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  • #32591

    Mrs.-Palmers
    Mitglied

    Hallo,

    wir fliegen zu dritt über Ostern in den Senegal. Hat jemand Tipps zu Unterkünften und kennt vielleicht einen guten Surfguide/ Fahrer?

    Danke im Voraus!

    #133709

    hast du schonmal in der suche versucht? da gabs doch mal nen camp hier im forum wo es glaub ich auch guides und mehrere sachen zu senegal gab 🙂

    #133710

    Mrs.-Palmers
    Mitglied

    klar hab ich schon gesucht! war aber leider nichts passendes dabei… und in ein camp wollen wir eigentlich nicht…

    #133752

    Sven
    Surfer

    Hey Mrs Palmers,
    du hast ja geschrieben, dass ihr “eigentlich” nicht in ein Surfcamp wollt…
    Ich war im September für 3 Wochen im NGor Island Surfcamp und kann es Euch nur empfehlen.
    Die beiden bekannten Spots NGor Left und Right sind nur 2 Minuten zu Fuss vom Camp entfernt und sollte der Swell aus einer anderen Richtung kommen, werden einfach die anderen Spots auf dem Festland angefahren. Es arbeiten 3 Surf Guides in dem Camp, die je nach Könnensstand mit den Teilnehmern unterschiedliche Spots anfahren.
    Ich habe gehört, dass die Unterkünfte in Dakar recht teuer sein sollen. Auch die Essenspreise sind nicht mit denen in Asien vergleichbar. Von daher waren wir in dem Camp ganz gut aufgehoben, da es morgends immer ein großes Frühstück gab und abends wurde das Essen von einer Köchin zubereitet. Im Camp habt ihr die Wahl zwischen einem Bungalow oder einem Schlafsaal. Auf der kleinen Insel herrscht eine ganz besonders relaxte Atmosphäre…wirklich ein schönes Fleckchen!!!
    Meld dich einfach, wenn du mehr wissen möchtest!
    Gruß

    #133755

    Mrs.-Palmers
    Mitglied

    Da habe ich aber von einer Freundin, die auch letztes Jahr in dem Camp war, was ganz anderes gehört:
    – Essen katastrophal
    – Spottransfer muss man selbst bezahlen, obwohl gebucht
    – Unterkünfte und Essen auf “Asienniveau”

    Trotzdem danke für die Antwort!

    #32592

    Michel
    Surfer

    Hi,

    ich habe ein paar Tage nahe St. Louis auf einem Campingplatz namens Zebrabar gewohnt. Ich hatte kein Zelt dabei und kein Schlafsack, alles nötige war im Übernachtungspreis inbegriffen. Es liegt im Nirgendwo und Essen mit den Eigentümern ist teuer. Man muss also einen Kocher und viel Nudeln mitnehmen, damit das halbwegs bezahlbar wird. Oder man bettelt die vielen Sahara-Overlander an die dort ankommen, damit sie einen mit nach St. Louis zum einkaufen nehmen.
    Direkt vor dem Campingplatz ist eine Lagune ohne Wellen, da bin ich mit einem Kayak oder auch einem alten Surfbrett der Besitzer rüber bis zum Atlantik. Das sind etwa 600 Meter. Im Atlantik gab es dann Beachbreak Wellen, liefen sogar einigermaßen. Aber die Strömung war so extrem stark, dass ich nach zwei Wellen wieder raus bin und etwa einen Kilometer den Strand hochgelaufen. Sie zieht Dich mit irrem Tempo parallel zum Strand von Deinem Einstiegsort weg.
    In Dakar habe ich im Hostel einer Deutschen gewohnt (ca. 20 Euro pro Nacht), hab vergessen wie es hieß. Ist im Lonely Planet aber beschrieben und befindet sich im Stadtteil “Les Parcelles Assainies”, also einem Stadtteil wo einfache Leute wohnen. Die Wellen vor dem Haus waren nicht surfbar, zu den anderen Spots um Dakar habe ich es nie mit Surfbrett geschafft.

    Mein Fazit nach der ganzen Sache: nie wieder Pioniertrips ohne eigenes Gefährt. Mobilität mit Taxis ist viel zu gefährlich (Verkehrsunfälle), teuer, langsam. Nie wieder Lariam, davon bekam ich Alpträume und Verfolgungswahn. Nie wieder allein in ein Land in dem solche Armut herrscht.

    Meine nächsten Urläube gingen übrigens in Länder wie Frankreich und Spanien. Nach dem Senegal war ich von Afrika erstmal geheilt. Und ich kannte vorher schon Marokko, Peru und ähnliche Länder mit dem Rucksack.

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