber es macht Spaß.

In einem anderen Interview habe ich gehört, das Du an einem Buch arbeitest? Gibt es dazu was neues?

Es ist ein langer Prozess. Länger als ich erwartet hatte. Zwei Jahre hat es gedauert. Es ist ein Leidenschaftsprojekt, das für mich sehr wichtig ist. Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr noch fdertig werde, es könnte aber auch Anfang 2018 werden. Ich ghe sehr ins Detail und bin dabei genau so wie bei einem Bild vorgegangen. Es wird Geschichten, Einstellungen und Lektionen von mir als Künstler von Kindheit bis jetzt enthalten.

Vielen Dank Jay für das Interview

jayalders.com

 Interessantes, längeres Interview mit Jay

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