Im Rahmen der Recherche für den Europa Extra Large Artikel der 2008er Ausgabe des Blue Surf & Travel Mags haben wir einige der besten europäischen Big Wave Surfer interviewt. Die vollständigen Interviews werden wir nun im Laufe der nächsten Wochen hier auf soul-surfers präsentieren.
Der erste Weckruf aus dem europäischen Winter erfolgte für die Big Wave Szene Anfang Dezember, als an Irlands Mullaghmore Head ein paar sehr respektable Wellen gesurft wurden. Einer derjenigen, die dabei neue Maßstäbe setzten ist der Nordire Alastair Mennie. Er ist auch DER Pionier des Big Wave Surfens in Irland, hat dort unzählige Big Wave Spots erkundet und häufig alleine als erster gesurft.
Darüber hinaus hat er sich auch an Spots wie Mavericks einen hervorragenden Ruf erarbeitet und war daher der erste, den wir ausquetschen wollten.
Da wir denken, dass Ihr alle des englischen mächtig seid, bekommt ihr das Interview auch in original Sprache und ungeschnitten.

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Donavon Frankenreiter ist derzeit wohl einer der stylischsten Surfer. Der Kalifornier ist schon mit 15 zum profisurfen gekommen, hat dann aber auch ziemlich schnell wieder den Absprung gesucht und verdient sein Geld seither als Freesurfer und Musiker. Wir haben Donavon auf seiner Tour mit Jack Johnson am 10. Mai 2005 im Palladium in Köln getroffen und mal ein paar Fragen zur Vergangenheit und Zukunft gestellt.

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Teil 1 – Marokko für Anfänger
Im Frühjahr hatte ich eine Einladung des Dfrost Camps in Taghazout bekommen. Ich sollte ein paar Freunde mitnehmen und im November mal das Camp und die berühmten Pointbreaks in der Gegend checken. Ich ließ mich da natürlich nicht zweimal fragen und sagte zu. Timo und Jens erklärten sich bereit mich zu begleiten und zusammen freuten wir uns auf etwas Wärme und natürlich pumpende rechtsbrechende Wellen. Außerdem dachten wir, dass es Ende November dort auch nicht allzu voll sein sollte. Freitag Nachmittag stieg ich dann zu Jens in den Van und wir machten uns auf den Weg zu des Don´s neuer Residenz im lieblich Darmstadt. Damit wir auch ja motiviert den Flug ins Warme angehen würden goss es die ganze Strecke wie aus Eimern. Kurz vor Mitternacht rollten wir dann bei Timo in den Hof und hatten gerade noch Zeit für ein schnelles Bier, bevor es für eine viel zu kurze Nacht ans Schnarchen ging.

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