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  • #315195
    miwi
    Surfer

    Es geht mir wirklich einfach darum, das es für mich einfach schwer vorstellbar ist, so ein kleines Board mit wenig Volumen überhaupt surfen zu können.

    Ich weiß nicht, wie schwer du bist und kann daher deine Liter zahlen nicht zuordnen.

    Wenn du mal Anhaltspunkte aus meinem Umfeld haben möchtest (stichprobenhaft, ohne Anspruch darauf, dass es auch nur irgendwie repräsentativ wäre)

    Ich habe nen gutes halbes Dutzend Bekannte, für die ich Bretter baue.
    Da sind Leute mit 20 jahren Erfahrung dabei, die reglemäßig ins Wasser kommen. Aber auch ne Gruppe von Leuten die alle so um die 4-5 Jahre dabei sind und reine Urlaubssurfer, zwischen 4 und 8 Wochen pro Jahr typischer Weise.

    Viele davon kommen mit sehr änlichen Volumen Werten klar. (die Surfer mit der längsten Erfahrung sind auch die ältesten und sehr relaxte soul surfer, deswegen surfen auch nicht weniger Volumen, als der Rest meiner Kumpels)
    Altersrange bei allen so 25-45 Jahre.
    Surfspots typischerweise Atlantik/Europa (Portugal, Frankreich, Cornwall), hin und wieder mal Holland/Nordsee.

    Faktoren von um 0.5 werden von allen meist als äußerst komfortabel bezgl. paddeln angesehen, duckdiven emofdinden ab da alle schon recht kräftezehrend ( auf dauer, in druckvollem surf). Das ist für die meisten schon “recht viel Brett”.

    Faktoren um 0.45-0.48 werden von dem meisten als gute allrounder angesehen. In allen Bedingugnen gut zu bewegen, noch sehr gut zu paddeln, duckdiven geht auch schon ganz gut. Gutes Maß für daily driver und Reisebretter.

    Bei Faktoren um 0.40-0.44  fällt dann langsam der wavecount, wenn die Bedingungen schlecht sind. Also drucklos, verblasen, Nordsee, usw. Oder im Januar/Februar, wenn man viel Gummi anhat und es kalt ist. Man muss dann schon sehr gut sitzen und die besseren Wellen der schlechten Bedingungen abpassen.
    Unter brauchbaren/guten/sehr guten  Bedingungen kommen die meisten aber problemlos damit klar. Man merkt dann schon, dass man sich aktiver positionieren muss, als mit den größeren Brettern. Der wavecount leidet aber nicht und wird in guten Bedingungen immer noch als sehr gut beschrieben.

    Alles unter 0.4 ist für die Urlaubssurfer die ich kenne dann meist sehr sportlich und funktioniert nur in sehr guten Bedingungen. In Indo surfen Kumpels solche Faktoren, das ist logischerweise nicht mit Nordsee oder mittelprächtigen Atlantik sessions vergleichbar.
    (Weltklasse pro surfer haben guild factoren um 0.35-0.37 als Anhaltswert)

    Das sind alles nur Anhaltspunkte. Wie egsagt, rocker, shape, planning Fläche usw. haben einen ebenso großen Einfluss. Man kann das nicht losgelöst betrachten.

    Aber an Hand der Werte kannst du vielleicht abschätzen / umrechnen, wo bei dir die Reise hingehen könnte.

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    #315196

    interessantes Thema, ich lasse jetzt einfach mal ungefiltert meine Gedanken frei denn der Kleine ist grumpy und ich hab wenig Zeit zu schreiben – also Guild factor ist schon weitlaeufig bekannt, es gibt auch von diversen anderen Quellen “Volume calculators”welche sich daran anlehnen, zb. ein ganz brauchbarer von bluetomatoes (soweit ich mich erinnern kann), diversen Herstellern (zb firewire) und als ich Tester fuer ein online surf coaching programm wurde hab ich auch einen Calculator bekommen und der deckte sich mit meiner Erfahrung: 40 l komfortabel, 36 l naja wenn alles gut laeuft, 33 l der Zug ist dabei langsam abzufahren, hahaha.

    Sehr wichtig bei diesen calculators oder guild factors finde ich den skills Bereich, der ist bei manchen calculators recht grob zugeschnitten und sehr auf die Beduerfnisse von Pros oder Semi Pros ausgerichtet. Also aus meinem Gedaechtnis bei mir ( ca 55 kg) skill level “intermediate” -> 27 liter. Nee. Das geht nicht. Gibt calculators mit detaillierter skills Aufschluesselung die sich zb auch an die skills definition auf surfscience.com anlehnt und da bin ich halt beginner-intermediate. Und dann klappt das dann auch mit dem richtigen Volumen, sprich irgendwas zwischen 36 und 40 l. Voll Intermediate ist da nach definition halt dass man sehr zuverlaessig Manoever wie cutbacks macht und da bin ich auf dem Weg hin, aber noch nicht angekommen. Deshalb beginner-intermediate level. Nach 10 Jahren und davon 5 am Meer. Frust und Resignation hab ich so langsam ueberwunden.

    Aber von den litern mal abgesehen spielen surfboardshape und die Art der Wellen eine Rolle. Ich glaube bei meinem surf coach calculater spielte der Factor Welle auch mit rein und da muss man sagen, ich habs mit soften , oft weich rollenden Wellen zu tun und kann zum einen vom Typ her und zum anderen wegen mangelnder Uebung nicht mit punchy, mehr kraftvollen Wellen umgehen. Haette ich die letzten 5 Jahre statt hier im longboard-Territorium in Dunedin verbracht (wo jetzt Surfer von der Polizei verwarnt wurden waehrend der NZ health minister (!!) ca 3km von seinem Haus entfernt zu einem Mountainbike trail gefahren ist, was mich neben all dem Nerv wegen ruecksichtsloser “mir egal, ich bin gesund und beim Spazierengehen kann man auch verungluecken”Surfer doch auch echt ANGEPISST hat denn ich sitze brav , wie von der Regierung verlangt zu Hause und wir haben den 7. Tag hintereinander KEINEN WIND und NICHTS auf der Welt ersetzt SURFEN, but you know, you don’t die if you don’t go surfing but someone may die because you went surfing), also wenn ich die letzten 5 Jahre im punchy wave/barrel territorium verbracht haette dann a) entweder waere ich nicht zum surfen gekommen weil ich halt die skills nicht habe oder b) ich wuerde tatsaechlich weniger volumen surfen denn bei richtiger Position und etwas schnelleren Reflexen als ich sie habe besorgt eine kraftvolle Welle einen Teil der Paddelarbeit fuer dich.

    An dieser STelle faellt mir auch Clayton Nienaber wieder ein, der mich mal mit ins Wasser genommen hat und ich durfte nur 2 mal paddeln um in die Welle zu kommen. Vielleicht dreimal. Also das geht. Man muss halt ganz genau positioniert sein (er nannte das die “Bushaltestelle”) und dann nach 2 ruhigen ! Paddelschlaegen easy in die Welle gleiten, und dann so wie es Old dude beschreibt total relaxt und ohne Hektik aufstehen und erstmal nett Hallo zu der Welle sagen.

    Aber nach wie vor kann ich gut nachvollziehen wie crazy das einem vorkommt wenn andere Leute in den selben mushy waves mit ihren 27 l sticks unterwegs sind. Ich sehe das ja auch im line up wenn man sitzt – mein board guckt immer zur Haelfte raus und die boards der Jungs sind komplett im Wasser, die sitzen da quasi mit der Wasseroberflaeche an der Taille.

    Beim women’s surf camp dass ich October 2018 mitgemacht habe war auch ne Mami von 4 kids in meinem Alter die echt gut dabei war und weil sie zunaechst ihren Flug verpasst hatte musste sie spaeter nachkommen und hat einfach nur das erste Surfboard mitgenommen was sie in die Finger bekam – ein groms board von ihrem Sohn mit 24 litern, OMG. Also sie hatte schon so ihre Schwierigkeiten, aber mit der richtigen Welle gings – unvorstellbar fuer mich.

    Also irgendwie gehts, aber in meinem Umfeld betrifft das nur Leute die als Kinder oder spaetestens als Teenager mit surfen angefangen haben, ab Mitte 25 als Beginner sehe ich kaum Leute die auf winzigen sticks unterwegs sind und dabei auch gut aussehen und Spass haben. Vielleicht extrem sportliche Leute die vorm Surfen ne Profi Snowboard Karriere gehabt haben oder so…

    Ich nenne das den Faktor X – den kann man als Spaeter Einsteiger mit viel Training, Uebung, Praxis, Willen ect klein halten aber halt nie wirklich eliminieren.

    So, ich hoffe das macht hier so einigermassen Sinn

    Bis die Tage dann!

    Natalie

     

    #315197
    miwi
    Surfer

    Die von Natalie angesprochenen Rechner habe ich früher auch oft zum Abgleich genutzt. Die meinten ich auch in meinem post zuvor.
    Diese Rechner passen bei vielen Leuten in meinem Umfeld sehr gut. Skill-Level / Erfahrung gehen da stark mit ein und das bildet die Realität auch meist recht gut ab. Wie Natalie schon sagt, manche sind da bei der skill Einteilung recht grob. Man kann da dann die beiden Level nehmen, die einem am nächsten kommen (darunter und darüber) und sich selber den Mittelwert rauspicken.

    Die Erfahrung hinsichtlich der takeoffs war bei mir ähnlich, wie Natalie es beschreibt.
    Anfangs hab ich wie ein Irrer gepaddelt, Kraft rausgehauen, bin hektisch gewesen und im Grunde es bringt nix.
    Das timing und die Ruhe braucht halt einfach Zeit. Klar, gibt immer ein paar Leute, denen das scheinbar in den Schoß fällt.
    Ich gehöre aber eher zu den Leuten, bei denen nür “üben, üben, üben” und viel Zeit hilft.  Ich habe ja auch erst mit 35 angefangen und da macht man dann halt nur sehr langsame Fortschritte.

    In durchschnittlichen Wellen bin ich mittlerweile auch gerne mal faul. Richtig sitzen, meist braucht es dann maximal 2-3 ruhige Züge, manchmal reicht aber auch der Schub der Korkentechnik allein und es klappt dann ab und zu komplett ohne Paddelzug. Wäre vor 2-3 Jahren auch nicht dran zu denken gewesen bei mir.

    Bei sehr schnellen Wellen oder großen Wellen kann ich das nicht. Werde ich vermutlich auch nie mehr lernen.
    Schnelle Wellen brauchen immer noch ne Hand voll starke Züge bei mir. Da machen gute Surfer auch weniger und kommen dann auf den späten takeoff klar. Ich lebe in solchen Wellen immer noch davon, früh reinzukommen und einen Hauch mehr Zeit fürs setup zu haben. Steil und sehr spät dran sein führt meist zu nem Abgang bei mir.

    Ab einer gewissen Wellen-Größe brauchen bei mir die dann auch größeren Bretter alleine schon wegen ihrer Masse ein paar mehr Züge, um auf Touren und in den paddel-glide zu kommen. Das ist dann aber auch mehr bergab paddeln, gegen das Wasser und den Windzug, der das face hochströmt. Da habe ich auch noch niemanden gesehen, der dann mit nur 2-3 Zügen reinkommt. Da müssen alle Gas machen, um auf den Zug aufzuspringen.

    #315198
    miwi
    Surfer

    Ich kann bei mir nicht einschätzen, in welcher Gewichtung die Zeit im Wasser/Erfahrung sammeln oder das workout die Lernkurve beeinflusst haben. Ich merke aber auch beim Mountainbiken die Verbesserung der Koordination und der Flexibilität. Von daher war das fürs surfen sicher auch ganz gut bzw. vermutlich ein nicht unerheblicher Faktor.  Für Urlaubssurfer ist das “dran bleiben” zwischen den surftrips vermutlich noch wichtiger, als für Leute, die eh regelmäßig ins Wasser kommen.
    Wenn ich mir Bilder angucke, wie ich mit 35 ausgesehen habe, als ich anfing zu surfen und jetzt mit 40….
    miwivsmiwi

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    #315202

    In diesem Interview werden einige Punkte besprochen die wir in den letzten Tagen diskutiert haben

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    #315203
    miwi
    Surfer

    Hab mir das Interview gerade angeschaut und fand es echt gut. Hab mich in vielen Punkten wiedererkannt. Beim Thema “ich surfe onshore gerne, weil es da diese lustigen Überraschungen durch unvorhergesehene sections gibt” musste ich schmunzeln. Geht mir genauso. Ich habe zT in sowas quasi versehentlich oder sehr überraschend moves gemacht, die ich sonst nicht hinkriege, wenn ich es mir vornehme.

    Auch das lernen dadurch, dass man ganz viele unterschiedliche Bretter surft. Hängt bei mir mit dem Selbstbau von Brettern ja stark zusammen bzw bedingt sich irgendwie. Ich hab immer viele Bretter dabei und Wechsel zT in sessions, um die Unterschiede zu erfahren. Klar, man grooved sich nie so total auf “das eine Board” ein dann. Aber jedes Board hilft mir andere Sachen zu lernen. Und diese neu erlernten Sachen versuche ich dann auch auf den anderen Brettern. Macht mir viel Spaß.

    #315204

    Ich war zunaechst durch die Laenge abgeschreckt aber ich fand das Interview auch wirklich gut! Und ich dachte mir dass die meisten Punkte sehr gut auf Surfer unabhaengig vom Geschlecht zutreffen, wie eben das onshore surfen: Ich hatte in den ersten drei Monaten nach der Geburt meines zweiten Kindes beschlossen so oft wie moeglich zum Hausstrand zu fahren und dann eine Stunde im Wasser zu sein EGAL wie die Bedingungen sind fuer ungestoerte me-time, Fitness aufbauen, Paddeln und take offs ueben, zur Not im Weisswasser. Dafuer braucht man keine perfekten Bedingungen. Und es war tatsaechlich so dass es im Wasser dann besser war als es vom Strand aussah inklusive gelegentlicher open faces die auch mal mehr moeglich machten als nur paddeln, take-off, bottom turn und face plant 😉

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    #315359
    tignanello
    Surfer

    Hat Jemand zufällig eine Idee, wie man sich ein Surfrack für’s Fahrrad selbst bauen kann? Die Teile die angeboten werden, sind ihren Preis nicht wert und die die es sind, sind ziemlich teuer! Vielleicht hat sich da Jemand von euch ja schonmal was zusammengebastelt!

    #315362
    fahnder99
    Surfer

    Ich fürchte, das Beste in dem Bereich beruht darauf, Alu Rohre zu biegen. Die Klammer an der Sattelstange oder anderswo bekommt man schon hin. Aber insgesamt dauert das Gebastel so lange und wird so häßlich, daß man auch bei 120€ für was gekauftes doch recht billig wegkommt. Meine Meiunung.

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    #315413
    tignanello
    Surfer

    TESTTESTTEST
    Moin an den Admin….sag mal, ich habe gestern einen längeren Text abschicken wollen, der aber leider nicht im Forumsverlauf auftauchte. Auf nochmaliges schicken hin, gibt es die Ansage “Fehler. doppelte Antwort entdeckt”….. Kannst du da mal nachschauen?

    Danke!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen von tignanello.
    #315415

    Interessanterweise hat mir die Forumsübersicht angezeigt dass du einen Beitrag vor Kurzem geschrieben hast, aber ich konnte keinen finden.
    Enthielt der Text irgendwelche weblinks?
    Wenn ich was Längeres schreibe oder Links einfüge schreibe ich eine txt Datei auf dem Rechner und füge die dann mit copy and paste ein (und speichere die Datei) damit der Text nicht verloren geht falls das Forum ihn verschluckt. Ist mir nämlich schon ein paar mal passiert – aber so ein Fehler wie bei dir noch nicht. Immer wieder was Neues 😁

    #315417
    stmadmin
    Verwalter

    Hallo Ihr beiden, ich schaue mir das mal an… melde mich sobald ich was weiss

     

    #315428
    tignanello
    Surfer

    Genau so habe ich das auch gemacht. Den text habe ich noch;-) Nach dem Einfügen habe ich ihn versendet, aber erschienen ist er dann nicht. Beim 2ten mal gab es dann diese Fehlermeldung….hmmm

    #315429
    tignanello
    Surfer

    @Natalieinvers
    Jetzt fällt es mir wieder ein….ja der Text enthielt
    2 Links…. daran könnte es vielleicht gescheitert sein!

    #315430

    Versuche mal den Text mit nur einem Link abzusenden und den zweiten Link separat

    Cheers

    Natalie

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    #315437
    tignanello
    Surfer

    Moin an Alle,
     
    in letzter Zeit hat sich etwas geändert und zwar bin ich inzwischen der festen Überzeugung mein Quiver aufstocken und ändern zu müssen. In meinem Besitz befindet sich momentan nur mein aller erstes Board, das Fatum Buffer 8’0 (54L). Was ist also passiert?
    Ich hatte dieses Jahr nun schon öfters das Vergnügen in der Ostsee surfen zu gehen. Dabei ist mir aufgefallen, das ich mit meinem Buffer nicht so viele Wellen bekomme, wie andere mit einem Longboard und das ich nicht so wendig bin wie andere mit kürzeren Brettern;-)
    Ich hatte vor 2 Wochen, die Möglichkeit mit einem Longboard zu surfen und fand es auf Anhieb ziemlich geil. Die Welle bekommt man wesentlich früher, surft sie länger und hat auch noch mehr gesurfte Wellen im Petto. Zudem kann man nach und nach auch einige “Faxen” darauf veranstalten! Summa summarum das perfekte Board für kleine schwache Ostseewellen. In dem Punkt bin ich mit mir im Klaren und werde bei Gelegenheit ein Gebrauchtes kaufen.
     
    Kommen wir nun zu dem etwas wendefreundlicherem und kürzerem Board. Mein 7’0 Minilog von Light (54L), habe ich letztes Jahr verkauft. Da ich aber nicht vor habe zu einem reinen Longboarder zu werden, benötige ich noch irgendetwas zwischen 6’4-7’2
    mit um die oder besser über 50 Liter. Dieses Volumen brauche ich einfach noch, um selbst in kräftigeren und größeren Wellen eine Gute Wellenausbeute zu haben.
     
    Ich selbst habe sofort an Olddudes 6’6 Pukas Plus gedacht mit sogar knapp 60Litern. Danke nochmal fürs ausprobieren dürfen;-) Zwei Boards mit ähnlichen Shapes habe ich dazu gefunden. Das Indio 6’6 Plus sowie das Fresh fish Mola Mola, beides glaube ich Ableger von Pukas. Das letztere habe ich in einem Surfshop in Köln online gefunden. Nach einem sehr langen Telefonat mit dem fachlich echt gutem Inhaber, der mir ausdrücklich von diesen kürzeren fetten Boards abgeraten hat, empfahl er mir
    entweder mit abstrichen das Pukas Pedro in 6’10 (56L)oder seinen Favoriten das Firewire addvanced in 6’10(57L).

    Nochmal, diese Boards sollen hauptsächlich für Nord- und Ostsee sein, kürzer und wendiger als mein 8’ Buffer, aber trotzdem mit Volumen so um die 50 L. Was haltet ihr von den beiden oben verlinkten Shakes und oder habt ihr auch noch andere Ideen…?

    #315439
    tignanello
    Surfer

    Ich habe die Links nun komplett heraus genommen und siehe da, es funktioniert;-)

    In der Zwischenzeit hat sich aber schon wieder das eine oder andere geändert. Ein Surf, eine längere Unterhaltung und sogar ein alter Thread hier aus diesem Forum haben mich dazu gebracht erstmal abzuwarten. Es gibt vorerst kein neues Brett! Ich fahre bald für 3 Wochen in die Bretagne und dort werde ich hoffentlich genügend Zeit haben an meinen Turns zu arbeiten. Vor allem an der Technik. Neuer Aufhänger ist nun den hinteren Fuß soweit nach hinten auf das Tail zu bringen und dieses dann auch mehr belasten, das ich auch das Buffer radikaler turnen kann….

    #315440
    olddude
    Surfer

    Ja, es ist immer wieder schwierig, das eigene (Un)Vermögen richtig einzuschätzen und daraus abzuleiten, was benötigt wird, um sich zu verbessern, bzw. seine Richtung zu finden. Geht und ging mir ähnlich….

    Aber das, was Du jetzt vorhast, finde ich richtig gut! Nimm Dein Fatum konsequent und versuche es auszureizen; probier aus, was geht und was Du an Technik einsetzen kannst um das eine oder andere zu erreichen. Oft ist es ja auch leider so, dass die Wellen es uns schwer machen, irgendetwas auszuprobieren.

    Ich selber war von meinem 8’0 im Herbst schwer begeistert, so ein Midlength ist schon toll, noch dazu wenn es wie meines relativ wendig scheint. Ich hatte zwar nur wenig gute Wellen, aber wenn dann war es schon ein Genuss die Wand hoch und runterzugleiten; bei mir sind das aber sicher keine radikalen Turns :), eher klassisches Wellenabreiten.

    Mein Longboard steht leider noch unbenutzt im ehemaligen Kinderzimmer, am 09.08. gehts nach Portugal, schauen wir mal, wie es werden wird. Auf jeden Fall kann ich es kaum erwarten…

    #315441

    Kein Tip, aber ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren. Ich habe auch ein 8.0 und würde mich nicht davon trennen – midlength ist sehr vielseitig 🙂
    Guck mal ob das Cardboard surfer Programm was für dich ist – kann man super zu Hause ohne Equipment ( nur ein Stück Pappe) üben inklusive turns. Ich bin leider nur zur Hälfte gekommen weil das mit anderen Interessen/Verpflichtungen kollidiert, aber ich schraube jetzt mal meine Fitnessübungen morgens etwas zurück und mache mehr in der Richtung.
    Cheers
    Natalie

    #315442
    tignanello
    Surfer

    Danke Natalie für deinen Tipp Cardboard, den Typen kenne ich schon von YT. Ich denke aber, dass ich von der Fitness inzwischen wirklich gut aufgestellt bin. Vor allem seitdem ich im Home Office bin, gehe ich regelmäßig mehrmals die Woche im Kanal paddeln. Das letzte Mal habe fast 3 Stunden im onshore Geschwabbel mit 4s Periode in der Ostsee durchgehalten. Jetzt kommt es wirklich darauf an, soviel Zeit wie möglich auf dem Brett zu verbringen….



    @olddude
    Du hast ein unbenutztes Longboard herumstehen? 😉

    #315443
    olddude
    Surfer

    Danke Natalie für deinen Tipp Cardboard, den Typen kenne ich schon von YT. Ich denke aber, dass ich von der Fitness inzwischen wirklich gut aufgestellt bin. Vor allem seitdem ich im Home Office bin, gehe ich regelmäßig mehrmals die Woche im Kanal paddeln. Das letzte Mal habe fast 3 Stunden im onshore Geschwabbel mit 4s Periode in der Ostsee durchgehalten. Jetzt kommt es wirklich darauf an, soviel Zeit wie möglich auf dem Brett zu verbringen….




    @olddude
    Du hast ein unbenutztes Longboard herumstehen? 😉

    Ja klar, mein letzter Bau:

    https://www.soul-surfers.de/forum/thema/der-an-was-plane-ich-arbeite-gerade-thread/page/4/#post-315177

    Kennst Du auch …

     

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    #315444

    Danke Natalie für deinen Tipp Cardboard, den Typen kenne ich schon von YT. Ich denke aber, dass ich von der Fitness inzwischen wirklich gut aufgestellt bin. Vor allem seitdem ich im Home Office bin, gehe ich regelmäßig mehrmals die Woche im Kanal paddeln. Das letzte Mal habe fast 3 Stunden im onshore Geschwabbel mit 4s Periode in der Ostsee durchgehalten. Jetzt kommt es wirklich darauf an, soviel Zeit wie möglich auf dem Brett zu verbringen….




    @olddude
    Du hast ein unbenutztes Longboard herumstehen? 😉

    Das Programm ist nicht für surf fitness sondern nur für technique, also stance, posture, hands and arm positioning, effective speed generation, weight distribution front foot/back foot and turns. Drills sind auf nem Stück Pappe, es gibt aber auch eine kurzAnleitung fürs surfskate zum üben.
    Ich würde sagen speed generation ist echt wichtig bevor es Richtung Manöver/turns geht
    Cheers
    Natalie

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    #315446
    tignanello
    Surfer

    Ich behaupte mal das ich es theoretisch weiss und das ich es auch auf dem Surfskate den ganzen Winter über gut trainieren konnte. Ich finde sowieso, dass das Surfskateboard ein extrem wichtiges und passendes Trainingstool ist, um weiter zu kommen (Rodrigo Machado ist da auch ein guter Lehrer). Wenn ich bedenke wie ich im letzten Oktober damit gestartet bin und was ich jetzt dadrauf mache, sind das schon große Fortschritte. Jetzt fehlen nur noch die richtigen Wellen und ich werde wissen wo genau ich stehe.

    Wobei die Frage immer noch in meinem Kopf herumschwirrt, ob mir ein kleineres Board in die Karten spielt oder ob ich doch erstmal lernen muss die große Planke zu turnen…….

    #315452
    olddude
    Surfer

    Wenn Du ein großes Drehen kannst, dürfte ein kleines ein Klacks werden; umgekehrt dürfte es schwieriger sein, kurzum wer ein Mid-Length turnen kann, sollte auch short können. aber Vorsicht aus dem Cutback wird dann schnell ein 380… 🙂

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