Schön, dass Du da bist Foren Surf Anfänger Tipps zur Umsetzung (m)eines Traums

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Dieses Thema enthält 14 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Anonym vor 4 Jahre, 5 Monate.

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  • #37425

    lele
    Mitglied

    Hallo zusammen.

    Ich bin neu hier im Forum. Kurz zu mir; absoluter Surf Fan aber leider (bisher noch) absolute Beginnerin, soll heissen ich bin noch nie auf einem (Wellen) Surfboard gestanden. Ich bin aber schon ewig (seit ich denken kann) mit dem „Surfvirus“ infiziert und das Meer übt einfach eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Ich habe bereits Erfahrungen im Windsurfen und auch Bodysurfen. Mein Alter, bald 18 Jahre. Mein Traum ist es (wie sollte es anders sein) endlich (Wellen) Surfen zu lernen. Das Problem (kennen wahrscheinlich viele): leider lebe ich überhaupt nicht in der Nähe des Meeres und somit habe ich im „Alltag“ absolut keine Möglichkeit dazu. Meine Hoffnung – die Ferien. Ok so viel dazu.

    Zum Thema Ferien. Beinahe jedes Jahr fahren wir nach Belle-Ile (Bretagne) in die Sommerferien, so auch diesen Sommer. Dort kenne ich mich also bestens aus und mein Lieblingsstrand ist der Plage de Donnant. Dies ist (natürlich) der „wildeste“ Strand dort, d.h. es hat praktisch immer Wellen, auch hat es eine sehr gefährliche Strömung dort und am Rande der Bucht sind Felsen. Daher ist es nicht unbedingt der „Lehrbuchanfängerspot“ um surfen zu lernen.

    Wie oben bereits erwähnt ist es dort sozusagen beinahe etwas meine zweite Heimat und somit weiss ich langsam auf was man achten muss, also wo die Strömung ungefähr ist etc. (aber ich war dort halt noch nie wellensurfen). Es ist allerdings nicht so, dass es keine Surfanfänger dort hätte, denn es hat eine Surfschule dort, die im Hochsommer Surfcamps anbietet. Diese beobachte ich immer etwas wenn sie dort sind und meiner Meinung nach ist dies für mich nicht das Richtige, da sie die meiste ihrer wertvollen Zeit mit einwärmen verbringen um dann mit 8 Leuten (völligen Anfängern) für 30 min (evt. etwas untertrieben aber es kommt mir jedenfalls so vor) ins Wasser zu gehen. Ich denke für mich wären 30 min eindeutig zu wenig, da ich dann eindeutig noch nicht aus dem Wasser möchte. Der zuständige Surflehrer sieht oftmals auch etwas überfordert aus und die Fortschritte seiner Schützlinge sind auch meist nur kümmerlich (korrigiert mich wenn ich falsch liege). (Dazu muss ich vielleicht noch erwähnen, dass ich mir durchaus bewusst bin das Surfen nicht von heute auf morgen kommt.) Nach diesen 30 min kommt dann bereits die nächste Gruppe und das ganze Spektakel beginnt von neuem.

    Da ich mich bereits etwas im Internet informiert habe, empfehlen die meisten einen Surfcamp bzw. eine Surfschule für den Anfang. Ich konnte mich damit aber noch nicht wirklich richtig anfreunden (aufgrund obiger beschriebenen Erfahrungen) und da ich in diesen Sommerferien wieder in Belle-Ile bin (freu mich schon), bietet sich dazu auch keine Gelegenheit an einem anderen Ort. Nun ist meine Frage an euch, ob ihr mir „zutrauen“ würdet das Surfen dort auf eigene Faust zu lernen. (Ich weiss das könnt ihr nur schwer abschätzen, aber schreibt einfach mal eure Meinung dazu.) Ich würde dann selbstverständlich in der Vorbereitungsphase (also noch hier zu Hause) so viel es geht dafür tun. (Habt ihr dazu mögliche Tipps? Damit wenn man dann endlich sein Glück in den Wellen versucht, es einem so leicht wie möglich fällt? Danke bereits im Voraus.) Ich denke ich würde dann auch nicht am Nachmittag surfen gehen sondern eher am Vormittag (dann hat es noch nicht so viele Leute) und der Strand ist noch nicht abgesteckt mit der Badezone, d.h. man kann auch an den „ungefährlicheren“ Stellen versuchen Wellen zu erwischen.

    Wenn ich gerade dabei bin. Falls ich es eurer Meinung nach einmal wagen soll. (Hoffentlich!) Was würdet ihr mir für ein Board empfehlen? Ich bin ziemlich klein d.h. unter 1.60m und im Internet wird so ca. ein 7.9 – 8.4 MiniMalibu für Anfänger empfohlen. Ich habe auch gelesen, dass viele Leute die selbst sehr klein sind teilweise sogar ein 7.3 empfehlen. Was denkt ihr dazu?

    Sry, der Text ist doch etwas lange geraten. Ich konnte einfach nicht aufhören zu schreiben als ich einmal in Fahrt gewesen bin. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

    Lg Lele

    #142378

    benni
    Surfer

    Lange Frage, kurze Antwort. Mach lieber einen Kurs!

    #142384

    scripps
    Surfer

    Lange Frage, kurze Antwort. Mach lieber einen Kurs!

    Grundsätzlich sicher die richtige Empfehlung.

    Ich selber habe das Surfen aber auch selbstständig angefangen und deshalb eine etwas andere Einstellung dazu. Es kommt wohl immer drauf an welche Erfahrungen man selbst gemacht hat. Die meisten deutschen Surfer werden ihre ersten Wellen vermutlich in einer Surfschule oder Camp erlebt haben. Das liegt sicher auch daran, dass man anders keinen Einstieg in den Sport findet. Einfach mal alleine in ein Flugzeug setzen, an einen fremden Ort fliegen, und dort ohne jemals im Meer gewesen zu sein einfach mal raus paddeln wird wohl niemand ernsthaft versuchen. Da sie sich aber vor Ort auskennt, schon etwas Erfahrung im Wasser sammeln konnte, und so oder so dieses Jahr wieder dort ist, weiß ich nicht was dagegen sprechen sollte, es einfach mal zu probieren. Allerdings solltest du, wenn die Bedingungen dort wirklich so gefährlich sind, besser an einen anderen Strand ausweichen. Wenn du dann wirklich mit dem “Surfvirus” infiziert bist, kannst du immer noch ein ordentliches Camp aufsuchen.

    #142386

    Anonym

    Wenn Du so viele Zweifel und Fragen hast, dann würde ich Dir auch einen Kurs empfehlen.
    Hast Du Dich denn auch schon mit der Technik vertraut gemacht oder willst einfach ein Brett nehmen und dann mal draufspringen? Du unterschätzt das Surfen vielleicht etwas (weil die anderen keine Fortschritte machen) und es spricht nichts dagegen, nach dem Kurs das Geübte in Eigenregie noch zu vertiefen. Normalerweise kannst Du aushandeln, dass Du das Material vom Kurs auch noch ausserhalb der Kurszeiten benützen kannst. Einfach mal fragen.
    Außerdem lernst Du Gleichgesinnte und andere Anfänger im Kurs kennen und so bist Du wenn Du außerhalb vom Kurs ins Wasser gehst nicht allein und ihr könnt euch gegenseitig helfen. Und wenn es nur das Brett zurücktragen ist…

    Aufwärmen ist immer Teil eines Kurses und auch wenn es überflüssig erscheint, ist es sehr wichtig. Ich wärme mich vor jedem Surf auf und seit ich das intensiver mache, habe ich deutlich weniger Probleme in der Schulter und Rücken.

    Wenn Du Dich selbst einarbeiten willst, dann schaue doch mal in einer guten Buchhandlung vorbei und besorg Dir das Buch “waveculture”. Das finde ich sehr gut für Anfänger geeignet und so mit das Beste was es in deutsch gibt.

    Viel Erfolg!

    #142394

    lele
    Mitglied

    Vielen Dank für die schnellen Antworten.

    Mit der Surftechnik habe ich mich schon seit längerem etwas vertraut gemacht. (Da ich so „surfbegeistert“ bin.) Ich bin aber immer noch fleissig dran (deshalb habe ich mich auch hier an diesem Forum angemeldet), auch habe ich bei den Kürsen, die ich beobachtet habe, immer gut aufgepasst. (Auch wenn ich nicht „aktiver“ Teilnehmer war.)

    Ich denke nicht, dass ich das Surfen unterschätze vielleicht ist das etwas falsch rübergekommen und selbstverständlich ist mir auch bewusst das ein Einwärmen immer dazugehört. (Ist ja eigentlich bei jeder Sportart ein wichtiger Bestandteil.)Im Gegensatz ich habe grossen Respekt vor der Kunst des Surfens und den Gewalten der Natur. (Das Meer ist es auch, was ich an den Wassersportarten so liebe und mich so fasziniert.) Vielleicht habe ich mich da etwas falsch ausgedrückt.

    Ich denke schon das ein Surfkurs und auch ein Camp viele Vorteile hat, allerdings kommt dies im diesem Sommer hier noch nicht infrage, aber das behalte ich im Hinterkopf als Idee fürs Jahr 2015 an einem mir „sympatischen“ evtl. etwas kleineren Surfcamp. (Dazu gibt es ja auch viele Forumseinträge, die ich bis dann ja noch genau studieren kann. 🙂 )
    Ich habe das Buch bereits gegoogelt und habe auch schon vorher bereits einige positive Rückmeldungen dazu gehört. Ich denke das werde ich mir auf jeden Fall anschaffen. Kennst du auch noch gute Bücher die in Englisch sind? Damit hätte ich auch überhaupt kein Problem. =)

    Wie hat es denn bei dir geklappt mit dem Selbstteaching? (auch andere sind angesprochen. Ich freue mich über Erfahrungen!)Ich war noch nie ein typischer „Kursbesucher“, soll heissen die meisten Dinge haben mir meine Eltern, Freunde oder ich selber (mit Büchern, Videos etc.) beigebracht. Natürlich schlage ich einen Kurs nicht komplett aus nur bietet sich die Gelegenheit vor dem Jahr 2015 nicht.

    Was Ausweichmöglichkeiten was den Spot belangt angeht, so sind diese nur sehr gering. Da Belle-Ile eine Insel ist und nicht „endlos“ viele geeignete Surfspots hat. Allerdings ist es nicht so, dass es extrem gefährlich ist, sofern man die Strömung und die täglichen lokalen Bedingungen beachtet und sich nicht einfach kopflos in das Ganze stürzt. Ich würde selbstverständlich auch nicht ganz alleine gehen und ich bin doch schon relativ “erfahren” was andere Wassersportarten angeht (einfach noch nicht Wellensurfen).

    Mein Ziel ist es auch nicht in 3 Wochen „Selbstteaching“ perfekt surfen zu lernen. Ich hätte einfach schon nur Freude wenn ich das ganze einmal ausprobiere, wie du geschrieben hast. Schlechter als überhaupt nichts zu können, kann es ja kaum kommen. 😉

    Vielleicht kann mir ja auch noch jemand einen Tipp zur Boardfrage geben. Ich freue mich über eure Antworten, Meinungen und was euch noch irgendwie dazu einfällt.

    Lg

    #142395

    Anny
    Mitglied

    Hallo Lele,
    ich kann verstehen dass du nicht so grosse Lust auf einen Kurs hast, der bei dir von weitem keinen guten Eindruck hinterlassen hat. Google doch mal und such Dir einen anderen Kurs. Da gibts bestimmt noch mehr Anbieter. Evtl auch an einem anderen Strand. Ich empfehle Dir, dass du dir zumindest die Grund- und Sicherheitsregeln erklären lässt. Dann weisst du wie du dich im Wasser verhalten musst und vermeidest die gröbsten Fehler. 1 – 2 Stunden sollten reichen.
    Vielleicht hast du ja mehr lust auf eine Privatlektion? Nach meiner schlechten Erfahrung nach einer Woche Kurs, habe ich danach ne Zeit lang selber geübt. Danach hatte ich ein paar private Lektionen, was das beste war und ich schon früher hätte tun sollen.
    Bei einer Stunde kann man dir auch sagen, wo dass du auch als Anfänger rein kannst.
    Viel Spass!

    #142398

    lele
    Mitglied

    Hallo =)

    Ja das mit der Privatlektion macht bei mir auch den besseren Eindruck. Vielen Dank für den Tipp. Soviel ich weiss ist es die einzige Surfschule, aber ich werde mich noch einmal gründlich nach anderen, kleineren umsehen.

    Ist es bei dir dann nach den Privatlektionen schneller zu Fortschritten (auch zu solchen nach Beenden des Unterrichts, also alleine beigebrachten) gekommen? Ich denke ab einem gewissen Punkt hilft vor allem nur noch üben, üben, üben oder?

    lg

    #142401

    Anny
    Mitglied

    Also ich fang mal ganz von vorne an. Das erste Mal mit einem Surfbrett (& zuvor mit den kleinen body boards) war ich mit meinem Ex im Wasser, der jedoch auch nicht wirklich gut surfen konnte. Da bin ich im Weisswasser liegend an den Strand gesurft. Danach habe ich dann den 5-tägigen Kurs besucht. Der bestand aus Aufwärmen und zeigen wie man auf dem Surfbrett aufsteht. Alles andere wurde einem selber überlassen. Auch keine Korrekturen. Wäre im Nachhinein schön gewesen, wenn jemand gezeigt hätte, wie man ein Surfbrett im Wasser handelt 😉 Spätestens beim ersten Mal wenn das Surfbrett zwischen der Welle und Dir ist (also vor Dir), merkt man, dass das ne schlechte Idee ist 😉 Solch kleine Tipps und Tricks gibts viele. Da gibt es sicherlich ne Menge besserer Kurse.
    Ich habe dann so lange selber geübt, bis ich im Weisswasser aufstehen konnte. Danach hatte ich dann eine Privatlektion. Ich hatte da sehr viel gelernt. Meine Stand auf dem Brett war nicht perfekt, welcher ich mir selber beigebracht hatte. Vieles wird halt auch nach einer Zeit zur Gewohnheit, deswegen ist es einfacher diese Dinge gleich zu Beginn zu korrigieren. Und ich gebe Dir Recht, nach den Tipps & dem vermittelnden Grundwissen hilft vor allem üben. Und da brauchst du auch nicht die ganze Zeit jemanden neben Dir zu haben. Achte darauf, dass du zu Beginn an einem bewachten Strand bist. Ich mache das immer noch so. Meine selbständigen Trips wechseln sich mit Kurztrips ab, wo ich mir neuen Input hole.

    #142402

    Anonym

    Kennst du auch noch gute Bücher die in Englisch sind? Damit hätte ich auch überhaupt kein Problem. =)

    Google mal nach der DVD 110% surfing techniques. Ist meiner Meinung nach das beste Lehrvideo was es gibt, um sich surfen selbst beizubringen. Gibt es als DVD oder auch teilweise auf Youtube.
    Teil 1 ist für die ersten Jahre ausreichend 😉 Teil 2 ist sehr advanced.

    Zum Rest schreibe ich vielleicht die Tage noch was, wenn ich mehr Zeit habe 😛

    #142404

    lele
    Mitglied

    Eure Tipps helfen mir wirklich weiter. 🙂

    Ich finde solche Erfahrungsberichte extrem spannend zu lesen und mag sie sehr und denke auch, dass man viel von ihnen profitieren kann.

    Habe soeben den Filmtrailer geschaut und werde mir den Film die nächsten Tage mal anschauen. Weisst du ob es im Internet auch eine ganze, „zusammenhängende“ Variante gibt (Luxusvariante)oder muss man einfach die Themen spezifischen „Clips“ (Lektionen) in Youtube auswählen, die man sich aussucht? (Wäre auch kein Problem.) Dann hoffe ich, dass du die nächsten Tage Zeit dazu findest. =)

    #142405

    Anonym

    Ich schick Dir morgen den Link. Finde ihn gerade nicht übers Smartphone. Wenn nicht, dann erinner mich kurz per PM.

    #142407

    Anonym

    Hi Lele,

    nochmal generell meine persönliche Meinung zu dem Thema. Natürlich ist es kein Problem sich das surfen in gewisser Weise selbst beizubringen. Wenn Du halbwegs autodidaktisch und sportlich veranlagt bist, dann klappt das auch. Das Problem sehe ich eher darin, dass “landlocked” Surfer weniger Zeit für eine “try & error” Lernmethode haben.
    Du schreibst Du kommst nur x Tage im Jahr zum surfen, weil Du nicht am Meer wohnst. Das heisst Du solltest die Tage die Dir dafür zur Verfügung hast bestmöglich nützen. Und das tust schon in dem Moment nicht mehr wenn Du keinen Kurs machst bzw. dich wenigstens am Anfang ein zwei Tage mal anleiten lässt. Surfen ist eine komplexe Sportart, Du musst auf viele Dinge gleichzeitig achten. Gleichgewicht, Timing, Koordination etc. Da bist Du am Anfang schnell überfordert, weil Du Dich immer nur auf eins konzentrieren kannst. Dabei bemerkt man gar nicht was man alles falsch macht. Bin ich zu weit hinten auf dem Brett, zu weit vorne, sind meine Beine beim paddeln offen, mache ich den Takeoff übers Knie, stehe ich zu spät auf…und und und…
    Das ist alles kein Problem, wenn Du sagen kannst…”na und, dann gehe ich eben nächste Woche wieder”. Kannst Du aber nicht weil dann dein Urlaub zu Ende ist.

    Ein guter Surflehrer hingegen zeigt von Anfang diese Fehler auf und verhindert damit, dass Du Dir Sachen angewöhnst, die Dich später in deiner weiteren Entwicklung im Surfen hindern. Und Gewohnheiten die Du Dir erst wieder abgewöhnen musst, kosten wieder Zeit. Das Gleiche hat ja auch schon Anny geschrieben. Daher kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen, mit einem Kurs wirst Du viel schneller Surfen lernen, als wenn Du Dir es selbst beibringen wirst. Zumindest mal einen Tag die Basics erklärt bekommen, das fängt an mit was sind die Besonderheiten am Spot (hast Du das wirklich richtig eingeschätzt?) über wie hat der Takeoff auszusehen und wie sieht er bei mir aus. Man kann sich immer schlecht selbst reflektieren und eine andere Person die einem Tipps gibt ist Gold wert. Danach kannst Du immer noch ein paar Tage alleine loslegen und dich später nochmal korrigieren lassen. Wenn Du keinen Aufpasser brauchst, dann ist das ein guter Mittelweg.

    Vielleicht kann mir ja auch noch jemand einen Tipp zur Boardfrage geben. Ich freue mich über eure Antworten, Meinungen und was euch noch irgendwie dazu einfällt.

    Mein erster Rat ist…auf keinen Fall kaufen. Geh vor Ort in die Surfschule und lass Dich dort beraten, welches Brett für Dich am ersten Tag am besten ist. Persönlich würde ich Dir für deinen ersten Versuch ein Softboard 6.8 – 7.3 empfehlen (weiss jetzt nicht wie schwer Du bist und Frauen frägt man ja nicht danach ;-)). Eigentlich lieber zu groß gehen, am ersten Tag ist das egal, daher 7.3! Hauptsache Du bekommst gleich mal die Füße aufs Brett, daher ist ein großes Brett mit viel Volumen von Vorteil. Zusätzlich zum Volumen von Softboards kannst Du Dich am Anfang weniger verletzen und das Brett auch nicht beschädigen.
    Selbst ich benütze für kleinen Swell in Spass-Sessions ein Softboard. Ist einfach so geil, wie schnell es sich anpaddeln lässt 😉

    Danach kannst Du Dir dann ein richtiges Brett in der gleichen Größe geben lassen. Aber frag besser nochmal vor Ort, wenn die Dich sehen dann können die das besser einschätzen. Normalerweise sind das ja kompetente Jungs und Mädels in den Shops.

    Zu meiner persönlichen Erfahrung:
    Ich habe es mir auch selber beigebracht und habe viel Zeit investiert für kleine Fortschritte. Ich möchte gar nicht wissen wo ich jetzt im Surfen wäre, wenn ich es von Anfang richtig gelernt hätte. Meinen ersten Kurs hatte ich erst nach 2 Jahren als ich aufs Shortboard umgestiegen bin und ich war begeistert. Die Korrekturen und die Videoanalyse eines guten Surflehrers ist das Beste was man bekommen kann, egal welches Niveau man hat. Es gibt immer etwas was man übersieht oder nicht merkt und durch den Surflehrer korrigiert wird. Obwohl ich normalerweise 2-3 pro Woche surfen kann, nehme ich jede Gelegenheit war wenn ich einen Kurs machen kann. Es bringt mich einfach weiter und das auch in Situationen in denen ich mich 6 Monate nicht weiterentwickelt habe. Dann reichen 2 Wochen Bali mit Videoanalyse aus um meine Fehler auf der Backside aufzuzeigen und schon geht es weiter. Wieder 2-3 Punkte an denen ich arbeiten kann, die ich vorher nicht gesehen habe.

    In diesem Sinne viel Erfolg und viel Spass.
    Nie vergessen, der beste Surfer ist der, der am meisten Spass hat. Nicht der, der am besten surft. B)

    #142408

    lele
    Mitglied

    Eure Meinungen überzeugen mich und ich denke die beste Lösung wird es sein, mich für sicherlich einmal als Einstieg für 1-2 Privatlektionen umzusehen. Ich denke, dann merke ich erst so richtig wie gut das alles klappt und kann das Ganze auch etwas besser abschätzen. Danach kann ich ja dann das Gelernte versuchen umzusetzen, bzw. muss wahrscheinlich erst einmal Geduld haben eine Welle zu erwischen. (Das kann ich ja dann ein bisschen alleine versuchen.) Wenn ich diesen Schritt habe kann ich ja nochmals eine Lektion nehmen und so weiter. Ich versuche also einmal den Mittelweg zwischen Kurs und Selbstteaching. Mal sehen wie das dann schlussendlich rauskommt.

    Ja, dass ich nicht am Meer wohne ist schade. Habt ihr mir trotzdem einige Tipps die man am Anfang auch in einem See oder im Trockenen üben kann?

    Danke für die Antwort auf die Boardfrage. Ich denke ich werde das so machen wie Du geschrieben hast, mich also einfach mal professionell beraten lassen wenn es dann so weit für mein erstes Board ist. Aber durch den Mittelweg den ich oben beschrieben habe, habe ich ja dann nicht immer ein Board zur Verfügung (nur wenn ich gerade Unterricht habe). Denkt ihr mieten ist da eine geeignete Lösung? Ich persönlich habe das Gefühl das das mieten ziemlich überteuert ist im Vgl. zu den Preisen wenn man ein Occasionboard oder so kauft. Liege ich da falsch? Aber für den Anfang wäre es sicher eine Lösung, mal schauen.

    Wie lange hast Du denn gebraucht bis Du vom 1.Versuch auf einem Brett auf ein Shortboard umsteigen konntest und das dazu noch alles indem Du es Dir selbst beigebracht hast? Ich denke so wie Du das jetzt machst mit dem Mix aus selber surfen und Kursen ist ideal. Mal sehen wie das in ein paar Jahren bei mir aussieht.

    Das mit dem Spass sollte ich schon hinbekommen. 😉

    #142409

    Anonym

    Leihen kostet Geld, das ist richtig. Aber ein paar Hundert Euro in ein Brett zu schießen, das vielleicht nachher nicht das Richtige für Dich ist kommt Dich teurer. Oder nachher ist surfen doch nicht so wie Du es Dir vorstellst. Lieber 40-50 Euro in ein Leihbrett stecken und erst mal ein wenig Erfahrung sammeln. Dann kannst Du Dir immer noch Gedanken um ein eigenes Brett machen. Aber bevor Du nicht das erste Mal surfen warst, würde ich mir niemals ein Brett zulegen.

    Zum Shortboard:
    Der Weg dauerte bei mir Jahre und viele viele Sessions im Jahr bis ich jetzt halbwegs vernünftig damit umgehen konnte. Ich bin jetzt auch nicht der Crack, aber ich hab Spass 😉

    #37426

    Anny
    Mitglied

    Ja, dass ich nicht am Meer wohne ist schade. Habt ihr mir trotzdem einige Tipps die man am Anfang auch in einem See oder im Trockenen üben kann?

    Falls Du anderen Sport machst, hilft dies sicherlich. Gerade mit dem Aufstehen hatte ich zu Beginn Mühe, da ich nicht wirklich kräftige Arme hatte 😉 Seit ich klettere, ist dies kein Problem mehr.
    Viele haben ein Indo Board oder ähnliches und auch Skateboarden soll helfen (siehe http://www.soul-surfers.de/forum/7-surf-talk/133922-carver-skateboards.html)

    Google mal nach Surf Fitness – da findest Du auch unzählige Tipps & übungen , was man machen kann.

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