Schön, dass Du da bist Foren Surf Anfänger Surftech 9’6 Takayama In the Pink

Dieses Thema enthält 8 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  n.matt vor 5 Jahre.

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  • #34466

    ducmoto
    Mitglied

    Hallo zusammen,

    war letztes Jahr auf Sri Lanka und bin dem Wellenreiten verfallen.
    Hat lange gedauert aber ich wollte das immer schon. Wassersport ist das geilste für mich.

    Endlich gab es die Möglichkeit und Zeit diesen Sport auszuüben – 2Wochen am Beach Hikkaduwa

    Hatte 3h Unterricht und schon konnte ich im Weisswasser surfen.
    Habe mir jeden Tag ein Brett ausgeliehen und ne menge Spass gehabt. Das Brett war übrigens so etwa Minimalibu kaliber aber mal von der übersten Sorte – sehr schwer. Beim Anpaddeln bin ich mehr oder weniger im Wasser gelegen.
    Teilweise waren die Wellen ganz ordentlich und es kam teilweise ein klein Wenig “in der Welle surfen Feeling” kam auf.

    Jetzt will ich mir ein Brett kaufen.
    Zugegeben ein Anfänger der sich ein Profibrett kaufen möchte ist wieder typisch.
    Aber ist halt so.

    Ich will ein Board von Takayama.
    hauptsächlich werde ich auf Sardinien und in Portugal surfen. Ab und zu würde ich Norddeutschland gerne besuchen und nach Möglichkeit surfen gehen.

    mein Körpergewicht 85kg
    Grüsse 178

    habe an Surftech 9’6 Takayama In the Pink gedacht

    was denkt ihr? könnte das passen?
    möchte nicht alle 2 Jahre ein neues Board – das Brett soll lange halten.

    wäre so dankbar für euer Feedback

    Tobias

    #137553

    jobu
    Surfer

    So, jetzt ist der Roman fertig.
    Ich bin noch ein wenig älter als du und habe auch erst vor ein paar Jahren mit dem Surfen angefangen, wiege noch 5-8kg mehr.
    Aus eigener Erfahrung kann ich dir zu einem Shape wie dem magic Walden (dummer Name nicht wahr) in 9´2 bis 9´6 raten. Das Board kann vieles gut, es ist ein ungemein fehlerverzeihendes Allroundlongboard.
    Das Takayama kenne ich nicht, habs nie gesehen, aus den Bildern geht aber ziemlich deutlich hervor daß es mehr Richtung Noserider geht mit, finde ich, zu wenig Rocker, besonders in der Nose. Das macht es am Anfang beim Anstarten schwerer zu bedienen als ein Allroundshape die alle etwas mehr Rocker haben.
    Laß dich nicht von der Bezeichnung Performance täuschen, das steht bei vielen Boards, ob Noserider oder echtes Performance Longboard, das dann wirklich sehr wendig ist, drauf.
    Du weißt daß die Surftech Surfboards egal welcher Name drauf steht genauso wie die Global Surf Industries Boards und NSP alle in der Gleichen Fabrik in Thailand gebaut werden?
    Wenn du mit dem Surfen auf einem Allroundshape vertraut bist kannst du dich dann weiter entscheiden ob du beim Longboard Richtung Gleiten-Noseriding oder aggressivere Turns mit modernen Shortboardmanövern gehen willst, vielleicht ist dann auch ein kürzeres Brett drin wenn du das willst.
    Die Surftech und GSI epoxy X2 Sandwich-Boards haben den Vorteil das sie wesentlich stabiler sind als die traditionellen Polyester Boards.
    Wie kommst du auf Takayama, weißt du wie groß das Brett war mit dem du gesurft bist?
    Das beste ist es Longboardshapes auszuprobieren, das kann sich ganz unterschiedlich für jeden anfühlen. Hier das Surftech Test Center auf Fuerte, war auch noch nie da.
    http://www.surftechcenter.com/
    In Frankreich gibt es übrigens auch sehr gute Longboard Shaper. Schau dir mal an wie die Jungs in diesem Film surfen,
    Das sind alles echte performance orientierte Boards, den einen Noserider wirst du erkennen. Lass dich nicht täuschen, die gehören teilweise zu den besten Surfern in der Welt

    Sinnvoll wäre es auch im nächsten Urlaub ans Meer zu fahren, einige Stunden zu nehmen, Surfbretter auszuprobieren das würde dir mehr Klarheit bringen.
    Wenn du das Geld hast dann kauf dir das Walden in x2 epoxy, das ist eine Sandwichtechnologie mit einer dünnen Schicht Holz, das ist stabil und wahrscheinlich das beste Brett für Leute in unserem Alter, 9´2 müßte reichen, vielleicht für den Bodensee eher 9´6.
    🙂

    #137556

    ducmoto
    Mitglied

    als erstes – Vielen Dank!

    ich habe leider keine Ahnung was das für ein Brett in Sri Lanka war – aber es war definitiv kein gutes Brett, und auch kein Longboard.

    warum das Takayama?
    es gefällt mir einfach optisch.
    sieht schnittig aus
    und ist ein Longboard welches Qualitativ gut und langlebig sein soll.

    Im Herbst geht es nach Sardinien, spätestens für diesen Urlaub will ich das Brett haben.
    da ich voraussichtlich keine Surfschule besuchen werde, möchte ich ein eigenes Brett mitnehmen.

    Aber andere Bretter habe ich auch im Auge
    Walden Mega Magic SLX Epoxy 9.0 oder
    Walden Epoxy Magic Model 9.0
    molded epoxy Mega Magic 8.0 (auch sehr interessant weil relativ kurz (ca 2,45m) und breit. passt gut in den Bus)
    9’1 Southpoint Schaper Bonga Surfboard
    Stewart Hydro Hull PU 9.0

    welches Brett würdest du nehmen wenn du die Wahl hättest?
    Ist den ein Noserider prinzipiell schwerer im “normalen” Style zu fahren?

    Bodensee wird leider ausser paddeln nix 🙂

    #137577

    jobu
    Surfer

    Wenn du dir ein Pu (Polyester) Board kaufst würde ich kein industriell gefertigtes Board nehmen, da wäre die erste Wahl ein Shaper.
    Die SLX Boards sind ganz ähnlich wie die traditionellen Pu Boards gemacht, können schnell Druckstellen und Dings bekommen, und ich denke für den Anfang zu leicht, deswegen zu nervös im Wasser liegend, je leichter das Brett desto weniger fehlerverzeihend.
    Lad dir um dich zu informieren dieses Buch runter, wenn du das über itunes machst aufpassen, du kannst es nur auf dem ipad ansehen, sonst als normale pdf Datei.
    http://shortcuttolongboarding.com/
    (Übrigens Danke PeterLee für den Tipp)
    Generell gilt Länge lauft, d.h. ein langes Brett mit viel Volumen ermöglicht einem viele Wellen zu surfen und man hat schnell Spaß. Gut das dein Brettwunsch auch in diese Richtung geht. Je sportlicher du bist desto kürzer kannst du gehen.
    Das Bonga Longboard ist schon die sportliche-performance orientierte Version.
    Ein Noserider ist dafür gebaut um besonders gut, schnell geradeaus zu gleiten, das Board hat wenig Rocker (Biegung des Rumpfes) deswegen, soll viel Halt in der Pocket der Welle haben damit man Richtung Brettspitze gehen kann. Man fährt es mit einer großen Single Fin die Halt gibt und wenig bremst. So ein ein Brett mit wenig Rocker ist wenn die Bedingungen nicht supersauber sind und man kleine Fehler beim Timing macht deutlich schwerer zu handhaben. Sollte klar sein wenn man es sich einmal vorstellt.
    Ein Longboard das besser turnen soll fährt man am besten mit einer kleineren Single Fin und den kleinen Seitenfinnen und es hat mehr Rocker.
    Ich würde dir das Walden in 9´2 in der x2 epoxy Version empfehlen, die etwas sportlichere Variante wäre das 9´, die Länge sollte aber auch gehen. Der Shape ist eine Bank, die Bretter sind super hochwertig verarbeitet und extrem stabil.
    Ich transportiere mein Brett immer mit einem Dachgepäckträger auf dem PKW, das geht mit einem Boardbag problemlos.
    Hier steht doch jemand auf dem Brett:
    http://www.wannasurf.com/spot/Europe/Germany/lindau_insel/photo/index.html?wdaction=lib.WDPagePhoto.show&file_id=93967#wanna-content
    😉

    #137591

    ducmoto
    Mitglied

    Lindau 🙂
    das ist cool – ich komm beim nächsten Wind vorbei, ist ja ums eck

    tendiere inzwischen auch zu Walden
    allerdings zu diesem board
    http://www.waldensurfboards.com/products/80-mega-magic-molded-epoxy-1
    weil es halt kürzer ist, aber breit und somit theoretisch ein guter Kompromiss

    entschieden habe ich mich noch nicht – die Lage spitzt sich aber zu

    evtl. ja doch ein 9.0

    #137608

    jobu
    Surfer

    Das Walden aus dem Link müßtest du ja in Amerika bestellen und herschicken lassen,
    da kommen auf Kaufpreis inklusive der Versandkosten nochmal 19 % Steuer und ein wenig Zoll drauf.
    Ob du ein 8´oder 9´turnen willst macht von der Technik keinen Unterschied, der Turnradius ist bei einem längeren Board nur minimal größer.
    Das Mega wird dir am Anfang vielleicht mehr helfen weil es noch mehr Volumen hat, später in schnellen größeren Bedingungen könnte es aber auch bald zu viel Volumen haben das dann schwerer zu kontrollieren ist und nicht mehr so schnell ist.
    Hier 2 Links aus dem Surfer:
    http://www.surfermag.com/features/the-original-magic-model/
    http://www.surfermag.com/features/the-mega-magic/
    Du siehst daß das Original einen größeren Einsatzbereich abdeckt(Wellenhöhe,Qualität der Wellen).
    Ich weiß nicht ob die 30cm Länge beim Transport wirklich soviel ausmachen, das sollte auch nicht das Kriterium sein, groß sind die allemal.
    ich würde den originalen bewährten Shape im x2 Sandwich nehmen, die 9´2 wäre glaube ich perfekt, die 9´Länge minimal sportlicher, ist aber auf der Surfindustries Webseite auch beides mit 85kg+ angegeben.
    1-2 Stunden bei einer anssässigen Surfschule sind bestimmt auch eine Hilfe, man muß ja keinen Kurs machen,
    aber manche tipps helfen dann doch sehr.
    Viel Freude dabei und beim Aussuchen 🙂

    #137699

    _R_U_Sirius
    Surfer

    Hi Jungs,

    Könnt ihr doch auch hier bei fritt bestellen, das Walden Mega…guckstu hier:

    http://www.frittboards.de/shop/product_info.php/info/p1161_Mega-Magic-SLX-Epoxy.html

    Oder ist das nicht das richtige?

    Gruß
    Chris

    #140512

    n.matt
    Mitglied

    Moin Ducmoto
    benötige mal eine Info wie nu das Walden mega Magic ist?
    Welche Größe für wieviel Gewicht?
    Würde mir gerne das 8.0 kaufen oder lieber doch das 7.2 wegen Trsp. Wiege so umbei 85kg. Was ja passen würde.
    Vg
    N.Matt

    #34467

    svha
    Mitglied

    …also ich könnte meine Erfahrung mit Southpoint beisteuern: das 9.1er fand ich richtig gut (bin selbst Anfänger), habe praktisch jede Welle bekommen. Ein wirklich großer Unterschied macht das 8.4er Southpoint – das Board ist wesentlich wendiger, aber die Wellenausbeute war bei mir deutlich geringer! Dafür konnte ich etwas spontaner reagieren, was auch von Vorteil sein kann.

    achja: ich selbst wiege so um die 84kg/192cm

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