Schön, dass Du da bist Foren Surfer Geschichten Meine letzte surfsession………….

Dieses Thema enthält 531 Antworten und 65 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  NatalieInvers vor 6 Tagen, 14 Stunden.

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  • #313109

    olddude
    Surfer

    Seit 2 Tagen aus Portugal zurück. 15 Tage 19° Maximaltemperatur; ich rede von Luft, das Wasser war 15°… :(; dazu nur wenige Sonnenstunden…, aber…

    … die Wellen waren leidlich gut, meist um die 1,2 bis 1,5m teilweise auch mal 2 und größer, aber denen bin ich dann ausgewichen.

    Mein zerlegbares 7’3er hat sich eigentlich super geschlagen. Es ist drehfreudiger als erwartet, kommt gut in die Wellen und hat viel Freude gemacht und war ein ideales Medium um neue Leute kennenzulernen. Beim Zerlegen am letzten Tag stellte ich zwar fest, dass ein Teil ein bisschen Wasser gezogen hat, was aber kein Problem darstellen sollte.

    Problematischer war das Brett meines sohnes. Beim Ersttest gefiel es zwar durch gute Fahreigenschaften aber die Front lief komplett mit Wasser voll und ich weiß noch nicht einmal wo es hineinlief, von außen nihcts zu erkennen. Ich werde es aber öffnen müssen, um die Stelle zu finden… 🙁

    Trotz schlechten Wetter und obiger Erfahrungen war es ein schöner Trip. Die Wellen liefen auch ganz gut und ich war sicher nicht der schlechteste am Strand. Aber abends an hohen Tagen kamen die Locals. Da hat sich dann schnell die Spreu vom Weizen getrennt. Nein, kein negativer Localism, in Arrifana sind alle super freundlich, aber der Unterschied zwischen meist deutschen Turisurfen und Einheimischen ist einfach enorm. Es ist eine Freude denen zuzusehen und zu sehen was möglich ist, wenn man es von Kind auf lernt. Allein das Timing beim Wellenerwischen…. ja, man müsste nochmal an einer Küste zur Welt kommen…

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    #313122

    Wir haben hier mittlerweile 9 Grad Wassertemperatur, aber es ist fast jeden Tag WINDSTILL!!! und sonnig tagsüber ich LIEBE den Winter! – ich werde dann mal morgen von den Hochs und Tiefs einer am Meer lebenden Average Jane Surferin berichten, die letzten Tage waren nicht schlecht und der Forecast für morgen (gut, dass ich Montags nicht mehr arbeite) lässt mich jetzt schon sabbern – 17 sek Periode?!!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate von  NatalieInvers.
    #313179

    cedi51
    Surfer

    Krass! Da kann man ja echt nur neidisch sein! Da stört dann auch die extra Schicht Neopren nicht.

    Ich fahre gleich für den Rest der Woche nach Frankreich. Auch wenn der Forecast mau aussieht. Aber für’s Longboard sollte es reichen.

    Nächster Trip ist dann Anfang August geplant für 4 Wochen nach Spanien und Portugal.

    #313180

    tignanello
    Surfer

    Ja Frankreich ist bei mir ab dem Wochenende auch angesagt. Wir werden 2 Wochen in der Bretagne sein. Ich hoffe auf lange sauber brechende Wellen. longboardtauglich würde mir dabei vollkommen reichen, mein Board ist ja mit 8′ quasi Eins;-)

    #313203

    Bisschen verspätet mein Fazit nach nur 5 Wochen (!!) Surfpause – kein Wunder dass ich als landlocked Anfänger Surfer kaum weiterkam – ich komm echt so übel raus aus einer Pause. Bin halt auch faul gewesen in Deutschland, jetlag, nichts für die Fitnes getan und dann direkt die Rechnung präsentiert. Samstag morgen, sauber brechende shoulder – head high waves, Sonnenschein, 17 Leute im Wasser (was im Winter schon echt viel ist), eine bunte Mischung an single fin longboards, Malibus und sehr wenigen shortboards (wir haben halt selten steile Wellen), mein Mann ist auf Offroad Tour, ich hab für 5 Stunden nen Babysitter bestellt, ich freu mich total – und dann läuft da bei mir NIX. Also so wirklich gar nichts. Null.

    Swell wurde danach wieder kleiner, hab mich daher an den Hausstrand zurückziehen und erst mal an mir arbeiten können, in den meisten Fällen auch alleine. Mittlerweile gehts auch wieder, hatte an meiner backside arbeiten können. Da passierte es mir sonst dass ich nach dem take-off nicht schräg genug anfuhr und dann mit dem bottom turn auch nicht zackig genug drauf war. Das hat sich gebessert.
    Der Wave count schwankt immer noch sehr nach Tagesform und Bedingungen, aber das war ja noch nie so wirklich Bombe bei mir.
    Hab durch Zufall durch den Tip einer Bekannten die gar nicht surft einen alternativen Spot gefunden mit einem ziemlich gut funktionierenden Channel – das hat mir wenns fürs Rauspaddeln so grenzwertig gross war bei mir dann doch ein paar Sessions gerettet. Wenns irgendwie geht versuche ich zwischendurch was für die Fitness zu machen, nichts wirklich strukturiertes. Liegestütze, Jack knifes mit dem Pezzi Ball, pop ups auf dem Trockenen – allerdings laufe ich in Gefahr dass mir meine Tochter zwischen die Beine rennt. Einmal hab ich sie auch glatt umgehaun und dann war nix mehr mit Mama-Fitness.

    Ich versuche immer Donnerstags zum Surfen eher von der Arbeit abzuhauen, es wird halt so um 17:30 dunkel, 20 min ist es dann stockdunkel, dann Samstag, Sonntag und Montag (den ich ja seit einer Weile frei habe), Montag um 5 gehts dann zum holistic massage therapist für eine Stunde – wirkt Wunder.
    Vielleicht schaffe ich es auch noch Freitags pünktlich von der Arbeit direkt zum Strand düsen und einfach mal 20-30 min bis zur Dunkelheit ins Wasser. Zumindest wenn ich nicht Rufdienst Woche habe, da fällt dann Surfen bis auf den Montag ganz flach – eine Dienstwoche vor dem Urlaub an der Gold Coast steht noch aus.
    Ich bin mal gespannt – ein Surfkollege von mir war letztes Jahr im August da und hat die “Menschenmassen” gehasst. Bis dahin ist noch etwas fitter werden angesagt.







    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von  NatalieInvers.
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    #313206

    olddude
    Surfer

    @NatalieInvers:

    Hast du schon mal auf einem Gymnastikball gepaddelt? Klingt blöd, aber einfach auf einen Gymnastikball legen, wenn möglich möglichst horizontal (Ich klemm meine Füße unter eine Bank) und dann 1-2 min Paddeln, ohne Gewicht Gummiband etc; das Ganze dann 2-3  bis x mal wiederholen.

    Hilft tatsächlich!

    Ich hab das aus einem Paddelsurfkurs über Internet von Rob Case (googlen). Da gehts zwar generell eher um die gesamte Technik, aber das war eine Grundübung zur Steigerung der Paddelfitness. Der Kurs ist übrigens empfehlenswert, kostet aber (kleines Geld). Man kann monatlich oder jährlich buchen (und bezahlen) aber 2 Monate reichen um durch den Kurs durchzukommen. Mir half der viel, seitdem Paddel ich müheloser und trotzdem schneller, meine ehemaligen Schulterschmerzen sind weg. Im Kurs gibts Übungen für Meer, See oder Pool, oder eben mit Gymnastikball, wenn gar nix zur Verfügung steht.

    Ansonsten malträtier ich 3-4 mal die Woche mein Rudergerät…

    All das hilft für die Fitness, aber letztlich nicht fürs surfen an sich. Als Landlocked, der wenn überhaupt 3 mal im Jahr aufs Wasser kommt, kann man Dich nur beneiden.

    Mein sohn war übrigens ein Jahr in NZ und hat am Fitzroy Beach in New Plymouth richtig surfen gelernt. Ich hatte ihn damals besucht, konnte aber damals noch nur Weißwasser surfen. Aber die Wellen am Surf Highway sind bis heute in bester Erinnerung

    #313207

    Ich hab mit Kurzhanteln Vs and Ts auf dem Gymnastikball gemacht.

    EXERCISE OF THE WEAK: I’s-Y’s-T’s-W’s on a Stability Ball (SB)

    Meine tabs und Favouriten sind voll mit workouts, mir fehlt einfach die Zeit unter der Woche da ich
    mich nach dem Arbeitstag um meine Tochter kümmer
    (auch nachts) und sich der
    Haushalt auch nicht von alleine macht. Wenn ich nicht arbeite sondern surfen war dann ist mir ehrlich gesagt stretchen wichtiger als weiteres Training. Realistisch bleibt morgens um 6-7 Uhr ein Zeitfenster, was ich auch heute genutzt hatte, da ich sowieso seit 3 Uhr morgens wach war, ist zur Gewohnheit geworden.

    Bei Rob Case habe ich Anfang August einen Workshop mit Paddelanalyse, weiss nicht ob der Link funktioniert
    https://cr205-ad9d0f.pages.infusionsoft.net/

    Am Fitzroy Beach hat es mir auch gefallen. Wenn ich innerhalb Neuseelands umziehen müsste würde ich New Plymouth bevorzugen. Ist allerdings auch arg isoliert. Wellen sind qualitativ besser, vor allem steiler und kraftvoller als bei uns.

    Ich werde vom Workshop mit Rob Case berichten, von zahlreichen Emails scheint er ein echt netter Kerl zu sein. Den geplanten Kurs bei ihm auf Samoa hab ich aus verschiedenen Gründen abgesagt und stattdessen ein women’s surf and Fitness camp im Oktober in Byron Bay gebucht.
    Achso und eigentlich steht noch apnoe Training an. Mach ich irgendwie zwischendurch und auf der Arbeit immer wieder mal ein paar Liegestütze auf ner Babydecke, ich glaube ich gönne mir mal ne zweite yogamatte.
    Cheers
    Natalie

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von  NatalieInvers.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von  NatalieInvers.
    #313213

    tignanello
    Surfer

    Hang loose ist bei dir aber auch Mal drin oder;-)?

    #313214

    Ach doch – wenn ich mich durchs Weisswasser gekämpft habe und dann im line up die Wasseroberfläche glänzend mit sanften Wogen vor einem liegt – das ist schon sehr entspannend. Ich glaube dass gerade in solchen Situationen der Ozean eine heilende Kraft hat. Ich war nach dem Festlandurlaub und dem anstrengenden Flug gesundheitlich angeschlagen und meiner Meinung nach hilft da immer eine Dosis Vitamin Sea 🙂
    Ersetzt natürlich keinen Schlaf. Aber der ist sowieso Glückssache und noch unbeständiger als der swell

    #313273

    Hallo allerseits,
    Grüße von der Gold Coast in Australien, bevor Neid aufkommt – es ist überwiegend Flat, aber angenehm bei 21 Grad Celsius Wassertemperatur und 20 bis 24 Grad im Schatten, und das im Winter.

    Ich hatte ein paar coaching Sessions bei Clayton Nienaber in Currumbin (2 im Wasser und 2 auf dem Trockenen) – ein ganzheitlicher Ansatz der viele Analogien aus anderen Sportarten und den täglichen Bewegungsabläufen beinhaltet. Ich hatte viele Aha Erlebnisse und fand mich auf einem carver Skateboard , einem Trampolin, auf Claytons Skateboard Rampe und auf einer umgedrehten Fussmatte wieder. Entgegen meiner Überzeugung hat er keinen Abschluss in Psychologie.
    Ein super Coach den ich nur empfehlen kann, ich war bloß nicht so die tolle Schülerin glaube ich 😉

    http://www.claytonsurf.com/coaching/

    Meine Haltung hat sich jedenfalls verbessert, die ersten 2 Bilder sind “vorher ” , die anderen nachher.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 3 Wochen von  NatalieInvers.
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    #313289

    mbphoto
    Surfer

    Das ist echt ne riesige Steigerung. Bei uns im Surfcamp haben sie auch Fotoanalysen gemacht und da stellt man dann fest, dass man etwas gar seltsam auf dem Brett steht, ohne sich dessen bewusst zu sein 😀

    Wieso brauchen die Australier Carver (US) und nicht die deutlich überlegenen (vom surfy-feeling her) Smoothstar (AUS) surfskates?

    Alle Surfer, die ich gefragt habe, finden Smoothstar/YOW dem Carver überlegen und bevorzugen diese fürs Training.

    Ich liebe mein Yow, aber das wird Jahre dauern, bis ich auf dem Surfboard solche Manöver fahren kann, wie mit dem Skateboard.. *seufz*

    #313291

    Ich bin zwar zum 4. Mal in OZ, allerdings erst zum ersten Mal hier nicht beruflich, sondern zum Urlaub/Surfen und hab ehrlich gesagt keinen Plan wie die Australier so ticken – aber Clayton ist halt Südafrikaner und auch erst seit 5 Jahren in OZ 🙂
    Ich denke er hat seine Skateboards von SA mit gebracht.
    Für meine Bedürfnisse, nämlich das Gewicht auf den front foot und “lean ” bei Geschwindigkeit (Bottom turn) vs “turn ” bei niedriger Geschwindigkeit (top turn), auch bekannt aus dem Radfahren, sowie meine coffee cup in der rechten Hand nach oben und unten führen ohne den Inhalt zu verschütten – hatte das carver seine Zwecke erfüllt.
    Dass ich doch die Hüfte nach vorne zu bringen ohne mich zu stressen hat mich beim Anblick des Beweisfotos auf der Linken Welle auch überrascht.
    Ich werde die Unterschiede carver vs smoothstar mit meiner Steifheit kaum würdigen können, aber ich bin schon viel lockerer geworden und mit meinem carver zu Hause kann ich an die Übungen anknüpfen.

    #313295

    Hab noch mal drüber nachgedacht – in den paar NZ surfshops in denen ich war hab ich ausschließlich carver boards gesehen – aber hier am A… der Welt hinkt man dem Weltgeschehen und technischen Entwicklungen ein gutes Stück hinterher 🙂

    #313296

    mbphoto
    Surfer

    Carver waren halt von den ersten und machen den meisten Umsatz/Absatz, klar dass die ordentlich Marketing betreiben.

    Ich hätte jetzt aber erwartet, dass Smoothstar gerade in Oz besser vertreten wäre..

    Bei uns bekommst YOW (aus Spanien) oder eben Carver. Surfskate (auch USA) und Smoothstar sah ich noch nie..

     

    Was deine “Steifheit” angeht, kann ich nicht beurteilen, aber ich fühlte mich nach einer einzigen Session im Pump Park sofort pudelwohl auf dem YOW. (Werde bald 32, habe das Brett erst ein paar Wochen und war davor noch NIE in einem Pumppark oder ähnlichem.. 🙂 Und Leute sagen mir immer wieder, man erkenne mich an meinem steifen Gang (verkürzte Bänder/Sehnen in den Beinen.. Kann also nicht soo schwer sein.)

    #313298

    Es kann gut sein dass smoothstar in Australien mehr verbreitet ist – ich weiß es nur nicht weil ich mich mit dem Thema nicht befasst habe.
    Ich bin 39 und auch schuldig im Sinne der Steifheits -Anklage 😉
    Als ich noch in Deutschland war hab ich long distance pumping gemacht und 5 mal pro Woche Ashtanga Yoga. Meine Steifheit entsteht durch Angst im Kopf und setzt sich dann in den Körper fort 🙂

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  NatalieInvers.
    #313300

    stmadmin
    Moderator

    Smoothstar ist ein australisches Unternehmen.

    Die Jungs sind super nett und versuchen das europageschäft seit letztem Jahr neu aufzuziehen.

    ich habe 2 boards von denen und bin super zufrieden damit.

    #313302

    mbphoto
    Surfer

    Der Vergleich zum YOW würde mich da brennend interessieren. Leider findet man kaum was dazu..

    #313449

    3m+ swell, offshore, an einem beach break den ich selten surfe, aber mit dem ich gute Erinnerungen verbinde. Bin motiviert mit eimem spontanen surf buddy raus und hab auch ein paar Wellen angepaddelt. Hab aber einfach nicht die Eier für solche Bedingungen. Bin an einen kleineren break wo es gut nen Meter kleiner war, aber bei den wipe outs hats trotzdem ordentlich gescheppert. Normalerweise hab ich so ne Sekunde Erkenntnis: oh, jetzt schmeißt mich gleich die Lippe vom Board und: boom!
    Aber nee, das ging so fix, ich dachte: oh cool, Welle! Und dann war ich schon ohne Vorwarnung unten. Hab gedacht, Jo, dann lass ich mich mal wieder an die Oberfläche gleiten. Aber die kam
    nicht. Bisschen gewartet, dann unerwartet sanften Kontakt mit dem sandigen Grund gehabt und dann erst gings an die Oberfläche. Wo natürlich die nächste Welle anrollte, aber ich war ganz entspannt. Ich war nur froh dass ich den break gewechselt hatte und nur von 2m Wasserwalze runtergedrückt wurde. Das hat mir schon gereicht.
    Ja echt frustrierend, stundenlang rumpaddeln und ausser Treibholz nichts gewesen, aber so ist das.

    Bilder hab ich vor der Session kurz mit dem Handy gemacht.
    Bis zum nächsten Mal, hoffentlich etwas erfolgreicher.

    Natalie

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    #313488

    Bis Ende Oktober kein Rufdienst mehr, die geplante Aktion “so oft wie möglich surfen im Frühling ” begann mit ein paar kleinen, bisschen ungeordneten longboard Wellen am pointbreak Montag mittag, aber am Dienstag Abend konnte ich mich echt nicht aufraffen mich in das ungemütliche Durcheinander zu stürzen. Ich erwarte Besserung ab morgen und werde mal wieder ein funboard nach gut 5 Jahren Pause zu Wasser lassen. Hatte stattdessen ein 7S super fish im Einsatz, das muss aber repariert werden (fin box kaputt)

    #313500

    cedi51
    Surfer

    Deine Bilder sind jedes mal einfach nur der Hammer und es ist schön zu sehen wie du das alles zeitlich unter einem Hut bekommst und regelmäßig ins Wasser kommst!

    Ich war den ganzen August in Europa unterwegs. Wellen waren durchwachsen. Zwischendurch mal 2-3 gute Swells gehabt, ansonsten wurde hauptsächlich Longboard und Fish gesurft! Trotzdem kam ich fast jeden Tag ins Wasser.

    Die letzten Tage waren wir dann nochmal in Capbreton. Der Swell war zwar gut, aber der Wind hat alles zerstört. Dennoch mag ich den Break in Capbreton, dort kann man richtig gut Late Drop-ins üben etc. Das ist schon echt praktisch, auch wenn man bei so “Trainings” Sessions dann ordentlich Wasser schlucken muss! 😀

    #313501

    Durchwachsen aber trotzdem fast jeden Tag surfen im europäischen August ist ja gar nicht so schlecht!
    Jetzt, da meine Tochter anderthalb ist und die Sonne erst ab 18:30 Uhr untergeht ist es auch leichter für mich regelmäßig zu surfen, und wenns nur für ne Stunde ist.
    Das etwas schmalere und 4 liter weniger voluminöse funboard aus meiner Garage war jedenfalls ein unerwarteter Glücksgriff – ging gut zu paddeln und war für mein Empfinden sehr “responsive ” ich hatte sogar das Gefühl damit mehr Wellen zu bekommen als mit dem superfish, da hab ich oft beim Anpaddeln sehnsüchtig die Wellenwand entlang geschaut, wurde aber nicht mitgenommen. Mit dem funboard konnte ich mich meinem Blick folgend quasi in die Welle legen und dann entspannt einen take off machen. Schwer zu beschreiben. Aber das war das Feeling am Donnerstag in kraftlosen knie bis hüfthohen Wellen ( eigentlich mein natürliches Habitat noch aus alten Zeiten in Scheveningen). Mein neues Lieblingsboard! Freitag
    nach der Arbeit wars wieder grösser am Hausstrand, eine Handvoll Surfer im Wasser und ich war auch zufrieden, hatte aber von der ganzen Paddelei dort genug. Samstag Sonntag Montag ging es daher 45 min weiter zu fahren- da lief es klein, aber astrein sauber. Ich hätte mit dem longboard das immer dabei war mehr Wellen abgegriffen, aber da auch insgesamt wenig Leute im Wasser waren, wars ok.
    Leider war ich am Wochenende jeweils etwas zu spät – bei high tide läuft der Spot nicht, aber dafür der shore break auf den Kieselstein Strand umso besser.
    Fotos sind von Donnerstag und Samstag (schnell aus dem Auto geschossen, die tide war schon hoch).
    Jetzt kam doch der für den Frühling typische Wind auf und after work surf sieht grad schlecht aus – der forecast fürs Wochenende ist eh noch nicht zu verwerten. 30 km/h Wind und grosser swell – mit etwas Glück läuft der Point wieder??

    Bis dahin versuche ich abends quasi mit meiner Tochter ins Bett zu gehen, morgens vor der Arbeit etwas trainieren ( mehr als 10 min sind selten drin weil mir meine Tochter zwischen die Beine läuft sobald sie aufsteht) und in meinem Büro ist jetzt ne yogamatte für ein bisschen stretchen zwischendurch.

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    #313507

    Wie angekündigt wurde es zwar sonnig und warm, aber der Wind hat alles am Hausstrand verblasen (mein Mann hatte mir ein gruseliges Foto geschickt, da konnte ich mir den Weg sparen) und woanders hinfahren lohnt sich nach der Arbeit noch nicht, insb. wenn die Tide nicht stimmt. Also muss am Wochenende was laufen!
    Der Forecast für Samstag morgen war auch nicht so berauschend. In der Bucht nach Osten hin funktioniert der spot eher bei high tide – also um 5 Uhr morgens oder 17 Uhr. Naja nicht so dolle, und mit 1 Std Fahrtzeit fragliche Bedingungen riskieren… der Spot in der Bucht 45 Autominuten weiter westlich ist aber besser bei mid tide, besonders high to low. Aber grottenschlechtes Rating auf dem forecast , statt Sterne nur rote Warnzeichen, aber bei 15-20 km/h offshore?! Sehr merkwürdig.

    Ich sass also Samstag morgens um kurz vor 7 im Auto und als ich zum Parkplatz hin um die Ecke bog sah ich schon den weissen Truck von Puke, einem älteren Surfer. Der geht nur raus wenns gut ist. Also so schlecht kanns ja dann nicht sein!
    War auch gut. Nach und nach tauchten die üblichen bekannten Gesichter auf. Einer (ich weiss seinen Namen nicht, aber ich weiss wieviele Kinder er hat und komischerweise trifft das auf die meisten da zu) war ganz witzig, der ging erst mit dem 5.0 foamy seines Sohnes raus, dann mit nem Longboard und zuletzt mit nem Firewire (ich weiss das Modell nicht, aber so chunky mit relativ spitzer nose, irgendwie haben ALLE Familienväter ab Mitte 40 dieses Board, ich nenne es das Papa Board, LOL). Ich hätte gerne mehr Wellen erwischt, bei manchen fehlte dann doch der finale Paddelzug, aber mit den paar guten und echt langlaufenden die ich hatte, war ich sehr zufrieden. Wobei ich es immer bemerkenswert finde, dass man manche Surfer (so wie mich) meist sitzend oder paddeln oder schlicht absaufen sieht und dann gibts da die ganz wenigen, die zu 50% der Zeit mit nem Kumpel im line up labern und die anderen 50% echt tatsächlich SURFEND auf der Welle stehen. Irgendwie muss ich dahin.

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