Schön, dass Du da bist Foren Surf Anfänger Longboardfrage

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Dieses Thema enthält 19 Antworten und 6 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  jobu vor 5 Jahre, 11 Monate.

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  • #31299

    svha
    Mitglied

    Hello zusammen,

    möchte mir (194/86) als Anfänger mit einigen Wochen Erfahrung für den Sommer ein Board reservieren (zum Ausleihen) und habe folgende Boards zur Auswahl:

    Bic 9,0
    Watercooled 9,0
    MAGMA 9,0
    Mc Tavish Firball 9,3
    Southpoint 9,0

    Beim letzten mal hatte ich ein NSP 9,2 und bin ganz gut damit zurecht gekommen. Kann mir jemand sagen, ob die Boards vergleichbar sind und wo die Unterschiede liegen? Was würdet Ihr empfehlen?

    Vielen Dank!!

    #131601

    jobu
    Surfer

    Ich hatte mal das 9er bic als blutiger Anfänger im Wasser und es hat für mich nicht gut funktioniert,
    ich denke daß es doch zu Performance orientiert ist für deine Zwecke.
    Hier gibt es einen schönen kompetenteren Review dazu.
    Vielleicht erstmal mit dem voluminösesten Brett beginnen und wenn es nicht geht etwas anders probieren?

    #131607

    svha
    Mitglied

    Danke!
    Habs zwar schon öfter mal gelesen, aber was konkret bedeutet eigentlich “Performance Longboard”? Und worin liegt der Unterschied zum “normalen” Longboard?

    #131608

    svha
    Mitglied

    hab da selbst noch was gefunden – wens interessiert:

    http://www.surfscience.com/topics/surfing-tips/tribal-knowledge/choosing-a-surfboard-type-based-on-the-waves/

    Kommentare dazu gerne!

    #131636

    jobu
    Surfer

    Wie man auf dem Video mit dem 9er bic Board sieht fährt der junge Surfer für ein Longboard relativ enge,schnelle Turns, er baut im Turn Geschwindigkeit auf, mit einem Noserider mit dergleichen Länge und dickeren Rails und mehr Dicke geht das so nicht.
    Der würde einen dafür entsprechend besser und stabiler und ruhiger tragen.
    Das 3er Finnensetup ist aber kein Ausschlußkriterium für ein ruhiges entspanntes Fahren.
    Das Nsp Board hat ja auch die 3 Finnen. Schildere denen vom Verleih doch deinen Könnenstand und laß dir ein Brett empfehlen.

    #131637

    matthias
    Surfer

    Also wenn ich die Wahl hätte mal ein Mctavish Fireball zu fahren,würde ich das nehmen :cheer:

    Sind aber alle nicht mit dem NSP zu vergleichen.Von den Dimensionen ist aber das Watercooled wohl am besten wenns das original” und nicht das Fusion ist.
    Dir helfen aber eher Dicke und Breite, lass dir die geben und nimm eins was dem NSP ähnlich ist
    und wenn möglich keinen performer.
    Das Bic ist schon eher ein allrounder und sollte auch passen, vergesst nicht das der Typ im Video surfen kann!! Eigentlich ist das ein gemütlich Eierlegendewollmilchsau Shape.

    Ansonsten ist der hier ganz nützlich

    http://soul-surfers.de/forum/4-surfboards-and-more-/112408-longboard-thread-frage-an-g-intermediate-advanced-surfer.html

    #131640

    svha
    Mitglied

    …also DANKE schon mal für Eure Hilfe. Der “Verleiher” hat mir das BIC empfohlen und meinte die Wahl des Boards wäre sekundär und ich sollte lieber schwimmen gehen zum Trainieren für die Paddlepower. Kann man das so sagen?

    @matthias: Du meintest das McTavish wäre für Dich persönlich am interessantesten, oder?
    @jobu: warum hatte damals für Dich das BIC nicht funktioniert?

    Volumen haben alle vorgeschlagenen Boards wohl etwas weniger als das NSP. Aber machen hier 3-4 Liter tatsächlich so viel aus? Vielleicht sollte ich die Boards einfach auch probieren, aber ich wollte es vermeiden “kostbare” Urlaubstage mit “Boardprobieren” zu verplempern – mal abgesehen davon, dass der Verleih “irgendwo” ist und nicht nebenan, sprich ein gewisser Aufwand zum Tauschen erforderlich wäre.

    #131638

    jobu
    Surfer

    Hallo,
    ich habe ein Jahr später auf einem 10´Walden weitergemacht,das Board hat natürlich noch viel mehr Volumen, war für mein Gewicht viel besser (93 kg) fühlte sich im Wasser trotz der Größe ganz einfach und leicht zu handhaben an, es hat auch ein squash tail wie das nsp was einem noch mehr das Gefühl von Kontrolle gibt.
    Das bic hatte ich notgedrungen in meiner 4.Surfstunde, da hatte ich natürlich wenig Erfahrung noch nicht viel mit Kenntnis anderer Boards.
    Beim Mc Tavish gibt der Hersteller eine Gewichtsempfehlung von 85kg + an beim bic bis 85 kg, das hat halt etwas weniger Volumen.

    #131643

    matthias
    Surfer

    Du solltest schon wissen ob du einfach ein übergroßes Anfängerboard möchtest oder ob es beim üben dann auch schon in Richtung Longboardstyle gehen soll. Dann hat Jobu sicher recht das das Bic für deine 86 kg nicht so optimal ist.Aber auch nur wenn wir hier von der E comb Baureihe sprechen. Es gibt/gab auch noch ein 9´0 in der typischen Bic Bauweiseund mit richtig Volumen, das wäre dann ideal für dich.Das haben hier auch einige für die Ostsee.
    Frag mal nach.
    Ansonsten das Watercooled “original” hat ne Breite von 22 1/2 und ne Dicke von 3, sollte auch gehen.

    #132870

    svha
    Mitglied

    so, bin zurück – kurzes Feedback: habe letztendlich ein Southpoint Bonga 91 (22 5/8 * 3) genommen und war super zufrieden damit. Kann ich also jedem empfehlen, der etwas schwerer/größer ist und wirklich die Zeit aufm Brett stehend verbringen will statt mit paddeln

    Habe erste Grünwellenstarts hinbekommen und würde mich über Euren Ratschlag freuen, mit welcher Größe/Art ich weitermachen könnte. Es sollte nur nicht länger oder schwerer werden… Konkret: sollte ich einfach mal bei der Größe bleiben, das Erlernte festigen, um dann mit gleicher Größe mich an Turns zu wagen? Oder macht es mehr Sinn, vor dem Erlernen der Turns was kleineres zu haben?

    Danke+Grüße

    #132877

    Molengespenst
    Mitglied

    mit welcher Größe/Art ich weitermachen könnte. Es sollte nur nicht länger oder schwerer werden… Konkret: sollte ich einfach mal bei der Größe bleiben, das Erlernte festigen, um dann mit gleicher Größe mich an Turns zu wagen? Oder macht es mehr Sinn, vor dem Erlernen der Turns was kleineres zu haben?

    Behalten und solange damit üben, bis du das Board in allen Bedingungen beherrschst!!!
    Das Bonga 9’1 ist ein Longboard, das man ziemlich sportlich fahren kann und auch sportlich gefahren werden will. In meinem Quiver wäre das qausi das Pendant zu Fatum 9’1 oder Norden HPNR 9’2, also ein Board, das ich erst dann aus dem Boardbag hole, wenns fürs große Board langsam zu dick wird.

    #132881

    svha
    Mitglied

    ok vielen Dank Molengespenst – ist Deine genannte Empfehlung unabhängig davon, ob ich zukünftig richtig longboarden möchte oder lieber etwas wendiger und kürzer werden möchte? Und in wie weit spielt dabei Deine Vorliebe fürs Longboarden ne Rolle?

    #132888

    Molengespenst
    Mitglied

    Du hast ein Board gefunden, mit dem du auf Anhieb zufrieden bist. Deshalb solltest du es erstmal fahren, bevor du dir Gedanken machst über den nächsten oder übernächsten Schritt.

    #132894

    jobu
    Surfer

    Taylor Jensen:
    “Anything you can do on a shortboard, you can do on a longboard.”

    #132896

    paolopinkel
    Surfer

    Taylor Jensen:
    “Anything you can do on a shortboard, you can do on a longboard.”

    Wie sieht’s damit aus:

    😆 😆 😆

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Jahre von  paolopinkel.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 11 Monate von  paolopinkel.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 11 Monate von  stmadmin.
    #132920

    svha
    Mitglied

    Taylor Jensen:
    “Anything you can do on a shortboard, you can do on a longboard.”

    …komisch, ich hab da vor kurzem online son Wettkampf gesehen. Die haben wohl alle nur die kurzen Bretter weil sie leichter zu transportieren sind und cooler aussehen, oder?

    #132921

    paolopinkel
    Surfer

    Ich hab eh je länger je mehr das Gefühl, dass die Intoleranz der Longboarder gegenüber den Shortboardern viel ausgeprägter ist als umgekehrt.

    Manchmal hat man echt das Gefühl, einzelne LB sehen sich als so ne Art erleuchtete Elite an.

    Schade.

    Gruss Pp

    #132923

    svha
    Mitglied

    …damit fühle ich mich nicht angesprochen, da ich weder das eine noch das andere bin. Aber tolerant bin ich – ich finde es nur schwierig oder gewagt pauschalisierende Zitate zu nennen.

    Aber: dieser Thread sollte nicht in einen Krieg zwischen Long- und Shortboardern münden sondern ich wollte letztendlich einfach nur Eure Erfahrungen oder Empfehlungen wissen im Umgang mit der Boardlänge oder -art im Laufe Eures Surferdaseins wissen.

    #132924

    jobu
    Surfer

    Das war vielleicht zu plakativ nur mit dem Zitat zu antworten, das hätte ich anders machen sollen,
    hier ist der Link zum kompletten Artikel. http://www.nctimes.com/sports/columnists/freeman/article_789d2702-64de-5b8e-951f-827f507202a4.html
    Ich verstehe das Zitat in dem Sinne daß die Länge oder Kürze des Brettes fürs Surfen vielleicht doch nicht so wichtig sind,
    Short- oder Longboard, offenbar ist der Unterschied für Taylor Jensen dann doch nicht so groß.
    Meiner Meinung nach steht das für eine tolerante Geisteshaltung.

    #31300

    Julien
    Mitglied

    Ich find, wenn man auch nicht oft ins Wasser kommt, lohnt sich ein Longboard immer viel mehr, weil man die Wellen viel besser bekommt, das einzige Problem ist nur ins Line up zu kommen ohne Duckdive 😀

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