Schön, dass Du da bist Foren Surf Anfänger falsches board gekauft?

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Dieses Thema enthält 28 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Fredda vor 7 Jahre, 2 Monate.

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  • #27816

    Anonym

    hey..ich fahre nächste woche mit n paar freunden nach frankreich zum surfen. jetzt haben sich einige von ihnen zu einem 9’0 er softboard für wenig geld überreden lassen und wollen es nach dem urlaub direkt wieder verkaufen. es sind alles mädels so um die 1,70m…ich hab jetzt große bedenken, dass die boards viel zu groß und sperrig sind. kann mir jemand sagen, ob diese boards für die ersten anfänge o.k. sind, oder die boards besser nochmal schnell umgetauscht werden sollen?ich brauche schnell eine antwort, da wir schon nächste wo freitag fahren…danke:-)

    #124912

    jurassman

    hmm 1.70 grosses mädel mit nem 9′ softboard.. du hast davor nie gesurft?
    Also für den Anfang, weisswasser fahren und bissl takeoff lernen ists bestimmt k, wird sehr einfach sein..
    Aber wenn du über das Weisswasser raus kommst und versuchst deine erste richtige grüne Welle zu fahren, denke ich wird es eher schwierig sein, vor allem weil das Board für eine Person deiner Grösse sehr unhandlich ist.

    Aber wenn ihr als Anfänger nur eine Woche nach Frankreich fahrt ist das bestimmt ne gute sache mit so nem grossen Board bisschen weisswasser rutschen..

    Im notfall kannst da eh an jeder Ecke n anderes mieten.. 😉

    #124913

    pigeonslocal

    Aber wenn du über das Weisswasser raus kommst und versuchst deine erste richtige grüne Welle zu fahren, denke ich wird es eher schwierig sein, vor allem weil das Board für eine Person deiner Grösse sehr unhandlich ist.

    Und wieso? Deiner Theorie nach müssten dann ja alle Longboarder extreme Schwierigkeiten haben.

    #124922

    peterlee

    ich schätz einmal, dass kassia meador nicht größer als 1,70 m ist, aber ihr board vermutlich länger als 9’0. bei einem 9’0+ longboard wirst du nur sehr kurz im weisswasser spielen und recht bald die grünen wellen anpeilen.

    http://www.youtube.com/watch?v=F3qO8jLUd2o&playnext=1&list=PL37BB5C3DC656F910

    #124928

    jurassman

    Hab mir halt einfach die Überlegung gemacht, dass es mit dem Teil nicht so einfach sein wird bis ins lineup zu kommen wie mit einem minimalibu. klar wird es damit einfacher sein ne Welle anzupaddeln und der takeoff wird auch easy sein..

    Hab auf Bali Mädels gesehn die zwar im Weisswasser den takeoff beherrschten, aber als es dann raus zu den richtigen Wellen ging haben sie es nicht geschafft hinter die brechenden Wellen zu kommen. Was natürlich mit so nem riesen Teil schwierig ist und vor allem gefährlich.
    Hab schon öfters hier gelesen das Longboards keine Anfängerboards sind, ausser man ist 100kg schwer..

    Aber wie gesagt für die erste Woche surf sind die dinger bestimmt gut..

    Da nützen auch keine Videos von Mädels die seit Jahren surfen, auch wenn das vielleicht Motiviert..xD

    #124930

    pigeonslocal

    Hab schon öfters hier gelesen das Longboards keine Anfängerboards sind, ausser man ist 100kg schwer..

    Häh?? Und wo hast Du das bitte gelesen?

    #124931

    jurassman

    Kann ja auch noch meine erste persönliche Erfahrung mit so riesen Planken schreiben..

    Ich, jung, unerfahren und nur mit paar tipps von freunden ausgerüstet.. miete mir ein Board, war ein 10′ oder 11’softboard , aber bin auch 1.90 gross und damals waren es 70kg 😉
    Klar hab ich ein paar Wellen gekriegt aber ich wurde auch gut gewaschen und wenn ich mir vorstelle, dass dabei im Radius von 7-8m um mich herum alles bedroht war, wie auch ich selber, war das eine sehr dumme Idee mir so ein Board zu geben. Das auf dem wohl “ultra über crowded spot” waikiki, wo man sich die Welle mit 30-50 anderen Leuten teilt, die zum teil genau auch solche Anfänger sind.
    Zum Glück ist aber nichts schlimmes passiert, bis auf das Mädel mit dem Shortboard, die sich noch mit einem Duckdive retten konnte bevor ich über sie fuhr, da ich das Teil nicht kontrollieren konnte.
    Heute würde ich mir eine schlagen, aber besonders dem typen der mir das Teil ausgeliehen hat.

    Die nächste Erfahrung war ein Minimalibu 7.6er was easy zum handeln ist, turtle-roll fähig ist für nen Anfänger und genau so einfach um grüne Wellen abzufahren.

    #124933

    pigeonslocal

    Da sag ich jetzt mal nix dazu. Das überlass ich den anderen 😉

    #124934

    jurassman

    Da sag ich jetzt mal nix dazu. Das überlass ich den anderen 😉

    glaube die hätten mich auch gehauen^^

    #124936

    herthapaule

    Hab schon öfters hier gelesen das Longboards keine Anfängerboards sind, ausser man ist 100kg schwer..

    Häh?? Und wo hast Du das bitte gelesen?

    Dass Longbaords keine Anfängerboards sind, sollte bitte jedem klar sein.
    Als Anfänger ist man nicht in der Lage das Brett in der Form zu beherrschen, die notwendig ist um nicht sich selbst und andere in Gefahr zu bringen.

    #124938

    sudden

    rauspaddeln zu den “richtigen Wellen” ist easy, wenn man die Technik hat. Wer es als Anfänger nicht rausschafft hat draußen bei den “richtigen Wellen” auch nix verloren. Dort gefährdet man nicht nur sich selber sondern vor allem andere.

    aber da man surfen nur durch “Learning by Doing” erlernt sollte man sich Anfängerfreundliche Spots suchen und dann in der Inside seine ersten Stehversuche meistern. Auch wenn man dann öfter Duck Diven und Tauchen muss. Das hat aber den großen Vorteil, dass man es irgendwann kann/lernt.

    Im Zweifel mal an nem stürmischen Wochenende nach Holland fahren, dann ist man nach 2-3 Tagen DuckDive Weltmeister!

    ansonsten nicht unterkriegen lassen und das Brett (egal wie groß) NIEMALS loslassen! Das ist gefährlich… und zwar für andere. Also IMMER nen DuckDive/Turtle Roll probieren, egal wie groß die Welle vor euch bricht. Auch wenn ihr es nicht könnt und nicht checkt… wenn ihr euer Brett wegwerft gefährdet ihr damit andere Surfer im Wasser. Gute Surfer erkennen, dass ihr Anfänger seid und paddeln euch möglichst ausm Weg aber es gibt auch viele Anfänger/Fortgeschrittene die das nicht sofort checken.

    #124939

    pigeonslocal

    Dass Longbaords keine Anfängerboards sind, sollte bitte jedem klar sein.
    Als Anfänger ist man nicht in der Lage das Brett in der Form zu beherrschen, die notwendig ist um nicht sich selbst und andere in Gefahr zu bringen.

    Nö mir nicht. Ich bin anscheinend nicht jeder.
    Ich habe vor über 15 Jahren auf einem Longie Softtop gelernt.
    Hatten übrigens alle Schulen auf HI.

    Beim richtigen Anfängerspot ist ein Longie sogar das ideale Anfängerboard. Wer nur an Performance Longboards denkt hat halt falsch gedacht. Ein 10′ Softtop bietet ja wohl einiges mehr an Stabilität und schnelleres Angleiten als ein 7’2 Minimal.

    Wer nicht richtig rauspaddeln und das Brett kontrollieren kann hat im (Haupt-)Lineup auch nichts zu suchen, wie sudden schon sagt.

    #124943

    jurassman

    Dass Longbaords keine Anfängerboards sind, sollte bitte jedem klar sein.
    Als Anfänger ist man nicht in der Lage das Brett in der Form zu beherrschen, die notwendig ist um nicht sich selbst und andere in Gefahr zu bringen.

    Nö mir nicht. Ich bin anscheinend nicht jeder.
    Ich habe vor über 15 Jahren auf einem Longie Softtop gelernt.
    Hatten übrigens alle Schulen auf HI.

    Beim richtigen Anfängerspot ist ein Longie sogar das ideale Anfängerboard. Wer nur an Performance Longboards denkt hat halt falsch gedacht. Ein 10′ Softtop bietet ja wohl einiges mehr an Stabilität und schnelleres Angleiten als ein 7’2 Minimal.

    Wer nicht richtig rauspaddeln und das Brett kontrollieren kann hat im (Haupt-)Lineup auch nichts zu suchen, wie sudden schon sagt.

    Aber bevor du ein Longboard lernst zu kontrollieren und raus ins lineup kannst, hast du deine erste grüne welle mit nem minimal bereits gestanden und sitzt schon draussen im Lineup.. 😉

    #124944

    pigeonslocal

    Aber bevor du ein Longboard lernst zu kontrollieren und raus ins lineup kannst, hast du deine erste grüne welle mit nem minimal bereits gestanden und sitzt schon draussen im Lineup..

    Sorry aber in der Realität ist das anders. Du glaubst es sei so viel einfacher eine erste grüne Welle zu bekommen nur weil das Brett ca. 3 Fuss kleiner ist? Das ist ja wohl Utopie.

    Wenn Du es nicht schaffst ein 9-10′ Softtop zu kontrollieren und rauszupaddeln, dann wird es mit einem 7’2 Minimal nicht viel leichter sein.
    Da machen die 60-90cm extra auch nicht viel Unterschied.

    #124945

    herthapaule

    Ich habe vor über 15 Jahren auf einem Longie Softtop gelernt.
    Hatten übrigens alle Schulen auf HI.

    okay, da müssen wir wirklich zwischen “normalen” Longbaord und Soft top unterscheiden.
    Bei nem Soft Top gebe ich dir recht. aber nen “normales” longboard sehe ich nicht als anfängertauglich an.

    #124947

    peterlee

    Dass Longbaords keine Anfängerboards sind, sollte bitte jedem klar sein. Als Anfänger ist man nicht in der Lage das Brett in der Form zu beherrschen, die notwendig ist um nicht sich selbst und andere in Gefahr zu bringen.

    Muss mich da Herrn pigeonslocal anschließen. Ich denk, gerade ein Longboard und noch dazu ein Soft-Longboard ist die beste Wahl. Für einen reinen Anfänger zählen gewisse Faktoren, die den Einstieg erleichtern. Ein Anfänger ist sowieso weiter draußen aufgrund vieler Dinge überfordert und benötigt deshalb ein optimales Board. Die Faktoren sind einmal viel Auftrieb, damit die Arme entlastet werden beim Paddeln, ein sehr breite Standfläche, damit der Gleichgewichtssinn unterstützt wird, ein Board, das von Grund auf schnell ist, also viel Länge und da gibt es nun mal nur eine Wahl = LONGBOARD

    Manövrierfähigkeit ist meiner Meinung nach insofern uninteressant, weil der Surfer sich in erster Linie einmal um das Parallelfahren kümmern muss und das Board auf Kurs halten lernen muss, wenn er das einmal gut kann, wird er das Board dann auch manövrieren können. Am Longboard kann man dann sehr gut spielen, da man die Positionen (Geschwindigkeit ausgleichen/rausholen, nach hinten steigen um zu turnen, siehe auch Profiturn beim SUP* usw.) wechseln muss und somit ein spielerisches Gefühl entwickelt.

    Rabbit Kekai der alte Haudegen unterrichtet Anfänger nur auf Longboards.

    Kelly Slater gibt Privatunterricht auf Longboards 😆 😆 😆

    http://www.zimbio.com/photos/Cameron+Diaz/Kelly+Slater/Cameron+Diaz+Surfing+Kelly+Slater/HpJGVk-7dtk

    http://www.famousgirlfriends.com/kelly-slaters-girlfriend/

    http://www.people.com/people/article/0,,20009264,00.html

    * übrigens ist SUP en ein sehr gutes Trainingsgerät, wenn man nicht täglich Wellen hat.

    #124953

    Josh1982

    Also für den Anfang, weisswasser fahren und bissl takeoff lernen ists bestimmt k, wird sehr einfach sein..

    hi

    ich starte nächste woche mit nem anfängerkurs… was heißt weisswasserfahren genau? ohne wellen mal raufsteigen oder ?

    danke für das vokabeltraining.

    j

    #124959

    jurassman

    Damit ist die Welle gemeint, nachdem sie gebrochen ist, das Weisswasser nimmt einem dann leicht mit und dann kann man easy nen takeoff (vom liegen aufstehen) machen 😉

    fährst quasi in der gebrochenen Welle..

    #124960

    pigeonslocal

    Wie auch immer, ich bin dann mal weg. Muss los nach Hossegoooor, Wetter scheisse aber umso bessere Wellen. Tschöö 8)

    #124961

    sudden

    gute Wellen in Hossegor?! Meinst du das in Frankreich oder gibts noch’n anderes?!

    😀

    #125017

    meister-g

    bitte genau lesen, denn ja, von nem softboard ist die rede.

    top zum anfangen. und gerade mit dem verletzt man andere nicht.

    die diskussion longboard (nicht soft) für anfänger ist ne andere.
    aber auch da sehe ich für kleinere menschen kein problem. probleme rauszukommen/brett fliegt unterscheidet sich ein 7,6 oder 9,0 brett nicht wirklich nennenswert.
    die probleme im “handling” macht ein größeres brett mit einfacherem angleiten, am anfang füße ablegen und mehr kippstabilität wett.

    @sudden:
    wer behauptet hossegor hat keine guten wellen is kein frühsurfer oder und ein sommersurfer :-p
    möchten endlich mal graviere surfen… das letzte mal wie’s gelaufen ist waren meine skills noch nicht annähernd ausreichend..

    #125027

    sudden

    @meister-g:

    im Forecast waren es nur 4-5ft. und starker Onshore Wind, d.h. es werden tatsächlich vllt. 2-3 ft. Da läuft La Graviere leider nicht.

    Als ich die letzten mal in La Graviere war (Frühjahr) lief der Spot erst bei nem viel größeren Swell. Dann sah’s aber echt lecker aus. Bin aber trotzdem ein Stück weiter nördlich in Les Bourdaines und La Penon ins Wasser.

    Ein paar Franzosen meinten auch, dass La Graviere seit ein paar Jahren sehr inkonsistent läuft.

    Wenn du ne gute Welle um Hossegor suchst würde ich zu Les Bourdaines im Norden und La Santocha südlich in Capbreton raten. Da haste auch bei kleineren Swells um 3-5ft. Wobei Santocha schon ne sehr schnelle und steile Welle ist. Da wird dir bestimmt nicht langweilig werden.

    La Süd, La Nord und La Graviere werden dann wieder ab dem Herbst öfter laufen. Am besten vor/bei Sonnenaufgang für Offshore Conditions. Also nix mit Sommersurfers und Spätaufsteher 😉

    sorry für Offtopic

    #125397

    pigeonslocal

    gute Wellen in Hossegor?! Meinst du das in Frankreich oder gibts noch’n anderes?!

    So wieder zurück und es waren ein paar nette Tage dabei:

    #125398

    BillmitBong

    Nice Pics…

    Was fährst Du da für ein Brett?

    #125399

    pigeonslocal

    6′ Pigeonsbay Quad Fish und auf dem letzten Bild mein Kumpel ein Pigeonsbay EPS Epoxy Parabolic

    #125402

    Fredda

    Nach dem Lesen dieses Threads hier tauchen für mich (als absoluter Anfänger) ein paar Fragen auf:

    Meine ersten Versuche habe ich an zwei Tagen in zwei verschiedenen Surfschulen gemacht und beide Male ein 10′ Brett bekommen, mit dem das Weißwasserrutschen ganz gut geklappt hat.

    Jetzt war ich mit ein paar Surferfreunden in Nordspanien und die haben mit zu einem 7’9 geraten, mit dem ich in zwei Tagen nicht einmal zum Stehen gekommen bin (allerdings war das Meer auch recht wild und ich bin meist mit raus zum Lineup, aber da muss ich vorher wohl noch üben ;)).

    Jetzt lese ich hier, dass die Longboards keine Anfängerboards sind? Aber mit dem 7’9er hab ich echte Balanceprobleme… Was wäre für den nächsten Surfausflug das passende Board?

    #125408

    knoll3

    Das Board sollte passen, nur das Lineup nicht unbedingt. Bleib mal lieber nochn bissl mit dem 7.9er im Weißwasser und trainier da den Takeoff. Wenn du ihn da mit dem Brett beherrschst kannst du langsam über grüne Wellen nachdenken.

    #125411

    Fredda

    Super, vielen Dank für deine Einschätzung!

    #27817

    n400

    Ich hab neulich auch ne junge Dame mit etwas über 60 kg mit nem Longie ihre erste grüne Welle surfen lassen. Sie ist auch selbst rausgepaddelt. Die konnte auf dem Teil sogar Kneepaddling machen. Longie geht also auch für Anfänger wenn die Wellen klein sind.

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