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MischaTeilnehmerSenegal ist weit oben auf meiner Liste, bei über 600€ p.p. für den Flug aber leider etwas gar teuer diesen Sommer (wir fliegen schon zwei Wochen in den hohen Norden 😀 )
Wir möchte eigentlich auf keinen Fall etwas überlaufenes!
Sich mit hundert anderen an einem Strand um die flachen Wellen streiten ist gar nicht nach meinem Geschmack.
MischaTeilnehmer„Bei Yow stimmt für mich die Geometrie irgendwie nicht. Das ist wirklich eher Longboard Feeling, weniger Surfen.“
Huh?!
YOW und Smoothstar sind ja praktisch identisch vom Aufbau des Systems her…Bist du sicher, dass du das Brett richtig verwendet hast?
Ich bin nach einigen Wochen auf dem YOW direkt vom Longboard gefallen (zum Glück auf dem Parkplatz vor dem Haus und nicht auf der Strasse), weil das Fahrverhalten so komplett anders ist.
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Sehe wirklich nicht, wo das wie ein Longboard sein soll?
Das Carver ist richtig langweilig, da selbst die „surfigste“ Achse noch lahm ist.
MischaTeilnehmerIch habe ein YOW System an ein LTB longboard deck gemacht und bin damit super zufrieden. Es ist etwas länger als die gewöhnlichen YOW boards (von der Wheelbase her)und dadurch vermutlich etwas stabiler und „anstrengender“ zu pumpen.
Für mich ist das Feeling aber grandios und es macht auch riesig Spass im pump park.
Die Carver sind mir etwas zu „konservativ“ und das Sweeltech wäre mir wohl zu wackelig mit dem hohen Profil und der schmalen Achse vorne..
Ausprobieren lohnt sich unbedingt
MischaTeilnehmerUnsere Surflehrerin war dieses Jahr in Senegal und sie hat geschwärmt. Allerdings hat sie selber auch wegen der unzähligen Seeigel für Anfänger davon abgeraten, dort surfen zu gehen.
MischaTeilnehmerAch sooo.. dann ist das Goretex-Ventil auch vorne.. Jetzt verstehe ich’s 😀
Noseriden ist eigentlich ganz einfach.. Hatte jedenfalls beim ersten versuch mit dem foamie im camp schon Erfolg..
MischaTeilnehmerschaut richtig schön aus!
Darf man fragen, was hinter dem Shape vom Tail steckt? Wieso kein Pin oder Swallow tail?
MischaTeilnehmerIch finde Regen auch unproblematisch..
Unser bester Tag war im Regen. Die einen waren anfangs etwas skeptisch, aber nach der Session (fast 3 Stunden im Wasser) waren alle begeistert von der Stimmung.
Die Wellen waren leider die ganze Woche nicht grösser, aber im September solltet ihr da mehr Glück haben.
Bei der Kathi, wenn du dich nicht ganz dumm anstellst, wirst du nach 3-4 Tagen sowieso grüne Wellen surfen, aber sie haben unterschiedlich ausgerichtete Beach breaks, so dass die Session je nach Windrichtung dennoch stattfinden kann.
Cheers
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22. August 2018 um 15:48 Uhr als Antwort auf: Wohin nach SÜD-AMERIKA für die nächsten zwei Jahre? #313440
MischaTeilnehmerAso, ein wenig beneide ich dich schon.. 🙂
Bolivien fällt schonmal als Wohnsitz weg, denen fehlt irgendwie das Meer zum Surfen..
Rein aus wirtschaftlicher und sozialer Sicht würde ich eher nach Peru (und nicht nach Ecuador) gehen. Punta Hermosa scheint toll zu sein:
https://community.magicseaweed.com/viewtopic.php?f=14&t=45692
Peru ist auch geografisch besser als Kolumbien, wenn du so viel hin und herfliegen musst.
MischaTeilnehmer499€ ist ne Ansage..
und 45-55 kg für schwache Wellen (wie Bremgarten, aber auch die „bald“ eröffnende Flusswelle vor dem Haus)
Wenn man nach der Angabe von Buster geht, müsste ich wohl eher ein FX haben, mit 29.8 Litern (schwache Wellen, rider bis 70 kg)
https://www.buster-surfboards.com/d/riversurfboard-fx-type-5-6.html
Wenn das Budget jetzt aber eher so 100-150€ ist (gebraucht kaufen), sollte ich dann primär nach Volumen gehen, oder schauen, dass das Brett vom Shape her ungefähr ähnlich ist?
MischaTeilnehmerIch würde mal schauen, wie die Kurse dort „gehalten“ werden. Habe jetzt schon vermehrt mit Leuten geredet (und auch live einem „Kurs“ zugeschaut), wo der „Surflehrer“ in Shorts und Shirt am Strand stand und 10+ Surfschülern im Wasser irgendwas zugewunken hat.
Dafür würde ich keine 10€ bezahlen, um ehrlich zu sein.
Bei uns war pro 5 Schüler eine Lehrerin direkt im Wasser (die armen mussten zwischendurch auch ne Welle nehmen, weil sie so gefroren haben ^.^ ).
Man stelle sich das mal vor: 10 Schüler bezahlen im Mittel 40€ pro Tag und du bist dann 3 Stunden im Wasser. Das macht nen Tagessatz von 400€, in einem Land, wo der Medianlohn keine 1’000€ im Monat ist. Klar, die müssen Material in Stand halten, es hat nicht immer Wellen, zu gewissen Zeiten hast du keine 10 Schüler, usw.
Ich finde die Preise dennoch etwas hoch, wenn man bedenkt, dass viele nach 5 Tagen Kurs noch nichtmal den Take-Off hinbekommen. Da kommst vermutlich mit Youtube besser voran.
MischaTeilnehmerMoin
Danke für den Tipp, werde mir das tool mal anschauen bei Gelegenheit. Zeit, ein eigenes Board zu bauen, fehlt aber ganz bestimmt.
Vielleicht ein kleines Styropor-Brett fürs Wakesurfen und die Flusswelle.. das wär was 😀Bei der Performance ging es nicht um eine Steigerung, sondern darum, welchers Aspekt eines Bretts wie viel Einfluss auf die Performance des Boards hat.
Hatte mich zudem vertippt. Finnen beim Shortboard werden mit 30% Beitrag zur Performance beziffert (beim Longboard wird die eine Finne entsprechend einen deutlich geringeren Beitrag leisten), aber Quelle geben sie leider keine an:
https://www.surfnomade.de/surfboard-design-verstehen/
In diesem Artikel gehen sie auch auf die grosse Bedeutung der Breite des boards ein. Damit würde sich erklären, wieso ich das 6’8″er als schneller als das 7′ Softboard empfand; es war nämlich messbar breiter als die foamies.
Dass die Finnen bei Shortboards sehr wichtig sind, scheint mir einleuchtend, zumal das ganze Wasser dort durchfliesst und bei den teilweise sehr hohen Geschwindigkeiten einiges an Verwirbelungen entstehen (Aerodynamik lässt grüssen)
Ob das Brett bei einem 70 kg surfer jetzt 200g mehr oder weniger wiegt, oder das Tail flach oder abgerundet ist, spielt doch bei so einem schmalen Brett kaum eine Rolle.
Diese Seite kennst du sicher schon. Leider vermeiden auch sie irgendwelche Messdaten oder setups vorzustellen und beschränken sich auf bunte Worte. Die Erläuterungen erscheinen aber durchaus nachvollziehbar.
http://www.surfscience.com/topics/surfboard-fins/setups/quads-offer-speed-and-more
Mit meinem Brett im Fluss bei vlt 3 km/h Fliessgeschwindigkeit konnte ich jedenfalls gut spüren, welche Arbeit die Finnen da leisten und wie schwer es ist, diese seitlich zu bewegen, wenn das Brett gegen den Strom liegt, ganz anders bei umgekehrter Richtung. (Wenn du da dann mit 20-30 km/h in der Welle unterwegs bist, ist der Effekt nochmals deutlich stärker)
Damit will ich nicht sagen, dass ich jetzt für 200€ Finnen kaufen und mir dadurch bessere Leistungen beim Surfen erhoffen würde.
Für mich wäre aber beim eigenen Board sicher Voraussetzung, dass ich 5 slots habe, um mit Quad vs Thruster experimentieren zu können.
MischaTeilnehmerHabe es mit Teebaumöl probiert (VIEL Teebaumöl und gut ne Stunde eingelegt) und die Badehose auch im Rip Curl Piss-Off eingelegt, aber der Duft bleibt..
Das Lycra ebenfalls, mit gleichem Resultat = keine Besserung.
Was mich am meisten nervt, ist die Tatsache, dass das nur mir so ergangen ist, und vor allem, dass sogar die Kleidung, die ich NACH dem Surfen trug, deswegen ruiniert ist.
Dieses Jahr war ich da ja mit meinem eigenen Neopren im Camp und hatte überhaupt keine Probleme mit dem Geruch.
MischaTeilnehmerDanke 🙂
Das Softboard hatte, gemäss der Surflehrerin, fast 70 Liter Volumen.
Ich kümmere mich ehrlich gesagt nicht wirklich um die Länge des Bretts.. Für mich als Wissenschafter sind shape und Volumen viel interessanter (und, nachdem die Finnen erwiesenermassen 35% zur Performance beitragen, auch die Finnen und deren Setup).
Das mit der Länge war doch nur so ein Furz der Mainstream-Gesellschaft, damit sich Hinz und Kunz über surfboards unterhalten können. (Das Volumen lässt sich nunmal nicht mit dem Massband messen)
Einer, der sich seit jeher um Volumen sorgt, ist der Whitney Guild:
Der Guild-Factor empfiehlt 0.37 für fortgeschrittene und 0.40 – 0.50 für Anfänger und kleine Wellen. Das wäre bei meinem Körpergewicht ein 36 Liter Brett.. (mit Guild factor 0.5) und völlig unmöglich zu surfen (für mich).
Ich hatte jetzt eher den Eindruck, dass ich mit 55 Litern zufrieden gewesen wäre.
Wieso war das quad fin leichter manövrierbar? Ich konnte weiter hinten stehen und so Druck auf die Finnen geben, dadurch lässt es sich leichter drehen.
Beim Softie musste ich immer nach vorne „laufen“ um das Tempo zu halten und stalling zu vermeiden. (Sonst hob sich immer die Nose und die Welle ging unter mir durch)Als Konsequenz hatte ich keinen Fuss mehr hinten um das Brett zu lenken..
Das Brett war auch deutlich leichter und durch die bessere Verteilung des Volumens (spitze Nose) hatte ich mehr Tempo (wie gesagt, beim Softie musste ich nach dem Takeoff meist noch 2 Schritte vorrücken, um nicht zu stallen.. da ich selbst mit 100% Gewicht auf dem front foot hinten einsank.)
MischaTeilnehmerKurzer Bericht:
Ich startete am Montag auf einem 8′ Softie zum Einsteigen (take-off üben, hauptsächlich) und blieb am Dienstag dabei.
Das Paddel-Training hat sich richtig bewährt, da ich kaum Probleme hatte und jede einzelne Welle catchen konnte.
Das Training auf dem Surfskate schien sich auch bemerkbar zu machen, denn ich hatte überhaupt keine Gleichgewichtsprobleme mehr, konnte sogar auf dem board vor und zurück laufen. Als mir die Surflehrerin mitteilte, dass die Nose abbrechen könnte, liess ich das mit dem Nosewalk dann aber. (Ich war erstaunt, wie verdammt einfach das geht..)
Am Mittwoch fragte ich dann für ein 7′ Softie und kam auch mit dem wunderbar klar. Nie gepearlt, keine Wellen verpasst, teils ohne einen einzigen Paddelzug auf der Welle (wenn du am richtigen Platz sassest, hat die Welle derart angeschoben, dass sie dich einfach mitnahm..)
Ich merkte gut, dass ich kaum an Reserven zerren musste und bat darum um ein Fiberglass Brett.
Ich erhielt daraufhin für Donnerstag, Freitag und Samstag dieses wunderbar colour-matched 6’8″er mit quad fin setup und 45 Liter Volumen 🙂
Unsere Surflehrerin war sehr skeptisch (vermutlich, weil das erst meine 10te Surfsession überhaupt war?!), dann aber höchst überrascht/erfreut, als ich die erste Welle gleich reiten konnte und auch erste turns hinbekam.
Dennoch war mit diesem Brett alles anders.
Plötzlich gab’s da viele Wellen, die ich nicht schaffte (am Mittwoch waren sie deutlich stärker und meist steiler) und natürlich hatte ich auch beim Take-Off mehr Probleme, weil das Brett verglichen mit dem Softie spürbar schneller war und sich deutlich leichter drehen liess.
Am Freitag lief’s dann mit dem Brett, trotz bescheidener Bedingungen, besser, aber ich merkte, dass ich vom Paddeln her wieder an meine Grenzen kam. Wenn ich mal eine Welle erwischte, konnte ich dafür etwas Erfahrung mit backside und frontside turns sammeln und damit, auf der grünen Welle zu bleiben, statt nur davor wegzufahren..
Tatsächlich hatte ich am Freitag Abend einen stechenden Schmerz in der rechten Schulter. Dieser führte am Samstag dazu, dass ich in 3 Stunden nur etwa 5 Wellen erwischte und sicher 20+ vergebens anpaddelte. Ich verbrachte dann fast 1 Stunde mit Fotografieren im Wasser, weil aufem Brett nichts mehr ging.
Da die Wellen eher mau waren und die meisten – trotz 6 Jahren Surferfahrung – nicht wirklich „gute“ Surfer, gab’s keine spektakulären Bilder. Ausserdem hatte ich an dem Tag auch noch Probleme mit Wassertropfen auf dem port.. Das da gefiel mir trotzdem nicht schlecht 🙂 (Jedenfalls tausendmal cooler als die Bilder von der Fotoauswertung, die einer am Strand mit 300mm Linse macht)
Woher kam der Schmerz in der Schulter?
Die Bedingungen am Freitag waren nicht gerade toll. Die Wellen hatten nur wenig Schub, waren maximal 50 cm hoch, und erforderten sehr sehr viel Paddelarbeit um sie zu erwischen (man schaue sich mal die Profis an den Vans US opens an, die paddeln 3 mal pro Seite für eine hüfthohe Welle, weil die so schön schiebt und steil ist…).
Wenn ich dann langsam erschöpfe (die Strömung in Vilar (Freitag) war auch unangenehm, sodass du im Lineup eigentlich konstant gegen die Strömung paddeln musstest u nicht abzudriften), nimmt die Konzentration ab und die Ausführung der Paddelbewegung geht den Bach runter (da wird dann beim Anpaddeln der Welle nur noch verkrampft; besonders, nachdem man 5 Wellen in Folge verpasst hat und der Frust steigt).
Eigentlich wusste ich schon am Freitag Abend, dass ich für Samstag besser wieder um ein 7′ Softie bitten sollte, aber mein Ego liess das nicht zu..
Ich bestelle mir jetzt das Buch „Surf Better: complete surfing program“, das wir auch im Camp hatten. Da sind zahlreiche Übungen drin (ohne Bälle, ohne Geräte, nur zwei kleine Hanteln à 2 kg brauchts), die man täglich während 15 Minuten machen kann, um den take-off und weitere Aspekte des Surfens aktiv zu trainieren und ins Muskelgedächtnis einzubetten.
Fürs paddeln werde ich nächstes Mal früher mit dem Training beginnen und mehr an meine Grenzen gehen, um auch die Ausdauer zu steigern und den Ablauf mehr zu verinnerlichen.
(Im Buch geht er auch detailliert auf die Physik hinter den Wellen ein, was mich unglaublich fasziniert und bestimmt noch eingehend beschäftigen wird, denn unglaublich viele Surfer haben keinen blassen Schimmer davon, wie ein forecast zustande kommt, wie man diesen lesen muss, etc.)Anhänge:
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MischaTeilnehmerSieht aus, als wäre der qualitativ auf einem Niveau mit einem 50€ Kinder-Neopren..
Auch wenn das „Style“ hat, trage ich lieber einen technisch hochwertigen Neo, der mich warm hält und langlebig ist.
MischaTeilnehmerBoah, der halbe Fitnessball kostet ja ein Vermögen O.o
So ein Teil würde ich mir nur anschaffen, wenn das Knie im Eimer war und ich Physio machen müsste.
Für Rumpf und Beine gibt es doch unendlich viele Trainings, die keine Geräte voraussetzen?!
Falls du dennoch auch mit Balance arbeiten willst, könntest du dir selber so ein Goofboard bauen: https://goofboard.com/collections/classic/products/xx-classic-plumeria?variant=196308336644
Ich werde dieses Projekt im Herbst/Winter auch in Angriff nehmen, da ich nicht einsehe, für ein Holzbrett mit Röhre 200+ € (mit Versand) zu bezahlen..
13. August 2018 um 10:49 Uhr als Antwort auf: Surf Camp für Einsteiger mit Action und Enstpannung in Portgual gesucht #313344
MischaTeilnehmerIch suchte vor anderthalb Jahren nach einem Surfcamp für Gemütliche in Portugal. Am Ende ging’s dann eben ins Surfhouse nach Galizien.
Das Surfhouse ist in Xuño 🙂
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12. August 2018 um 16:39 Uhr als Antwort auf: Surf Camp für Einsteiger mit Action und Enstpannung in Portgual gesucht #313342
MischaTeilnehmerIch höre von den allermeisten Leuten, die in „normalen“ Surfcamps waren, dass sie nach ca 5 Tagen Surfunterricht „aufstehen“ konnten.
Für mich persönlich wäre das die absolute Katastrophe und das vorzeitige Ende des Wunschtraums vom Surfen gewesen.
Im Surfhouse wo ich war – in Galizien, nicht Portugal – konnten praktisch alle Teilnehmer (egal, welches Alter) spätestens am zweiten Tag stehen und Ende Woche waren alle in grünen Wellen unterwegs (Wenngleich nur hüfthohe Wellen..)
Ausserdem, so erschien es mir, sind sehr viele Camps in Portugal auf die „jungen Wilden“ ausgerichtet. Ich wollte surfen lernen und nicht mit verkaterten Alkoholleichen im Meer rumplanschen. (Und erst recht nicht von Leuten mit Restpromille gefährdet werden..)
Falls du eine familiäre Atmosphäre, eine unglaublich gute Surflehrerin (Österreicherin) mit hauseigener Surfboardmanufaktur (der Ehemann, ein Local) und Yogalehrerin (die Schwägerin) der Massenabfertigung und Partyszene von Portugal bevorzugen solltest, dann würde ich mir nochmals Gedanken machen.
Was „action“ angeht, muss ich dich aber leider enttäuschen.. Da gibt’s glaub ich nicht sehr viel zu machen neben dem Surfen. (Die Gegend ist aber sehr schön und Fahrräder und Skateboards kannst du gratis verwenden)
MischaTeilnehmerBitte berichten, jo!
MischaTeilnehmerWie gesagt, mit den Armen hatte ich nie Probleme. Es lag immer an der Position auf dem Brett und der Tatsache, dass ich zu wenig Ausdauer hatte. (ich bin dann in der Welle vorne eingestochen, oder war zu langsam, und vor allem immer sofort erschöpft)
Nach dem letzten Surfcamp hatte ich auch nur ein paar Tage Muskelkater, aber nichts weltbewegendes.. Und nach dem Surfen haben wir immer Yoga gemacht, also grosse Schmerzen hatten wir beide nicht.
Klar, mit der verbesserten Technik komme ich jetzt viel schneller voran, aber an der Ausdauer mangelt es halt noch immer.
Immerhin geht das Paddeln jetzt schon viel besser und ich muss am Montag nicht einen „Kaltstart“ hinlegen. (Viele berichten, dass sie drei Tage brauchen um sich ans Paddeln zu gewöhnen. Bei lediglich 6 Surftagen ist mir das zu viel..)
MischaTeilnehmerDer Vergleich zum YOW würde mich da brennend interessieren. Leider findet man kaum was dazu..
MischaTeilnehmerLengthen the Vessel sei irrelevant bei längeren boards (auch hier gibt er nicht an, WIE lang..)
Vermutlich, weil du sowieso nicht vor die Nose kommst, um das Brett zu „verlängern“.. 😀
Rein vom Gefühl her, brauchts das bei meinem 6’7″ gerade noch, zumindest wird die Nose dann leicht angehoben.. ???
„Rückführung durch den Ellenbogen“?
Wie soll das gehen? Du kannst dort nur den Unterarm anwinkeln, nicht aber den ganzen Arm nach vorne bewegen..
Oder meinst du „Arme angewinkelt nach vorne holen“?
Das macht natürlich Sinn, weil dann der Hebel auf die Schulter viel geringer ist.
Ich trainiere sehr viel Schulter (aber halt nicht auf Ausdauer) und da merkst du sehr gut den Unterschied zwischen gestreckten und angewinkelten Armen.
MischaTeilnehmerCarver waren halt von den ersten und machen den meisten Umsatz/Absatz, klar dass die ordentlich Marketing betreiben.
Ich hätte jetzt aber erwartet, dass Smoothstar gerade in Oz besser vertreten wäre..
Bei uns bekommst YOW (aus Spanien) oder eben Carver. Surfskate (auch USA) und Smoothstar sah ich noch nie..
Was deine „Steifheit“ angeht, kann ich nicht beurteilen, aber ich fühlte mich nach einer einzigen Session im Pump Park sofort pudelwohl auf dem YOW. (Werde bald 32, habe das Brett erst ein paar Wochen und war davor noch NIE in einem Pumppark oder ähnlichem.. 🙂 Und Leute sagen mir immer wieder, man erkenne mich an meinem steifen Gang (verkürzte Bänder/Sehnen in den Beinen.. Kann also nicht soo schwer sein.)
MischaTeilnehmerDas ist echt ne riesige Steigerung. Bei uns im Surfcamp haben sie auch Fotoanalysen gemacht und da stellt man dann fest, dass man etwas gar seltsam auf dem Brett steht, ohne sich dessen bewusst zu sein 😀
Wieso brauchen die Australier Carver (US) und nicht die deutlich überlegenen (vom surfy-feeling her) Smoothstar (AUS) surfskates?
Alle Surfer, die ich gefragt habe, finden Smoothstar/YOW dem Carver überlegen und bevorzugen diese fürs Training.
Ich liebe mein Yow, aber das wird Jahre dauern, bis ich auf dem Surfboard solche Manöver fahren kann, wie mit dem Skateboard.. *seufz*
MischaTeilnehmerIch war jetzt ein paar mal im Fluss zum Paddeln und konnte da einiges Experimentieren.
Das mit der Position auf dem Brett spielt eine riesige Rolle! Bei mir machen 2cm vor oder zurück bereits den Unterschied. Zu weit vorne und ich tauche mit der Nose unter. (beim Egg kannst du das mit „Nose 1 inch unter Wasser“ vergessen, weil das Brett dann einfach absäuft und massiv drag verursacht. Auch dann, wenn die Nose zu hoch ist, bin ich viel langsamer.
Bei mir sind aber so ca 5 cm ober Wasser optimal, da ich beim Paddeln nicht 100% statisch bin und die Nose regelmässig bis ins Wasser kommt, (also ein Film Wasser über die Nose schwappt). Wie gesagt, das ist beim Paddeln gegen den Strom im Fluss.
Rob Case nimmt auch gerne professionelle Surfer auseinander und macht deren Paddle-Technik fertig.
In dem Video sieht man, wie der junge Surfer brav mit dem Kopf wippt, seinen Oberkörper und die Beine gegeneinander hin und her bewegt (zum Balancieren, vermutlich) und die Ellenbogen durchs Wasser zieht.
Alles Dinge, die man auch in simplen Tutorial-Videos aufgezeigt bekommt und auf keinen Fall machen sollte. Dennoch kompensiert der das mit perfektem Timing und unglaublicher Fitness 😀Optimal sind gemäss Rob Case und anderen Tutorials:
Kopf geradeaus,oder nach unten (aber das erst beim catchen der Welle, um den Schwerpunkt zu verlagern und mehr Vortrieb zu bekommen)
Oberkörper leicht angehoben (Rob sagt nie, WIE hoch, nur dass „zu hoch“ einen langsamer werden lässt.. bei mir auf dem Egg sinds vermutlich so Kinn 20 cm über dem Brett))
leicht auf dem Brett hin und her Rollen (wie K. Slater) um die Ellenbogen höher zu bekommen ohne die Schultern zu stark zu beanspruchen (das geht aber einfacher auf einem Shortboard)
Hände flach und mit den Fingerspitzen voran eintauchen
Finger zusammen (um die Fläche zu maximieren und das Wasser nicht durchgehen zu lassen)
Arme gestreckt unter Wasser (maximale Kontaktfläche und kräftig ziehen)
Ellenbogen so lange wie möglich über Wasser (beim Arme nach vorne bewegen und beim Eintauchen)
Arme so ins Wasser, als würde man über ein Fass langen..
Gut, hatte ich alles aus anderen Videos (mehr oder weniger) auch so bekommen und versucht umzusetzen.
Wir haben auch eine „Video-Analyse“ gemacht 😀
Du siehst da, wie ich schon nach wenigen Metern an die Grenzen komme (die Strömung wird zum Ende hin auch stärker, weil da von der Seite ein kleiner Fluss hinzukommt) und ganz zum Schluss verrutsche ich auf dem Brett..
Allerdings ist es, trotz 22°C Wassertemperatur, mit dem Shortie viel angenehmer, weil ich mit Sonnencreme ordentlich auf dem Brett rumrutsche.. (Habe es ja nicht gewachst!)
Also, rein von der Technik her sehe ICH da jetzt keine Probleme, aber vielleicht bin ich auch zu wenig objektiv um mich selber zu beurteilen..
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MischaTeilnehmerNein, Schmerzen habe ich keine (Muskelkater im Nacken und hinten im oberen Rücken ein wenig, aber das kommt von einem Unfall, der viele Jahre zurück liegt und mir immer noch Probleme mit dem Kapuzenmuskel macht).
Ich werde einfach in der Schulter am ehesten Müde und, wenn ich erschöpft bin, kann dann die Arme nicht mehr sauber über Wasser heben und es wird zur Spritzschlacht beim Paddeln 😀
Rob Case ist imho nur noch auf Geldmache aus. Es hat viele sehr kurze Videos, die auf „kostenlose Videos“ auf der website verlinken. Dem Link folgend kommst du dann zu einem dutzend Bezahlangeboten und nichts mehr, das kostenlos ist. Hier ein alter Post: http://www.stillgotstoke.com/2017/04/14/paddling-technique-catch-waves-less-effort/
Im „Blog“ gibt’s dann doch noch Youtube Videos.. Diese sind spannend gemacht, für mich aber etwas gar langweilig. (Als Naturwissenschafter bevorzugt man „to the point“ Information und nicht dieses „Blablabla“ mit hundertfacher Wiederholung von einigen wohlklingenden Wörtern, damit sie sich beim Hörer einbrennen..)
Mir sind da andere Videos viel sympatischer und ich glaube auch nicht, dass die das schlechter machen als er.
Wieso muss man alles immer zu Geld machen? Workshops und Kurse von ihm sind ja gut gebucht…
Ich denke aber, dass es nicht an meiner Technik liegt, sondern viel mehr am Muskelgedächtnis und der Ausdauer. (Das ist etwas, das sich nur über wiederholtes Training einstellt und steigert)
MischaTeilnehmerHier mal ein Update
War jetzt (entgegen meines ursprünglichen Plans regelmässig zu gehen) erst ein paar Mal zum Paddeln im Fluss, will aber diese Woche möglichst jeden Tag für 1-2 Stunden ins Wasser, da wir am Sonntag nach Galizien fliegen.
Ich bin derzeit 75 kg und das Brett sinkt knapp nicht unter Wasser, wenn ich flach draufliege. (kA, was das übers Volumen aussagt?!)
Der erste Versuch war ziemlich schwach, da die Strömung im Fluss doch etwas gar heftig war. Ich hatte keine Chance, gegen die Strömung anzukommen. Gab da nach ca 30 Minuten wieder auf. (Bin einfach Flussaufwärts gelaufen und habe mich dann gegen die Strömung angekämpft, bis ich wieder beim „Start“ war. Das ganze 3 mal und fertig.)
Den zweiten Versuch startete ich eingangs vom See, wo der Fluss durchgeht, da ist die Strömung deutlich schwächer. Da es aber so viele Leute hatte, gab ich auch dort nach nur 10 Minuten wieder auf.
Heute habe ich mich aber überwunden und war, nachdem ich mir dieses Video angeschaut habe, für 90 Minuten raus. (Natürlich mit zahlreichen Pausen!)
Die Strömung ist wegen des geringen Wasserstandes derzeit ziemlich „fair“ und ich konnte mit kräftigem Paddeln auch „gut“ gegen die Strömung anpaddeln. (Nach 10 metern Flussaufwärts war ich dann jeweils so fertig, dass ich ein paar Minuten Pause brauchte)
Genau so hatte ich mir das festgestellt, ein richtig „hartes“ Workout, aber mit Erfolgserlebnis.
Ich konnte so auch an der Technik feilen, Positionierung auf dem Brett, Gleichgewicht (weil die Füsse bei diesem Brett nicht hinten aufliegen, im Gegensatz zum 8′ im Surfcamp) und vor allem die Paddel-Technik, um richtig schnell vorwärts zu kommen. Fehlt jetzt nur noch die Ausdauer, damit ich auch über einen längeren Zeitraum paddeln kann, ohne dass die Schultern erschöpfen. Ich ziehe dann nämlich die Arme immer durchs Wasser nach vorne..
Habe heute auch mal den uralten Wachs abgezogen, aber meinen SexWax werde ich da jetzt nicht auftragen, weil das Brett zum Paddeln auch ohne Wachs gut geht.
Der Kauf war jedenfalls ein Guter und ich hoffe, dass ich durch das tägliche Training nächste Woche dann fitter ins Surfcamp starten kann. (Das Rudergerät habe ich dieses Jahr nämlich nie verwendet, dafür viel mehr Krafttraining gemacht)
Nach dem Camp werde ich eventuell mal zur Flusswelle nach Bremgarten fahren, davor hole ich mir noch eine Leash (7′)..
Das Ei sollte sich auch in der Flusswelle gut machen und so kann ich den Surfurlaub gleich noch etwas „verlängern“.1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
MischaTeilnehmerSchaut echt toll aus, das Brett!
Ein Kollege hat für seine Maturaarbeit (ne Art Projektarbeit) ein Holzsurfboard (Fish) gebaut, war aber nicht so happy wegen dem hohen Gewicht.
Wie machst du das bei so einem riesigen Board, dass das nicht viel zu schwer wird?
Kann man auch ein „normales“ Board mit Laminat überziehen, für diesen edlen Look?
MischaTeilnehmerAm Schluß hilft einfach nur Zeit im Wasser und Üben. Und richtig gut werd ich sowieso niemals, da reicht Urlaubsurfen einfach nicht…
Das bereitet mir auch Sorgen.. 1 Woche pro Jahr ist einfach zu wenig. Ich habe angefangen, mich etwas umzuschauen, nach Alternativen fürs Training und freue mich riesig auf den Surfsee, der in Zürich gebaut wird WAVEUP.
Das einzige, was mir dort etwas Bauchschmerzen bereitet, sind die Kosten. Die Pools in England und Snowdonia kosten so > 40€ pro Stunde. (Snowdonia kannst 3 Stunden für 100+ € haben, intermediate)
In Zürich wird das also eher so 60€ pro Stunde sein (weil Zürich..) und viele werden das eben bezahlen, weil’s keine Alternativen gibt.
5 Stunden surfen summiert sich so schnell mal zu Kosten auf, die man für einen billigen 5-Tages Surftrip aufwenden könnte.2020 geht ausserdem im Wallis ein zweiter Surfsee auf (auch wavegarden Technologie), welcher eventuell ein wenig günstiger ist.
Das Gute: beide sind in ca 90 Minuten mit dem ÖV erreichbar von mir aus.
Dann gibt’s da noch die Flusswelle in Bremgarten im Nachbarkanton. 1 Stunde Fahrt mit dem Auto.
Das Beste: Fast direkt vor meiner Haustüre ist eine Flusswelle geplant 😀 (Leider sind die seit bald 10 Jahren dran und es gibt noch keinen Termin für den Bau..)
http://www.flusswelle.be/home.html
Bleibt nur noch die Frage:
Wie einfach sind solche Wellen als blutiger Anfänger zu meistern?
MischaTeilnehmerTignanello
Ich bin zwar Anfänger, aber deine Beschreibung für die langen Boards bei 1.5m Wellen trifft auf meine Erfahrung letztes Jahr zu. Ich stach ständig ein und wurde dann unsanft durchgespült.
Beim Surfnomaden habe ich was zu Shortboards gelesen und er beschreibt da, dass diese sich viel schwieriger Paddeln liessen und man immer im steilen Teil der Welle bleiben soll, etc. (Auch beim Aufstehen müsse man ziemlich weit oben in der Welle (steil) aufstehen und so weiter.)
Ich ziehe daraus den Schluss, dass wir beide vermutlich zu spät aufgestanden sind (also das Brett schon zu hoch in der Welle war und darum einstach) oder aber einfach zu wenig schnell gepaddelt um vor der Welle zu bleiben.
Dies ist aber lediglich eine Interpretation von einem Schreibtischtäter, der’s nicht mehr abwarten kann, bis es in 10 Tagen wieder aufs Brett geht 😀
1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
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