Anpaddeln von grünen Wellen – Paddeln mit Füßen?

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  • #18099

    Anonym

    Der Threadtitel hört sich vll. etwas seltsam an 😆 aber ich hab‘ letztens mal Videos gesehen wo die Leute die Welle, klar mit dem Armen aber dann auch mit Paddelbewegungen der Füße anstarten 😯 ?
    Bsp.: http://www.youtube.com/watch?v=XvUIls1Xx1o

    Ist das nicht toal kontraproduktiv? Im Endeffekt bremst man doch nur das Brett und ggf. helfen Schläge aufs Brett doch auch nichts – zumindest hab‘ ich davon nie was im Kurs gehört doch vll. belehrt mich hier jmd. eines Besseren!

    Danke vorab schonmal an die Spezis im Forum!

    #97730

    rococo

    bei kurzen brettern eigentlich total vorteilhaft!
    das paddeln mit den füssen verstärkt den antrieb absolut!
    bei vortgeschrittenden surfern ganz normal 😆 😆 😆

    #97740

    Mrs. Palmers

    Wenn du sie einfach nur hängen lässt, bremsts natürlich. Im Schwimmen beim Kraulen wird doch eine ähnliche Beinbewegung gemacht. ich denke, dass beantwortet die Frage.

    #97744

    homer1986

    Bei kleinen Bretter hat das „paddeln mit den Füßen,Beinen“ auch noch den Zweck das du mehr Druck mit der Brust aufs Brett machen kannst!

    Dadurch kommt die Brettspitze während des Paddelns tiefer in die Welle,allerdings nur notwendig bei wirklich kleine Brettern und entsprechendem Surfstyl…

    grüße

    #97747

    DonArcturus

    Kurz: Ich mache es genauso und es funktioniert, also warum nicht? 😉

    #97752

    Raz-Q

    Wenn du sie einfach nur hängen lässt, bremsts natürlich. Im Schwimmen beim Kraulen wird doch eine ähnliche Beinbewegung gemacht. ich denke, dass beantwortet die Frage.

    klar – ich hatte jetzt auch nicht an short- und funboards gedacht.
    Hatte die Erfahrungen von meinem 7’6er beim ersten Kurs in Erinnerung. Da hatte ich meine Füße aufm Brett und kam gut ohne zurecht.

    Aber wahrscheinlich liegt es echt wie ihr sagt an der Boardlänge – also falls es bei mir doch mal kürzer wird was die Bretter betrifft probier ich das auch mal aus 😉

    #97756

    scooby

    mit ner grossen planke erwischt du die wellen ja auch leichter, mit so nem kleinen flitzer musste manchmal ganz schoen arbeiten damit dir keiner mit so nem riesen tanker die welle klaut :-p

    #97763

    Buckel

    absoluter unsinn.
    das „paddeln“ mit den füssen bringt gar nüscht. ausser, dass ihr durch euer rumgespritze neben euch sitzende surfer abnervt.
    die füsse tauchen ja nicht wirklich ins wasser ein und erzeugen somit keine vorwärtsbewegung, sondern schlagen lediglich auf die wasseroberfläche, womit nix erreicht wird. bei wem die füsse wirklich komplett eintauchen, der sollte sich mal nen halben meter höher auf sein board legen… sinnvoller wäre ruhig halten und körperspannung halten.
    zwei gründe, warum man das so oft sieht und ich das auch selber ab und an mache:
    -im eifer des gefechts ist es ne begleitende, automatische bewegung zu den armzügen.
    -psychologisch. man will mit aller macht diese welle, ist etwas spät dran, und nutzt auch noch die füsse, allerdings eher unbewusst.

    wenn ihr mir nich glaubt, dann legt euch mal normal im line up aufs board und versucht, euch nur mit hilfe eurer füsse vorwärts zu bewegen. bingo.

    p.s. surfe shortboard. schon lange.

    #97764

    Raz-Q

    hmm wie gesagt hatte davon auch nie was gehört. aber wie habt ihr dann die füße bei nem shortboard? leicht angehoben beim anpaddeln oder wie hat man sich das vorzustellen.

    ps.: bitte nichts gegen „tanker“ 😆

    #97777

    Holsten Edel

    ich finde der take-off wird durch fussgezappel kippelig und die koerperspannung geht floeten.

    #97778

    MJBN77

    Hey Raz-Q, cooles alias logo!

    #97793

    Raz-Q

    Hey Raz-Q, cooles alias logo!

    ja – deins ist auch nicht schlecht 😆

    #97810

    boland

    #97811

    jon

    ich hab auch schon versucht mir das abzugewöhnen, ich mach das aber irgendwie automatisch wenn ich eine welle unbedingt bekommen will, dann hab ich aber auch das gefühl als würde es etwas nutzen. sieht halt scheiße aus und nervt die anderen im lineup

    #97812

    Juri

    ob mit strampeln oder ohne…hauptsache man ist schneller drin als typ neben einem 😆

    #97813

    t0bi

    Ave,

    auch wenn’s wohl ein Glaubenskrieg ist, ich behaupte, dass das Schlagen mit den Füßen definitiv einen Vortrieb gibt, solange der Fussschlagende auf einem Shortboard liegt.

    Auf flachem, bzw. wellenlosem Wasser merkt man natürlich nichts, da die Beine dann tatsächlich nicht eintauchen und so keinen Vortrieb generieren können. Aber ihr vergesst, dass man ja erst dann mit den Füßen schlägt, wenn die Welle sich hinter einem auftürmt und man daher auch dann ins Wasser eintaucht, wenn man beim Vollausschlag der Füße den Unterschenkel gerade einmal parallel zum Brett hat (denn mehr als parallel zum Brett würde den Kniegelenken nichtso ganz gefallen ;)).

    Sehr schön sieht man das Ganze in Slow-Mo demonstriert von Jamie O’Brien

    Klick: http://vincentlaforet.smugmug.com/gallery/6961015_exAjb/1/447303587_UUCcZ/Large

    In diesem Sinne: Immer schön weiter schlagen…

    #97814

    HugoEgon

    glaub auch, dass tobi recht hat, sobald die beine im wasser sind, hat die bewegung einen sinn, beim freistil is die bewegung die gleiche… ich finde aber, dass es auf jeden fall aus dem gleichgewicht bringt.

    ot: alta wie geil isn das video??? zu krass der takeoff, erstmal „kniet“ er goofy drauf, dann fährt er kurz „mono-ski“, dann gehts regular weiter, sehr geil.

    #97815

    boland

    Sauuuugeil….die Videos sind hammer…cool….danke…

    Hab ich gleich mal weiterleiten müssen. Sind echt geil gemacht.

    #97816

    Buckel

    okay, will nich streiten hier.geht aber echt nicht um glaubensfrage, sondern um tatsachen. und auch das video beweist nur eins: das strampeln bringt gar nichts. auch jamie o’brian schlägt nur von oben mit den füssen aufs wasser. das hat mit freistil-schwimmen mal rein gar nix zu tun. beim freistil wird der zusätzliche vortrieb mit den füssen/ unterschenkeln durch eine vollständige bewegung UNTER wasser erzeugt. das spritzen hält sich bei guten schwimmern sehr im rahmen. für die youtube-beweis-fans: zieht euch n x-beliebiges freistil video rein, am besten vielleicht mit michael phelps oder so.
    da unter einem das board liegt, kann man den nötigen bewegungsradius gar nicht ausführen, um mit den beinen einen signifikanten vortrieb zu erzeugen. und gerade bei den meisten forumsteilnehmern werden die wellen hinter ihnen wohl kaum so steil wie pipeline und co, dass man mit den beinen beim anpaddeln ins wellenface kommt. dann hat man auch langsam den zeitpunkt zum aufstehen verpasst…..
    …und die erde ist rund!!!!!!!!!

    #97817

    jon

    wow, die videos sind der wahnsinn. HD ist schon eine bomben erfindung!!

    #99457

    Horst-Günther

    ja, also, die videos sind wunderhübsch und jamie o brian is mit julian wilson auch definitv mein lieblingssurfer, wenns um flüssiges und doch aggressives surfen geht, aba der takeoff, den man da sieht hat nix mit dem takeoff ausm lehrbuch zu tun. das is allerdings en astreiner bodyboard takeoff. naja, egal. mitn füßen paddeln wird, wenn die welle so steil wie pipe is schon was bringen, ist aber nicht essential. die meisten pros bewegen ihre füße nicht beim wellenanpaddeln. taj schreibt in seinem buch auch, dass es mehr en psychologisches ding ist. ich strampel manchmal mit meinen füßen, wenn ich das gefühl hab, ich bekomm sonst en krampf im oberschenkel, aber wirklichen vortrieb brings meist nich. tschö

    #18100

    malle

    kann ich mich anschließen. Im Schwimmkurs an der Uni hab ich gelernt, dass der Vortrieb beim Freistil durch Unterwasser(!)wirbelungen entsteht und nicht lediglich durch ein planschen an der Wasseroberfläche. Gerade bei kleineren Boards ist meine Erfahrung, dass ich Gleichgewichtsprobleme gegenüber ruhigen Beinen kriege. Ähnlich dem „wilden“ Paddeln und gleichmäßigen starken Zügen

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