Travelreport | Spanien | Andalusien

Wie Ihr dort hin kommt: Flüge direkt von fast allen deutschen Städten. Es fliegen AirBerlin, Condor, RyanAir, HapagFly, Germanwings mit vielen Billigangeboten. Am nächsten liegt Jerez (45 min.). Man kann aber auch nach Sevilla (2 Std.) oder Malaga (2,5 Std.) fliegen. Mit dem Auto sind es ca. 1000 km ab Südfrankreich-Atlantikküste.
Landschaft: Andalusien wird nicht ohne Grund mit der Toskana verglichen oder meist als noch spektakulärer empfunden. Das Hinterland erst hügelig bis bergig. In der Sierra Nevada kann man bis April snowboarden. Die ganze Landschaft ist im Winter und Frühling grün. Es sieht fast aus wie man sich Irland vorstellt. Im Frühling sprießen überall die Blumen. Im Sommer und Herbst ist alles eher trocken. An den Küsten gibt es viele lange weiße Sandstrände, aber auch kleiner Buchten und Steilküsten.

Surf: An der Costa de la Luz kann man alle Arten von Wellen surfen. Es gibt viele Beachbreaks mit exzellenter Qualität, aber auch einige Reef-, Point- und Rivermouth-Breaks. Und wer sucht findet auch versteckte secret-spots.
läuft am besten, wenn... Man kann hier von einer Wellensaison sprechen, die von September/Oktober bis Mai geht (wie eigentlich überall in Europa). Dann sind die Tiefdruckgebiete stark und südlich genug, um hier anzukommen. Das gute ist dann, dass die Tiefs meistens weit genug entfernt sind und somit für saubere, sortierte Swells sorgen. Außer den West und Nordwest-Swells laufen auch die Südswells besonders gut. Im Sommer sind die Wellen sehr klein und oft vom Levante-Wind verblasen.
Die verschiedenen Windrichtungen werden durch die verschieden Spots gut abgedeckt. Durch die Nordwest-Ausrichtung von El Palmar und Umgebung und einer südlichen Ausrichtung ab dem Cap Trafalgar, findet man immer einen Spot, wo Offshore-Wind ist.
Bewertung Wellen von hoher Qualität und für jeden Geschmack (beach, reefs, points). Für Anfänger gut, da immer Spots vorhanden sind, an denen die Wellen kleiner und anfänger-freundlicher laufen.
Gute Surfer können sich auf die search begeben und richtig absahnen.
El Palmar gilt als bester Spot in ganz Südspanien.
Gefahren im Wasser Hier gibt es nur die üblichen Gefahren durch die Riffe. Bei den meisten Spots ist das Wasser aber tief.
Locals Sehr wenige locals außer an ein oder zwei Reefbreaks. Viele Sessions ohne andere Leute im Wasser. Sehr entspannt.
Level Anfänger bis Fortgeschritten
Boards Für die kleinen Tage Mini-Malibu oder fish. Meistens Shortboard. An großen Tagen am besten eine Gun.

Unterkunft Generell gibt es Hostels oder Hotels. In El Palmar bietet das a-frame surfcamp Unterkunft und Verpflegung an.
Verpflegung Typisch Spanisch: Tapas, Fisch, Fleisch und Cerveza.
Party Berühmte spanische Fiestas in Cadiz, Sevilla, Tarifa oder Conil (bei El Palmar).
Kultur: Mehr Kultur und mehr Spanien gibt´s nicht. Andalusien war früher von den Mauren besetzt, daher gibt es eine interessante Mischung aus spanischen und arabischen Bauwerken. Cadiz (3000 Jahre alt), Sevilla (Weltstadt mit viel Charme), Jerez (Zuhause des Sherrys und Brandys), Tarifa (südlichste Stadt Europas), Vejer (alte maurische Festung). Außerdem historische Städten wie Ronda, Medina Sidonia, Grazalema.
Sicherheit No problemo. Nur um Yierbabuena zu surfen, nicht im Naturschutz-Gebiet parken, weil die Scheiben eingeschlagen werden.
sonstiges Viele Wellen mit wenigen Surfern. Auch ohne Wellen eine Reise wert.







