Jugendtraum ;-)

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    Beiträge
  • #309246

    olddude
    Forum User

    Im Moment ist die Schulter schmerzfrei…, ich achte peinlichst darauf sie immer warm zu halten. Das fängt im Bett an. Früher, wenns zu warm war ging der Arm aus der Decke, jetzt bleibt er drunter und dafür dürfen die Füße raus. Beim Surfen in Portugal nur mit dickem Neo auch im Hochsommer, aber seit Bali liebe ich Warmwassersurfen.

    Arrifana deshalb, weil mein Schwiegervater dort ein Ferienhaus hat 🙂
    So kamen wir auch zum Surfen…
    Mit 40 habe ich angefangen, immer nur 1-2 Wochen im Sommer, bedeutet, quasi immer wieder neu anzufangen zumal in 14 Tagen Sommerurlaub auch desöfteren mal gar nichts geht…
    Ich würde mich deshalb auch heute nur als besseren Anfänger bezeichnen, der froh ist ein Brusthöhe Welle im Grünen schnurgerade abzusurfen. Nix Cutback, Arials etc, einfach drauf stehen und grinsen, gibt nichts g..leres.

    Als ich 40 war war mein Ältester 8 und hat sein erstes Brett gekriegt. Mit 15 ging er ein Jahr nach Neuseeland, jetzt ist er 22. Ich habe zwar keine Chance, aber er geht auch heute noch mit mir ins Wasser, auch wenn er meist weiter draußen ist als ich…

    Zum Senegal kam ich wie die Mutter zum Kind, wir hatten zufällig eine Woche Zeit und ich wollte ins nächste warme Wasser, also mal bei diversen Veranstaltern geschaut und bei Wavetours stand Senegal. Da sind wir dann vor 2 Jahren zum erstenmal hin. Oktober 2016 war ich alleine dort. Und dieses Jahr fahr ich wieder dorthin. Das schöne dort sind die Riffe. Was zuerst furchbar klingt, nämlich bei nur 40-50 Wassertiefe (im Auslauf) eine Welle anzupaddeln entwickelte sich perfekt. Am Beach ist jede Welle anders, am Riff sind alle Wellen gleicher Höhe gleich. Sie sind quasi auf den cm berechenbar, was gerade Anfängern unwahrscheinlich hilft. Mein Lieblingsspot heisst Secret. In der Regel sind die Wellen dort eher niedrig, laufen aber sehr lange, also so hüft- bis Brusthoch. Und dort beginnt dann im Grünen surfen. IN Arrifana brechen die Wellen im Vergleich exstrems schnell, bei Secret ist die ganze Sache einfach deutlich weniger kritisch. Und das Camp ist super, kein Teenie-Camp, meist junge Leute zwischen Studium und Beruf so um die 30…. Der einzige Nachteil sind die Seeigel, täglich erwischt jemand einen. Von einem Stachel im Fuß bis 100 im Hintern, alles möglich…
    Und jetzt im Oktober bin ich sogar Ngor Right gesurft. Die Welle aus dem Filmklassiker „The Endless Summer“. Leider muss man dort bis zum Lineup ca. 300m paddeln, also nach 2-3 Wellen mit 30-80m außen auf der Schulter (die Profis surfen dort auch mal 300m und weiter), geht mir die Kraft aus und man muss ja die 300m auch noch zurück. Trotz täglichen Liegestützen, Rudermaschine etc. fehlt mir die Paddlepower, bzw., mittlerweile glaube ich dass meine Paddle-Technik ineffizient ist und ich daran auch noch arbeiten muss…

    Noch etwas zum Thema Dachträger. Ich habe einen (eigentlich sogar 2) Strap-On Dachträger, also letzlich sind das Riemen mit Schnallen und Polstern. Der eine liegt hier zu Hause. Wenn ich jetzt mit einem neuen Brett nach Portugal fliege, nehme ich den von zu Hause mit, dann kann ich men Brett auf jedes Taxi oder Mietwagen schnallen. So ein Teil kostet keine 50€ und ist echt praktisch. Ein Träger kann auch mehrere Bretter. Aber wenn Du den Holzbrettthread schon gelesen hast, dann hast Du auch meine zerlegbaren Bretter gesehen, die sind zum Reisen einfach perfekt, da sie als normales Boardgepäck durchgehen. Die Tasche wird einfach eingecheckt, für die brauch ich gar kein Träger, die passen in den Kofferraum. Und sie funktionieren echt gut…

    Und zu Bretten im allgemeinen, Volume und Länge sind des Alters Freund. Ich verstehe auch gar nciht, warum so viele Shortboards verkauft werden. Alle die nicht am Wasser wohnen und vielleicht nur 2 Wochen im Jahren surfen können, tun sich generell damit schwer. Was für die Pros gut ist, oder für Locals ist für einen wasserfernen Zentraleuropäer nicht wirklich geeignet…

    #309295

    tignanello
    Forum User

    Da hast du dir ja genau den richtigen Schwiegervater ausgesucht ahahah;-)
    Die Wellen schnurstracks abzureiten ist auch mein Ziel für dieses Jahr. Mehr Sicherheit bei den takeoffs etc… Aerials werde ich wohl auch nie machen könne, dass ist aber auch weiter nicht schlimm, ich brauch das nicht um glücklich zu werden. Ich kann auch ne Stunde im Wasser nichts bekommen und bin am grinsen;-)

    Mit 8 sein erstes eigenes Brett…wow ahahah… Malsehen, ich werde versuchen ihn dieses Jahr aufs Brett zu bringen, um das Feuer zu entfachen. Das wäre natürlich ein Traum.

    #309296

    olddude
    Forum User

    Du darfst ihn nur zu nix zwingen, der Bub muss alles freiwillig tun, am besten noch mit dem Ehrgeiz es dem Papa nachzumachen, dann geht alles…
    Mit meinen Jungs war ich schon mit 3-4 Jahren auf Ski, mit 6 Jahren Bergwandern (6-7 Std. mit 3000 Höhenmetern…) geht alles, solange sie nicht „müssen“.
    Und heute, hab ich keine Chancen mehr, egal wo, Ski, Snowboard (ich hab auch mit über 40 noch Snowboarden gelernt), Surfen, keine Chance, aber die Weisheit des Erfahrenen… und das Schöne ist, sie fahren immer noch gerne mit uns in Urlaub.
    Das Fatum Buffer gefällt mir übrigens auch gut, bin aber gerade am bauen eines 8’2″ mit 70l für mich…

    https://www.woodboardforum.com/forum/design/workshop-tool-ideas/3730-8-2-hotcurl-translucent

    , hoffentlich komm ich irgendwann noch auf die Nose…

    • Diese Antwort wurde geändert vor 8 Monate von  olddude.
    #309302

    tignanello
    Forum User

    Klar, zwingen werde ich ihn nicht, nicht im Sport und auch nicht bei anderen Dingen.

    Ich werde übrings genau jetzt am Samstag das erste Mal Snowboard fahren gehen, immerhin mit 39;-) Ist aber wirklich nur just for fun um es einmal auszuprobieren. Ich hege da jetzt keine weiteren Ambitionen, die fokussieren sich alle auf das Surfen!

    EIn Fatum Buffer ähnliches Board liegt ja schon abholbereit in Peniche. Drei Monate muss ich noch warten, dann werde ich mein erstes eigenes Board endlich in den Händen halten. Wohin mich die Reise noch führen wird weiss ich noch nicht genau, aber ich denke allzu kurz werden meine Bretter wohl auch in Zukunft nicht werden. Zudem finde ich longboarden auch eine sehr schöne Art zu surfen….

    Ach ja, …..unglaublich deine handwerkliche Begabung, mal abgesehen von der Zeit die man dafür braucht…

    #309303

    olddude
    Forum User

    So handwerklich begabt bin ich nicht, das kannst du bestimmt auch. Und zum Zeitbedarf, so wie das Brett jetzt da liegt sind ca. 8-12 Std. Arbeit drin, ohne Trockenzeiten des Leimes. Das Designen mit BoardCad geht auch relativ fix, wobei vom ersten Entwurf bis zum Drucken der Pläne auch einige Zeit vergehen kann, da man permanent hier und da noch etwas für sich optimieren will und am Ende ist man meist wieder dort, wo man auch am Anfang war. Ich denke mal ein Shortboard ist mit 40 Std. Zeitbedarf möglich, wobei die Gesamtbauzeit dann doch eher 2 Monate in Anspruch nimmt. Leim trocknet 12 Std., Epoxy eher 24, dann hat man mal wieder 3 Abende Zeit, dann wieder 2 nicht, dito Wochenende, mal gehen 2 Std/Tag, mal nichts. Aber es macht Spaß und vor allem wenn es fertig ist und ziemlich genau das macht, wie es bei Beginn der Planung angedacht war…
    Snowboarden macht richtig Laune, aber dieses Jahr Weihnachten war das erste Mal das ich mir mal wieder ein paar Ski gewünscht hätte. Steil und eisig, bzw. Kunstschnee ist leider auf dem Snowboard nur suboptimal. Wenn Du Skifahren kannst kommst Du wahrscheinlich innerhalb einer Woche ziemlich überall runter, die ersten 3 Tage sind ziemlich doof, da muss man durch, ist wie beim Surfen… und wenn dann mal wirklich 30-50 Pulver liegen, dann ist es sogar ziemlich wie surfen…

    #309329

    tignanello
    Forum User

    Ende April in Portugal werde ich mein erstes eigenes Surfboard kaufen. Die Frage ist nun, ob ich für dieses 8′ Board auch ein 8′ Boardbag kaufe oder holt man da generell eine größere Tasche?
    Wenn ich die Enden des Boards nochmal extra wegen dem Flug einwickeln möchte, wird es wohl ziemlich knapp oder?

    #309330

    surf-taxi-peniche
    Forum User

    Manche Bags haben mehr Platz für Polsterung, andere weniger.
    In mein 6’6 Boardbag passen locker auch 2 x 6’8 + Polsterung.
    Wenn es ein schmal geschnittenes Single Boardbag ist, würde ich vielleicht 2-4 inch mehr kalkulieren. Bei einem flexibleren Bag würde ich bei der Größe des Boards bleiben.

    #309331

    olddude
    Forum User

    Letzlich hängt es vom Schnitt der Tasche ab. Aber Du kannst ja in Ruhe in Portugal Vorort Dir eine passende Tasche aussuchen.
    Eventuell macht es aber Sinn vorher die einschlägigen Onlineangebote abzuprüfen, zwecks Preisvergleich. Zu Überlegen ist, ob Du Dir ein einfaches Bag, zum Schutz vor kleinen Dings und vor allem vor Sonne für den Strand zulegst, oder ein ausgesprochenes Reiseversandbag, mit dicker Polsterung.
    Erstere sind in der Regel außen einfach silber und relativ dünn, letztere meist nicht silber und dicker. Der Nachteil, sie sind teurer. Falls Dir letzteres in den Sinn kommt, würde ich mal drüber nachdenken, ob vielleicht in naher Zukunft noch was längeres in Frage kommt, z.B. noch ein 9ft Noserider. Wenn ja, würde ich gleich das Board mit „Luft“ kaufen, ein bisschen größer macht weniger als zu klein…
    Oder als letzten Hinweis eine Tasche in der zur Not auch 2 Bretter reingehen…

    #309332

    tignanello
    Forum User

    Danke euch Beiden für die hilfreichen Antworten;-)

    #309615

    tignanello
    Forum User

    Olddude du wolltest ein Fahrbericht und trotz meiner Schreibfaulheit bekommst du ihn.
    Es ist ein 8er Board von Fatum (Buffer) geworden.
    Natürlich ist das überhaupt gar kein Vergleich
    zu einem Softboard und schon nach den ersten Ritten habe ich mich gefragt, wieso ich damit so lange gewartet habe.

    Ich war insgesamt eine Woche in Portugal, Peniche/Baleal. Ich denke es war von den Wellen her eine eher durchschnittliche Woche…am Anfang viel close out dann stürmisch, so dass wirklich nur ne kleine Ecke des Cantinho Strandes funktionierte wo sich teilweise über 50 Surfer im Wasser befanden. Für mich totales Neuland. Auf den hohen Peaks saßen dann teilweise 20 Leute, 4-6 von denen haben gleichzeitig eine Welle angepaddelt. Nix mit Vorfahrtsregeln;-)
    Und da die teilweise auch recht hoch waren, ich tippe mal so bis 1,80, war mir da nun auch nicht gerade wohl.

    Das Board an sich ist aber super, viel stabiler, besserer Stand, beweglicher. Ich habe für mich so einiges gelernt.
    Am Anfang habe ich noch alles angepaddelt was mir entgegen kam, das kostete natürlich Kraft, später in der Woche
    habe ich dann ein wirkliches Gefühl dafür bekommen welche Wellen man bekommen kann. Waren ja auch genügend positive und negative Beispiele im Wasser am Start.
    Ich habe viele kleinere Wellen abgegriffen, einige mittlere und zum Glück auch meine bis jetzt größte Welle. Es war die Welle des Urlaubs. Schnell, berauschend und bis zum Ende durch gefahren.
    Das war ein echter Hammer. Ansonsten habe ich auf dem Board auch mal ein paar Tippelschritte nach vorne gemacht und wieder
    Zurück, habe nach dem take off manchmal mit den Händen Gleichgewichtsprobleme ausgeglichen und habe das Board in kleinem Rahmen gelenkt. Ein paar mal habe ich es geschafft nach dem Ritt
    über den Wellenkamm zurück und mich direkt wieder aufs Board zu legen.

    Das war insgesamt alles schon ganz gut, ich hätte mir aber trotzdem noch mehr Wellen erhofft. Teilweise lag es am Wetter, am Ende eher daran das ich einfach nur noch platt war. Acht Tage am Stück jeden
    Tag zweimal raus ist definitiv zu viel. Auch wenn es schwer fällt, sollte man eine Pause einlegen, Möglichkeiten gab es aufgrund
    des Sturms ja genug.

    So, nun geht es in den Familienurlaub nach Bornholm, mit ein wenig Glück gibt es da auch was zu surfen;-)

    P.S.: Will ja keine Werbung machen, aber Rico von Surftaxipeniche
    hat tolles Leihmaterial zum halben Preis im Vergleich zu den anderen Anbietern.

    #309616

    olddude
    Forum User

    Super, das klingt doch echt gut, vor allem hast du selber Spaß mit deinem neuen Brett. Das ist das Wichtigste!
    Ja, die Wellen in Portugal, zumindest die Beachbreaks sind oft schnell und closed out. Ideale Bedingungen sind zumindest auch in Arrifana eher rar und ja die Line-Ups sind voll. Wenn es dann einem mal gelingt eine Welle zur erhaschen, kommt oft noch ein anderer reingerauscht, trotz eigener Vorfahrt… (Da ist der Senegal ein Paradies, wenig Surfer, und vor allem auch Reefbreaks durchaus für Anfänger)
    Zum Thema Paddlepower: Da mir immer meine Arme beim Paddeln bald abgefallen sind, habe ich mich dazu entschlossen einen Online „SurfingPaddling“-Kurs zu machen. Die Kosten dafür schienen mir im Vergleich zur erhofften Wirkung gering…
    Und jetzt lieg ich täglich auf einem Gymnastikball und mache diverse Übungen um meine Paddeltechnik zu verbessern.
    Da mein Übungsteich momentan noch zu kalt ist, kann ich aktuell keine Übungen mit Brett im Wasser machen, aber es gibt dort auch alle Übungen für Indoor.
    Und schon jetzt spüre ich deutliche Verbesserungen. 6*30sec Gymnastikballpaddeln brachten mich am Anfang absolut an meine Grenzen und jetzt nach kaum zwei Wochen hat sich die Technik schon so verbessert, dass es einfach funzt.
    In 3 Wochen gehts nach Portugal, dann kommt der Lifetest, aber ich bin bereits jetzt überzeugt, dass es mir hilft.
    Im Kurs wird sehr detailliert beschrieben wie und welche Bewegungen effizient sind, wie man die Reibung im Wasser spürbar vermindert mit dem Ziel mit dem geringsten Kraftaufwand weit und schnell zu sein. Es gibt verschiedenste Übungen die einem helfen, die großen Muskeln also Latissimus und Brustmuskel zu aktivieren und die Last von den Schulterhaltemuskeln und Bändern, den „Semi Rotator Cuff Muscles“ zu nehmen.
    Und das beste, mit dem Ziel schmerzfrei zu paddeln vor Augen, macht das sogar Spaß, auch wenn man sich zunächst echt blöd vorkommt.
    Ich sag nur mach mal einen Schneeadler bauchlings auf einem 85cm durchmesser yogaball, wobei Du dich nur mit einem Fuß auf dem boden abstützt. Klingt bescheuert, hilft aber ungemein fürs Gleichgewicht, zumindest auf dem Ball, aber sehr wahrscheinlich auch auf dem Brett. Es wird in Kleinstschritten versucht, das Muskelgedächtnis zum optimalen Paddeln aufzubauen, Stichwort „Use your hand as propellers“…
    Kurzum, der Praxistest wird es zeigen, aber ich bin schon jetzt begeistert.
    Und im Herbst gehts wahrscheinlich nach Sri Lanka… 🙂

    #309618

    olddude
    Forum User

    Weils hierher passt:

    Mid-Life Crisis in Senegal

    p.s.: Bis auf den Regen könnte ich das geschrieben haben… 🙂

    #309663

    tignanello
    Forum User

    @ olddude
    Na, schon in Portugal? Was macht die Paddelpower?;-)
    Ich fahre nächste Woche mit der Familie nach Bornholm.
    Es gibt ja inzwischen einige Berichte über gute Wellen dort.

    Ich habe jetzt erstmal die Bornholmsurffarm angeschrieben, zwecks Boardverleih und ggfs. Surfguide…
    Und wenn es nur an einem Tag Wellen geben würde, wäre
    das schon der Hammer…. Bitte lieber Wellengott;-)

    #309665

    olddude
    Forum User

    Keine 14 Tage mehr Viel Spaß in Bornholm!

    Paddlepower: Gefühlt schon einiges gelernt, auch die Ausdauer wird besser. Keine Schmerzen im Oberarm, aber…

    …bis dato alles nur Indoor, ob ich das auch im Wasser umsetzen kann wird sich zeigen.

    Auf jeden Fall hab ich viele Fehler auf meiner Seite schon erkannt. Z.B.
    Aufplatschen aufs Wasser, die Hand sollte am besten keine Geräusche beim Eintauchen machen; v
    iel Kraft beim Eintauchen der Hand verschwendet, die Hand soll durch die Wasserströumng und Handstellung quasi ohne Kraftaufwand auf die Anfangstiefe kommen, erst dann wird Kraft aufgewendet;
    überstreckter Arm, gerade in der ersten Phase wird auch der Ellbogen (und damit Bizeps etc.) eingesetzt;
    zuviel Kraft, zuwenig Gefühl, der Grundgedanke ist den Wasserwiderstand zu fühlen und die Hand immer dementsprechend einsetzen, wobei die Hand durch den Arm geführt wird und selber relativ passiv bleibt;
    Körperdrehung, war bei mir bisher mangelhaft…

    Ich glaube aber, dass die € bis jetzt gut eingesetzt sind, in 14 Tagen weiß ich mehr, aber selbst wenn es nicht sofort klappt, hab ich viele Übungen mit denen ich gezielt Probleme angehen kann. Und viele Übungen lassen sich auch gezielt beim Rumpaddeln im LineUp einsetzen.

    Zusammengefasst: Like!

    #309710

    olddude
    Forum User

    So, gesund aus Portugal zurück!
    Leider hat mein neues Brett wohl auf dem Transport eines abgekriegt. Bei der Kontrolle nicht gesehen, ins Wasser und nach 30min Wasser innen drin… Ich hätt heulen können… Danach würde das Brett so lange in der Sonne getrocknet, bis die paar Tage rum waren. Am „Kiel“ war ein 3cm langer Riss in der Glasfaser…, falls nicht vom Transport, dann muss ich es irgendwo angestoßen haben, oder es war eine Grundberührung. In 3 Wochen fahr ich aber ja wieder runter, dann mit Glasfaser und Harz im Gepäck. 30min Arbeit, 1-2 Tage aushärten, dann sollte es wieder gehen… 🙂
    Zum Glück hab ich ja noch mehrere Bretter zur Auswahl, zum Einsatz kam mein Pukas 6’6 Plus, das ultimative Plus 50 Board mit 63l Volume…

    Ach ja, paddeln. Paddeln ging echt sensationell gut ab. Keine Schmerzen mehr im Oberarm, gefühlt deutlich effizienter und schneller, auf jeden Fall konnte ich raus paddeln und war definitiv nicht gleich fix und alle. Ich schwör auf Rob Case’s Paddelkurs, zumindest bei so hoffnungslosen Fällen, wie ich wohl einer wahr. Laut Rob kann man sich mit seiner Methode um 20% steigern, da ich wohl um untersten Level war, würde ich sagen mindestens 50%. Ich bin echt begeistert. Ich komme deutlich schneller voran als früher, liege sicherer, deutlich ausbalancierter auf dem Brett und fliege gefühlt durchs Wasser. Trotz deutlich kraftsparender paddelweise, bin ich deutlich schneller, alles gut, bzw. für meine Verhältnisse optimal! Like!

    Paddeln war also gut, surfen aber eher mittel, im LineUp wars mir einfach zu hoch. Fast jeden Tag mehr als overhead…, dazu noch mit close outs… Ich blieb also eher auf der Inside, hatte zwar die eine oder andere gute Welle, aber insgesamt war ich nicht so wirklich zufrieden. Lag aber vielleicht auch dran, dass ich alleine unterwegs war. Seit meinem RIP Erlebnis vor 2 Jahren bin ich übervorsichtig, was rauspaddeln angeht.
    Am schönsten war es auf jeden Fall immer morgens, ca. 7:00 Uhr. Mein wenig surfender jüngster Sohn noch im Bett, ich ab zum Strand. dort fanden sich dann meist die selben 3-10 Gesichter, kein Gedränge, alles freundlich, jeder dürfte seine Welle nehmen. Am letzten Tag hielt ich es aber keine halbe Stunde im Wasser aus. Trotz 5/3er Bodyglove Neo, war es frisch. Der Körper war zwar echt warm, aber meine Füße Eisbrocken. Ich denke durch die starken Strömungen kam Tiefenwasser bis an den Strand; mehr als 15-16 Grad dürfte es an diesem Tag nicht gewesen sein. Am Vortag war ich noch 1,5 Stunden drin, ohne kalte Füße…
    Es waren zwar nur 4 Tage, aber die Rückreise war dennoch kein Drama, da die Vorfreude auf den echten Urlaub in 3 Wochen schon durchkam.

    #309760

    tignanello
    Forum User

    Das hört sich ja alles sehr gut an, bis auf natürlich den Schaden am Board. Das letzte mal in Lissabon konnten wir zu schauen wie unsere Boards verladen worden sind. Zimperlich sind sie damit nicht umgegangen, aber wir hatten sie dafür auch ziemlich dick eingewickelt;-)
    Hoffe das du das wieder gerade gebogen bekommst…

    #309773

    olddude
    Forum User

    Gestern habe ich das „Repair-Kit“ bereits gepackt, Epoxy und Härter, ein paar Glasfasermattenreste, verschiedener Stärke, Sandpapier, und eine kleine Malerrolle, samt Schaufstoffrollen. Denke ich brauche keine Stunde, dann muss es mind. 2 Tage härten, dann sollte der Schaden behoben sein. dazu hab ich einen Pool für den Dichtigkeitstest.

    Und nächsten Montag gehts schon los… Freu mich schon riesig, knapp 14 Tage täglich Surfen, hoffentlich gibts „ideale“ Wellen, wobei die Langfristvorhersage auf MSW oder Wisuki eher bescheiden ausfällt. Kleine Wellen mit kurzer Periode sind wohl angesagt, aber lieber kleine die „laufen“, als große fast-breaking…. und seit gestern steht die Planung für die silberne Hochzeitsreise, ja, ist wirklich schon so weit… es geht zu 99% nach Mauritius, wo es auch gute Surfmöglichkeiten gibt. Da kommt dann meine zerlegbares Brett wieder zum Einsatz.
    Um aufs Thema Jugendtraum zurückzukommen, den habe ich mir ja schon quasi erfüllt, aber mein nächstes Ziel ist mit 60 und richtig grauen Haaren ein Hang-Five… 🙂

    Wohin gehts bei Dir als Nächstes?

    #309829

    tignanello
    Forum User

    Mit 60 noch surfen, das ist auch mein Ziel. Das wird zu mindestens ganz harte Arbeit am Körper, um bis dahin noch einiger Maßen fit zu bleiben. Wenn man jung ist, läuft das ja quasi von selbst. Manche merken in den 30er und 40er nicht das man einiges dafür tun muss, um das Level zu halten. Und wenn sie es dann merken ist es meistens schon zu spät. Der Knackpunkt ist ja meistens Arbeit und Familie…

    Du müsstest doch heute nach Portugal aufgebrochen sein, oder?
    Bei mir steht jetzt erstmal Dänemark und Sylt auf dem Surferplan, und das schon dieses Wochenende;-) Die nächst weitere Reise wird dann erst im Januar sein, da geht es dann nach Lanzerote.

    #309830

    olddude
    Forum User

    Ja, sitze gerade im Wintergarten, gestern trotz eigentlich schlechter Bedingungen ein super erster Surftag, die Luzy ist auch schon repariert, muss heute noch auf Dichtheit geprüft werden.
    Heute solls regnen :(, und die Surfdaten sind mit 0,8m Swell und 8sec auch nicht berauschend.

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