Faro Airport mit Air Berlin
oder Hapag Lloyd, dann mit dem Bus ins Zentrum zum Busbahnhof
mit dem Bus (1,80 Euro) und von dort aus entweder mit
dem Bus weiter nach Lagos (5,10 Euro) oder mit dem Zug
vom CTT (400 Meter zu Fuß vom Busbahnhof)
kostet 4,10 Euro nach Lagos. Von Lagos mit dem Bus weiter
nach Sagres (4,10 Euro) oder sich von surf-house abholen
lassen (19,00 Euro). Mit dem Taxi von Faro nach Sagres
bis zu 90,00 Euro, von Sagres nach Faro mit dem ansässigen
Taxiunternehmen 75,00 Euro.
Beschreibung:
ganz im Süden von Portugal
Landschaft:
im Frühjahr grünt
und blüht alles, saftiges Grün kommt stellenweise
vor, im Sommer dann eher
etwas karg, die heissen Tage rauben den Planzen jegliches
Grün also eher Braun aber auch schön,
im Herbst dann wieder etwas mehr Farbe, und im Winter
beginnt alles wieder zu wachsen.
Surf:
Wellen gibt es in allen Variationen, vom easy
Beachbreak bis hin zum Reefbreak und alle Könnensstufen
werden hier was für sich finden.
läuft am besten
...:
in den Sommermonaten sind bestimmt
keine grossartigen Swells zu erwarten, aber man findet immer
einen Spot wo man Wellen findet. Im Herbst finden dann die
ersten Stürme statt, Nord oder Nord-West
Swells sorgen für gute Wellen an der Westküste,
ab Oktober mischen sich aber auch immer wieder Swells aus
dem Süden mit dazu die für gute Wellen an der Südküste
sorgen. Der Winter ist immer klasse, manchmal sind die Nord
oder Nord-West Swells so gross dass man auf die Südküste
ausweichen muss damit man Wellen findet die noch surfbar sind
(07 März 03 bis zu 20 Fuss am kap von St. Vincent, ein
Spektakel for shure!). Der Frühling ist dann von den
Wellen wieder ähnlich dem Herbst, gute Bedingungen
für den Einsteiger aber auch für den Fortgeschrittenen
findet sich gutes Wellenpotential.
Bewertung:
Schwer zu messen, für Europa können die Spots
mit den Top-Wellen Frankreichs, Spaniens und Portugals auf
jeden Fall konkurieren. Auf einer Skala von 1-10 im Vergleich:
Frühling: 6-7
Sommer: 4-5
Herbst: 6-7
Winter: 8-9
Gefahren im Wasser:
Atlantik ist Atlantik und nicht Mittelmeer,
Strömungen können immer Gefahren darstellen, man
sollte sich vorher Informieren, jeder Strand hat seine Tücken
und Gefahren, nichts ist Gefährlich wenn man weiss wie
man sich verhalten muss. Fragen, Beobachten und wenn man sich
nicht sicher ist am Stran sitzen und den anderen zuschauen
ist mal so der allgemeine Tip.
Locals:
Respect the Locals and the Rules und man sollte eigentlich
keine Probleme haben. Wer sich natürlich wie der Elefant
im Porzellanladen aufführt und meint er könnte die
dicke Hose rauskehren kann auch ganz schnell in die Schranken
verwiesen werden. Es kann soweit gehen dass man aus dem Wasser
geschickt wird (sollte dann auch befolgt werden) oder eine
Stimmung entsteht die nicht gerade dem Entspannten surf entspricht.
Wer sich aber korrekt verhält und auch das wischenmenschliche
etwas pflegt sollte eigentlich keine Probleme bekommen.
Level:
Anfänger bis Profi, für
jeden ist etwas dabei!
Boards:
Angepasst an die Jahreszeit und den Könnensstand kann
der ganze Quiver eingepackt werden. Vom 5´5´´
Fish über das 6´2´´ Shortboard hin
zum Minimalibu und Longboard bis zu Mini-Gun und der Gun kann
alles zum Einsatz kommen, wenn man will!
Unterkunft:
surf-house bietet neben den Kursen
auch Übernachtungsmöglichkeiten wenn Vakanzen frei
sind. Hier
einfach unter kontakt@surf-house anfragen. Der Campingplatz
liegt etwas vom Schuss und kostet je nach Platzbedarf ab 5,00
Euro die Nacht pro Person. Es stehen auch für Portugal
typisch viele Anbieter von Appartments von privater Seite
zur Verfügung, in der Hauptsaison (Jul., Aug., Sept.)
kann es aber zu Engpässen kommen und alles ist schon
ausgebucht oder reserviert.
Kulinarische Spezialitäten?:
Landestypisch sind einfache aber leckere Fischgerichte,
in den vielen Restaurants zu unterschiedlichen Preisen zu
erhalten von 6,00 Euro für ein einfaches Gericht in der
Rosa dos Ventos, über sehr gutes Essen (Fisch&more)
in der Bar/Restaurante a Vigia bei Beliche (ab 10,00 Euro)
bis hin zum gehobenen Ambiente (für Portugal) im Fortaleza
do Beliche (ab 25,00 Euro aufwärts)
Party:
In Sagres place to be ist das Agua
Salgada, dann kommt das Dromedario und viele weitere Bars
wie das Papa 2 oder Columbus Bar und die last chance Bar (sorry
die heisst so). Als Discothek (im eigentlichen Sinne des Namens
Disco) gibt es das Arcadas (nur geöffnet im Jul./Aug./Sept./Okt.).
Wer noch weitere Ansprüche hat findet alles weitere in
Lagos (Red Eye Bar(macht ihrem Namen alle Ehre)) oder Joes
Garage, wer suchet der findet, immer hinter den Massen her.
Kultur:
Kap St. Vincent, der grösste Leuchtturm Europas mit
Leuchtturmwärter, das Kap selber ist schon einen Besuch
wert (hier wurde der erste Teil der spanischen Armada versenkt)
und die Sonnenunter- gänge ziehen viele Tagestouristen
an, es wird behauptet im Frühjahr und Herbst sind es
die schönsten ganz Europas (kann ich so nicht bestätigen,
da ich nicht an jedem Fleck Europas einen Sonnenuntergang
gesehen habe, aber schön und Eindrucksvoll sind sie auf
jeden Fall). Ansonsten gibt esw noch das Fortaleza von Sagres
(historisches Highlight mit Kunstausstellungen) und die so
zahlreichen Kirchen und Kapellen in der Umgebung. Hier lohnt
sich ein Tagesausflug auf jeden Fall.
Sicherheit:
Portugal ist nicht Frankreich, die
Algarve ist eigentlich nicht grossartig für Räubereien
oder sonstiges bekannt, natürlich wird Leichtsinn immer
bestraft. Wer meint er müsse mit massig Geldscheinen
im Geldbeutel reisen und den dann auch noch offen im Auto
liegen lassen ist dann selber Schuld. Geld kann an den Bankautomaten
mit EC-Karte gezogen werden, als Tip, die Wochenenden sind
zum Ausgehen da und alle holen sich ihr Geld am Freitag Abend,
Samstags sind dann die Automaten leer und werden nicht vor
Montag wieder gefüllt.
sonstiges:
surf even more, nicht nur den lifestyle leben, get a beach-bum
und geniesse die Natur, lebe das Surfen, und nimm es mit nach
Hause in deinem Herzen. Surfing is more than just surfing,
nicht nur Sport, sondern Kultur, Geschichte und vor allem
aber viel Spass.