Sprühpflaster Test

Surf-Stuff

Goofix Sprühpflaster für Actionsport im Test

14 Dez , 2017  

Goofix ist ein neues Sprühpflaster, das gezielt für den Actionsport entwickelt wurde. Die Erfinder hinter Goofix Spray Pflaster stammen aus Köln und daher gehören wir zu den Auserwählten, die das Produkt als Erste testen dürfen. Bei einem Plasterspray hofft man natürlich darauf, es nicht unter Realbedingungen testen zu müssen. Aber das kann man sich eben nicht immer aussuchen.

Anwendung

Zum Abdecken einer Wunde wird das Spray aus 10 cm Abstand auf die Wunde gesprüht. Frische Wunden müssen vor der Anwendungn gereinigt und desinfiziert werden, denn das Spray lässt sich später nicht mehr so einfach abwaschen.

Die Dose ist nur 11cm hoch und passt daher gut in jedes Boardbag. Perfekt für einen längeren Trip oder als ständiger Begleiter im Handschuhfach. Für das Handgepäck im Flugzeug ist die Dose leider nicht geeignet.

Erster Eindruck

Es brennt. Insbesondere wenn die Wunde noch frisch und ohnehin am Brennen ist, kein besonders angenehmes Gefühl.

Das transparente Pflasterspray ist nach einer Minute trocken und bildet eine sichtbare Schicht aus glänzendem Material auf der Haut. Der hachdünne Schutzfilm wirkt auf Anhieb robust und undurchlässig.

Pflasterspray

Wie gut hält das Sprühpflaster?

Da das Spray auch schwer erreichbare Partien, wie Falten oder Armbeugen erreicht, deckt es praktisch jede Wunde gut ab. Die Beweglichkeit wird nicht eingeschränkt und der Film hält auch Bewegungen und Reiben an der Haut stand. Ein leichtes Gefühl der Spannung vergeht nach einer Weile.

Am nächsten Tag ist das Spray noch vollständig erhalten, Zeit surfen zu gehen. Der Sprühfilm ist wasserfest und auch nach 2 Stunden im Wasser noch weitgehend erhalten. Da die besprühte Stelle an der Hand bei jedem Duckdive ans Rail greift, fehlen aber auch schon kleine Teile. Trotzdem löst sich der Film nicht in großen Stücken, wie das bei anderen Sprühpflastern oft der Fall ist. Möglicherweise eine Folge des enthaltenen Rizinusöls.

Wirkstoffe im Goofix Sprühpflaster

Ein Schutzfilm aus Acrylate Copolymer schützt die Wunde vor Schmutz und Keimen. Im Grunde handelt es sich also um sprühbares Plastik. Vorsicht mit den Atemwegen! Rizinusöl dient als Weichmacher für den Schutzfilm. Abgesehen davon enthält die Dose nur Gas, um das Spray aus der Dose zu befördern und Lösungsmittel, um es auf der Haut zu verteilen. Auf Ethanol wird gänzlich verzichtet.

  • Inhaltstoffe: Butane, Ethyl Acetate, Acetone, Propane, Acrylate Copolymer, Isobutane, Ricinus Communis Seed Oil
  • Inhalt: 50 ml (ca. 40 Anwendungen)
  • Größe: 11,5 x 3,5 cm
  • Preis: 8,90 Euro
  • Aktuell nur hier erhältlich: https://www.concretewave.de/Goofix-Spruehpflaster

Sprühpflaster zum Surfen

Vor allem in tropischem Klima haben Wunden die unangenehme Tendenz größer zu werden, statt zu heilen. In wärmeren Gewässern oder unter schlechten hygienischen Bedingungen sollten Surfer, mit nicht vollständig abgeheilten Wunden, daher kein Risiko eingehen und das Wasser besser meiden.

Wer viel am Strand oder im Wasser unterwegs ist, sollte für seine Kratzer und Schürfungen in jedem Fall eher zum Sprühpflaster greifen, als zum üblichen Pflasterverband, oder am besten beides nutzen. Ein Pflasterspray ersetzt aber nie die ordentliche Reinigung und Versorgung der Wunde.

Fazit unseres Sprühpflaster Tests

Warum Goofix Pflasterspray besonders gut für den Actionsport geeignet ist, hat sich im Test nicht erschlossen. Es eignet sich sicher auch für viele andere Anwendungen. Das Spray funktioniert allerdings sehr gut und kann dank der guten Haltbarkeit bedenkenlos zum Surfen empfohlen werden. Oberflächliche Wunden verschließt das Goofix Spray zweifellos besser als ein Pflasterstreifen und eine Anwendung hält locker 1-3 Tage.

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