@ horst günter: genau das meite ich. englisch verstehe ich übrigens gut. und wenn rusty sagt, das grosse finnen bei kleineren wellen angesagt sind, bedeutet das, das "kleinere finnen bei grösseren gefahren werden. natürlich ist der unterschied nicht besonders gross. und ja, es macht dann noch mehr sinn die grosse finne hinten zu fahren.
übrigens hab ich nie behauptet, das finnen nicht bremsen.
noch mal deutlich: es ging nicht darum extra kleine finnen zu nehmen, sondern die extra grossen raus und (kleinere) normal grosse zu nehmen.
kwaizen: wenn ich kleine finnen reinschaube und kleine wellen surfe breche ich das heck schneller frei oder fange an leicht wegzuschmieren (stawlen) und verliere somit speed. das pasiert nicht mehr bei grösseren finnen.
wie dem auch sei, das sind meine erfahrungen. wenn jemand andere erfahrungen gemacht hat kann man da nix gegen sagen.
ich hätte ja noch lust auf design talk, aber das ist nicht angezeigt in diesen thread
einfach etwas runterscrawlen und den finen artiel lesen
zu meiner erfahrung noch mal: ich surfe seit 21 jahren und shape auch shon so lange, d ich vorher schon das gleiche mit dem windsurfen gemacht hatte Mehr lesen...
zum Fatum Mobi: wenn ihr mal grössere wellen fahren wollt/ müsst könnt ihr andere finnen einsetzten. dann am besten welche mit weniger auftrieb und mehr kontrolle. das kann fürs erste schon mal etwas helfen. in allegmeinen nimmt man dann etas kleinere finnen, da bei der höheren geschwindigkeit die ströhmung grösser und damit auch die führung grösser ist. eine grössere finne entwickelt dann nur mehr auftrieb. das ganze soll dann auf brett und fahrer abgestimmt sein.
EGG: horst günter hat das schon schön formuliert. vor allem kommt die nahmensgebung durch die outline. wie ihr erraten habt ähnelt die outline einem ei. der breiteste punkt ist mitte oder oft hinter der mitte und das board ist 1-2 fuss hinter der mitte breiter gelassen. damit bekommt das brett viel kurve in die outline was es sehr wendig macht. um das ganze etwas zu kompensieren wird der rocker etwas flacher geshaped. sonst könnte es zu nervös werden.
es ist ein spezieller shape für leute die wissen was sie machen/ wollen.
noch mal ganz deutlich: seit mehrenen jahrzehnten sind minimal`s und fun shapes die besten bretter für aufsteiger. und das weil sie den besten komprmiss darstellen.
der thred-ersteller hat das ja schon selber festgestellt.
natürlich kann man es auch mit kurz und mehr volumen versuchen. das macht die sache aber nicht einfacher.
erstmal geht es um fahrtechnik, wellen lesen und propriozeption(raum-körper-zeit) Mehr lesen...
nein, ein catamaran effect saugt sich nicht fest. es geht darum, daß es eher 2 seitliche auflagepunket gibt. das ist kippstabieler wie ein kegelartiges gebilde.
ein singleconcav hat eher mehr auftrieb. bei einem turn oder auch die welle schräg abfahren ströhmt das wasser auch schräg unter dem surfbrett. das concav in verbindung mit der biegelinie (rocker) wird dann eine eher gerade fläche die sehr gut gleitet.
doubleconcave: weicher in gewisserweise ja. drehfreudiger- hm. sagen wir es legt sich besser von einer kannte auf die andere. oder mal so: stell dir vor du balancierst auf nem baumstamm. das teil geht exrem gut von kannte auf kannte, ist aber nicht wendig. so iste es auch bei nem log-longboard oder die alten verdränger windsurfer.
wenn das double mit nem V kombiniert ist, kann es halt besser wie ein motorboot durch wellen schneiden. weicher ist es nur wenn der rocker dazu stimmt. sonst kann es zu nervös werden und du hast nix von dem weichen Mehr lesen...
single concave ist stabieler. es entsteht sowas wie ein catamaran effect. das brett lässt sich etwas schwerer auf die kannte legen aber der effect ist dann etwas stärker. bei breiten brettern ungünstig, da diese zu stabil werden.
ausserdem ist ein grösser druck unter dem brett. schmale bretter mit schmalen tail gehen gut rail to rail aber ohne concave würde man den bock unterwasser treten solange man nicht mit mach 9 unterwegs ist oder gerade die pocket bearbeitet.
doubleconcave ist etwas weniger stabil und ein brett lässt sich einfachet von kannte zu kannte bewegen. die erste annäherung zum V`ee wenn man so will. ist ein gutes allround unterwasser schiff.
die anströhmung auf die finnen-base wird beeinflusst. ev ist es deswegen ein beliebtes beachbreak feature. wenn man über weisswasser floatert und danach wieder schnell griff braucht könnte das ein wenig behilflig sein. jederfalls bei thrustern.
die ganzen beschriebenen sachen konnte ich selber feststellen. sowohl bei selbstbau als auch bei modells.
allerdings müssen die unterwasserschiffe mit dem rest harmonieren. ich hab doppelconcave gefahren, die zu unruhig für chop wahren und nicht wie ein messer durch butter gingen.
das ganze hat auswirkung auf die aussmasse des brettes.
Fatum Fusion 5`9 x 18 1/8 x 2 1/8
1`Tail: 13 7/8 1´Nose: 11 7/16
Thumbtail, single to double concave to V
ein all around shortboard mit einem etwas gestreckteren rocker in der brett mitte. durch das single to double lässt es sich sehr schön rail to rail fahren.die nose ist etwas breiter gehalten
ich verkaufe das brett weil ich mir ein neues mit leicht veränderten massen bestellen möchte, reines feintuning.
ich hab es ca 4 wochen gefahren und es ist in einem sehr gutem gebrauchetem zustand.
das board befindet sich in Klitmöller/ Dänemark und kann hier besichtigt/ getestet werden Mehr lesen...
ein schönes ausgewogenes HPSB.
für mich in der grösse als 5`10 richtig, daher vekaufe ich es auch wieder.
bei interesse hab ich noch etwas mehr fotos.
das board befindet sich in Klitmöller/ Dänemark und kann hier besichtigt/ getestet werden. Mehr lesen...
das board ist etwas voller gehalten und nimmt auch verhältnismässig schwerere fahrer. also gute surfer mit 80-85kg oder eben ungeübtere fahrer mit weniger gewicht.
leider ist das board grösser gekommen als bestellt und damit stimmen die aufgeschriebenen masse auch nicht. ich hab selbst noch mal alle masse nachgemessen.
ich hab das board ca 3x gefahren und es ist in einem entsprechend guten zustand.
es kommt mit tailpad und fcs m5 finnen, die noch nagelneu sind.
bei interesse hab ich auch noch mehr fotos.
das board ist in Klitmöller/ Dänemark und kann hier natürlich auch getestet/ besichtigt werden.
die abholung/ versand ist natürlich käuferangelegenheit Mehr lesen...
ich hab schon oft mit 400er nass vorgeschliffen. sollte fein genug sein. ansonsten 600er.
1000er ist eher was zum kratzer rausschleifen oder eine fläche zum polieren vorzubereiten. wird aber auch gehen. es verschleisst halt schneller.
wenn du danach nix zum abpusten hast, kannst du auch nen staubsauger mit bürstenaufsatz nehmen, um die fläche sauber zu bekommen.
wenn die oberfläche von vornherein schon leicht rau ist, genügt es auch die fläche auch nur mit azeton oder verdünner gut zu reinigen. ein acryllack sollte darauf halten Mehr lesen...
wenn du mal ein "Mass-Stab" wie nen Zollstock oder auch ein Mass-Band in die Hände bekommst, der für Zoll ausgelegt ist, kannst du leicht erkennen wie das funktioniert. dann macht das schon mehr sinn.
grundsätzlich wäre es besser, die einheiten auf cm oder meter zu ändern. nur meine 2 cents.
zu allen fragen für design findest du auch z.b. auf der rusty.com seite für usa tolle erkläreungen zu einelnen elementen.
wie oben schon erwähnt macht der stringer das board steiffer. dies ist für die fertigung sowohl als auch für das fertige board wichtig.
allein beim laminieren würde der dünne schaum an der nose ohne striger wegbiegen. du müsstest dir eine laminier schablone herstellen, um die biegelinie beizubehalten.
es gibt auch stringer-lose board wie z.b. von bufo/hydroflex. wie gesagt, der aufwand in der fertigung ist schon höher Mehr lesen...
ähm, sowas hab ich noch nie gesehen.
wenn ich die fotos richtig deute, hast du viel zu viel rocker für das kleine brett. dazu sind die finnen noch sehr weit forne. beides zusammen ist extrem drehfreudig und braucht eine sehr curvige welle zum fahren. also in richtung top to buttom tube.
um die etwas unterdrückten gleiteigenschaften zu kompensieren wäre es dann von vorteil die äusseren finnen mehr zu kippen (Kant). das gibt nen auftribs effect.
bei kleinen brettern kann man oft den toe in etwas mehr nach aussen setzten.
toll finde ich, daß du dich da rangestzt hast und sogar die finnen selber gemacht hast. das twin finner set ansich kann schon arbeiten.
im allgemeinen sieht das heck relativ schmal aus. wenn du river surfen möchtest ist höchst währscheinlich die geschwindigkeit nicht ganz so hoch. dann brauchst du ein breiteres heck.
falls du dir auf fuerte noch kein neues gekauft hast und du dir keines mehr bauen möchtest kannst du dich bei mir melden. ich hab noch ein 5`5 für ein selbstkosten preis abzugeben. nix schönes aner wendig und schnell mit 5 finnen option
trotzdem tolles projekt. für dein erstes brett ist das gut geworden. fahr es auf jedenfall. dann kannst du am besten aus deinen erfahrungen lernen Mehr lesen...
das mit den luftbläschen kann passieren.ev hast du aber auch zu viel rausgezogen, wie du schon vermutet hast. beim nächsten mal weisst du dann etwas mehr.
du kannst das eigentlich nur mit der beleuchtung in griff bekommen. ev mehr licht oder auch einen anderen winkel?! ansonsten viel von oben.
der rest ist übung
von der stabilität macht das nicht so viel.
nose rocker ist nicht so gravierend wie der tail rocker. die meiste zeit ist der über der wasser-oberfläche Mehr lesen...
franzi
der stringer hat die eigenschaft das brett steifer zu machen. und das beim shapen, laminieren und beim fertigen brett.
styro ist schon ziemlich weich. du wirst es bestimmr oft mit der hand von unten stützen wenn du oben was wegnimmst. dazu kommt, daß sich das board auch schon auf den ständern durchbiegt, ohne eine belastung drauf zu geben. du wirst es schwer haben den rocker richtig zu deuten. je schwerer das styro desto steifer. ich würde dir dann sogar eines mit 30 kg/qm empfehlen.
ist ausserdem nicht so grobporig und einfacher zu spachteln.
spachten solltest du auch. und ev nass in nass arbeiten. ist schon alles sehr avanciert. aber es macht sinn und du sparst dir nen zwischenschliff. keahana bietet da einige you tube infos. vorher anschauen!
auch beim laminieren ist der stringer von vorteil. das brett wird durch das glass/ harz schwerer und tendiert natürlich auch zum durchbiegen. ev kannst du es anders abstützen, als nur mit 2 böcken.
ev legst du ne flexieble latte (segellatte) zwischen bock und board.
gewebe: normaler weise reichen oben 2 X 130g unten 1 X 130g. das ist standard. verstärkt ist das ganze dann 2 X 160 oben und 1 X 160 unten. das was du vorhast ist panzerung und du kannst die unterseite mit nur einer 194g lage laminieren. das reicht dicke.
die spachtelmasse solltest du dir majonaise- artig einstellen. das mach ich immer nach gefühl. ich gebe halt immer mehr microbal`s ins harz bis es passt. ich schätze mit 100g harz kommst du aus fürs ganze brett. dabei geht aber fast kein tropfen daneben. das dürfte mit ca 200ml microbal´s hinkommen. ist nur ne grobe richtlinie! kannst auch etwas mehr anmischen. nachmischen geht ja auch ohne probleme.
zur formhaltung bringt das natürlich nichts wenn du nass in nass arbeitest. ob es dann wirklich schon die form besser hält hab ich noch nicht ausprobiert. aber wenn, dann solltest du natürlich nach dem spachteln das brett richtig lagern. sonst hältst du dir die verzogene form. Mehr lesen...
auf jedenfall sieht es gut aus. der belastungstest wird natürlich interessant. du hast ja auf stoss laminiert dadurch ist eine sehr kleine verbindungsfläche entstanden (schnittkannte).
finnenposition: webber weiss schon was er macht. dann must du dich nur ziemlich 1zu1 an sein shape und finnen halten.
ich hatte mir im sommer nen twin gebaut und nachträglich die position weiter nach hinten gesetzt. oder ich muss träge steife finnen ohne viel cant als thruster fahren um den bock etwas ruhiger zu bekommen. ist übrigens auch ein doppelconkaves vee. scheint so, daß ich etwas zu viel rocker drin hab. das ganze war ein alter windsurfer und ich hab den rocker nur per auge geshapt. dafür extrem wendig und ab ner bestimmten menge welle schiesst der los Mehr lesen...
ich bekomme nicht mal das technische merkbatt geöffnet.
dann könnte man wnigstens die viscosität ind ev die endhärte ablesen.
ich bin etwas skeptisch, da dort steht: nicht so spröde wie herkömmliche ep`s. das war doch gerade der vorteil von epoxy. es ist schon nicht so spröde wie poly. ist das jetzt fast wie gummie? dann taugts nicht zum surfbrett Mehr lesen...