Obwohl der Münchner Sommer mit seinen Höhen und Tiefen zwischenzeitlich schon wieder Herbst-Stimmung aufkommen ließ, kann zumindest für nächsten Sonntag, den 31. Juli, Sommerflair garantiert werden. Denn Volcom hat den besten Grund parat, um Shorts und Flipflops auszugraben: nach monatelangen aufwendigen Filmarbeiten ist “The Bruce Movie” endlich fertig, und kann auf einer weltweiten Premierentour präsentiert werden. Namensgeber und Protagonist des Streifens ist kein Geringerer als Volcom Surf-Profi Bruce Irons, der sich seinen Namen als Legende des Sports schon lange gesichert hat.

    Es gibt mal wider was neues auf dem Surffilm Markt. Ein Film für Männer :-). Aber nicht für alte Männer, denn die werden nur frustriert sein von den moves, die sie auf Grund bereits stark eingeschränkter Beweglichkeit und Schnelligkeit nie versuchen geschweige denn stehen werden. Schon gar nicht geeignet ist der Film für Teenager, deren Verständnis von Surfen imsmer noch ein Surfcamp in Moliets ist und die nach zwei Bier so hinüber sind, dass sie die dawn patrol verpassen. Völlig ungeeignet ist der Film für Frauen.

      Hinter dem entspannten Titel Dudecruise steht die neue DVD mit Bruce Irons, Dan Raynolds und Ry Craike. Neben sehr bunten Bildern die meistens aussehen wie durch einen Polfilter gefilmt, könnt Ihr den drei Buben hauptsächlich beim Faxen machen zusehen. Dabei wird auch schon mal ein dickes Auto beim umpflügen des Strandes auf die Seite gelegt. Begleitet wird das ganze von einem durchsaus ansprechendem, gemischten Soundtrack. Im Bonus Teil werdet Ihr von den Jungs direkt noch mal aufgeklärt wie das mit dem Unfall am Strand war.

        Ende der 90ern hat man einiges über eine Strand Gang aus Sydney in Surfmags gelesen. Bra Boys erzählt die Geschichte dieser Jungs und Ihr Leben in Maroubra/Sydney. Speziell dreht sich alles um die Abberton Brüder Sunny, Koby and Jai. Beginnend mit ihrer schwierigen Jugend bis zu dem Mord den Jai begangen haben soll. Der Film enthält einige harte Schlägereien, noch härtete Surf Action an einigen kranken Spots und jede Menge Interviews. Es scheint zumindest so, als wären die meisten Szenen authentische Bilder aus dem entsprechenden Jahr. Das ist auch das was mich an dem Film am meisten stört.

          Wer´s immer noch nicht glaubt, dass das tow in Surfen auf Hawaii und Tahiti Kinderkram ist im Vergleich zu dem, was in Irland abgeht, sollte sich diese Doku reinziehen. Der Film hat über die letzten zwei Jahre ein paar irische und britische big wave charger und tow in Surfer auf der grünen Insel begleitet. Anfangs stehen die Jungs da noch etwas wacklig auf den schmalen Planken, schaffen es dann aber recht schnell ein paar richtig dicke Dinger zu reiten. Dabei kommen den Jungs sicherlich ihre inseltypischen dicken haarigen Eier und das ebenfalls nur dort anzutreffende reduzierte Schmerzempfinden zu Hilfe.

            Perfekte Surfer in perfekten Wellen, perfekt gefilmt. Der Streifen ist ausschließlich in Indonesien aufgenommen und legt einen großen Schwerpunkt auf die einheimischen hot shots. Gegen deren Surfen ist vieles, was anderweitige Stars und Sternchen so zeigen einfach nur, na ja sagen wir mal, nicht ganz so gut. Ist aber wohl auch nicht verwunderlich, wenn man solche Wellen vor der Haustür hat. Der Qualität der Wellen angemessen sieht man viele tuberides, riiiichtig lange und riiiichtig tiefe tuberides, aber auch ein paar krasse turns und irre airs. new school surfing at ist best.

              Video

              Die Young Guns melden sich mit einem lauten Knall zurück und zeigen uns eindrucksvoll wie hart cuts sein können und was für Variationen von airs möglich sind. Dane Raynolds, Julian Wilson, Ry Craike und Jeremy Flores geben im ersten Teil des Videos ordentlich Gas. Gefilmt ist das ganze aus sehr abwechslungsreichen Kemeraperspektiven. Der 2. Teil des Videos bringt jedem deutschen Ü30 eine ordentliche Depression. Die Quiksilver groms, im Alten von 11 – 15 Jahren zeigen uns leider wie gut viele von uns nie werden. weiter lesen »

              Nachdem ich jetzt über eine Stunde Frauen in Bikinis habe surfen sehen, fällt mir die objektive Bewertung des Films ein bißchen schwer ;-). Nein mal ehrlich. Es sollte viel mehr Filme wie the Modus Mix geben. Warum gibt es in allen anderen Filmen eigentlich keine Aufnahmen von Frauen? Verdient haben sie es allemal! Die Top 10 Frauen rippen in diesem Streifen so hammermäßig, dass man kaum noch einen Unterschied zu ihren männlichen Kollegen sieht.

                1972 haben sich Kevin Naughton und Craig Peterson auf die Reise gemacht. Ein Trip der nachher 10 Jahre dauern sollte. In The Far Shore erzählen sie ihre interessante Geschichte. Die beiden reisten von Süd Amerika nach Afrika, dann nach Frankreich und Irland. Alle. die sich ein bißchen für Surfgeschichte interessieren, sollten sich The Fare Shore auf jeden Fall ansehen. Der gesamte Film wird von den beiden (mittlerweile in den 40gern) kommentiert.

                  5 Summerstories ist ein Film im “Endless Summer” Style. Zu sehen sind schöne Bilder aus den 70ern und “Mr Pipeline” in Bestform. Das Lustige an diesem Film ist, dass viele der gezeigten Surfer Väter heutiger Surfhelden sind. Zwischendurch gibt es einen perversen 70ies Skateboardpart mit solch schönen Sachen wie Weitsprung und Hochsprung. Für die von Euch, die sich für Surfgeschichte interessieren, auf jeden Fall ein Muß.

                    Es gibt ja mittlerweile kein Surfvideo mehr ohne Teahupoo. So beeindruckend und schön diese Welle auch ist, in letzter Zeit hing es mir etwas zum Hals raus. Blackwater belehrt mich da aber eines besseren! Tim Bonython hat mit diesem Streifen den mit Abstand absolut besten Teahupoo Film gemacht den es bis jetzt gibt. Blackwater „the story of a place called Teahupoo“ ist dokumentarisch aufgebaut und erzählt auch einiges über die Geschichte des Spots. Die Aufnahmen sind absolut Weltklasse.

                      Endlich mal ein Video mit deutschen Surfern. Thomas Lange, Marlon Lipke, Angelo Schmitt und natürlich Quirin Rohleder, rippen was das Zeug hält und beweisen klar, dass das Surfen in Deutschland nicht mehr in den Kinderschuhen steckt. Im Indonesien Part ist auch kurz Thorsten Dutschek zu sehn. Schön sind auch die Nordseeszenen. Die Bedingungen hätte ich gerne mal, wenn ich da bin. Die Musik ist mal wieder der Punkt, an dem sich die Geschmäcker spalten. Mir ist der Sound von National Moshers zu unmelodisch. Alles in Allem war ein solches Video längst überfällig und ist mit diesem Streifen auch gut umgesetzt worden.

                        Tom Curren ist eine Legende. Er ist eine Ikone des Free- und des Wettkampfsurfens. Wenn Ihr jetzt gerade „Tom wer?“ gedacht habt, solltet Ihr Euch den Film mal anschauen. In grauer Vorzeit, als es noch keine WQS gab, konnte man sich für die Wourld Championchip Tour Events noch über Trials (so was wie Vorläufe) für die einzelnen Contests qualifizieren. Tommi boy hatte in den 80ern die Surfwettkämpfe dominiert und nach seinem zweiten Titel eine 3 – jährige pause eingelegt.

                          Trilogy ist der neue Billabong Film, der die top Teamrider Parko (Joel Parkinson) Andy Irons und Taj Burrow featured. Soviel sei schon mal gesagt, Filmemacher Taylor Steel ist mit Trilogy auf jedenfall eine ziemliche Granate gelungen. Aber hey,… die Jungs gehören aktuell zu den Top 10 Surfern, wie zur Hölle sollte man einen Film von ihnen machen der schlechtes Surfen zeigt??? Somit erwarten Euch lange barrels fette airs und dicke cuts, vorwiegend in kristallblauem Wasser.